„In meiner Not rief ich zum HERRN“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 18 (17),2-7.20:

Ich will dich lieben, HERR, meine Stärke,
HERR, du mein Fels, meine Burg, mein Retter,
mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge,
mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht.

Ich rufe: Der HERR sei gepriesen!,
und werde vor meinen Feinden gerettet.
Mich umfingen die Fesseln des Todes,
mich erschreckten die Fluten des Verderbens.

Die Bande der Unterwelt umstrickten mich,
über mich fielen die Schlingen des Todes.
In meiner Not rief ich zum HERRN
und schrie zu meinem Gott.

Aus seinem Heiligtum hörte ER mein Rufen,
mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.
ER führte mich hinaus ins Weite,
ER befreite mich, denn ER hatte an mir Gefallen.

 


Der verfolgte Prophet Jeremias bekennt: „Der HERR steht mir bei wie ein gewaltiger Held“

Aus den heutigen liturgischen Lesungen der kath. Kirche: Buch Jeremia(s) 20,10-13:

Bild: Evita Gründler

Bild: Evita Gründler

Hörte ich doch das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen.  –  Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, daß ich stürze: Vielleicht läßt er sich betören, daß wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.

Doch der HERR steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergeßlicher Schmach.

Aber der HERR der Heere prüft den Gerechten, ER sieht Herz und Nieren: Ich werde deine Vergeltung an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut.  –  Singt dem HERRN, rühmt den HERRN; den ER rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.

Psalm 18 (17),2-3a.3bc-4.5-6.7:

Ich will dich rühmen, HERR, meine Stärke, HERR, Du mein Fels, meine Burg, mein Retter,
mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge, mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht.
Ich rufe: Der HERR sei gepriesen!   –  und ich werde vor meinen Feinden gerettet.
 
Mich umfingen die Fesseln des Todes, mich erschreckten die Fluten des Verderbens.
Die Bande der Unterwelt umstrickten mich, über mich fielen die Schlingen des Todes.
In meiner Not rief ich zum HERRN und schrie zu meinem Gott.
Aus seinem Heiligtum hörte er mein Rufen, mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.