GOTT hat den Heiligen Geist all denen verliehen, die IHM gehorchen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg. 5,27-33:

In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

Petrus und die Apostel antworteten:

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt. Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.

 


Unser ewiger Hohepriester hat sich geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Hebr 9,24-28.10,19-23:

Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;  sonst hätte er vielmals seit der Erschaffung der Welt leiden müssen.

Jetzt aber ist er am Ende dieser Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen. 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf das Gericht folgt,  so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweitenmal wird ER nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die IHN erwarten.

Wir haben also die Zuversicht, Brüder, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten.  ER hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch.

Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist, lasst uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des Glaubens hintreten, das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.

Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn ER, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.


Hohepriester der Samaritaner verstorben – kleinstes Religionsvolk der Welt

Der Hohepriester der Samaritaner, Aharon Ben Ab-Chisda, ist am vorigen Freitag im Alter von 84 Jahren verstorben  –  wenige Tage vor dem Passahfest seiner Gemeinschaft.

Die Samaritaner  –  in biblischer Zeit „Samariter“ genannt   –  waren ein mächtiges Millionenvolk im einstigen Nordreich (wozu Samarien gehörte) und gleichsam „Konkurrenten“ der Juden; sie gingen aus dem Judentum hervor, anerkannten aber nur die fünf Bücher Moses, nicht die prophetischen Schriften des AT. 

Zudem beteten sie nicht im Tempel in Jerusalem an, sondern pflegten ihren Kult auf dem Berg Garizim, was sich bis heute nicht geändert hat.

Aus dem Neuen Testament kennt man die bekannte Begegnung Christi mit der Samariterin am Jakobsbrunnen sowie Jesu Gleichnis vom barmherzigen Samariter.

Die Samaritaner gelten heute mit ihren lediglich 700 Angehörigen als kleinstes Volk der Welt; sie wurden vor allem durch die Eroberungsfeldzüge des Islam immer mehr verdrängt und aufgerieben. Erst unter israelischer Verwaltung ging es ihnen wieder besser.

Diese Volksgruppe verwendet noch die althebräische Schrift, während in Israel das Neuhebräische gilt. Die Samaritaner leben auf dem Berg Garizim bei Nablus und in Holon( südlich von Tel Aviv.)