Christus ist der HERR über das Universum und das Haupt seiner Kirche

Heutige liturgische Festlesung der kath. Kirche:  Eph 1,17-23:

Brüder! Der Gott Jesu Christi, unseres HERRN, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.

ER erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.

ER hat sie an Christus erwiesen, den ER von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, hoch über alle Fürsten und Gewalten, Mächte und Herrschaften und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen genannt wird.

Alles hat ER ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt; sie ist sein Leib und wird von ihm erfüllt, der das ganze Universum beherrscht.

 

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Bischof Voderholzer (Regensburg): Das Kreuz gehört auch in den öffentlichen Raum

Glaubens-Symbol und „Inbegriff der abendländischen Kultur“

Auf der amtlichen Internetpräsenz des Bistums Regensburg äußert sich Bischof Rudolf Voderholzer am 27. April zur politischen und innerkirchlichen Debatte um das Kreuz in der Öffentlichkeit  –  auch in den staatlichen Behörden, wie dies unlängst in Bayern entschieden wurde.

Der katholische Oberhirte erklärt, daß dieses „Zeichen der Liebe“ sehr wohl auch in den öffentlichen Raum gehöre – seine Begründung lautet, es sei sowohl Symbol des Glaubens wie auch ein „Inbegriff der abendländischen Kultur“:

„Es ist Ausdruck einer Kultur der Liebe, des Erbarmens und der Lebensbejahung. Es gehört zu den Fundamenten Europas.“

Er fügt hinzu, um dies zu bejahen, „muss man nicht einmal an Gott oder Christus glauben“:

„Jede menschliche Gemeinschaft gewinnt Segen, Lebensfreude und Zukunft, die sich diesem Zeichen in seinem eigentlichen Sinne verpflichtet sieht.“

„Christus hat seinen Sieg nicht erkämpft, sondern erlitten“

Auf die Frage, wie er die „Botschaft des Kreuzes beschreibe, erklärt der Bischof, Christus habe das Kreuz als „das Werkzeug menschlicher Grausamkeit in ein Zeichen des Lebens und der Hoffnung und der Liebe verwandelt. Die Botschaft des Kreuzes lautet: Die Liebe ist die wahrhaft siegreiche Macht der Geschichte.“

Der katholische Würdenträger fügt hinzu: „Dieser Sieg über Hass und Grausamkeit, ja letztlich über den Tod, wurde nicht erkämpft, sondern erlitten.“

Das Kreuz als Symbol einer „Revolution der Liebe“ solle „weithin sichtbar sein“:  „Das Zeichen des Heils und des Lebens, in dem Christus Himmel und Erde, Gott und Men­schen, Opfer und Täter miteinander versöhnt hat.“

Bischof erinnert an die Bayerische Verfassung

Während einer Wallfahrts-Predigt hat sich der Regensburger Bischof  am 1. Mai erneut eindeutig zum Kreuz in öffentlichen Einrichtungen bekannt, wie die Mittelbayerische Zeitung berichtet: Vom Kreuz gehe Segen aus und keiner müsse Angst davor haben.
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Es gehe nicht darum, das Kreuz zu instrumentalisieren, sondern ihm in Ehrfurcht zu begegnen. Dr. Voderholzer erinnerte andie bayerische Verfassung, die zu Recht auf das Kreuz als Fundament für das öffentliche Zusammenleben in Freiheit, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit verweise. 
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Der Bamberger Erzbischof Eduard Schick hat sich „unterm Strich“ ebenfalls für das Kreuz in bayerischen Dienstgebäuden ausgesprochen, wenngleich nicht so deutlich wie der Regensburger Bischof: https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2018-04-26/kreuzdebatte-hochschulpfarrer-schreibt-offenen-brief-soeder

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren, nicht uns, sondern deinen Namen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 115 (113B),1-2.3-4.15-16.

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren,
nicht uns, sondern deinen Namen,
in deiner Huld und Treue!
Warum sollen die Völker sagen:
«Wo ist denn ihr Gott?»

Unser Gott ist im Himmel;
alles, was IHM gefällt, das vollbringt ER.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.

Seid gesegnet vom HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Himmel gehört dem HERRN,
die Erde aber gab ER den Menschen.


Brot vom Himmel: Christus gibt seinen Leib für das Leben der Welt

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Joh 6,48-51: 

Wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. Ich bin das Brot des Lebens.
Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben.

So aber ist es mit dem Brot vom Himmel: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.

Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch; ich gebe es hin für das Leben der Welt.

 


„Hinabgestiegen in das Reich der Toten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 3,18-22:

Liebe Brüder! Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ER, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde ER getötet, dem Geist nach aber lebendig gemacht.

So ist ER auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt.

Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noahs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet.

Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort sitzt ER zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

 


GOTT sei mir gnädig – im Schatten seiner Flügel finde ich Zuflucht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 57 (56),2.3-4.6.11.

Sei mir gnädig, o HERR, sei mir gnädig;
denn ich rette mich zu dir.
Im Schatten deiner Flügel finde ich Zuflucht,
bis das Unheil vorübergeht.

Ich rufe zu Gott, dem Höchsten,
zum HERRN, der mir beisteht.
ER  bringe mir Hilfe vom Himmel.
Meine Feinde schmähen mich.
Gott sende seine Huld und Treue.

Erheb dich über die Himmel, o Gott!
Deine Herrlichkeit erscheine über der ganzen Erde.
Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,
und deine Treue, so weit die Wolken ziehn.

 


Wollen wir ins Reich Gottes eingehen, sollen wir gerecht leben und uns heiligen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,29.3,1-5:

Liebe Brüder! Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, erkennt auch, dass jeder, der nach der Gerechtigkeit handelt, von Gott stammt.

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie IHN nicht erkannt hat.

Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir IHM ähnlich sein werden, wenn ER offenbar wird; denn wir werden IHN sehen, wie ER ist.

Jeder, der dies von IHM erhofft, heiligt sich, so wie ER heilig ist. Jeder, der sündigt, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit.

Ihr wisst, dass ER erschienen ist, um die Sünden hinwegzunehmen –  und ER selbst ist ohne Sünde.