Papst warnt vor Machtrausch, Haß, Verleumdung und „Hexenjagd“…

Aus dem Apostolischen Schreiben „Evangelii gaudium“:

100. Für diejenigen, die durch alte Spaltungen verletzt sind, ist es schwierig zu akzeptieren, dass wir sie zur Vergebung und zur Versöhnung aufrufen, weil sie meinen, dass wir ihren Schmerz nicht beachten oder uns anmaßen, sie in den Verlust ihrer Erinnerung und ihrer Ideale zu führen. 1_0_692224

Wenn sie aber das Zeugnis von wirklich brüderlichen und versöhnten Gemeinschaften sehen, ist das immer ein Licht, das anzieht. Darum tut es mir so weh festzustellen, dass in einigen christlichen Gemeinschaften und sogar unter gottgeweihten Personen Platz ist für verschiedene Formen von Hass, Spaltung, Verleumdung, üble Nachrede, Rache, Eifersucht und den Wunsch, die eigenen Vorstellungen um jeden Preis durchzusetzen, bis hin zu Verfolgungen, die eine unversöhnliche Hexenjagd zu sein scheinen.

Wen wollen wir mit diesem Verhalten evangelisieren?

Quelle: http://media3.kathtube.com/document/33309.pdf


Berliner Medien-Anwalt kritisiert Kampagne gegen Limburger Bischof als „Hexenjagd“

„Persönlichkeitsrechte des Bischofs verletzt“

Der Fachbuch-Autor und Medienanwalt Dr. Torsten Walter aus Berlin sieht in dem monatelangen Kesseltreiben gegen den Limburger Bischof eine Medienkampagne, die er als völlig unangemessen und mit einer Hexenjagd vergleichbar bezeichnet.

„Hier werden ständig die Persönlichkeitsrechte des Bischofs verletzt. Jedes Detail wird skandalisiert und so versucht, den Bischof aus dem Amt zu schreiben, bevor es zu einer gründlichen Untersuchung der erhobenen Vorwürfe kommt“, erklärte der 52-jährige Presserechtler gegenüber dem Internetportal katholisch.de.

Seiner Ansicht nach werde in der derzeitigen Berichterstattung „laufend gegen die Unschuldsvermutung der Europäischen Menschenrechtskonvention verstoßen“.

Für Dr. Walter steht außer Zweifel, daß sich der Limburger Bischof bislang nicht angemessen verteidigen konnte.

Der folgende aufschlußreicher Artikel erschien jetzt in der Berliner Tageszeitung DIE WELT: http://www.welt.de/kultur/article121036225/Ich-bin-Bischof-Herr-hol-mich-hier-raus.html

Nachdenkenswert ist auch dieser kritische Beitrag der Politikwissenschaftlerin Petra Sorge im Kulturjournal CICERO: http://www.cicero.de/berliner-republik/franz-peter-tebartz-van-elst-die-erregungsmaschine-skandale-medien/56140


Ex-Bundesminister Spranger (CSU) beklagt „Hexenjagd“ der Gesinnungsschüffler

Eine „Hexenjagd der politisch Korrekten“ hat der frühere Bundesminister Carl-Dieter Spranger (CSU) beklagt. Der 73-jährige Franke war Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von 1991 bis 1998.

„Diese Leute haben in Deutschland seit Jahren ein Klima allgemeiner Einschüchterung durch Tabus, Sprachregelung und Ächtung derer geschaffen, die dagegen verstoßen“, heißt es in einem am 15. August veröffentlichten Leserbrief des Politikers in der FAZ.

Hier der volle Wortlaut seiner Klartext-Zuschrift:

Menschenrechte in Deutschland achten

„Nach den zum Teil skrupel- und verantwortungslosen Kommentaren über den „Naziskandal“ sind die zurückhaltend-objektivierenden Kommentare von Matthias Wyssuwa (F.A.Z. vom 6. und 7. August) geradezu wohltuend.

Vorbildlich allerdings sind die sachlich und menschlich hervorragenden, grundrechtsschützenden Stellungnahmen unseres Bundesverteidigungsministers.

Die Kampagne gegen Nadja Drygalla gehört zu einer ungeheuerlichen Strategie der Hexenjagd der sogenannten politisch Korrekten.

Diese Leute haben in Deutschland seit Jahren ein Klima allgemeiner Einschüchterung durch Tabus, Sprachregelung und Ächtung derer geschaffen, die dagegen verstoßen.

Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, auf Achtung der Würde des Menschen und der Schutz des Persönlichkeitsrechts haben sie für ihre Opfer abgeschafft.

Mit Philipp Jenninger begann die Epoche der moralischen Kollektivaufsicht und der tyrannischen Medienkontrolle über Sprachregelungen. Sie ist gekennzeichnet unter anderem von den Namen Heitmann, Nolte, Walser, Hohmann, Eva Herrman, Clement und zuletzt Thilo Sarrazin, Erika Steinbach, Wulff und nun Drygalla.

Nach Diffamierung und Skandalisierung folgen nun noch Gesinnungsschnüffelei und Sippenhaft – NS- und SED-Diktatur lassen grüßen.

Carl-Dieter Spranger, Bundesminister a. D., Ansbach“