Entwurf für Einwanderungsgesetz will nichtqualifizierte Migration fördern

Beatrix von Storch

Der Entwurf für das neue Einwanderungsgesetz ist ein erneuter Anschlag auf den gesunden Menschenverstand. Demnach soll die Zuwanderung von nicht-qualifizierter Migranten (ohne jede Ausbildung) aus dem nicht-europäischen Raum gefördert werden. 

Hinzu kommt: Die sog. Arbeitsmarkt-Vorrangprüfung wird im Grundsatz für alle Fachkräfte – damit sind alle Arbeitnehmer mit Berufsausbildung oder vergleichbarer Qualifikation gemeint – weltweit entfallen. Es wird also künftig vor der Jobzusage nicht mehr geprüft, ob ein arbeitsloser Deutscher oder ein EU-Bürger einen Arbeitsplatz haben möchte.

Die Bundesregierung hat den Bezug zur Wirklichkeit völlig verloren. Sie ignoriert die Realität des deutschen Arbeitsmarktes: Im Jahr 2015 lag die Arbeitslosigkeit von Hochschulabsolventen bei 2,4 Prozent und von Personen ohne Berufsabschluss bei 20 Prozent.

Eine weitere Zuwanderung von Gering-Qualifizierten wird die sozialen Probleme in Deutschland massiv verschärfen.

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TOP-Skala der Hochschulabschlüsse weltweit: Rußland, Kanada, Japan, Israel

In Israel haben 46,6 % aller Erwachsenen einen Hochschulabschluß. Damit liegt das kleine Land laut einer Studie der Webseite 24/7 Wallstreet auf Platz 4 der akademisch am meisten gebildeten Länder der Welt  –  nach Rußland (53,5%), Kanada (52,6%) und Japan (46,6%).

Gefolgt wird Israel von den Ländern USA, Süd-Korea und Australien. Die Studie stellte zugleich fest, daß Israel mit 11,500 Dollar verhältnismäßig wenig für die Hochschulbildung pro Student(in) ausgibt.

Der Studie lagen Zahlen zugrunde, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erhoben wurden.

Quellen: israelische Tageszeitung „Haaretz“ vom 15.9.2014 / israelische Botschaft in Berlin