Konstanz: CDL-Protestkundgebung am 20. Juli 2016 gegen den Praena-Test

Pränatal-Test gegen ungeborene Kinder mit Down-Syndrom

Die CDL (Christdemokraten für das Leben) in Baden Württemberg wird am Mittwoch, dem 20. Juli 2016, ab 15.30 Uhr vor dem Firmengebäude der Fa. LifeCodexx (Line-Eid-Straße 3) in Konstanz zum fünften Mal eine Kundgebung abhalten.  Baby (2)

Die Firma LifeCodexx bietet Frauen einen Bluttest an, der schon ab der 9. Schwangerschaftswoche anhand einer Blutprobe der Schwangeren feststellen kann, ob ihr Kind das Down-Syndrom oder andere Trisomien hat. Mehr als 95 % der so entdeckten betroffenen Kinder werden abgetrieben. Der einzige Zweck des Tests ist es also, Kinder schon vor der Geburt zu selektieren und zu verhindern, dass Kinder mit Down-Syndrom oder anderen Trisomien überhaupt geboren werden.

Von ihren Familien werden Kinder mit Down-Syndrom in der Regel als große Bereicherung empfunden und besonders geliebt, denn sie haben positive Eigenschaften, die anderen Menschen oft fehlt. Der Entschluss, ein Baby mit Down-Syndrom abzutreiben, erfolgt vor dem Hintergrund von unzutreffenden Vorurteilen über diese Menschen.

Die baden-württembergische CDL schreibt weiter: „Wir dürfen keinen Frieden damit schließen, dass mitten in unserer Gesellschaft Embryonen-Selektion und Eugenik zunehmend alltäglich werden, völlig unkontrolliert, von den Gesetzen zugelassen und immer häufiger direkt finanziert durch die Krankenkassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass bestimmten Gruppen das Recht auf Leben vollständig genommen wird, nachdem sie in einer Art Rasterfahndung aufgespürt und anschließend durch Abtreibung an ihrer Geburt gehindert werden.“

Bei der friedlichen Protestkundgebung sprechen Redner wie Prof. Dr. Holm Schneider und Conny Albert, eine junge Frau mit Down-Syndrom; sie zeigen, dass sie diese lebensvernichtende Diskriminierung einer ganzen Menschengruppe nicht ohne Protest hinnehmen.

 


Fulda: Lebensrechtsverband ALfA wählte neuen Bundesvorstand

Auf der ordentlichen Bundesdelegiertenversammlung der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) in Fulda wurde am Wochenende ein neuer Vorstand gewählt. nodstartbild_program_13_14

Nach 20 Jahren an der Spitze des Vereins stellte sich Dr. med. Claudia Kaminski nicht mehr zur Wahl.

Zur neuen Bundesvorsitzenden wählten die Delegierten die 50-jährige Romanistin und Ägyptologin Alexandra Maria Linder aus Weuspert.

Ebenfalls in geheimer Wahl wählten die Delegierten außerdem in den geschäftsführenden Bundesvorstand:

Prof. Dr. med. Holm Schneider, Erlangen (1. stellv. Bundesvorsitzender), Cornelia Kaminski OStR, Fulda (2. stellv. Bundesvorsitzende), Hans-Peter Reiche, Stuttgart (Bundesschatzmeister) und Maria Schmölzing, Memmingen (Bundesschriftführerin).

Der fast einstimmig gewählte Geschäftsführende Bundesvorstand wird durch sechs Beisitzer im Erweiterten Bundesvorstand verstärkt.

Die neue Vorsitzende, Alexandra Maria Linder, trat 1992 der ALfA bei und gehört seit 2003 dem Geschäftsführenden Bundesvorstand an, zuletzt als 1. stellv. Bundesvorsitzende.

Die Kärntnerin, Mutter von drei Kindern, arbeitet freiberuflich als Buchübersetzerin und Lektorin und lebt mit ihrer Familie im Sauerland.

Auf Antrag des Bundesvorstandes wurde Claudia Kaminski zur Ehrenvorsitzenden der ALfA ernannt.

In den kommenden drei Jahren will sich die ALfA mit ihrer neu aufgestellten Führungsspitze verstärkt Themen wie der Abtreibung und verbrauchenden Embryonenforschung widmen und die Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit, Schularbeit und Schwangerenhilfe weiter ausbauen.

Die ALfA hat rund 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).


Europawahl: Prominente Persönlichkeiten unterstützen die christliche AUF-Partei

Zur Europawahl am 25. Mai empfehlen bekannte christliche Persönlichkeiten die AUF-Partei. Sie stellen sich hinter eine Erklärung des früheren Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Professor Werner Münch, der auch dem Europäischen Parlament angehört hat. 

Die AUF-Partei habe mit ihrer Spitzenkandidatin Christa Meves „eine realistische Chance zum Eintritt ins Europäische Parlament“, heißt es in der Erklärung.  PKPVP portraet beta

Damit bestehe „die Möglichkeit, im Zusammenwirken mit anderen Parteien eine weitere Abkehr vom christlichen Menschenbild in Europa zu verhindern“.  Die Europawahl sei die „beste und wohl für längere Zeit letzte Gelegenheit, ein klares Signal für mehr christliche Werte in der Politik zu setzen und auch führende Unionspolitiker zum Nachdenken zu bringen“.

Zu den Unterstützern zählen der evangelische Pfarrer und Nachfahre des letzten deutschen Kaisers, Philip Kiril Prinz von Preußen (siehe Foto),  der Oberarzt der Kinder- und Jugendklinik  in Erlangen, Prof. Holm Schneider, die Schauspielerin und Publizistin Inge Thürkauf, der Historiker und Bestsellerautor Michael Hesemann, sowie der Ingenieurwissenschaftler Professor Lutz Sperling.

Es sei  Zeit, den „ständig fortschreitenden Werteverlust Europas aufzuhalten und zu korrigieren“, heißt es in der Stellungnahme, da die EU „vor allem eine Wertegemeinschaft und nicht ein wirtschaftlicher Zweckverband“ sei. Es brauche Politiker, die für eine Kultur des Lebens einstehen und das Lebensrecht jedes Menschen verteidigen.

„Dringend erforderlich“ sei das Eintreten für den besonderen Schutz von Ehe und Familie als Gemeinschaft von Mutter, Vater und Kindern durch die staatliche Ordnung.

Die AUF-Partei stelle das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt ihrer Politik, trete glaubwürdig gegen die Gender-Ideologie und für das Elternrecht ein.  Für alle, die die Entwicklung in der EU mit Sorge betrachten, gebe es „endlich eine überzeugende politische Alternative mit klugen und integren Spitzenkandidaten“.