Der HERR hat wunderbar an mir gehandelt zur Zeit der Bedrängnis

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 31(30), 20.21.22.24.

Wie groß ist deine Güte, HERR,
die du bereithältst allen, die dich fürchten und ehren;
du erweist sie allen,
die sich vor den Menschen zu dir flüchten.
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Frevler.
Wie unter einem Dach bewahrst du sie
vor dem Gezänk der Zungen.
Gepriesen sei der HERR,
der wunderbar an mir gehandelt
und mir seine Güte erwiesen hat zur Zeit der Bedrängnis.

Liebt den HERR ihr all seine Frommen!
Seine Getreuen behütet der HERR,
doch den Hochmütigen
vergilt ER ihr Tun mit vollem Maß.


Hochmütige stürzen hinab in die Unterwelt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 49 (48),14-15ab.15cd-16.17-18.19-20.

So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen,
und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen.
Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe,
sie stürzen hinab zur Unterwelt.

Geradewegs sinken die Reichen hinab in das Grab;
ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt.
Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes,
ja, er nimmt mich auf.

Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit,
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.

Preist er sich im Leben auch glücklich
und sagt zu sich: „Man lobt dich, weil du dir‘s wohl sein lässt“,
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab,
die das Licht nie mehr erblicken.