Der Prophet Jeremias beklagt unter Tränen das Unglück seines Volkes Israel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Jer 14,17b-22.

Meine Augen fließen über von Tränen bei Tag und bei Nacht
und finden keine Ruhe.
Denn großes Verderben brach herein
über die Jungfrau, die Tochter, mein Volk,
eine unheilbare Wunde.
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Gehe ich aufs Feld hinaus – seht: vom Schwert Durchbohrte!
Komme ich in die Stadt – seht: vom Hunger Gequälte!
Ja, auch Propheten und Priester werden verschleppt
in ein Land, das sie nicht kennen.
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Hast du HERR denn Juda ganz verworfen,
wurde dir Zion zum Abscheu?
Warum hast du uns so geschlagen,
dass es für uns keine Heilung mehr gibt?
Wir hofften auf Heil, doch kommt nichts Gutes,
auf die Zeit der Heilung, doch ach, nur Schrecken!
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Wir erkennen, HERR, unser Unrecht
und die Schuld unsrer Väter:
Ja, wir haben gegen dich gesündigt.
Um deines Namens willen verschmäh nicht,
verstoß nicht den Thron deiner Herrlichkeit!
Gedenke deines Bundes mit uns, und löse ihn nicht!
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Gibt es etwa Regenspender unter den Götzen der Völker?
Oder ist es der Himmel, der von selbst regnen lässt?
Bist nicht du es, HERR, unser Gott?
Wir setzen unsre Hoffnung auf dich;
denn du hast dies alles erschaffen.
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Ein Geist, ein HERR, ein Glaube, eine Taufe!

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Eph 4,1 ff:
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Führt ein Leben, das des Rufes würdig ist, der an euch erging.
Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe,
und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält.
Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist;
ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

Besser für gute als für schlechte Taten leiden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 3,15 ff:

Haltet in eurem Herzen Christus, den HERRN, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt;aber antwortet bescheiden und  ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen.
Dann werden die, die euch beschimpfen, weil ihr in der Gemeinschaft mit Christus ein rechtschaffenes Leben führt, sich wegen ihrer Verleumdungen schämen müssen.

Es ist besser, für gute Taten zu leiden, wenn es Gottes Wille ist, als für böse.

Denn auch Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ER, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde ER getötet, dem Geist nach lebendig gemacht.


Union: Gottesdienste unter Auflagen zulassen

Im Zusammenhang mit ersten vorsichtigen Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird auch über die Zulässigkeit der Feier von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen oder Synagogen diskutiert.

Dazu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe:

„In Gemeinschaft gefeierte Gottesdienste sind wesentlicher Ausdruck der Religionsfreiheit und für viele Gläubige Quelle von Hoffnung und Kraft in schwierigen Zeiten. Sie tun den Gläubigen und damit auch unserem Land gut!

Ich hoffe sehr, dass die Gespräche zwischen den Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie den Verantwortlichen auf Länder- und Bundesebene zur Verständigung darüber führen werden, dass in Kirchen, Moscheen und Synagogen zeitnah wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden dürfen.

Selbstverständlich müssen im Vorfeld verbindliche Vorgaben zur Gewährleistung des Gesundheits- und Infektionsschutzes verabredet werden. Hier sind auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften gefragt, konkrete Vorschläge zu machen, wie bei der Feier von Gottesdiensten auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet sowie die Möglichkeit der Handhygiene sichergestellt werden kann. Gegebenenfalls sollte auch das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Betracht gezogen werden.“


Die Predigt von Papst Franziskus in der Osternacht 2020 im vollen Wortlaut

OSTERVIGIL

HOMILIE VON PAPST FRANZISKUS

Vatikanische Basilika
Karsamstag, 11. April 2020

»Nach dem Sabbat« (Mt 28,1) gingen die Frauen zum Grab. So hat das Evangelium dieser heiligen Osternacht begonnen, mit dem Sabbat. Es ist der Tag des Ostertriduums, den wir am meisten vernachlässigen, weil wir gespannt darauf warten, vom Kreuz des Freitags zum Halleluja des Sonntags überzugehen. Dieses Jahr aber nehmen wir mehr denn je den Karsamstag wahr, den Tag der großen Stille. Wir können uns in den Empfindungen der Frauen an jenem Tag widerspiegeln.

Wie wir hatten sie das Drama des Leidens in den Augen, einer unerwarteten Tragödie, die allzu schnell eingetreten war. Sie hatten den Tod gesehen und sie hatten den Tod im Herzen. Mit dem Schmerz ging die Angst einher: Würden auch sie wie ihr Meister enden? Und dann die Zukunftsängste, alles musste wiederaufgebaut werden. Die Erinnerung war verwundet, die Hoffnung erstickt. Für sie war es die dunkelste Stunde, wie für uns.

Aber in dieser Situation lassen sich die Frauen nicht lähmen. Sie geben nicht den dunklen Mächten des Klagens und Trauerns nach, sie schließen sich nicht in den Pessimismus ein, sie fliehen nicht vor der Wirklichkeit. Sie vollziehen etwas Einfaches und Außerordentliches: in ihren Häusern bereiten sie wohlriechende Öle für den Leib Jesu zu. Sie verzichten nicht auf die Liebe – im Dunkel des Herzens entzünden sie das Erbarmen.

MARIA vertraut auf den Ewigen

Die Gottesmutter betet und hofft am Sabbat, dem Tag, der ihr gewidmet werden wird. In der Herausforderung des Schmerzes vertraut sie auf den Herrn. Ohne es zu wissen, bereiteten diese Frauen im Dunkel jenes Sabbats den »Anbruch des ersten Tages der Woche« vor, des Tages, der die Geschichte verändern sollte. Wie Same in der Erde war Jesus kurz davor, in der Welt ein neues Leben aufkeimen zu lassen; und mit dem Gebet und der Liebe halfen die Frauen der Hoffnung zu erblühen.

Wie viele Menschen haben in den traurigen Tagen, die wir erleben, wie jene Frauen gehandelt und tun es weiter, indem sie Keime der Hoffnung aussäen! Mit kleinen Gesten der Sorge, der Zuneigung, des Gebets.

Bei Tagesanbruch gehen die Frauen zum Grab. Dort sagt der Engel zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! […] Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden« (VV. 5-6). Vor einem Grab hören sie Worte des Lebens … und dann begegnen sie Jesus, dem Urheber der Hoffnung, der die Botschaft bestätigt und sagt: »Fürchtet euch nicht!« (V. 10).Habt keine Angst, fürchtet euch nicht – das ist die Botschaft der Hoffnung. Sie gilt uns, heute. Heute. Es sind die Worte, die Gott uns in der Nacht, die wir gerade erleben, wiederholt.

Heute Nacht erlangen wir ein Grundrecht, das uns nicht genommen werden wird: das Recht auf Hoffnung. Es ist eine neue, lebendige Hoffnung, die von Gott kommt. Sie ist nicht bloßer Optimismus, sie ist nicht ein Schulterklopfen oder eine freundliche Ermutigung, mit einem flüchtigen Lächeln. Nein. Sie ist eine Gabe des Himmels, die wir uns nicht selbst besorgen konnten.

BILD: Papstmesse am Ostersonntag mit wenigen Gläubigen im Petersdom

Alles wird gut, so sagen wir beharrlich in diesen Tagen und klammern uns dabei an die Schönheit unserer Menschlichkeit und lassen vom Herzen Worte der Ermutigung aufsteigen. Aber mit dem Verstreichen der Tage und der Zunahme der Ängste kann selbst die kühnste Hoffnung sich verflüchtigen. Die Hoffnung Jesu ist anders. Sie legt die Gewissheit ins Herz, dass Gott alles zum Guten zu wenden vermag, da er sogar aus dem Grab das Leben hervorgehen lässt.

Das Grab ist der Ort, aus dem nicht mehr herauskommt, wer hineingeht. Aber Jesus ist für uns herausgekommen, er ist für uns auferstanden, um Leben zu bringen, wo Tod war, um eine neue Geschichte einzuleiten, wo ein Stein daraufgelegt worden war. Er, der den Felsen am Eingang des Grabes umgestürzt hat, kann die Felsblöcke, die das Herz versiegeln, entfernen. Geben wir daher nicht der Resignation nach, legen wir nicht einen Stein über die Hoffnung. Wir können und müssen hoffen, denn Gott ist treu. Er hat uns nicht alleingelassen, er hat uns aufgesucht: Er ist in jede unserer Situationen gekommen, in den Schmerz, in die Angst, in den Tod.

Gib nicht auf: GOTT ist größer!

Sein Licht hat das Dunkel des Grabes erhellt, heute will es die dunkelsten Winkel des Lebens erreichen. Schwester, Bruder, auch wenn du im Herzen die Hoffnung begraben hast, gib nicht auf – Gott ist größer. Die Dunkelheit und der Tod haben nicht das letzte Wort. Nur Mut, mit Gott ist nichts verloren!

Mut: In den Evangelien kommt dieses Wort immer aus dem Mund Jesu. Ein einziges Mal sprechen es andere aus, um einem Bedürftigen zu sagen: »Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich« (Mk 10,49). Der Auferstandene, er richtet uns Bedürftige auf. Wenn du auf dem Weg schwach und hinfällig bist, wenn du fällst, dann fürchte dich nicht, denn Gott reicht dir die Hand und sagt zu dir: „Mut!“ Doch du könntest wie Don Abbondio sagen: »Den Mut kann sich einer ja nicht selber geben« (I Promessi Sposi, XXV). Du kannst ihn dir nicht geben, aber du kannst ihn erhalten wie ein Geschenk.

Du brauchst nur das Herz im Gebet zu öffnen, du brauchst nur den Stein vor der Öffnung deines Herzens ein wenig anzuheben, um das Licht Jesu eintreten zu lassen. Du brauchst ihn bloß einzuladen: „Jesus, komm in meine Ängste und sag auch zu mir: Nur Mut!“

Mit dir, Herr, werden wir geprüft werden, doch nicht erschüttert. Und welche Traurigkeit auch immer in uns wohnen mag, wir werden hören werden, dass wir hoffen müssen. Denn mit dir mündet das Kreuz in Auferstehung, denn du bist mit uns selbst im Dunkel unserer Nächte: Du bist Gewissheit in unseren Ungewissheiten, Wort in unserem Schweigen, und nichts wird uns je deine Liebe zu uns rauben können.

Das ist die Osterbotschaft, die Botschaft von Hoffnung. Sie enthält dann einen zweiten Teil, die Sendung. »Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen« (Mt 28,10), sagt Jesus. »Er geht euch voraus nach Galiläa« (V. 7), sagt der Engel. Der Herr geht uns voraus, immer geht er uns voraus.

„Jeder von uns hat sein eigenes Galiläa“

Es ist schön zu wissen, dass er vor uns hergeht, dass er in unser Leben und unseren Tod gekommen ist, um uns nach Galiläa vorauszugehen, an den Ort nämlich, der für ihn und seine Jünger das tägliche Leben, die Familie, die Arbeit bedeutete. Jesus möchte, dass wir die Hoffnung dorthin bringen, in das Leben eines jeden Tages.

Aber Galiläa war für die Jünger auch der Ort der Erinnerungen, vor allem an den ersten Ruf. Nach Galiläa zurückkehren heißt sich daran erinnern, dass wir von Gott geliebt und gerufen worden sind. Jeder von uns hat sein eigenes Galiläa. Es ist notwendig, dass wir den Weg wiederaufnehmen, indem wir daran denken, dass wir von einem unentgeltlichen Ruf der Liebe geboren und wiedergeboren werden dort, in meinem Galiläa. Von diesem Punkt aus sollen wir wieder neu aufbrechen, vor allem in Zeiten der Krise und der Prüfung. In der Erinnerung an mein Galiläa.

Da ist aber noch mehr. Galiläa war die von ihrem Aufenthaltsort Jerusalem am weitetesten entfernte Gegend – und dies nicht nur im geographischen Sinne: Galiläa war der Ort in größter Distanz zur Heiligkeit der Heiligen Stadt. Es war ein von unterschiedlichen Völkern bewohntes Gebiet, die verschiedenen Religionen angehörten; es war »das heidnische Galiläa« (Mt 4,15). Jesus sendet sie dorthin, er verlangt, von dort wieder zu beginnen.

Was sagt uns das? Dass die Botschaft der Hoffnung nicht in unsere heiligen Bezirke eingegrenzt werden darf, sondern zu allen gebracht werden muss. Denn alle brauchen es, dass sie ermutigt werden; und wenn es nicht wir tun, die wir »das Wort des Lebens« (1 Joh 1,1) mit Händen angefasst haben, wer wird es dann tun?

Wie schön ist es, Christen zu sein, die Trost zusprechen, die der anderen Last tragen, die ermutigen – Verkünder des Lebens in Zeiten des Todes zu sein! In jedes Galiläa, in jede Gegend der Menschheit, der wir angehören und die uns angehört, weil wir alle Brüder und Schwestern sind, wollen wir das Lied vom Leben bringen!

„Die Abtreibungen…mögen aufhören“

Setzen wir uns dafür ein, dass die Todesschreie verstummen, genug der Kriege! Die Produktion und der Handel von Waffen mögen gestoppt werden, denn wir bedürfen des Brotes und nicht der Gewehre. Die Abtreibungen, die das unschuldige Leben töten, mögen aufhören. Es öffne das Herz, wer hat, um die leeren Hände derer zu füllen, denen es am Nötigsten mangelt.

Die Frauen schließlich »umfassten seine Füße« (Mt 28,9); die Füße Jesu, die uns entgegengekommen sind und dafür einen langen Weg zurückgelegt haben, bis ins Grab hinein und heraus. Sie umfassten die Füße, die den Tod zertreten und den Weg der Hoffnung eröffnet hatten. Wir Pilger auf der Suche nach Hoffnung, heute umklammern wir dich, o auferstandener Jesus. Wir kehren dem Tod den Rücken und öffnen dir unsere Herzen, der du das Leben bist.

Quelle: http://www.vatican.va/content/francesco/de/events/event.dir.html/content/vaticanevents/de/2020/4/11/veglia-pasquale.html


Der HERR ist mein Licht und mein Heil

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 27 (26),1-2 ff
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Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?
 

Dringen Frevler auf mich ein,
um mich zu verschlingen,
meine Bedränger und Feinde,
sie müssen straucheln und fallen.

Mag ein Heer mich belagern:
Mein Herz wird nicht verzagen.
Mag Krieg gegen mich toben:
Ich bleibe dennoch voll Zuversicht.

Ich bin gewiss, zu schauen
die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN und sei stark!
Hab festen Mut und hoffe auf den HERRN!

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Die HOFFNUNG läßt nicht zugrunde gehen!

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Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Röm 5,1-2 ff:
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Gerecht gemacht durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren HERRN.
Durch IHN haben wir Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
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Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben. Dabei wird selbst für einen Gerechten kaum jemand sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen.
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Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Gedicht: „Es muß d o c h FRÜHLING werden!“

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß  d o c h  Frühling werden.

Und drängen Nebel noch so dicht
Sich vor den Blick der Sonne,
Sie wecket doch mit ihrem Licht
Einmal die Welt zur Wonne.

Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht
Kommt doch der Lenz gegangen.

Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möcht´ vor Lust vergehen.

Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren.

Drum still! Und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden;
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll’ auf Erden,
Nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muß d o c h Frühling werden!

Von Emanuel Geibel (1815 – 1884)

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Der HERR ist mein Licht und mein Heil

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 27, 1,4 ff.
Der HERR ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?
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Nur eines erbitte ich vom HERRN, danach verlangt mich:
In seinem Hause zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des HERRN zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.
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Ich bin gewiss, zu schauen
die Güte des HERRN im Land der Lebenden.
Hoffe auf den HERRN und sei stark!
Hab festen Mut und hoffe auf den HERRN!


Bei GOTT ist Vergebung, damit man ihm in Ehrfurcht dient

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 130 (129),1-2.3-4.5-6ab.6c.7a.8.

Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir:
Höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du, HERR, unsere Sünden beachten,
wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort
Meine Seele wartet auf den HERRN
mehr als die Wächter auf den Morgen.

Mehr als die Wächter auf den Morgen
soll Israel harren auf den HERRN.
Ja, ER wird Israel erlösen