Erfolgreiche Expertenrunde in München für Elternrecht und Kindeswohl

Am Samstag, den 23. Februar, veranstalteten das Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DemoFürAlle und die Petitionsplattform CitizenGO  –   in München das Symposium »Elternrecht versus Staat: Wohin führen „Kinderrechte“ im Grundgesetz?«.

Die Tagung wurde von Hedwig v. Beverfoerde(siehe Foto) moderiert. In drei Vorträgen, einem Interview und einer Podiumsdiskussion erfuhren die fast 400 Teilnehmer, warum die geplante Aufnahme von „Kinderrechten“ ins Grundgesetz eine weitere Gefahr für das Elternrecht darstellt und warum dieses unbedingt verteidigt werden muss.

In seinem Eröffnungsvortrag erteilte der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Jörg Benedict dem politischen Vorhaben, „Kinderrechte“ ins Grundgesetz aufzunehmen, eine eindeutige Absage: „Der Schutz der Kinder ist durch das Grundgesetz hinreichend vorhanden. Es besteht keine Schutzlücke.“

Im Gespräch mit dem Journalisten Klaus Kelle berichteten die Kinderpsychiaterin und Kindergartengründerin Dr. Elke Möller-Nehring und die Kindergartenleiterin Elisabeth Suntinger über die Vorrangstellung von „Kinderrechten“ in der aktuellen KiTa-Pädagogik.

Anhand zahlreicher kurioser Beispiele aus dem KiTa-Alltag illustrierten sie, wie die Kinder durch ein Übermaß an „Partizipation“ – bis hin zu Entscheidungen über Finanzen und KiTa-Personal – überfordert würden.

Mit Bezug auf zahlreiche europäische Geistesgrößen erklärte der Philosoph Prof. Dr. Thomas Stark, warum ein Staat die Freiheit und Eigenverantwortung der Familie von Natur aus achten und verteidigen müsse. Gemäß dem Subsidiaritätsprinzip müsse der Staat der Familie stattdessen Hilfe zur Selbsthilfe leisten. „Eingriffe in die Familie mindern die Leistungsfähigkeit der Familie und damit deren Fähigkeit zum Einbringen der Familie in die Gesellschaft.“

Als Naturrecht sei das Elternrecht unverhandelbar.

Dass das Elternrecht in Europa trotzdem immer häufiger von staatlicher Seite untergraben und verletzt werde, berichtete Laurence Wilkinson von der Menschenrechtsorganisation „Alliance Defending Freedom International“.

Anhand eindrücklicher und aktueller Fälle aus Großbritannien, Norwegen und Deutschland bewies der Rechtsanwalt den vielfachen Bruch des Völkerrechts, indem viele Behörden unter dem Vorwand, das „Kindesinteresse“ zu schützen, die Einheit und Freiheit der Familie zerstören.

Die Podiumsdiskussion „Elternverantwortung heute – Lust oder Last?“, moderiert von Klaus Kelle, bildete den Abschluss des Symposiums. 

Prof. Dr. Gerd Habermann, Wirtschaftsphilosoph und Publizist, kritisierte die Dominanz des Sozialstaates: „Die beste Familienpolitik ist gar keine. Man soll die Familie in Ruhe lassen.“ Prof. Dr. Johannes Schroeter, ehemaliger Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken in Bayern, forderte die Eltern auf, ihre Rechte und Ansprüche bei den Abgeordneten geltend zu machen. 

Patricia Fröhlich, Rechtsanwältin und Homeschooling-Mutter, plädierte für den Heimunterricht und berichtete, dass in ihrem Heimatland USA Kinder, die zuhause unterrichtet wurden, aufgrund ihrer hohen Bildung an Universitäten besonders gefragt seien. 

Sabine Weigert, Sprecherin der Elternaktion Bayern, erinnerte Eltern an ihre Pflicht zur Erziehung und ermutigte sie zum Engagement gegen die Indoktrination ihrer Kinder: „Bitte, liebe Eltern, passt an den Schulen auf, seid nicht sorglos.“

Bilder von der Veranstaltung finden sich unter: www.elternrecht-kinderrechte.de/fotos

Die Vorträge werden in Kürze auch als Video und auf DVD erhältlich sein.


Hessen: Kinder erzielen Spitzenergebnisse nach Hausunterricht durch ihre Eltern

Ein christliches Ehepaar aus Osthessen, das seit 1993 seine Kinder zu Hause unterrichtet und damit gegen die Schulpflicht verstößt, hat die Schulbehörden aufgefordert, einzulenken:

„Die hessische Kultusbürokratie muss aufhören, Strafanträge gegen uns zu stellen“, sagte Thomas Schaum der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. Er und seine Frau Marit haben neun Kinder.

Der aktuelle Anlass: Ihr siebtes Kind – Elisabeth – hat nach dem Hausunterricht ein Jahr lang die Abschlussklasse der Haupt- und Realschule Homberg besucht, um einen staatlich anerkannten Abschluss zu erwerben. Mit einem Notendurchschnitt von 1,1 habe sie das beste Ergebnis aller Realschüler erzielt, so Schaum. Nur in Sport habe sie ein „befriedigend“ bekommen. Ihre Schwester Jael schaffte 2014 sogar eine glatte 1 in allen Fächern.

In diesem Jahr müsste eigentlich die jüngste Tochter Anna eingeschult werden, die ebenfalls zu Hause unterrichtet werden soll. Sie könne schon jetzt „recht ordentlich lesen“ und komme mit den „Grundrechenarten einigermaßen gut zurecht“. Dennoch mache das Schulamt bereits „Jagd“ auf sie und habe neben einem schon laufenden Strafantrag einen weiteren angedroht.

Nach Schaums Worten hatten auch alle anderen Kinder „Spitzenergebnisse“ erreicht und erfolgreich ihre Ausbildungen absolviert. Mit dem aktuellen Zeugnis von Elisabeth sei das in Deutschland geltende Verbot des Hausunterrichts erneut „ad absurdum“ geführt worden.

Eine IDEA-Anfrage dazu beim Kultusministerium in Wiesbaden blieb unbeantwortet.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/hausschuelerin-schafft-abschlusszeugnis-mit-11-101696.html


Wunderlich: OLG Frankfurt gibt vier Kinder an Homeschooling-Eltern zurück

Die christlichen Hausschul-Eltern Petra und Dirk Wunderlich aus dem südhessischen Ober-Ramstadt wollen in Hessen wohnen bleiben und ihre Kinder aus religiösen Gründen weiter zu Hause unterrichten.  wunderlich-300x180

Das bestätigte Dirk Wunderlich der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, nachdem das Oberlandesgericht Frankfurt den Eltern das vor einem Jahr entzogene Sorgerecht für ihre vier Kinder uneingeschränkt zurückübertragen hat.

Das Gericht hob damit frühere eigene Entscheidungen und solche des Amtsgerichts Darmstadt auf.

Von Oktober 2013 bis Juni dieses Jahres besuchten die Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren eine öffentliche Schule. Seitdem unterrichten die Eltern sie wieder zu Hause.

Nach Angaben von Gerichtssprecher Jens-Peter Kreiling war der vor einem Jahr erfolgte Sorgerechtsentzug nicht verhältnismäßig.

Das Jugendamt strebe nicht an, die Kinder noch einmal aus der Familie herauszunehmen. Die Kinder hätten keine eingeschränkte Sozialkompetenz, und ihr Bildungsstand sei „nicht besorgniserregend“.

Allerdings machten die Eltern sich strafbar, wenn sie sich weigerten, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Dies sei ein „Missbrauch der elterlichen Sorgfaltspflicht“.

Vater Wunderlich: Keine Auswanderung nach Frankreich

Wie Dirk Wunderlich idea sagte, rechnet er damit, dass die Schulbehörden die Familie weiter „traktieren“. Doch das nehme er in Kauf. Dennoch habe man Abstand von früheren Plänen genommen, nach Frankreich auszuwandern, wo Hausunterricht erlaubt ist: „Uns gefällt es im Odenwald  –  unserer Heimat  –  noch immer am besten.“

Die Familie (siehe Foto) will eigenen Angaben zufolge weiter um ihr Recht kämpfen, Bildung zu Hause als Alternative zum öffentlichen Schulbesuch ausüben zu dürfen.

Quelle: http://www.idea.de

Unser Grundsatz-Artikel über das natürliche und gottgegebene Erziehungsrecht der Eltern: https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/11/elternrecht-die-kath-kirche-bekraftigt-das-naturliche-erziehungsrecht-der-eltern/


Hausunterricht: Familie Romeike erhält überraschend Bleiberecht in den USA

In einem erstaunlichen Widerspruch zur Asylpolitik der Obama-Regierung gewährte jetzt das US-Department of Homeland Security (Amt für Innere Sicherheit) den aus Deutschland geflohenen Homeschoolern ein Bleiberecht in den Vereinigen Staaten. ????????

Uwe und Hannelore Romeike aus Bissingen werden doch nicht mitsamt ihren Kindern abgeschoben. Einen Tag nach einem Beschluß des Obersten Gerichtshofes, der Familie definitiv kein Asyl zu gewähren, informierte das Bundesamt für Innere Sicherheit ihre Anwälte mündlich darüber, daß die Familie unbegrenzt in den USA bleiben dürfe.

BILD: In den USA ist Homeschooling bzw. „Unterricht zuhause“ nicht nur erlaubt, sondern weit verbreitet: Auch diese sieben Kinder wurden von ihrem deutschen Vater unterrichtet, der eine amerikanische Frau heiratete und in die USA zog.

Dies gab jetzt die amerikanische Rechtsschutzorganisation HSLDA (‘Homeschool Legal Defense Organisation’) bekannt. Romeikes, die seit 2008 in Amerika Zuflucht vor dem deutschen Schulzwang suchen, wurden in der ganzen Zeit von HSLDA rechtlich vertreten.

“Wir sind froh”, äußerte sich Uwe Romeike in einer HSLDA-eigenen Publikation, “daß wir unbegrenztes Bleiberecht haben, auch wenn wir nicht so bald die amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten werden. Ich danke Gott für seine segnende und schützende Hand über unserer Familie.”

Romeike dankte auch der amerikanischen Regierung, in den USA bleiben zu dürfen: “Unsere Kinder im Frieden zuhause zu unterrichten ist alles, was wir jemals wollten.”

Tags zuvor noch hatte der Oberste Gerichtshof Romeikes Einspruch gegen einen bereits abgelehnten Asylantrag verworfen. Es war dies die letzte Rechtsinstanz im Tauziehen um das Bleiberecht der Familie, der in ihrer deutschen Heimat ein Entzug des Sorgerechts für ihre Kinder droht.

Der Fall Romeike sorgte international für großes Aufsehen, versah er doch die menschenrechtliche Situation in Deutschland mit einem deutlichen Fragezeichen. Nach der höchstrichterlichen Entscheidung war in deutschen Medien mit einem triumphierenden Unterton vom “Scheitern der Schulverweigerer” die Rede.

In den USA dagegen schlug die ablehnende Entscheidung des Obersten Gerichts hohe Wellen der Solidarität – mit dem Anliegen der Familie. Der Rundfunk- und TV-Sender “Fox News” berichtete von über einer Million Zugriffen auf seine Nachrichtenseite zum Fall der Romeikes  –  innerhalb von nur 24 Stunden.

Eine Petition an das Weiße Haus hatte schon im April 2013 hunderttausende Bürger mobilisiert, sich bei Barack Obama für den Verbleib von Romeikes in den USA auszusprechen. Die nun endgültig erscheinende Abschiebung der deutschen Hausunterrichter wirkte wie ein Affront gegen ur-amerikanisches Freiheitsverständnis.

In einer ersten Stellungnahme deutete HSLDA-Anwalt Michael Donnelly die überraschende Entscheidung des mächtigen Heimatschutz-Amtes als Reaktion auf die fortgesetzte Verfolgung von Hausunterricht in Deutschland: “Wie könnte unser Land diese friedliebende Familie zurückschicken, um sie durch strafrechtliche Verfolgung und den Verlust der eigenen Kinder zerstören zu lassen?” 

Dies jedoch sind Dinge, die Eltern in Deutschland gewärtigen müssen, sollten sie den Selbstunterricht ihrer Kinder einem Schulgebäude vorziehen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Homeschooling: Erfolgreicher Freilerner Moritz Neubronner bei „Stern-TV“

Gelungenes Beispiel für Bildungsfreiheit

Die „Schulverweigerer-Familie“ Neubronner aus Bremen ist im Lauf der letzten acht Jahre bundesweit bekannt geworden, weil die Eltern „Bildungsfreiheit“ praktizieren, also ihre Kinder zuhause selbst unterrichten, was in Deutschland nicht erlaubt ist – sehr im Unterschied zu den USA und dem europäischen Ausland, die das natürliche Elternrecht (Hoheitsrecht auf Erziehung ihrer Kinder) respektieren.Seeschaukeln am Seil (2)

Diese Causa inklusive Gerichtsverfahren, Zwangsgeldern, Kontensperrung und Gerichtsvollzieher sowie letztendlich ein Exil im europäischen Ausland wurde von etlichen Medien mit großer Aufmerksamkeit begleitet. Im Januar dieses Jahres kehrte Freilerner Moritz (siehe Foto) in seine Heimatstadt Bremen zurück.

Auch er wurde per „Homoschooling“ von seinen Eltern Tilman und Dagmar Neubronner unterrichtet; in einer Bremer Oberschule, die er zur viermonatigen Vorbereitung regulär besuchte,  hat er jetzt den erweiterten Realschulabschluß mit dem vorzüglichen Notendurchschnitt 1,4 bestanden.

Am morgigen Mittwoch-Abend ist der 16-Jährige zu Gast bei „Stern-TV“. In dieser Sendung geht man auch der Frage nach: Wie ist dieser gute Abschluß ohne richtigen Schulunterricht möglich?   – Darauf kann Moritz dann selber die Antwort geben!

Hintergrundinfo zum Thema FREILERNEN hier: https://charismatismus.wordpress.com/2012/10/25/beschwerdeschrift-an-die-uno-kritisiert-diskriminierung-von-christen-schulzwang-und-sexualkunde-pflicht-in-deutschland/

 

Beschwerdeschrift an die UNO kritisiert Diskriminierung von Christen, Schulzwang und Sexualkunde-Pflicht in Deutschland

Verletzung des natürlichen Hoheitsrechts der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder

In Deutschland weht ein heftiger Wind staatlicher Intoleranz gegenüber seinen Bürgern. Dieser äußert sich nicht zuletzt in der juristischen Verfolgung von Hausunterricht. Auch die unverhältnismäßig harte Bestrafung von Eltern, die ihre Kinder von bestimmten schulischen Inhalten fernhalten, gehört dazu.

In einer Beschwerdeschrift zu Menschenrechtsverletzungen, die das “Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen” Anfang Oktober bei den Vereinten Nationen einreichte, rangiert das staatlich praktizierte Verbot von Homeschooling ganz oben.

Der ‘Schattenbericht über Deutschland’, den die regierungsunabhängige Organisation für den UN-Menschenrechtsrat erstellte, führt an zweiter Stelle die ausnahmslose, strafbewehrte Verpflichtung aller Kinder zum schulischen ‘Sexualkundeunterricht’ an.

Insgesamt rügt die Petition sechs Arten von Menschenrechtsverletzungen in Deutschland:

Demzufolge verletzt das Verbot jeder Alternative zur Staatsschule das Elternrecht, über die Art der Bildung ihrer Kinder selber zu befinden. Das Wiener Dokumentationsarchiv legt dem deutschen Staat zur Last, Eltern zu bestrafen, die sich für die Option des Hausunterrichts entscheiden. Diese Möglichkeit sei in anderen Ländern eine Selbstverständlichkeit.

Ausdrücklich verweist der Bericht auf die rechtshistorischen Wurzeln des strafbewehrten Schulzwangs, die mit dem Reichsschulgesetz von 1938 in die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft reichen.

Bereits 2006 habe eine UN-Sonderkommission die “Kriminalisierung des Hausunterricht” in Deutschland gerügt. Seither habe sich jedoch nichts an der staatlichen Praxis, Hausunterrichter zu bestrafen, geändert.

Staatlich verordnete Intoleranz und Diskriminierung wirken sich auch in einer besonderen Dimension des Schulzwangs aus: Eltern, die ‘Sexualkunde’ für ihre Kinder ablehnen, sind wiederholt empfindlich bestraft worden  –  bis hin zu längeren Beugehaftstrafen  –  obwohl die Kinder ansonsten am regulären Schulunterricht teilnahmen. Auch dies kritisiert die Beschwerdeschrift als Verletzung des Elternrechts.

Menschenrechtsverletzungen an Christen in Deutschland nehmen zu

Der Bericht unterscheidet zwischen drei Gruppen von Menschenrechtsverletzungen:

1. Verletzung von Rechten und Freiheiten; 2. Verletzung der persönlichen Integrität; 3. Haßverbrechen und Vandalismus gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen.

Detailliert führt er auf, wo diese zwischen 2006 und 2012 an Menschen christlichen Glaubens in Deutschland begangen worden sind. Dabei geht es den Verfassern nicht um Vollständigkeit, sondern insbesondere darum, die persönliche Dimension der Angelegenheit verständlich zu machen.

Weitere Kritikpunkte des österreichischen Beobachtungszentrums sind die Gefährdung der Gewissensfreiheit für Apotheker, die gezwungen werden, frühabtreibende Mittel trotz innerer Ablehnung abzugeben, sowie die Gefährdung der Versammlungsfreiheit. Dies mußten christliche Organisationen, die sich für das Lebensrecht ungeborener Kinder einsetzen, wiederholt erfahren.

Zudem bemängelt der Bericht, daß Religionsgegner in Deutschland ein Klima erzeugen würden, das der freien Rede und Meinungsäußerung zu christlichen Positionen feindlich und haßerfüllt entgegensteht.

Quelle: http://www.zeltmacher-nachrichten.eu/content/schulzwang-verletzt-elternrechte


Neues von der „Schulverweigerer“-Familie Neubronner – Bestnoten für Sohn Moritz

Globale Konferenz für Bildungsfreiheit bzw. Homeschooling in Berlin

Familie Neubronner, die  prominenten „Schulverweigerer“ aus Bremen, wurden durch den  –  für Deutschland ungewöhnlichen  –   Bildungsweg ihrer Kinder (Schulunterricht zuhause) bundesweit bekannt. 

Nach jahrelangem vergeblichen Einsatz für die Bildungsfreiheit gingen sie vor vier Jahren ins französische Exil. In den meisten europäischen Ländern ist der Hausunterricht durch Eltern erlaubt, auch in den USA, nicht jedoch in Deutschland.

Nun hat der älteste Sohn Moritz Neubronner (15 J.) nach wenigen Wochen Vorbereitung die Hauptschulprüfungen als „Schulfremder“ mit Bestnoten abgeschlossen.

Das Foto zeigt Neubronners Kinder beim Seeschaukeln:

Im März zeichnete sich die Chance ab, von Frankreich aus zu den Hauptschulprüfungen einer bundesdeutschen Schule zugelassen zu werden.Von Mai bis Juli zogen sich die mündlichen und schriftlichen Prüfungen hin  – am Ende wurde Moritz bei der Zeugnisvergabe ausdrücklich als“vorbildlich“ gelobt.

Dagmar Neubronner, die Mutter von Moritz und dessen Bruder Thomas, blickt optimistisch in die Zukunft: Vom 1.-4. November findet  in Berlin die erste Globale Konferenz für Home Education (Erziehung zuhause) statt :

Auf der derzeit 5-sprachigen Webseite zur Konferenz www.ghec2012.org findet sich bereits jetzt eine beindruckende Liste von Wissenschaftlern, Politikern, Bildungs-Pionieren, Juristen und Experten aus der ganzen Welt.

Ziele der Konferenz:

Politiker und andere Entscheidungsträger in Austausch zu bringen mit den großen Erfolgen des schulfreien Lernens, jener Bildungsform, die derzeit weltweit am meisten wächst, und ein deutliches Signal der Ermutigung zu setzen für die Eltern in den ganz wenigen Demokratien, die „Homeschooling“ verbieten wollen: Deutschland und seit kurzem auch Schweden.

Erster Vorsitzender der Konferenz ist ein schwedischer Freilerner im finnischem Exil,  der Unternehmensberater und Vater von drei Kindern: Jonas Himmelstrand.

Zweite Vorsitzende eine deutsche Freilerner-Mutter im französischen Exil: Dipl.Biol. Dagmar Neubronner, die Mutter von Moritz.

Kontakt-Daten:
Dagmar Neubronner
bildungsfreiheit@genius-verlag.de
Tel. D 0421 – 17665586
 
Foto: Dagmar Neubronner