Münster: Lebensrechtler-Gebetszug am 10.10.

Nachdem die Kreuze-Aktion für das Leben (Prozession mit weißen Holzkreuzen) in Münster Mitte März wegen der Corona-Krise abgesagt wurde, findet der Gebetszug nun am Samstag, den 10. Oktober 2020 statt.

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Die Initiative von „Europrolife“ aus München beginnt wie jedes Jahr mit einer Kundgebung auf dem Kirchplatz von St. Aegidii unweit des Domes um 14,30 Uhr. Danach gibt es eine Prozession mit Gebeten, Liedern und stillen Pausen durch die Innenstadt Münsters mit dem Ziel Kardinal-von-Galen-Denkmal auf dem Domplatz.

Seit über 10 Jahren wird dieser friedliche Gebetszug von linksradikalen Randalen gestört und oft auch behindert, so daß die Lebensrechtler ihr Versammlungsrecht nur mit Hilfe eines massiven Polizeischutzes ausüben können.

Auch in diesem Jahr haben fanatische Aktivisten wie z.B. das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ (Abtreibung ist aber Fremdbestimmung über andere!) wieder zu Protesten aufgerufen. Die Gegner treffen sich am selben Samstag um 15 Uhr auf dem Prinzipalmarkt an der Lamberti-Kirche.

BILD: An dem Gebetszug mit weißen Holzkreuzen in Münster beteiligen sich jedes Jahr auch katholische Geistliche (hier ein Pater der Petrusbruderschaft)


Israel: Jüdische Solidarität und Olivenbaum-Pflanzung im Salesianerkloster

Über 60 jüdische Gläubige besuchten den im vergangenen Dezember geschändeten Friedhof des Salesianerordens in Beit Jamal und verurteilten gemeinsam die vandalischen Handlungen. 1403634115528

Wie das lateinische Patriarchat Jerusalem bekannt gab, fand der Besuch am vergangenen Freitag, den 22. Januar statt. Im Zeichen der Solidarität mit den Salesianern  pflanzten die jüdischen Besucher einen Olivenbaum im Eingangsbereich des Ordenshauses.

Die Initiative wurde von der israelischen Organisation Tag Mehir auf den Weg gebracht, die 2011 zur Bekämpfung jeder Form des Rassismus gegründet wurde. Die Organisation distanziert sich von den Einschüchterungsversuchen jüdischer Extremisten gegen Moscheen und christliche Kultstätten (Tabgha, Beit Jamal, Latrun, Dormitio-Abtei usw.).

Auf dem Friedhof neben dem Kloster der Salesianer waren im Dezember vor allem Holz- und Steinkreuze auf mehreren Gräbern verwüstet worden. Die von der Polizei auf den Weg gebrachten Ermittlungen führten bisher noch zu keinem Ergebnis.

Quelle: Fidesdienst