Bischof Felix Genn: Angst vor einer Islamisierung Deutschlands nicht nötig

„Vermischung der Religionen nicht aufzuhalten“

Unter dem Titel „Bischof von Münster warnt in Silvesterpredigt vor Angst  –  Genn: Christen müssen Islamisierung nicht fürchten“ berichtet die Online-Ausgabe der Bistumszeitung „Kirche und Leben“ am 31. Dezember 2016 über die Silvester-Ansprache von Bischof Felix Genn in der Lambertikirche zu Münster in Westfalen.  Genn

Die zeitgeist-liche Predigt war von Beruhigungspillen geprägt, wobei Dr. Genn (siehe Foto) betonte, Christen seien immer Friedensstifter gewesen, denn das Wort Gottes biete ihnen das Fundament für ein „friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft“.

Offenbar hat der katholische Oberhirten hierbei das Thema verfehlt: Es geht nicht um eine Angst vor dem Christentum, sondern vor einer Islamisierung Deutschlands. Vermutlich hat er auch seinen Schiller und dessen bekannten Spruch vergessen: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“

Anscheinend haben aber eine Reihe Katholiken dieses Dichterwort verinnerlicht, denn der Bischof beklagte sich darüber, daß es auch in den Kirchengemeinden des Bistums Münster „Tendenzen der Angst vor Überfremdung und ein Misstrauen gegenüber Flüchtlingen“ gäbe.

Statt diese Befürchtungen vieler Bürger wenigstens ernst zu nehmen, weil sie immerhin u.a. auf einer Reihe von Terror-Ereignissen beruhen, lamentierte der Bischof darüber, mit derlei Sorgen „könne man Politik betreiben“, auch werde dieses Thema das „Wahljahr 2017 bestimmen“.

Er fügte ironisch hinzu: „Manche sehen schon in der Stadt Münster eine Zukunft, in der die Lamberti-Kirche zur Moschee umgewandelt wird.“

Will der Bischof sich durch derlei Übertreibungen über wohlbegründete Besorgnisse von Bürgern hinwegsetzen und sie der Lächerlichkeit preisgeben?

Islamexperte: Deutschland integriert sich in den Islam

Derweil warnt z.B. der deutsche Islamwissenschaftler und Politologe Ralph Ghadban im FOCUS sehr wohl vor einer Islamisierung, wie IDEA berichtet. Er schreibt sogar, nicht die Muslime würden sich in unseren Rechtsstaat integrieren, sondern umgekehrt: RTEmagicC_IGFM_Plakat_Art_18_Religionsfreiheit_02_jpg

„Anstatt Muslime in das bestehende Rechts- und Wertesystem einzubinden, vollzieht sich gegenwärtig eine Integration Deutschlands in den Islam. Die Verbreitung des Multikulturalismus in den neunziger Jahren habe diese Entwicklung begünstigt: „Die Kritik am Islam wurde als politisch inkorrekt verpönt. Auf alle Ebenen, der politischen, der juristischen und der Sicherheitsebene, begann der Rückzug des Staates aus Angst, rassistisch zu handeln und die Minderheiten zu stigmatisieren.“  –  Diese Art der Öffnung der deutschen Gesellschaft habe aber nichts gebracht.“

Das eigentliche Konfliktfeld bestehe darin, so der Publizist Ghadban, daß der offizielle Islam die Menschenrechte von Nicht-Muslimen nicht respektiere: „Außer den erfolglosen Islamreformern, die meistens in Exil leben, erkennt der Islam weder andere Religionen noch andere Menschen als gleichwertig an.“

Statt Islam-Sachkunde ein einseitiger Ausflug in die weite Welt

Statt sich nun inhaltlich mit diesem Problem und dem Gewaltpotential, das systemimmanent im Islam (etwa durch diverse Koransuren) vorhanden ist, zu befassen, weicht Bischof Genn lieber aus in die weite Welt bzw. internationale Politik: IGFM_Scharia

„Der Wahlkampf in den USA hat nach seiner Einschätzung gezeigt, wie in einer komplexen Welt einfache Parolen mehr Gewinn einstreichen würden als die notwendige geistige Auseinandersetzung.“

Damit unterstellt er in seiner Silvesterpredigt den vom Volk gewählten Präsidenten der Vereinigten Staaten, dieser habe lediglich aufgrund „einfacher Parolen“ gesiegt, statt eine „notwendige geistige Auseinandersetzung“ zu führen.

Ist dem katholischen Würdenträger etwa entgangen, daß auch Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton sich nicht als Freundin komplexer Argumentationen erwiesen hat? Was hat seine – noch dazu einseitige  –  Kritik am US-Wahlkampf in einer Silvesterpredigt zu suchen? Wo führt denn er, der Bischof, die „notwendige geistige Auseinandersetzung“? 

Ist es nicht sehr wohl eine „einfache Parole“, wenn er ohne Wenn und Aber zum Besten gibt, man brauche sich vor einer Islamisierung nicht fürchten?

Bischof Genn warnt vor einer „Abschottung“

Zudem erklärte der Bischof laut Bericht der Bistumszeitung, es führe „nicht weiter“, wenn man sich gegenüber fremden Religionen und Kulturen „abschotten“ wolle. Wörtlich heißt es zu Genns Predigt: „In einer globalisierten Welt sei die Vermischung von Kulturen und Religionen nicht aufzuhalten.“

Mit anderen Worten: Er sieht keinen Grund, irgendetwas gegen eine „Religionsvermischung“ zu unternehmen, denn „Abschottung“ ist ja nicht angesagt. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Eine „Vermischung von Kulturen und Religionen“ geht bei Licht betrachtet sogar noch über die naiv-grüne Multikulti-Ideologie hinaus, denn diese glaubt blauäugig an ein friedliches Nebeneinander verschiedener Kulturen und Religionen innerhalb eines Landes. Es wird eine Koexistenz, aber kein Synkretismus, keine Vermischung der Religionen angestrebt.

Will der Bischof von Münster die offensichtlich gescheiterte Multikulti-Traumtänzerei noch toppen, indem er einer Religionsvermischung das Wort redet?!

Hätte er sich statt dieser weitgehend oberflächlichen bis irreführenden Zeitgeist-Predigt doch selber an jenes Dichterwort von Andreas Knapp gehalten, das er in seiner Predigt so wohlwollend zitierte:

»im gedroschenen stroh
des leeren geredes
kein körnchen wahrheit mehr
täglich wächst der hunger
dass ein wort geboren werde
nahrhaft wie ein weizenkorn«

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugendverlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Siehe ergänzend unser Bericht über ein von Bischof Genn verfügtes Predigtverbot für einen islamkritischen Pfarrer, das er durch vatikanischen Beschluß zurücknehmen mußte: https://charismatismus.wordpress.com/2015/07/13/vatikan-hebt-predigtverbot-fuer-islamkritischen-pfarrer-paul-spaetling-auf/

HIER der volle Wortlaut der Bischofs-Predigt: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/dokumentiert-die-predigt-von-bischof-felix-genn-zum-jahresschluss-2016/

Inzwischen gibt es auch auf kath.net eine lebhafte Leserdebatte: http://www.kath.net/news/58061


Hillary Clintons Kampf für grenzenlose Abtreibung führte zu ihrer Wahlniederlage

Nach der Niederlage Hillary Clintons haben Mitglieder ihrer Demokratischen Partei  deren Unterstützung für die Abtreibung kritisiert  –  und ihren Umgang mit religiösen Wählern.

Slogan:

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

„Hillary Clinton und die Demokratische Partei haben am Dienstag die Wahl zu einem Großteil wegen ihrer extremen Haltung zur Abtreibung verloren, die viele potentielle Clinton-Wähler abgestossen hat“, teilte die Gruppe „Demokraten für das Leben“ mit. 

Bereits vor der Wahl hätten die „Democrats for Life“ die Parteiführung gewarnt, dass die Partei langsam sterbe, wenn sie nicht in einen Dialog mit den Lebensrechtlern in den eigenen Reihen trete, sagte Direktorin Kirsten Day.

Clinton unterstützt die Abtreibung von Kindern bis kurz vor ihrer Geburt und wünscht zudem eine Finanzierung von Abtreibung durch Steuergelder – was seit vierzig Jahren in den USA durch das „Hyde Amendment“ verboten ist. 

Für Kirsten Day ist klar: Diese radikale Haltung hat den Demokraten viele Wählerstimmen gekostet. 

In Bundestaaten wie Wisconsin und Pennsylvania, die traditionell die Demokraten wählen, habe Clinton wegen dieser Haltung viele Stimmen verloren unter den „Millionen Abtreibungsgegnern in der eigenen Partei“, aber auch potentielle Wähler unter gemäßigten Republikanern und Unentschiedenen.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://de.catholicnewsagency.com/story/demokraten-clintons-haltung-zu-religion-und-abtreibung-kostete-sie-stimmen-1315

Foto: Dr. Edith Breburda


Warum eine verfehlte amerikanische Politik zum Erstarken des Islamismus führte

Das US-amerikanische Gatestone-Institut ist ein politisch-strategischer Think-Thank bzw. hochrangiger Expertenrat mit Sitz in New York.

Das von prominenten Juden, früheren Diplomaten und Politikwissenschaftlern geprägte Institut veröffentlicht regelmäßig aktuelle Berichte und fundierte Analysen aus liberal-konservativer Sicht, wobei auch die Asylpolitik der deutschen Kanzlerin Merkel bereits kritisch durchleuchtet wurde.   IGFM-Kampagne-IKEA-Saudi-Arabien-1_01

Am heutigen 11. November 2016 erschien dort ein Artikel über den mißlungenen „arabischen Frühling“, der in Wirklichkeit für noch mehr Chaos sorgte oder sogar die radikal-islamischen Bewegungen vorantrieb. Dabei befaßt sich Nonie Darwish mit der verfehlten Politik Präsident Obamas im Nahen und Mittleren Osten.

Dessen Strategie ging von der Annahme aus, wenn die autokratischen weltlichen Herrscher in islamischen Ländern (etwa Libyen, Syrien, Ägypten) gestürzt werden könnten, würde das herrliche Zeiten für die Demokratie in dieser Region herbeiführen.

Stattdessen wuchs aber der Islamismus, wobei dieser sogar aktiv von den USA unterstützt wurde, um etwa das syrische Assad-Regime zu entmachten. Genau aus jenen vom Westen geförderten „Rebellengruppen“ erstarkte der IS nebst weiteren islamistischen Ablegern.

„Gatestone“ schreibt hierzu: „Nachdem Ägypten die Muslimbruderschaft niedergerungen hatte, verschob sich das Ziel, das islamische Kalifat in Ägypten zu gründen, einfach nach Syrien, dem einzigen arabischen Land, in dem ein säkularer muslimischer Führer den Arabischen Frühling überlebt hatte. CIMG0825

Die Förderung des Islam scheint auch ein wichtiger Faktor in der Gleichung Obamas für Amerika gewesen zu sein. Staatssekretär Hillary Clinton folgte ihm und veranstaltete mehrere geschlossene Konferenzen über „Religionsdiffamierung“, um die freie Meinungsäußerung zu unterdrücken und jede Kritik am Islam international mit Geldstrafen und Gefängnis zu kriminalisieren. Sie gibt lieber der freien Meinungsäußerung die Schuld am Terrorismus als den gewalttätigen Lehren des Islam.“

Zudem weist der Bericht von Darwish darauf hin, daß Obamas erste große Präsidentschaftsrede am 4. Juni 2009 in Kairo stattfand – und zwar „vor einer großen Anzahl islamischer Scheichs und Mitgliedern der Muslimbruderschaft“. 

Weiter heißt es: „Obama ermutigte und legitimierte sie. Ein verachteter ägyptischer Präsident Hosni Mubarak nahm nicht teil. Damit wurde mit dem Segen der Vereinigten Staaten der Aufstieg der muslimischen Bruderschaft in Ägypten begonnen.“

Aus Sicht des Gatestone-Instituts war genau dies das langersehnte Ziel der Muslimbruderschaft: „Amerikas Hilfe zu bekommen, um die Diktaturen – damals zumeist militärisch und säkular – zu stürzen, sie dann aber durch sich selbst, die Islamisten, zu ersetzen.“

Quelle für die Zitate: https://de.gatestoneinstitute.org/9306/amerika-arabischer-fruehling

HINWEIS: Unser CHRISTLICHES FORUM hat allein über die Causa SYRIEN über 140 Artikel und Berichte veröffentlicht  –  und hierbei von  v o r n h e r e i n  vor den dortigen islamistischen Rebellen gewarnt – zu einem Zeitpunkt, als diese immer noch von westlicher Seite leichtfertig unterstützt wurden. Hier z.B. unser Artikel vom 9. Februar 2012, also vor fast fünf Jahren: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/09/katholischer-patriarch-warnt-vor-sturz-des-assad-regimes/


Wachsender Druck auf die Fürsprecher der klassischen Ehe in den USA

Von Dr. med. Edith Breburda

Professor Lopez wuchs mit zwei Müttern auf, deshalb befürwortet er die traditionelle Ehe. Die Universität sieht das anders und will ihn nun fristlos entlassen. Doch nicht nur der Wissenschaftler sorgt für Aufsehen, auch ein Richter, der Homosexuellen kein Kind zur Adoption überlassen will, steht im Rampenlicht der amerikanischen Medien. dr-breburda1

Professor Dr. Robert Oscar Lopez von der California State University in Northridge, USA, lehrt Englisch. Seine Eltern kamen aus Puerto Rico und den Philippinen. Er beherrscht neben Latein und Griechisch noch sechs weitere Sprachen.

Prof. Lopez wuchs bei seiner Mutter und deren Partnerin auf, nachdem sein Vater sie verlassen hatte. Er hat am eigenen Leib erfahren, was das bedeutet. Seitdem ist er gegen die Ehe von Gleichgeschlechtlichen. Sie sollten auch keine Kinder adoptieren. Er hat einen Brief an den obersten Gerichtshof der USA geschrieben, in dem er gegen die Neudefinierung der Ehe protestiert. Da er selber durch sein Elternhaus traumatisiert ist, kämpft er für die Rechte der Kinder und fordert, dass sie bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen sollten.

Jetzt wird Prof. Lopez wegen seiner Ansichten diskriminiert. Seine “antikulturelle“ Meinung scheint nicht jedem zu passen. Man meint, sie sei im Zeitalter der sexuellen Revolution nur peinlich.

Frau Dr. Roback-Morse, die die Lopez-Ansichten teilt, sagte: „Lopez hinterfragt eine der Hauptaussagen der Sexuellen Revolution, die auf der Idee basiert, dass alle Erwachsenen ein Recht auf unbegrenzten Sex haben sollten. Sie vergessen dabei die Kinder, die ungefragt jede Rolle akzeptieren müssen, die ihnen aufgedrängt wird.“

Prof. Lopez erklärt: „Rein theoretisch beschneidet eine gleichgeschlechtliche Ehe nicht die Rechte von jemand außenstehenden. Wenn man jedoch darauf beharrt, in einer Ehe einen Anspruch auf Kinder zu haben, verletzt man die Rechte einer dritten Person. Nicht jeder heiratet, aber jeder hat ein Recht auf Vater und Mutter. Diese Beziehung ist grundlegender als das eheliche Verhältnis. Kinder, nicht Gleichgeschlechtliche, haben einen wahren Grund, vor Gericht zu ziehen, wenn es um die Neudefinition der Ehe geht.“ Baby

Er ist auch strikt gegen die In-Vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung): „Diese Technik ist nur ein Mittel zum Zweck für Gleichgeschlechtliche, um Kinder haben zu können. In diesem Sinne handeln auch Adoption’s Agenturen. Homosexuelle wollen Eltern sein. Es geht ihnen aber gar nicht um die Kinder, die ein Zuhause brauchen. Während der Sklaverei war es üblich, einen Menschen zu entmündigen. Der Missbrauch von damals war zwar schlimmer und doch ist eine Gemeinsamkeit vorhanden, weil die Human Rights Campaign die heutigen Praktiken unterstützt“, sagte Lopez.

Wen wundert es, dass man den Professor zum Schweigen bringen will? – Er könnte sogar fristlos entlassen werden, d. h. seine Dauerstelle verlieren. Seit 378 Tagen untersucht ihn die Uni, obwohl er erst 245 Tage davon weiß.

Alles fing mit einer Tagung über Elternschaft und Kinderrechte an, die 2014 in der Ronald Reagan Presidential Library veranstaltet wurde. Lopez, der gerade das International Children’s Rights Institut gründete, hatte seine Studenten zu der Veranstaltung eingeladen, weil ihre Teilnahme ihrem Studium zugute kam.

Eine der Vortragenden war Dr. Jennifer Roback Morse vom Ruth-Institut. Sie sprach über die Scheidung, ging aber nicht auf Homosexualität ein.

„Millionen von Kindern haben infolge einer Scheidung keine Beziehung mehr zu einem Elternteil“, erläuterte sie. Auf ihrem Stand hatte sie einige Informationen ausliegen, darunter ein Heft mit dem Titel: „77 nichtreligiöse Gründe, um eine Ehe zwischen einem Mann und einer Frau zu unterstützen.“  Scannen0006 - Kopie

Nach der Tagung wurde Lopez von drei Studenten angezeigt. Ihrer Anklage legten sie die Zeitschrift, „Are You a Survivor oft the Sexual Revolution“ bei, die bei der Tagung ausgelegen hatte, um zu beweisen, dass bei der Veranstaltung eine feindselige Atmosphäre herrschte und sie von dem Professor aufgrund ihres Geschlechts schikaniert und diskriminiert worden seien.

Allerdings stellte sich die Anklage als haltlos heraus, was selbst die Universität zugeben musste, weil eine Studentin, die sich an der Anzeige beteiligte, mit der Bestnote ihr Studium abgeschlossen hatte, obwohl der Professor von der Anzeige wusste. Der Anwalt von Prof. Lopez stellte fest, dass man den Professor nicht entlassen könne, und es im Grunde nur um eine politische und ideologische Attacke gegen ihn geht, weil er seine Studenten mit der Idee vertraut gemacht hatte, dass Kinder Rechte in Bezug auf ihre Familie haben (1).

Auch ein Richter im Bundestaat Utah ist sich der Probleme bewusst, die Kinder erfahren, die von gleichgeschlechtlichen Eltern großgezogen werden. Der Richter beruft sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, die zeigen, dass es Kindern, die mit ihren biologischen Eltern aufwachsen, besser geht. Viele Studien haben gezeigt, dass Kinder, die bei Gleichgeschlechtlichen aufwachsen, nicht so erfolgreich sind. Sie leiden sehr darunter und werden selber keine ideale Eltern werden.

Dr. Douglas Allen der Simon Fraser Universität erklärt, dass Kinder von Homosexuellen schlechter in der Schule abschneiden. Auch werden sie viermal öfter vergewaltigt und viel häufiger sexuell missbraucht. Dr. Lars Wichstorm aus Norwegen erklärt, dass 50 Prozent der Gleichgeschlechtlichen prädestiniert sind, unter Depressionen zu leiden oder einen Selbstmord zu begehen. Essstörungen wie Anorexia sind auch öfter zu verzeichnen. Kinder von depressiven Eltern neigen zum Alkoholismus.

Die Frauen Beckie Peirce (34) und April Hoagland (38) hatten im Oktober 2014 geheiratet. Ihre Ehe wurde anerkannt. Im August wurde ein einjähriges Mädchen in ihre Obhut gegeben. Die Frauen hofften, das Kind bald adoptieren zu dürfen, weil die Agentur und die leibliche Mutter des Kindes bereits ihr Einverständnis gegeben hatten.

Der Richter Scott Johanson, der den Fall behandelte, wollte das Kind jedoch lieber einem heterosexuellen Paar überlassen. Der Richterspruch ist nicht ausgeführt worden, dennoch waren die Medien entsetzt.

„Es handelte sich um eine rein religiöse Entscheidung von Richter Johansen. Die Studien, auf die er sich berief, konnte er gar nicht nennen“, sagte Mandie Torgerson, die biologische Mutter der Einjährigen. Viele sind nun über den Richter empört. Selbst Hillary Clinton schrieb auf Twitter: „Eine gute Elternschaft hat nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun – Tausende Familien geben dafür ein Beispiel.“

Chad Griffin, der Präsident der Homolobby „Human Rights Coalition“, sprach von einem ungerechten und krankhaften Urteil. Er war außer sich und geschockt. Seiner Meinung nach missachtet das Urteil alle Indizien, wonach Kinder, die bei Gleichgeschlechtlichen aufwachsen, genauso gesund und justiert sind (2).

Literatur:
1) Siggins D. und Jalsevac J.: Bisexual prof. raised by lesbians who supports traditional marriage faces loss of tenure. LifeSiteNews, 11. November 2015
2) Johnson B.: Judge reportedly removes foster child from lesbian couple, says children do better with children do better with opposite-sex parents. LifeSiteNews, 12. Nov. 2015BookCoverImage

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda (von ihr stammt auch das Foto) ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin). 

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

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