SOS-Hilferuf der Eltern des in Venezuela verhafteten JF-Reporters Billy Six

Wir fordern die sofortige Freilassung von Billy Six!

Kurz vor Weihnachten erreichte uns per Leserkommentar ein Schreiben der Eltern von Billy Six, das Sie unter der entsprechenden Meldung lesen können: https://charismatismus.wordpress.com/2018/12/13/venezuela-sozialistisches-regime-haelt-deutschen-jf-reporter-billy-six-gefangen/  

Weil wir das Thema wichtig, ja dringlich finden und es vielen anderen Medien entweder nicht bekannt ist oder bewußt totgeschwiegen wird, veröffentlichen wir den Hilferuf der Six-Eltern nachfolgend auch als eigenen Artikel.

Vorweg sei zur Einführung erwähnt: Mitte November 2018 wurde der 32-jährige Reporter und Kriegsberichterstatter Billy Six (siehe Foto) vom links-sozialistischen Geheimdienst in Venezuela entführt und sitzt seitdem im Gefängnis „El Helicoide“ in Caracas.

Der Journalist berichtet vor allem aus gefährlichen Krisengebieten – und er arbeitet u. a. für die konservative deutsche Wochenzeitung „Junge Freiheit“.

Genau dies dürfte auch der Grund sein, weshalb sich hierzulande weder „Leitmedien“ noch Politik näher für das Schicksal des politischen Gefangenen in der lateinamerikanischen Diktatur interessieren. Die Presselandschaft hüllt sich größtenteils in eisernes Schweigen.

Edward und Ute Six, die Eltern des „vergessenen“ Reporters, beschweren sich zu Recht über die Untätigkeit der Bundesregierung und bitten jeden um Hilfe auch per Öffentlichkeitsarbeit. Daher hier nochmal ihr Schreiben vom 22. Dezember:

Deutscher Journalist Billy Six braucht Deine Hilfe!

Deutsche Regierung verweigert Forderung nach Freilassung von Billy Six aus venezolanischer Gefangenschaft

Die Deutsche Regierung, namentlich Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesaußenminister Heiko Maas und Bundesinnenminister Horst Seehofer wurden persönlich von uns gebeten, sich für die Freilassung von Billy einzusetzen. Ihre Antwort lautete, sie seien NICHT ZUSTÄNDIG und verwiesen auf das Auswärtige Amt. Das Auswärtige Amt teilte uns mit, sie seien NICHT ZUSTÄNDIG und verweisen auf die Deutsche Botschaft in Venezuela.

Die DEUTSCHE BOTSCHAFT VERWEIGERT DIE FORDERUNG DER FREILASSUNG VON BILLY SIX und möchte ihn nur konsularisch betreuen. Aber selbst die konsularische Betreuung ist nach über einem Monat noch nicht gestartet worden.

Die einzige Aktivität der Deutschen Botschaft in Caracas besteht in einer einmal pro Woche versendeten „Verbalnote“ an das Venezolanische Konsulat, um eine Besuchserlaubnis zu erhalten. Selbst unsere Bitten um Zusendung dringend benötigter, lebenswichtiger Medikamente zur Behandlung von Billys Denguefieber wurden abgelehnt!

Billy Six kämpft einen einsamen Kampf aus dem Gefängnis mittels Hungerstreik

Billy Six ist am 13.12.2018 in einen Hungerstreik getreten. Bereits einen Tag später hatte er einen ersten Erfolg und durfte die Deutsche Botschaft in Caracas anrufen. Was macht die Deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt in Deutschland? Sie boykottieren Billys Hungerstreik und setzen einen Tag später die Meldung in Umlauf, dass der Hungerstreik von Billy beendet sei.

Damit beraubten die Verantwortlichen der Deutschen Regierung Billy des einzigen Drucks im Kampf um seine Freilassung aus der ungesetzlichen Haft.
Am 22.12.2018 erhielten wir von Billy die Information, dass er seinen Hungerstreik bis Januar aussetzt und bis dahin auf eine diplomatische Lösung setzt.

Deutsche Medien ignorieren die Verhaftung des deutschen Journalisten Billy Six

Die deutschen Medien verweigern Meldungen über die willkürliche Inhaftierung des deutschen Journalisten Billy Six durch die venezolanische Regierung. Es werden im Internet bewusst Falschmeldungen über eine angeblich rechts-konservative Haltung von Billy Six in Umlauf gebracht. Diese Diffamierung führt in der deutschen Bevölkerung zu einer Lähmung vieler Menschen, sich aktiv für die sofortige Freilassung von Billy Six einzusetzen.

Wir appellieren an jeden, sich seine eigene Meinung von Billys ehrlichen, wahrheitsgetreuen, unabhängigen und authentischen Berichtserstattung zu bilden. Es ist nicht entscheidend, wo etwas publiziert wird, sondern es kommt auf den Inhalt an. Dieser Inhalt passt oft nicht in das gewünschte Weltbild und wird dann von den Leitmedien nicht veröffentlicht. Die Wahrheit kann manchmal bitter sein. Leider wird heutzutage kaum noch Wert auf die Wahrheit gelegt.

Billy Six braucht die Hilfe der ganzen Welt

Wir bitten alle Menschen auf dieser Welt, denen Völkerrechte, Menschenrechte und Pressefreiheit noch etwas bedeuten, sich aktiv und mit aller Kraft für die Freilassung unseres Sohnes und deutschen Journalisten Billy Six einzusetzen.

Das kann jeder tun, der gegen Unrecht kämpfen will:

1) Berichtet, redet, diskutiert überall von der willkürlichen Verhaftung von Billy Six durch die venezolanische Regierung
2) Unterstützt die Petition an den Deutschen Bundestag, sich aktiv für die Freilassung von Billy Six einzusetzen https://www.openpetition.de/petition/online/der-deutsche-bundestag-moege-eindringlich-auf-eine-freilassung-des-reporters-billy-six-hinwirken
3) Lest seine Publikationen und bildet euch eure eigene Meinung von Billys Recherchen in der Ukraine, in Syrien, in Ägypten, in Libyen, in Venezuela und an den vielen anderen Brennpunkten unserer Zeit http://billys-reisen.de/?page_id=114 und https://www.youtube.com/channel/UCBwzo_QHMYp5F2LHVez0dgg/videos?disable_polymer=1
4) Besucht unsere Facebook-Seite @FreeBillySix https://www.facebook.com/freebillysix/. Wir posten dort alle Informationen aktuell und veröffentlichen die letzten Neuigkeiten zur Haft von Billy Six. Helft Billy und unterstützt den Kampf um seine Freilassung mit einem „Like“

Vielen Dank für Eure Hilfe
Ute und Edward Six
(Eltern von Billy Six)


Ägypten: Imam ruft Hilfe bei Brand in einer koptischen Kirche herbei

Als in der Nacht zwischen dem 10. und 11. Juni in einer ägyptischen Kirche ein Feuer ausbrach, nutzte der Imam der nahe gelegenen Moschee die Lautsprecher derselben, um Hilfe herbeizurufen, so dass die Flammen gelöscht werden konnten.

Zu dem Vorfall kam es in der Ortschaft Shubra al-Khaimah im Norden von Kairo. Gegen Mitternacht geriet aus noch nicht geklärten Ursachen das Holzgerüst in Brand, das für die Umbauarbeiten rund um die koptische Kirche Anba Makar errichtet worden war.

Den Hilferuf in der Nachbarschaft lancierte Scheich el-Jamea, Imam der benachbarten Moschee. Unter den ersten, die vor Ort versuchten, das Feuer zu löschen, das später durch vom Zivilschutz endgültig gelöscht werden konnte, waren junge Muslime, die sich zum abendlichen Fastenbrechen während des Ramadan versammelt hatten.

Der koptische Bischof Morcos von Shubra al Khaymah, bedankte sich unterdessen offiziell bei dem Imam für sein rasches Handeln und sein Bemühen um ein friedliches Zusammenleben.

Quelle: Fidesdienst


Die psychische Ursachen der Fettleibigkeit liegen oft in der frühen Kindheit

Von Christa Meves

Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat mithilfe einer neuen Untersuchung einmal mehr festgeschrieben: Hierzulande sind  15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren  zu dick, 5,9 Prozent sogar fettleibig (1). Die Dunkelziffer ließe sich sicher verdoppeln, wie sich besonders den Aussagen von Grundschullehrern entnehmen lässt. 

Haben wir durch das neu installierte Gesundheitsministerium nun vielleicht endlich die Chance, dass dieser verheerenden Zahl nachgegangen wird? Denn das ist der Medizin längst bekannt: Fettleibige Menschen sind im Erwachsenenalter öfter krank, mit Herz-Kreislauf-Bluthochdruck- und Diabetesleiden im physischen Bereich, im psychischen zunehmend vor allem  mit Depressionen.

Öffentlich bekannt scheinen bisher allein oberflächliche Ursachen: Die Mehrzahl der Kinder nimmt zu viele Kalorien auf, sie bewegt sich zu wenig. Und eine Überwindung der Fettleibigkeit während des Längenwachstums und im jungen Erwachsenenalter gelingt immer weniger. Auch Spezialeinrichtungen mit Abspeckprogrammen verzeichnen zwar kurzzeitig Erfolg, doch im allgemeinen wird eine zähe Rückfälligkeit ins alte Körpergewichts nach wenigen Monaten beklagt.

Besorgte Mütter schildern in der psychotherapeutischen Praxis: „Wir haben es nach vielen vergeblichen Versuchen aufgegeben, in dieser Hinsicht bei unseren Kindern etwas zu erreichen. Sie sind zwar keineswegs widersetzlich, sie möchten selbst die Pfunde los sein. Häufig werden sie sogar deswegen gemobbt, sie trinken auch brav Smoothies und nagen an rohen Mohrrüben – aber die Körperrundungen wollen und wollen sich nicht vertreiben lassen.“

Eine gut beobachtende Mutter sagte zu Recht: „Ich habe sogar das Gefühl, dass das ewige Thematisieren beim Essen für die Kinder kontraproduktiv ist. Einerseits werden sie darüber träge und unlustig, und andererseits steigert es die Esslust.“ 

Über sich selbst enttäuscht resümiert eine andere Mutter: „Das Gegenteil, ein ganz schlimmes stattdessen, habe ich erreicht.“  – Sie habe nämlich herausfinden können, dass ihr Sohn am Kiosk neben der Schule heimlich Süßigkeiten kaufe. Darauf habe sie ihn angesprochen. Aber er leugne das hartnäckig; ihre Recherchen hätten also nicht nur nichts, sondern ein schräges Verhältnis zu ihrem kleinen Sohn erbracht.

Ein solches Verhalten ist typisch für Kinder, die bereits in einer Esssucht gefangen sind. Sie können ihre Abhängigkeit davon nicht zugeben, sie verdrängen stattdessen manchmal sogar das Bewusstsein darüber; denn der damit verbundene Verlust ihres eigenen Willens ist für sie unerträglich.

Analytisch arbeitenden Psychotherapeuten sind die tieferen Ursachen bei einer Vielzahl von fettleibigen Menschen längst bekannt:

Es ist der seelische Mangel im Bindungsbereich der so fest prägenden frühen Kinderjahre, der das Bedürfnis nach viel Essen, Naschen und süßen Getränken so übermächtig aktiviert. Es handelt sich bei diesen unerkannten Störungen letztlich um die unbewusste Ersatzbefriedigung eines lebensnötigen seelischen Verlangens.

Deshalb bleibt die eigentliche seelische Sättigung aus, ja, im Gegenteil: Sie wird durch die Dezimierung des Ansehens in der Gruppe noch vermindert und das seelische Defizit dadurch geradezu angeheizt. Das Naschen von Chips beim Fernsehen löscht infolgedessen bei diesen Kindern nicht den eigentlichen Durst ihrer Seele!

Es ist besonders verheerend, dass dieser Mangel sich in den ersten drei Lebensjahren einschleicht, in einer Phase, in der die Bindung an die pflegende Hauptperson (und das ist normalerweise die Mutter) einen Reifungsschritt von unermesslicher Wichtigkeit darstellt:

Denn durch die erlebte Bindung sprießen im noch unausgebildeten Gehirn die Synapsen. Daraus ergibt sich ein grundlegendes Gefühl von Zufriedenheit. Wenn diese fehlt, entsteht bei unverwahrten Kindern sehr viel öfter eine gesteigerte Esslust und darauf aufbauend Fettleibigkeit. Denn sie haben lange schon versucht, ihre Unzufriedenheit über den Mangel an Gemeinsamkeit mit einem Du auf diese Weise zu beseitigen.

Und etwas Verheerendes tritt darüber hinaus als Folge auf, wenn der Weg erst in die Ersatzbefriedigung eingeschlagen ist: Solche Versuche machen nur sehr kurzfristig zufrieden! Sie wecken stattdessen ein Bedürfnis nach mehr, mehr und mehr.

Dahinter aber gähnt eine unglücklich machende Falle für das gesamte Leben: Die unbewussten Selbstheilungsversuche machen süchtig, später dann aber in aller Verzweiflung nicht nur mithilfe von heimlich Genaschtem, sondern mit nur scheinbar Besserem: mit Zigaretten, mit Alkohol und schließlich mit einem noch schlimmeren Verfallensein, mit Rauschgiften, also mit einem noch größeren Verlust der Willensfreiheit.

Längst lässt sich bei Langzeitbeobachtungen erfahren, dass hier Verläufe mit vielfältigen Aufsplitterungen vorliegen, die ihre Ursache in einer einzigen fundamentalen, das Leben letztlich schwerst beeinträchtigenden Störung haben. Mit dem eigenen Willen ist bei manchen dann längst nichts mehr zu machen, und erst recht ist dann das wichtigste Lebenselement des Menschen kaputt: das eigene Selbstwertgefühl.

Unsere dicken Grundschulkinder suchen in der Tiefe ihrer Seele nicht den Döner, sondern die Liebe, die Anerkennung einer, der EINEN wichtigsten Person! Dass diese sie mag, dass diese sie seelisch satt macht! Dass diese ihnen durch ihre Gegenwart signalisiert: Ich freue mich, dass du da bist, du bist mir wert, du bist mir teuer!

Aber Klassenlehrer mit 20 bis 30 Schulkindern, mit häufigem Wechsel obendrein, können nicht in der Lage sein, solche Defizite bei immer mehr Kindern aufzulösen, zumal die Störung deren Leistungsfähigkeit mindert. Das ist auch mit ein Grund, warum unsere 10-Jährigen dann insgesamt nur ein so jämmerliches Unterrichtsniveau erreichen.

Erfahrene Kinderpsychotherapeuten kennen solchen Hintergrund unruhiger, unkonzentrierter, „fauler“ Kinder längst. Die unerkannte seelische Not unserer scheinbar noch glücklichen Kinder hat bisher in unserer Gesellschaft ungehört zum Himmel schreien müssen; denn im Grunde ist der Mensch „von Kopf bis Fuß auf Liebe programmiert“ – jeder von uns!

Diese Erkenntnis der tiefsten Ursachen bei den meisten fettleibigen Kindern lässt ein weiteres Ergebnis des Robert-Koch-Institutes in einem besser erklärenden Licht erscheinen: Die Untersuchungen des Instituts hatten bereits ergeben, dass Kinder aus sozial schwachen Familien eher zu Übergewicht neigen als ihre Altersgenossen aus besser gestellten Familien (2).

Nun zeigt sich, dass es vor allen Dingen die weniger direkt bewahrten Kleinkinder sind, die diesen Mangel später durch orale Ersatzbefriedigungen auszugleichen suchen. Und eine weitere Praxiserfahrung lässt sich hinzufügen: Kinder, die in heile Familien eingebunden sind, haben eher Chancen, übersteigerte Esslust auf ein gesundes Maß zu reduzieren.

Müssen diese  Beobachtungs- und  Forschungsergebnisse denn nun aber nicht endlich einmal zu echt wirksamen  sanierenden Maßnahmen führen?

Bilanz: Ein weiteres Kurieren an den Symptomen wird Zeitverschwendung bleiben. Die Voraussetzung zu einer Heilung dieser Störung im Urbereich des Menschen kann nur

a) mit einer Einstellungsänderung über das Wesen von uns Menschen beginnen.

b) Es bedarf der gesellschaftlichen Voraussetzungen, die es den Müttern möglich macht, bei den Kleinkindern gegenwärtig zu sein, sodass diese den fundamentalen Reifungsschritt zur Bindungsfähigkeit vollziehen können.

c) Denn nur so wird es einer Vielzahl von Vertretern der jungen Generation ermöglicht, gesunde, leistungs- und liebesfähige Erwachsene zu werden.

d) Das setzt voraus, dass es der modernen emanzipierten Mutter nach der „Kinderphase“ durch gesellschaftliche Maßnahmen ermöglicht wird, dass sie  auch ihr Recht auf ein verselbstständigtes Leben durch Erwerbstätigkeit und Rentenversorgung erreichen kann.

Quellenangaben:
(1) https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsJ/FactSheets/JoHM_01_2018_Adipositas_KiGGS-Welle2.pdf?__blob=publicationFile
(2) https://www.mamiweb.de/familie/studie-arme-kinder-sind-haeufiger-dick/1

 Gemälde: Evita Gründler


Frühkindliche Störungen sind oft ein „Hilferuf“

Von Christa Meves

Die Bewertung seelischer Störungen erweist sich nur allzu häufig als abhängig vom Zeitgeist. Als ich in der Nachkriegszeit meine Fachausbildung zur Kinder – und Jugendlichen-Psychotherapeutin begann, gehörte z. B. die Störung „frühkindliche Onanie“ zu einer Seltenheit. Heute findet man diese Störung immer häufiger.

Im Allgemeinen sind es junge Mütter, die z. B. ratlos anfragen:

„Ich habe mit meiner Dreijährigen zur Zeit eine schwierige Phase. Sie hat immer weniger Lust zum Spielen und keine Freude daran, länger dabei zu verweilen. Sie geht dann lieber wieder auf ihr Schaukelpferd, das einen schmalen Sattel hat, und schaukelt damit von links nach rechts versonnen hin und her.

Im Wohnzimmer geht sie so ähnlich auch an die Sessel. Sie reitet dann auf einer der breiten Lehnen. Davon kann ich sie gar nicht abbringen. Manchmal ist sie geradezu wie abwesend dabei. Sie hört mir gar nicht erst zu, wenn ich sie darauf anspreche. Wenn ich ungeduldig werde und sie anschreie, wird es bald eher noch schlimmer. Beim Gute-Nacht-Sagen hat sie dann auch die Hände immer unter der Decke.

Ich habe mich im Internet schlau zu machen versucht, aber nichts Hilfreiches gefunden. Ich habe unseren Hausarzt gefragt. Das sei eine harmlose, eine frühkindliche Selbstbefriedigung, hat er abgewehrt. Ich habe Vorträge mit entsprechender Thematik besucht. Allgemein herrschte hier die Ansicht vor, dass dieses Verhalten einer sehr vitalen gesunden Entwicklung entspräche.

Ich würde dem ja gerne zustimmen, aber ich sehe doch, dass bei meiner kleinen Anina diese Verhaltensweise immer mehr zunimmt, während Fortschritte in Aufgewecktheit immer seltener werden. Meine kleine Tochter ist auch nicht mehr so unbekümmert glücklich, wie ich sie vorher erlebte. Wie kann ich sie also von dieser Einseitigkeit wegbringen? Sie hört ja einfach nicht auf mich, und diese Störung – so muss ich das doch wohl sehen – wird immer schlimmer.“

Das sind berechtigte Beobachtungen; denn die sog. „exzessive frühkindliche Onanie“ gehört seit mehr als 60 Jahren zum Katalog der Erstsymptome seelischer Störungen im Kindesalter.

Heute aber nimmt – wie Betroffene dann erfahren – nicht nur die Häufigkeit dieses Verhaltens zu, sondern ganz offensichtlich auch der Versuch von Beratern, diese Störung als nicht beachtens- und behandlungswert herunterzuspielen. Manchmal wird dieser Beschäftigung sogar eine positive Bedeutung zuerkannt – als ein Merkmal auf dem Weg zu kraftvoller seelischer Gesundheit. Das aber entspricht nicht langjähriger praktischer Facherfahrung.

Wenn nämlich diese Verhaltensweise nicht früh als ein zu beachtender Hilferuf verstanden wird, pflegt die exzessive frühkindliche Onanie nicht selten zu einer oft lebenslänglich bleibenden Gewohnheit – dann mit Rückzug ins stille Kämmerlein – beibehalten zu werden.

Zur Behandlung kommt die Störung meist erst, wenn sie so dominant wird, dass sie andere Interessen hindert und drängend – gewissermaßen den freien Willen blockierend – in Erscheinung tritt. Dann wird diese Gewohnheit für den Betroffenen im Erwachsenenalter schließlich doch zu etwas Einschränkendem, etwas Störendem, sodass er sich davon therapeutisch befreien lassen möchte; denn zuvor hat er mit sich selbst die bekümmernde Erfahrung gemacht: Allein reicht sein eigener Wille nun nicht mehr aus, sich davon zu lösen: Das einstige „schöne Gefühl“ hat sich zu einer Sucht ausgeweitet!

Und das ist grundsätzlich so: Von eingefahrenen Süchten lässt sich kaum einmal aus eigener Kraft total befreien!

Wären eine allgemeine Information darüber und eine gute Prophylaxe also nicht besser? Insofern ist die modische positive Meinung über die frühkindliche Onanie eine Fehleinschätzung; denn diese Angewohnheit kann eine seelisch-geistig gesunde Ausgestaltung eher mindern als fördern, wie diese Mutter besorgt beobachtet hat.

Und vor allem: Die Störung lässt sich im Anfangsstadium noch vertreiben, wenn die eigentliche Ursache erst einmal erkannt und ins Blickfeld gerückt wird; denn diese Fixierung an die Selbstbefriedigung ist kein Kennzeichen einer gesunden Entfaltung des Körpers, sie ist vielmehr das Merkmal eines seelischen Mangels. Mit der Sexualität im Erwachsenenalter hat diese kindliche Verhaltensstörung oft wenig oder gar nichts zu tun. Sie ist vielmehr in der Mehrzahl der Fälle ein Trostpflaster! 

Die Verhaltensforscher sprechen dann von sog. „Übersprunghandlungen“, die einem seelischen Ungleichgewicht im Empfinden des Kindes entspringen und zufällig in den sexuellen Bereich hineingerutscht sind! Die Ursache ist z. B. oft darin zu suchen, dass das Kind innerhalb der ersten beiden Lebensjahre – häufig aus tragischen Gründen – wiederholt etwas es Ängstigendes erlitten hat.

Das kann – muss aber keineswegs – ein sexueller Missbrauch sein. Mit bewusst Sexuellem hat es, wie gesagt, hier noch gar nichts zu tun; denn die Geschlechtshormone sind im Kleinkindalter interessanterweise in den kleinen Körpern so heruntergefahren, dass ihre Sexualität spontan meist noch gar nicht für sie entdeckbar ist. Der sexuelle Reiz muss also sehr direkt und massiv sein, um in diesem Alter aktiviert werden zu können – so hat es die Hormonforschung herausgefunden. (1)

Häufig ist es bei den Kindern heute so, dass sie sich viel eher von der Mutter allein gelassen und eine Zeitlang absolut ungeborgen gefühlt haben. Das ängstigt sie, das können sie nicht aushalten. Und dann entdeckt das eine oder das andere per Zufall, dass es hier in seinem Genital ein „schönes Gefühl“ gibt, das über die Angst hinwegzutrösten vermag.

Deshalb ist es jetzt von größter Wichtigkeit, diesem Mangelgefühl entgegenzuwirken. Selbst Dreijährige sollten dann noch eine Zeitlang nahe bei der Mutter gehalten werden: auf dem Schoß, im Blickfeld, mit gemeinsamem Bilder-Besehen, gemeinsamen Spielen und gemeinsamen Erlebnissen. Ballspiele und Vorlesen als häufige Beschäftigungen sind dabei besonders gut als Laientherapeutikum geeignet. Aber dieses muss auch bereits hier in der Anfangsphase der Störung langfristig geschehen.

Dann lässt sich allerdings die beglückende Erfahrung machen, dass Mütter, die in dieser Weise die Selbstbefriedigung bei ihren Kleinen zu mindern suchen, nach einigen Wochen beste Erfolge zu verzeichnen haben: Die Kinder werden fröhlicher, unbekümmerter, aufgeschlossener, neugieriger. Kürzlich berichtete eine Mutter beglückt: „Es ist so, als wenn das Lebensboot meiner kleinen Tochter nun wieder gut im Wind steht.“

Gelingen kann dieses so erfreuliche Nachholen eines lebenswichtigen Bedürfnisses von Kleinkindern aber nur, wenn die Mutter es sich strikt verbietet, das Kind zu ermahnen – oder schlimmer noch: es dafür zu beschimpfen. Am besten ist es, das Problem überhaupt nicht zu thematisieren. Vorwürfe und Befragungen sind ohnehin nicht altersgemäß, und die direkte Beschäftigung mit dem Thema fixiert eher darauf, als dass sich die Not wieder verflüchtigt.

Wie bedauerlich: Zwar wird nun heute von Müttern die Onanie ihrer Kleinen immer häufiger als eine ihnen missliche Beschäftigung beklagt, aber wenn sie sich dann auf die Suche nach Hilfe begeben, stoßen sie nicht selten sogar auf eine Reihe von Beschwichtigern dieser Störung; sie wird manchmal sogar als eine Art Entfaltungsstimulanz eingeschätzt.

Wird die sich ausweitende Angewohnheit, die später vom Erwachsenen dann nur allzu oft selbst als ungut beklagt wird, von der Moderne nun also in einer leichtfertigen Weise geradezu gefördert? Hat hier vielleicht sogar durch den vor vierzig Jahren eingesetzten Trend zur „Entfesselung der Sexualität“ auch in diesem Fachbereich eine Ideologisierung stattgefunden? Wird hier die Gefahr einer Wucherungsmöglichkeit der Natur im Menschen altersentsprechend noch hinreichend beachtet? Kann das dann nicht geradezu einer unterlassenen Hilfeleistung gleichkommen?

Zwar ist das gewiss noch nicht allgemein der Fall, aber mir scheint: Es ist dringend an der Zeit, dass wir uns um die echten, natürlichen Voraussetzungen zu seelischer Gesundheit unserer Kinder kümmern, statt Gepflogenheiten nachzugehen, die von Ideologen erdacht worden sind.

Die Großmacht Sexualität in Kinderstuben als ein willkürliches Spielzeug in Händen von Theoretikern zu verwenden, ist jedenfalls leichtfertig, ja unter Umständen ungut, weil Spielraum-mindernd und suchterzeugend. Die Geschlechtskraft hat gewichtige, ernste, ja, heilig-schöne Aufgaben im Leben mündiger Erwachsener – vorab in der Ehe.

In der Erziehung müssen wir ebenso sorgsam wie angemessen und damit echt natürlich umgehen, wenn wir unserer Verantwortung gerecht werden wollen.

(1) Eliot, Lise: Wie verschieden sind sie, Berlin 2010, S. 141

Christa Meves ist Psychagogin und Bestseller-Autorin; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem sich weitere Infos und Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


Junge leukämiekranke Mutter braucht dringend eine Stammzellspende

Von Peter Helmes

Der folgende Hilferuf meines Freundes tonitrixi@gmx.de hat mich zu Weihnachten erreicht. Nun bitte ich Sie herzlich: Helfen Sie ihm, wenn Sie eine Möglichkeit dazu sehen. peter-helmes-227x300

Wenn Sie helfen können oder jemanden kennen, der das könnte, schreiben Sie bitte an folgende Adresse: Christian Petri, dachdeckerpetri@gmx.de

Hier der Text seines Hilferufs:

Die Mutter unseres Enkelkindes ist zum 3. Mal an der Leukämie erkrankt. Die letzte Erkrankung war vor 3 Jahren, damals bekam sie eine Stammzellentransplantation, und wir waren guter Hoffnung, dass Sie nun alles überstanden hat.

Aber leider war es nicht so. Die gespendeten Stammzellen haben zu genau mit ihren eigenen übereingestimmt, so dass ihr eigener Körper keine Abwehrstoffe aufzubauen brauchte. Das war nicht so gut, wie man jetzt sieht.

Nun ist die Krankheit wieder ausgebrochen. Sie bekam erst eine leichte ambulante Chemotherapie, die hat aber nichts gebracht, im Gegenteil, die Krebszellen haben sich noch vermehrt. Nun musste sie gleich wieder in Krankenhaus.

Sie braucht jetzt unbedingt einen neuen Stammzellenspender, sonst wird sie das nicht nochmals überstehen. Sie bekommt schon jeden Tag drei „Hammer-Chemos“, aber ohne einen neuen Spender ist das alles vergeblich.

Es ist so traurig, mit anzusehen, wie es ihr immer schlechter geht und man ihr nicht helfen kann. Sie ist doch noch so jung.

Wir haben uns auch schon registrieren lassen. Es dauert nur 10 Sekunden und alles ist erledigt.

Dachdeckerei Christian Petri

Webpräsenz von Peter Helmes: www.conservo.wordpress.com   

Hier gehts zur Stammzellspenderdatei: http://www.deutsche-stammzellspenderdatei.de/entnahmeset/?gclid=CLi66anAktECFViRGwodKXYN_Q


Menschenrechtsverbände besorgt wegen Übergriffen gegen christliche Flüchtlinge

Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen AVC („Aktion für verfolgte Christen und Notleidende“) in Nidda,  die IGFM („Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“) in Frankfurt, die Kirche in Not aus München, Open Doors in Kelkheim sowie der ZOCD („Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland“) in München haben sich zusammengeschlossen, um auf die zahlreichen Übergriffe gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Flüchtlingsunterkünften hinzuweisen und von Politik und Behörden ihren wirksamen Schutz zu fordern.

Diesen besonderen Schutz fordern sie auch für andere religiöse Minderheiten wie Jesiden, Bahai und weitere, die derselben Problematik ausgesetzt sind. 1643619043

Diskriminierung und Gewalt gegen christliche Flüchtlinge in Aslyunterkünften geschieht weit häufiger, als dies Aussagen von Behörden vermitteln. Obwohl Medien, Kirchenvertreter sowie Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen vielfach auf die steigende Anzahl dokumentierter Übergriffe durch muslimische Flüchtlinge und Wachpersonal in den Unterkünften verwiesen, haben die politischen Entscheidungsträger zumeist keine ausreichenden Maßnahmen zum Schutz der christlichen Minderheit ergriffen.

Vielmehr verfestigt sich der Eindruck, dass diese dramatische Entwicklung verdrängt, verharmlost oder nicht beachtet wird. Häufig wird von den verantwortlichen Entscheidungsträgern in Politik und Gesellschaft pauschal von Einzelfällen gesprochen, die nicht religiös motiviert seien, ohne dass hierfür eine belastbare Erhebung vorliegt.

Appell an Merkel: Religionsfreiheit schützen

Deshalb appellieren die Organisationen an die Bundeskanzlerin, sich dieser unerträglichen Situation von schweren Menschenrechtsverletzungen in Deutschland endlich zu widmen und dies zur Chefsache zu machen. Es genügt nicht, wenn die Kanzlerin das Menschenrecht Religionsfreiheit nur im Ausland anspricht.

Wenn christliche Flüchtlinge und andere religiöse Minderheiten in Deutschland Schutz vor religiöser Verfolgung suchen und in den Erstaufnahmeeinrichtungen genauso wie in ihren islamischen Herkunftsländern diskriminiert und verfolgt werden, ohne Schutz zu erhalten, dann ist dies eine eklatante Missachtung des Rechtes auf Religionsfreiheit in Deutschland.

Gemeldete Vorfälle nur Spitze des Eisbergs

Um Fehleinschätzungen entgegenzuwirken, die das Problem verharmlosen, und um den Betroffenen eine Stimme zu geben, haben mehrere Organisationen mit der Dokumentation religiös motivierter Diskriminierung und Übergriffe auf christliche Flüchtlinge begonnen. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

So hat das internationale Hilfswerk Open Doors, das sich weltweit für verfolgte Christen einsetzt, binnen zwei Monaten bis zum Stichtag 15. April 2016 im Rahmen einer systematischen Erhebung 231 Vorfälle aus ganz Deutschland dokumentiert, die von Diskriminierung über Körperverletzungen bis hin zu sexuellen Übergriffen und Todesdrohungen die weitgehende Schutzlosigkeit christlicher Flüchtlinge in den Unterkünften aufzeigen.

Diese Dokumentation liegt zur Verteilung vor und kann auf der Website des Werkes eingesehen werden. Weitere Vorfälle, auch zu Übergriffen auf andere Minderheiten wie Jesiden, sind bei der IGFM und AVC eingegangen. Jesidische Frauen und Mädchen hatten sich an die IGFM gewandt, weil muslimische Übersetzer sie bedroht oder ihre Aussagen in Anhörungsverfahren falsch oder verkürzt übersetzt hatten. AVC hat bereits eine Petition zum Schutz christlicher Flüchtlinge beim Generalsekretär der CDU eingereicht.

Der ZOCD unterhält aufgrund der zunehmenden Hilferufe christlicher Flüchtlinge seit Juni 2015 ein bundesweites Netzwerk von ehrenamtlichen Helfern für betroffene Flüchtlinge sowie eine Notfall-Hotline, bei der an Spitzentagen bis zu 100 Anrufe betroffener Christen eingehen, häufig mit Meldungen zu gewaltsamen Übergriffen.

Die bislang gemeldeten Vorfälle stellen aus Sicht der Organisationen nur die Spitze des Eisbergs dar.  Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

Einige Gründe dafür, dass ein Großteil der christlichen Flüchtlinge und anderer religiöser Minderheiten Vorfälle nicht meldet, sind unter anderem

  • weitverbreitete Angst, dass Todesdrohungen gegen das eigene Leben sowie gegen im Heimatland verbliebene Angehörige umgesetzt werden,
  • die Erfahrung, dass eine Anzeige nichts bewirkt und zu einer noch stärkeren Bedrohung und weiteren Übergriffen führt,
  • die Erfahrung, dass der muslimische Wachschutz mehrmals selbst zum Täter wurde und muslimische Übersetzer die Schilderungen der Vorfälle nicht wahrheitsgemäß übersetzten.

Dass christliche Flüchtlinge in der Erhebung von Open Doors angegeben haben, wie überrascht sie sind, „wegen ihres Glaubens in Deutschland genauso schikaniert zu werden wie in ihrem Heimatland“, zeigt, dass der Schutzauftrag, den die Aufnahmerichtlinie der EU (2013/33/EU vom 26. Juni 2013) fordert, bislang nicht umgesetzt wird.

Politische Entscheidungsträger erwarten, dass Integration von Flüchtlingen unmittelbar zu erfolgen hat. Da diese jedoch ein langwieriger und schwieriger Prozess ist, der nicht auf dem Rücken der christlichen Flüchtlinge und anderer religiöser Minderheiten ausgetragen werden darf, stellen die Organisationen folgende Forderungen an Politik und Behörden:

  1. Erfassung der Religionszugehörigkeit bei der Erstaufnahme und Weiterleitung der Daten bei der Verlegung in andere Unterkünfte.
  2. Zusammenlegung von Minderheiten, so dass der Anteil der Christen sowie anderer religiöser Minderheiten im Verhältnis zu den Muslimen in etwa gleich ist.
  3. Getrennte Unterbringung von Christen sowie von anderen religiösen Minderheiten, die bereits Opfer von Verfolgung und Diskriminierung geworden sind. Dies sollte auch die Möglichkeit einer dezentralen Unterbringung umfassen. Dezentrale Unterbringung darf von Behörden nicht grundsätzlich blockiert werden, insbesondere wenn entsprechend Wohnraum für betroffene Christen angeboten wird.
  4. Adäquate Erhöhung des nicht-muslimischen Anteils innerhalb des Wachpersonals.
  5. Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierung der Mitarbeiter und des Sicherheitspersonals in Flüchtlingsunterkünften hinsichtlich Ursachen religiöser Konflikte und des Schutzes religiöser Minderheiten.
  6. Bereitstellung von Vertrauenspersonen christlichen Glaubens, an die sich von Verfolgung betroffene Christen wenden können.

Den Bericht und weitere Infos finden Sie unter: www.opendoors.de/fluechtlingsbericht

Open Doors Deutschland e.V., Postfach 1142, D-65761 Kelkheim

T +49 6195 – 67 67 180 F +49 6195 – 67 67 181
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www.opendoors.de