Hirnforschung: Schützt der Glaube auch neurologisch vor Depressionen?

Eine neue Studie zeigt den physikalischen Effekt, den der Glaube auf das menschliche Gehirn hat. Demzufolge wird das Gehirn durch Religiosität widerstandsfähiger gegen Depressionen – zu erkennen sei dies an der Dicke der Hirnrinde.

Menschen, die aus der Familiengeschichte ein höheres Depressionsrisiko in sich tragen, können durch den Glauben besser geschützt werden.
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„Personen aus dieser Hochrisiko-Gruppe, die sagten, Glaube oder Spiritualität sei für sie wichtig, verfügten über eine dickere Gehirnrinde als die anderen, die sich weniger darum kümmerten“, erklärt Myrna Weissmann, Professorin für Psychologie und Epidemiologie an der Columbia-Universität; sie fügt hinzu:

„Unser Glaube und die Stimmung reflektiert sich in unserem Hirn. Mit neuen Abbildungstechniken können wir das erkennen. Das Gehirn ist ein aussergewöhnliches Organ: es kontrolliert nicht nur, sondern es wird auch kontrolliert durch unsere Stimmung.“

Rein physikalisch könne das Gehirn durch Religiosität widerstandsfähiger gegen Depression werden. Unter anderem wurde ermittelt, wie oft die Probanden einen Gottesdienst aufsuchten und wie wichtig ihnen ihr Glaube war.

Das Forscherteam prüft nun, ob sich die Dicke der Gehirnrinde mit dem Grad der Gläubigkeit einer Person verändert.

Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=248335

Gemälde: Evita Gründler