Namenstag der hl. Hildegard gilt weltkirchlich

Das Fest der hl. Hildegard von Bingen ist jetzt auch offiziell in den liturgischen „Römischen Kalender“ eingeschrieben, der weltweit gilt.

Das hat die Liturgie-Kongregation des Vatikans in einem Dekret verfügt, das am Dienstag veröffentlicht wurde. Damit wird Hildegards Gedenktag universell.

Papst Benedikt XVI. hatte die mittelalterliche Benediktinerin 2012 als erste Deutsche überhaupt zur Kirchenlehrerin erhoben. Bei einer Generalaudienz würdigte er sie schon zwei Jahre zuvor als „große Frau und Prophetin“.

Ihr Fest, das bisher schon im deutschsprachigen Raum begangen wurde, fällt auf den 17. September, ihren Todestag im Jahr 1179. Es kann jetzt weltweit gefeiert werden.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2021-02/hildegard-bingen-kirchenlehrer-vatikan-eintragung-kalender-fest.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Flache Erde, die stillsteht: Wenn der Glaube in den Aberglauben abdriftet

Von Felizitas Küble

Manche Vorurteile überdauern die Jahrhunderte – dazu gehört auch die irrige Vorstellung, das Mittelalter habe sich die Erde nicht als Kugel, sondern als flache Scheibe vorgestellt.

Um dies zu illustrieren, wird gerne auf entsprechendes Bildmaterial zurückgegriffen – wie etwa diese Zeichnung, die angeblich aus dem 16. Jahrhundert stammen soll, wie man sogar in Schulbüchern erfährt. (Näheres dazu hier: https://www.philso.uni-augsburg.de/institute/philosophie/Personen/Lehrbeauftragte/neidhart/Downloads/FaelschungenFlacherde0.pdf)

Das Bild zeigt einen Missionar, der den Horizont bzw. das Ende der Erdscheibe erreichte und nun staunend in das Universum schaut. In Wirklichkeit stammt die Grafik aus dem Jahre 1888 und ist lediglich in ihrer Darstellungsweise geschickt auf mittelalterlich gestrickt.

Tatsache ist nämlich, daß sowohl das christliche Altertum wie auch das gar nicht so „dumme“ Mittelalter wie selbstverständlch von der Kugelgestalt der Erde ausging – also beileibe nicht etwa erst seit der „Weltumseglung“ des Christoph Kolumbus.

Von Augustinus bis zu Thomas von Aquin war die Sache mit dem „Erdball“ ganz klar – und fast alle Kirchenlehrer und Theologen haben dies auch eindeutig als richtig erklärt.

Allein schon die Tatsache des „Reichsapfels“ mit Kreuz, den der Kaiser (hier auf dem Foto: Karl der Große) symbolhaft in Händen hielt und womit die Erde dargestellt wurde, dokumentiert dieses Faktum: Der Herrscher des Abendlandes trug eine Kugel und keine Scheibe!

Statt nun diese Falschvorstellungen über die christliche Zeit von Antike und Mittelalter gerade zu rücken, gibt es unter einigen  – gottlob nur wenigen – Gläubigen das Bedürfnis, eine „flache Erde“ zu verkünden – und damit verbunden meist die Behauptung, unser Planet stehe still und die anderen Gestirne seien in Bewegung um ihn herum.

Die Beweggründe für solche sonderbaren Vorstellungen sind verschieden. Mag bei manchen Leuten ein (abgrund-)tiefes Mißtrauen gegenüber der Wissenschaft eine Rolle spielen, andere wiederum einen Hang zu  Verschwörungsmythen verspüren, so gibt es auch noch jene Frommen im Lande, die aufgrund irgendwelcher Schauungen von Seher/innen am Modell einer stillstehenden Erde festhalten.

Wenn die visionäre Person dann auch noch heiliggesprochen wurde, kann sie sich doch nicht geirrt haben – so lautet der naive Schluß bzw. Kurzschluß.

Ein solcher Denkfehler geschieht leicht bei Gläubigen, die ohnehin zum Aberglauben oder Schwarmglauben neigen (beides ist wundersüchtig miteinander geistesverwandt), die erscheinunungsbewegt ständig hinter den neuesten „Sehern“ herlaufen, Privatoffenbarungen für das Gelbe vom Ei halten und sich einer charismatischen Frömmigkeit verschrieben haben.

So hält es beispielsweise die Zeitschrift „Leben“ aus Bad Herrenalb, die seit Jahrzehnten erscheint, ununterbrochen (auch in der neuesten Ausgabe) für die Medjugorje-„Marienbotschaften“ wirbt und schwarmgeistige Wanderprediger wie Pater James Manjackal anpreist.

In der Ausgabe Nr. 2/2020 veröffentlicht Dr. Wolfgang Schneider einen seitenlangen Artikel, in dem er den Lesern allen Ernstes den Glauben abverlangt, die Erde stehe stille, denn das sei Hildegardis Wille – genauer: das habe die mittelalterliche Nonne Hildegard von Bingen visionär so gesehen, also könne es nur richtig sein, denn immerhin sei sie doch von Papst Benedikt „in den Stand der Heiligkeit erhoben“ worden.

Der Autor scheint trotz akademischer Bildung nicht zu wissen, daß eine Heiligsprechung mitnichten alle Ansichten  – geschweige „Schauungen“  – der damit Gewürdigten billigt oder gar bestätigt. Vielmehr geht es allein um die sog. „heroischen“ (heldenhaften) „Tugendgrad“, also die charakterliche Vorbildhaftigkeit der betreffenden Persönlichkeit. Das schließt Irrtümer selbstverständlich nicht aus, denn nur Gott allein ist vollkommen in seinem Wissen und Erkennen. Natur Mensch Umwelt

In der Zeitschrift wird ohne Ironie in voller Heftbreite das oben kritisierte „Weltmodell“ der flachen Erde abgebildet – und darin der Titel eingefügt: „Das Weltmodell nach der Kosmos-Vision von der hl. Hildegard von Bingen“.

Dann wird aus ihrem „dritten Großwerk“ namens „de operatione Dei“ (die göttlichen Werke) zitiert und geschlußfolgert: „Die kleine Erde ist der Mittelpunkt des Alls, um den sich das ganze Firmament dreht“.

Weiter heißt es: „Die hl. Hildegard sieht die Erde als statisch, sie zeigt keinerlei Bewegung, während sich der ganze Kosmos um den Menschen dreht.“

Es folgt die Frage: „Sollte in diesen mystischen Aussagen unsere Vorstellung von einer sich drehenden Erde revidiert werden?“

Zunächst: Ob man der hl. Hildegard und ihrem Ansehen einen Gefallen erweist, indem man sich ausgerechnet auf den zeitbedingten Teil ihrer „Schauungen“ fixiert, sei dahingestellt.

Immerhin hat die Äbtissin aus dem Hochmittelalter insgesamt eine durchaus eindrucksvolle „Schöpfungstheologie“ vorgelegt, darin den Zusammenhang von Gott, Mensch und Kosmos harmonisch aufgezeigt und erhellt – und war auch in der Darstellung der Heilsgeschichte solide christozentrisch ausgerichtet.

Aber Heilige sind in ihren Ansichten nicht unfehlbar – und dies gilt erst recht für Visionen, denn diese gehen unvermeidlicherweise durch die menschliche Vorstellungskraft hindurch – und werden durch die begrenzte menschliche Sprache präsentiert. Selbst wenn also Impulse sozusagen „echt“ sind, wird das Ergebnis nicht automatisch „eins zu eins“ in Schriftform gegossen.

Doch der Verfasser will die Leser dazu verdonnern, die „stillstehende“ Erde wie einen unfehlbaren Glaubenssatz zu schlucken.

Unter dem vielsagenden Zwischentitel „Glaube macht selig“ (!) heißt es, manches an Hildegards Kosmos-Visionen „stellt unsere Glaubensfähigkeit auf die Probe“. Ihr sei ein „Weltmodell“ gezeigt worden, „welches unserem heutigen Weltbild widerspricht“.

Aber jetzt kommt der Knüller bzw. mentale Kurzschluß: „Gottes Offenbarung aber will ernst genommen werden, weshalb Gottvater selbst den Inhalt ihres Buches beglaubigt.“ (Diese „Beglaubigung“ wird freilich nicht belegt.)

Danach wird erneut Hildegards Heiligsprechung 2012 erwähnt, ebenso ihre Erhebung zur Kirchenlehrerin 2014. 

Sodann wird ernsthaft beklagt, die „moderne Wissenschaft“ würde sich „massiv dagegen sträuben“, Hildegards „Weltmodell“ für realistisch zu halten.

Das wollen wir doch hoffen!

Sowohl der Naturwissenschaft wie dem nüchternen Glauben geht es allein um die Wahrheit – und nicht um das Fixiertsein auf kosmologische Visionen einer Äbtissin, als ob es sich dabei um unfehlbare Dogmen handeln würde.

Ein solcher „Glaube“  macht nicht etwa selig, sondern abergläubisch!

Abgesehen davon weiß man schon von der ebenfalls heiliggesprochenen und zur Kirchenlehrerin erklärten Katharina von Siena, daß sie auf eine irrige Erscheinung hereingefallen war: https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/27/die-hl-katharina-von-siena-erlebte-eine-irrtumliche-marienerscheinung/

Weitere Infos zur „Erdkugel“ hier: https://charismatismus.wordpress.com/2017/08/21/flache-scheibe-oder-erdkugel-das-mittelalter-und-die-naturwissenschaften/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


Mainz: Mediziner laden am 5. Juli 2017 zum Vortrag über die hl. Hildegard von Bingen

Medizinische Gesellschaft in der Reihe „Starke Köpfe“

Mit einem Abend über Hildegard von Bingen (1098 – 1179) als eine der bedeutendsten Frauen des Hochmittelalters setzt die Medizinische Gesellschaft Mainz am Mittwoch, 5. Juli, ihre Vortragsreihe „Starke Köpfe“ fort.

Über die Benediktinerin, Äbtissin und Universalgelehrte berichtet Univ.-Prof. Dr. Dr. Ortrun Riha vom Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften der Universität Leipzig.

Moderatorin des Abends ist Univ.-Prof. Dr. phil. Mechthild Dreyer, Vizepräsidentin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Der Themenabend findet statt am Mittwoch, 5. Juli 2017, um 19.15 Uhr im Hörsaal Chirurgie (Gebäude 505H) der Universitätsmedizin Mainz (Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz). Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Dazu schreibt die Medizinische Gesellschaft:

„Hildegard von Bingen war eine vielseitig begabte Persönlichkeit, deren Wirken unter Aspekten wie Mystik, Theologie, Musik, Politik, Frauengeschichte und vielen anderen Themenfeldern gewürdigt werden könnte und müsste.

Für die Medizin wurde die Benediktinerin beispielsweise bereits zu Lebzeiten bedeutend, weil sie das damalige Wissen über Krankheiten und Pflanzen zusammenbrachte. Die zentrale Grundvoraussetzung für die Gesundheit besteht nach dem Verständnis von Hildegard von Bingen in der Einheit von Leib, Seele und der Sinne. Viele der von ihr formulierten Heil- und Lebensprinzipien haben auch heute noch Bestand.“

Der Vortrag im Rahmen von „Starke Köpfe“ handelt von Hildegards Menschenbild und ihrer darauf basierenden Heilkunde. Zentral sind hierbei ihre beiden Schriften „Ursprung und Behandlung der Krankheiten“ (Causae et curae) sowie die „Naturkunde“ (Physica).

Die Expertin des Abends, Univ.-Prof. Dr. Dr. Ortrun Riha, ordnet das Leben und Wirken von Hildegard von Bingen in den mittelalterlichen medizinhistorischen Kontext ein und charakterisiert sie in ihrer speziellen Originalität durch den Vergleich mit dem damaligen „Mainstream“.

Zudem informiert Professorin Riha über moderne Rezeptionsformen der auch heute noch beliebten „Hildegard-Medizin“ und „Hildegard-Küche“ und stellt diese den Originalvorlagen gegenüber.

Kontakt
Univ.-Prof. Dr. med. Theodor Junginger, Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Mainz e.V.
Telefon: 06131 17-4168, Fax: 06131 17-5516, E-Mail: junginger@uni-mainz.de

Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V.
Die Medizinische Gesellschaft Mainz e.V. ist ein Verein zur Förderung und Verbreitung medizinwissenschaftlicher Erkenntnisse. Nicht nur Ärzte, sondern auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen über aktuelle medizinische Themen durch Vorträge informiert werden. Mehr Infos zu den Veranstaltungen und das Programm der Gesellschaft finden Sie im Internet unter: http://www.mg-mainz.de/aktuelles.html

 


Neue Ausstellung zu Hildegard von Bingen ab 5.9.: „Eine faszinierende Heilige“

Facetten der Kirchenlehrerin aus dem Hochmittelalter

Hildegard von Bingen ist eine große Gestalt der Kirchengeschichte. Ihre Schriften, Kompositionen und ihr visionär-theologisches Werk sind bis heute aktuell. Boppard-Severus-DSC_0344

„Die Auseinandersetzung mit dieser faszinierenden Frau und mit ihrer zeitlosen Theologie lohnt sich“, erklärt Johannes Oberbandscheid, Leiter des Diözesanbildungswerks Limburg.

Gemeinsam mit der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim hat das Diözesanbildungswerk die Ausstellung „Hildegard von Bingen“ erstellt. Insgesamt 15 Tafeln geben einen Einblick in die Vielfalt des Wirkens der hl. Hildegard.

Präsentiert werden auch Textpassagen aus dem umfangreichen Werk der Ordensfrau. Ihre Aussagen werden vielmehr ergänzt mit Statements von bekannten Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft.

Dadurch wird deutlich, welche Impulse diese Äbtissin noch heute zu geben vermag.

Die neue Ausstellung kann ab sofort reserviert werden. Zum ersten Mal zu sehen ist sie am 5. September bei der offiziellen Eröffnung in der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen.

Weitere Infos gibts bei der Katholischen Erwachsenenbildung, Domplatz 3 in 60311 Frankfurt, Tel.: 069/8008718450, Mail: keb.dioezesanbildungswerk@bistumlimburg.de

Quelle: Bistum Limburg / Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 

 


Dichterisch-demütiger Brief eines Oberhirten an die hl. Hildegard von Bingen

Erzbischof Hillin von Trier an Äbtissin Hildegard von Bingen:

Hillin, durch die Gnade Gottes demütiger Diener, Knecht und  –  obwohl unwürdig  –  Erzbischof von Trier, wünscht der geliebten Schwester Hildegard, sie möge dem Lamm, ihrem Bräutigam, folgen, wohin immer es geht.

Weil es der Weisheit Gottes, die „das Schwache in der Welt erwählt, um das Starke zu beschämen“ (1 Kor 1,27), gefallen hat, sich in deiner Jungfräulichkeit eine angenehme Wohnung zu erwählen, hat sie das Licht ihrer Gnade im Geist des Rates und eines umfassenden Wissens freigiebig auf dich ausgegossen. Boppard-Severus-DSC_0344

Durch diesen Erguß des Lichtes wollte sie  –  wie ich glaube  –  durch deine Vermittlung, ehrwürdige und in aufrichtiger Liebe zu umfangende Mutter, auch den Geist anderer zu besserem und dem Heil nahekommenderem Streben anregen und erleuchten. (…)

Was du umsonst empfangen hast, gib umsonst weiter, damit du nicht etwa beschuldigt wirst, du wolltest jene dir  zum Nutzen der Nächsten entzündete Leuchte unter dem Scheffel verbergen.

So bitte ich dich, heilige Mutter, mit allen, die zum Hafen deiner Tröstung ihre Zuflucht nehmen, auf die Hoffnung gestützt, mein Verlangen überreich erfüllt zu sehen; ja, ich bitte und beschwöre dein mütterliches Herz in reiner Liebe:

Lass ein paar Tropfen aus jenem Weinkeller des Königs, dessen Überfülle dich schon in diesem Leben wundersam trunken macht, durch den Überbringer dieses Schreibens brieflich auf mich Sünder träufeln (…).

Jener aber, der das gute Werk in dir begonnen hat, möge es im Dasein der Lebenden vollenden.

Quelle: Hildegard von Bingen. Werke (Band VIII): Briefe. Epistolae. Herausgeber: Abtei St. Hildegard in Eibingen. Beuroner Kunstverlag.

Bild: Hildegard-Kirchenfenster in Boppard  / Fotograf: Dr. Bernd F. Pelz


Die prophetische Äbtissin Hildegard von Bingen ist jetzt Kirchenlehrerin

Die hl. Hildegard von Bingen ist  nun zur Kirchenlehrerin erhoben worden: Der Papst proklamierte die Äbtissin des 12. Jahrhunderts sowie den hl. Johannes von Avila auf dem Petersplatz feierlich zu „Ecclesiae Universalis doctores“, also zu Lehrern der universalen Kirche.

Dies geschah am gestrigen Sonntag, umgeben von mehreren hundert Bischöfen, bei einer Meßfeier zur Eröffnung einer großen vatikanischen Bischofssynode über Neuevangelisierung.

Eine riesige Darstellung Hildegards  –  sie ist die erste deutsche Kirchenlehrerin  –  sowie eine weitere des hl. Johannes von Avila, eines Priesters aus dem 16. Jahrhundert, hing während der Feier von der Fassade des Petersdomes herab.

In seiner Predigt warb Benedikt XVI. vor allem für das christliche Bild von Ehe und Familie.

Die rheinhessische Prophetin und neue Kirchenlehrerin würdigte er als eine „Frau von lebhafter Intelligenz, tiefer Sensibilität und anerkannter geistlicher Autorität“.

Die hl. Hildegard hat drei umfangreiche religiöse Bücher geschrieben: die Glaubenslehre Scivias (Wisse die Wege), sodann Liber Vitae Meritorum (Buch der Tugenden/Lebensverdienste) und Betrachtungen über Welt und  Mensch in Liber Divinorum Operum (Buch der göttlichen Werke).

Hildegard ist bereits die vierte Frau, die zur Kirchenlehrerin erklärt wurde (außerdem Teresa von Avila, Katharina von Siena und Theresia von Liseux).

Foto: Dr. Bernd F. Pelz (Das Bild zeigt ein Hildegard-Glasfenster in der Kirche St. Severin in Boppard)