Venezuela: Sozialistisches Regime verhaftet Mitarbeiter einer Hilfsorganisation

Die Bischofskonferenz von Venezuela verurteilt gemeinsam mit der dortigen Caritas „die Verletzung der Rechte und den Freiheitsentzug der Mitarbeiter der Hilfsorganisation ‚Accion Solidaria‘“ und „das undurchsichtige Vorgehen“ bei der Durchsuchung der Büros, die sich der Verteilung von Medikamenten und medizinischer Hilfe an Menschen widmet, die von der Gesundheitskrise des Landes betroffen sind.

Am 7. September drangen Beamte des sozialistischen Maduro-Regimes in die Büros der Organisation in Caracas ein und verhafteten einige Mitarbeiter.

In der gemeinsamen Verlautbarung werden diese Maßnahmen verurteilt, „da sie die Einsatzfreiheit der humanitären Helfer im Land einschränken“ und sie „zum Ziel von Verfolgung und Einschüchterung machen“.

Bischöfe und Caritas fordern daher den Staat auf, „für die Wahrung des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit der Gemeinschaft im gesamten Staatsgebiet einzutreten“, und „Aktivitäten, die von humanitären Grundsätzen und dem humanitären Völkerrecht inspiriert sind, nicht zu kriminalisieren“ und Hilfsprogramme in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Wasser und andere Dienstleistungen nicht einzuschränken, „die für das Leben von über 7 Millionen schutzbedürftigen Menschen im Land von wesentlicher Bedeutung sind“.

Schließlich fordern sie „völlige Aufklärung“ in Bezug auf das Vorgehen gegen „Accion Solidaria“.

Quelle: Fidesdienst


UNFPA ehrt israelische Hilfsaktion für Kinder

Die israelische humanitäre Hilfsorganisation „Save a Child’s Heart“ (SACH) ist am 26. Juni mit dem Bevölkerungspreis des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) ausgezeichnet worden – und zwar für ihren herausragenden Beitrag zur öffentlichen Gesundheit.  

Mit Hilfe von SACH wurde seit der Gründung 1996 fast 5000 Kindern aus 57 Ländern, die an einer Herzerkrankung leiden, das Leben gerettet.

Die SACH-Organisation half ihnen, da sie in ihren Heimatländern nicht oder schlecht behandelt werden konnten. Darunter waren auch palästinensische Kinder aus dem Gazastreifen und Westjordanland sowie aus dem Irak und Syrien.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin