Lebensrechtler auf dem Katholikentag aktiv

Wer den Katholikentag in Münster besucht und auf der Kirchenmeile mit den vielen Infoständen – die meisten befinden sich auf dem riesigen Schloßplatz – flaniert, findet auch einige Verbände von Lebensrechtlern, die Interessenten über Abtreibung und ihre Folgen für die Frauen aufklären. 

Neben der ALfA (Aktion Lebensrecht für alle) ist auch der BVL (Bundesverband Lebensrecht) mit einem Infozelt vertreten. Zum BVL-Dachverband gehört auch die CDL (Christdemokraten für das Leben), die auch mit Landes- und Kreisverbänden überall in Deutschland an der Basis aktiv ist. Auf den Tischen liegen die vielseitigen Materialien der Mitgliedsverbände, darunter auch der Plastik-Embryo (Modell eines ungeborenen Kindes im 3. Monat).

Das zweite Foto zeigt die CDL-Bundesgeschäftsführerin Odila Carbanje (links) im Gespräch mit der BVL-Vorsitzenden und ALfA-Chefin Alexandra Linder; in der Mitte steht die CDL-Vorständlerin Hildegard Bosch.

Die gut gestalteten Stände der Lebensrechtler werden rege besucht und regen zu lebhaften Diskussionen an.

 

 

 

 

 


CDL beim NRW-Landesparteitag der CDU

Von Felizitas Küble

Die CDU hat am heutigen 1. April 2017 ihren nordrhein-westfälischen Landesparteitag in Münster durchgeführt und damit zugleich die „harte“ Phase des Wahlkampfs eröffnet.

CDU-Landeschef Armin Laschet  – er gehört eher zum linksliberalen Flügel der Partei –  will Ministerpräsident in NRW werden und die rotgrüne Regierung Kraft ablösen.

Die CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel (siehe Foto) hielt eine lange Rede, in der sie unter anderem ihre umstrittene Asylpolitik verteidigte; sie sprach gar von einem „humanitären Imperativ“, um den es hierbei gehe.

Zwar räumte sie ein, der September 2015 dürfe sich in dieser Form nicht wiederholen, weil eine massiv wachsende Menge von Migranten unser Land überfordern würde, aber für die damalige Situation sei ihre Entscheidung zur Grenzöffnung angeblich richtig gewesen. Die Bundeskanzlerin hatte seinerzeit vor ihrem „einsamen Entschluß“ weder das Parlament noch die Ministerpräsidenten der Länder befragt oder gar deren Ansicht miteinbezogen.

Die CDL war auf dem NRW-Parteitag mit einem Infostand vertreten. Die „Christdemokraten für das Leben“ setzen sich dafür ein, daß die Partei ihrem hohen „C“ besser gerecht wird, insbesondere beim Abtreibungsthema und bioethischen Fragen, aber auch in puncto Euthanasie bzw. „Sterbehilfe“ sowie in familienpolitischer Hinsicht.

Unsere folgenden FOTOs zeigen einige CDL-Aktive am Infostand:

In der Mitte Cordula Mohr, unseren Lesern seit Jahren als Autorin im CHRISTLICHEN FORUM bekannt; rechts neben ihr Hildegard Bosch von der CDL-Geschäftsstelle; links außen sehen wir das Bundesvorstandsmitgiled Udo-Wolfgang Wenzel.

Insgesamt waren sechs Helfer zugegen, darunter Odila Carbanje (siehe drittes Foto links), die stellv. Bundesvorsitzende der CDL, hier im Gespräch mit interessierten Besuchern.

Susanne Wenzel (siehe FOTO-Mitte) ist Pressereferentin des Bundesverbandes, dem auch CDU-Abgeordnete aus Bund und Ländern sowie aus dem Europa-Parlament angehören.

Außerdem beteiligte sich das ebenfalls seit langem aktive Bundesvorstandsmitglied Gertrud Geißelbrecht von der Kölner CDL am Parteitags-Stand der CDL (siehe viertes und letztes Foto).

Die CDU benötigt für ihre Rückbesinnung auf christlich-konservatives Gedankengut sowohl den Druck von innen (etwa per CDL und „Berliner Kreis“) wie auch den von außen (AfD oder Lucke-Partei LKR) sowie den Druck von „halb-außen“ (durch die CSU).

Internetpräsent der CDL: http://www.cdl-online.de/