Fall Edathy offenbart Hinterzimmer-Politik

Zur Einstellung des Verfahrens gegen Sebastian Edathy erklärt der Spitzenkandidat der AfD-Bremen, Christian Schäfer:

„Die Nachricht ‚Edathy kommt Staatsanwaltschaft entgegen‘ klingt wie ein schlechter Witz. Die SPD hat den Deal mit Edathys Anwalt eingefädelt – damit der Waschgang der schmutzigen Wäsche nicht öffentlich wird – und dann hat der Anwalt von Edathy den Deal mit der Staatsanwaltschaft in Verden ausgehandelt. logo-afd-small

Edathy muss nun 5000 Euro an den Kinderschutzbund Niedersachsen zahlen und geht als freier – und nicht vorbestrafter – Mann. Skandalöser noch ist aber der Umgang der SPD-Spitze damit: Alles verleugnen, nichts zugeben, vertuschen und sich totstellen.

Wenn ein wenig Gras über die Geschichte gewachsen ist, wird man Edathy – ähnlich wie Hartmann – in irgendeinem Gremium der SPD oder einer Stiftung wiederfinden. Das ist Hinterzimmer-Politik in ihrer Vollendung.“