Klartext von Kardinal Müller zum Homo-Segen und zur Kirchenkrise in Deutschland

Aus einem Artikel des ehem. Glaubenspräfekten Gerhard L. Müller:

Der kirchliche Segen für die Brautleute ist eng mit der Ehe als schöpferische Einrichtung und als ein von Christus eingeführtes Sakrament gebunden.

Der Ehe-Segen ist das machtvolle Gebet der Kirche, daß Mann und Frau an der Erlösung teilhaben mögen: daß ihre Ehe die Kirche aufbaue und das Gute für die Eheleute, ihre Kinder und die Gesellschaft fördern.

Der kirchliche Ehesegen kann nicht von seiner spezifischen Verbindung an das Ehe-Sakrament getrennt und unverheirateten Partnerschaften oder noch schlimmer zur Rechtfertigung sündiger Verbindungen gewährt und mißbraucht werden.

Das Statement der Glaubenskongregation vom 22. Februar hat einfach ausgedrückt, was jeder katholische Christ, der die Grundlagen unserer Glaubens kennt, weiß: Die Kirche hat nicht die Macht, Partnerschaften von Menschen des gleichen Geschlechts zu segnen. 

Es erstaunt, daß Bischöfe und Theologen plötzlich auf der pastoralen Dringlichkeit, homosexuelle Paare zu segnen, bestehen – und das in Gebieten, wo die Gläubigen viele Monate lang von der Tröstung und der Gnadenwirkung der Sakramente während der Coronapandemie abgeschnitten waren.

Dies beweist, wie tief der dogmatische, moralische und liturgische Pegel inzwischen gesunken ist.

Wenn Bischöfe, die Präsenz-Messen, priesterliche Besuche bei den Kranken und kirchliche Trauungen wegen des Infektionsrisikos verboten haben, dann ist ihre Behauptung, es gäbe eine dringende Notwendigkeit, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen, nicht einmal entfernt plausibel. 

Der Skandal in Deutschland dreht sich deshalb nicht um Individuen und ihr Gewissen. Auch signalisiert er nicht Sorge um ihre zeitliche und ewige Erlösung.

Was wir stattdessen erleben, ist die häretische Verleugnung des katholischen Glaubens an das Sakrament der Ehe und die Leugnung der anthropologischen Wahrheit, daß der Unterschied zwischen Mann und Frau den Schöpfungswillen Gottes ausdrückt. 

In den frühen 1930-er Jahren waren Millionen nicht nur durch den Widerstand gegen die Katholische Kirche verdorben, sondern auch durch den Widerstand gegen die „Orthodoxie“ der Protestantischen Bekennenden Kirche.

Der Nazi-Propagandist Alfred Rosenberg verleumdetet die Bekennende Kirche als von der „römischen Macht besessen“ und daß sie „Gesetz, Offenbarung, Kirche und Glaubensbekenntnis heute als höher schätzt als die Lebensnotwendigkeiten des deutschen Volkes, das um innere und äußere Freiheit kämpft.“  

Die pro-homosexuellen Gesetze – unterstützt durch eine milliardenschwere schwule Lobby – können die Wahrheit über die menschliche Natur nicht zertören. Gottes Segen kann nur durch seine Kirche gespendet werden. 

Das Spektakel der Homosexuellen-Segnung stellt nicht nur den Primat des geoffenbarten päpstlichen Lehramts in Frage, sondern auch die Autorität von Gottes Selbstoffenbarung.

Was in dieser Theologie neu ist, die zum Heidentum zurückkehrt, ist ihr impertinentes Bestehen darauf, sich selbst katholisch zu nennen, als ob man das Wort Gottes in der Hl. Schrift und die Apostolische Tradition zurückweisen könne als rein fromme Meinung und zeitgebundenen Ausdruck religiöser Gefühle und Ideale, die sich entwickeln müssen – in Übereinstimmung mit neuen Erfahrungen, Notwendigkeiten und Mentalitäten.

Vollständig übersetzter Artikel von Kardinal Müller hier: http://beiboot-petri.blogspot.com/2021/05/kardinal-muller-kommentiert.html


Erklärung des „Forum Deutscher Katholiken“ zur Segnung homosexueller Paare

Am 9. Mai 2021 fanden Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare in Deutschland statt. „Über 100 katholische Gemeinden im gesamten Bundesgebiet haben ihr Mitwirken angekündigt“. (Vgl. Augsburger Allgemeine Zeitung, 10.5.2021, S. 4)

Die von den Initiatoren angekündigten Segnungsfeiern für homosexuelle Paare stellen den Protest gegen das Schreiben der Glaubenskongregation („Responsum ad dubium“) vom 22. Februar 2021 dar. Der zentrale Inhalt des Dokuments: Die Kirche hat nicht die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts (mit sexueller Konnotation) zu segnen.

Den Initiatoren dieser Segnungsfeiern ist klar, dass es sich hier um einen Akt der Auflehnung gegen das Lehramt der Kirche handelt.

Die Schöpfungstheologie spricht eindeutig davon, dass Gott Mann und Frau erschuf. Nur diese können Gottes Auftrag „Macht euch die Erde untertan“ und „Wachset und mehret euch“ erfüllen. Das können keine homosexuellen Paare, weder männliche noch weibliche.

Somit anerkennen gleichgeschlechtliche Paare weder den Auftrag unseres Schöpfers noch werden sie ihrer Verantwortung gegenüber dem Gemeinwohl gerecht. Die Aussagen in unserem Katechismus (KKK) und in der christlichen Soziallehre dazu sind zweifelsfrei.

Insofern kann man solche Partnerschaften nicht mit der heterogenen Ehe gleichsetzen, die als Sakrament – zurecht – eine herausragende Bedeutung hat. Die kirchliche Segnung eines Homosexuellen in einer persönlichen Angelegenheit ist jederzeit möglich, aber nicht die einer solchen Partnerschaft, die mit einer heterogenen Ehe gleichgesetzt werden will.

Wenn die Bischöfe der deutschen Ortskirche diese Segnungsgottesdienste für homosexuelle Paare tatenlos hinnehmen, wird unter den Gläubigen die Meinung aufkommen, dass Schreiben der Glaubenskongregation nicht zu beachten sind und sich jeder von der Morallehre der Kirche das aneignen kann, was ihm entspricht.

Forum Deutscher Katholiken                                                              
Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender


Kath. Kirche segnet sehr wohl Homosexuelle – aber nicht ihre „Partnerschaft“

Von Felizitas Küble

Im Zusammenhang mit der seit Jahren diskutierten Frage, ob es auch in der katholischen Kirche – so wie durchweg in der EKD – Segensfeiern für schwule oder lesbische Partnerschaften geben soll, wird immer wieder folgender Einwand geracht:

Gerade die katholische Kirche sei doch so segensfreudig – es gäbe bald nichts, was sie nicht segnen oder weihen würde: Autos, Meerschweinchen (Tiere allgemein), Kräuter, Häuser usw. Der Papst segne an Ostern „urbi et orbi“ gar ohne Wenn und Aber die Stadt Rom und den ganzen Erdkreis.

Da sei es doch völlig unverständlich, homosexuell empfindende Menschen den Segen Gottes zu verweigern.

Das Argument scheint ins Schwarze zu treffen, doch es läuft völlig ins Leere, denn die Kirche segnet selbstverständlich seit eh und je und auch weiterhin ihre „Schäfchen“ (und übrigens auch Christen anderer Konfessionen) unabhängig von ihrer sexuellen „Orientierung“.

Der einzelne Homosexuelle kann also problemlos gesegnet werden, auch mehrere von ihnen in einer Gruppe – was die Kirche aber nicht tun kann und darf: Einen Segen für eine homosexuelle Partnerschaft spenden (es sei denn, die „Beziehungskiste“ ist rein platonisch, aber dann wären die Beiden lediglich Freunde und eben kein intimes „Paar“).

Die Sexualität gehört laut biblischer und kirchlicher Lehre allein in die EHE von MANN und FRAU. Christus selber erinnerte daran, was bereits das Alte Testament darlegt: „Der Mann wird Vater und Mutter verlassen und seiner FRAU anhangen – und sie werden zwei in einem Fleische sein.“

Nun können vielleicht manche Leute einfacheren Zuschnitts, die ihr schmales theologisches Wissen hauptsächlich aus der Boulevardpresse oder der „Glotze“ beziehen, den Unterschied zwischen Person und Sache nicht ganz begreifen, also zwischen der Segnung einer homosexuellen Person einerseits – und der Nicht-Segnung von Homo-Partnerschaften andererseits.

Immerhin wird diese Trennung von Person und Sache auch anderweitig eingehalten: Die Kirche spendet z. B. Männern oder Frauen (als Einzelpersonen) ihren Segen, selbst wenn sie geschieden-wiederverheiratet sind – aber sie segnet nicht ihre irreguläre neue Verbindung, wenn die erste Ehe gültig war und damit nach wie vor besteht. Ebenso wenig kann die Kirche z.B. eine intime voreheliche Beziehung segnen.

Nun wird man aber von einem hohen Geistlichen, der erstens Theologie studiert und zweitens als Priester an das kirchliche Lehramt gebunden ist, erwarten dürfen, daß er diese beiden verschiedenen Ebenen (Person und Sache) auseinanderhalten kann, ihm also klar ist:

Die Kirche liebt den Sünder, aber nicht die Sünde – ganz nach dem Beispiel ihres göttlichen Meisters, welche sich der Ehebrecherin als barmherzig erwies, aber ihr zugleich auftrug: „Gehe hin und sündige nicht mehr!“ – Nach seiner Rettung der Frau vor einer Steinigung hat er ihr nicht etwa „großzügig“ angeboten, ihre sündhafte Beziehung zu segnen oder auch nur zu tolerieren.

Der Speyerer Generalvikar Andreas Sturm läuft jetzt Sturm gegen die aktuelle Weisung aus dem Vatikan, wonach eine Segnung von homosexuellen Partnerschaften nicht möglich ist, weil die Kirche dazu von Gott keine Vollmacht erhielt, denn ein Segen würde Billigung oder gar Gutheißung bedeuten und auch so verstanden werden.

Die „rechte Hand“ des Bischofs von Speyer erklärte, er werde „auch zukünftig“ Homosexuelle segnen:

„Ich habe Wohnungen, Autos, Fahrstühle, unzählige Rosenkränze usw. gesegnet und soll zwei Menschen nicht segnen können, die sich lieben? Das kann nicht Gottes Wille sein.“

Er kann zwei Menschen sehr wohl segnen, aber als einzelne Gläubige, nicht jedoch ihre Verpartnerung. So einfach ist das!

Und natürlich kennt der Herr Generalvikar diesen Unterschied, also stellt er sich wohl naiv, um seine „reformerischen“ Sonderanliegen leichter rechtfertigen zu können, zumal er sich mit solchen Sprüchen des Beifalls der Medien sicher sein kann allerdings nicht der Zustimmung von „oben“, denn was Gottes Wille ist, stellt nicht er fest, sondern hat uns bereits die Heilige Schrift und vor allem Christus und seine Apostel im Klartext und verbindlich für alle Zeiten mitgeteilt.


Rom: Kein Segen für Homo-Partnerschaften

Die vatikanische Glaubenskongregation hat bekräftigt, dass die Kirche nicht die Vollmacht hat, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen.

Dies geht aus einem Dokument hervor, das die Glaubenskongregation am heutigen Montag veröffentlichte. Unterzeichnet ist das Schreiben von Präfekt Kardinal Ladaria, sowie dem Sekretär, Erzbischof Morandi.

In dem Schreiben heißt es, mit dem Wesen der von der Kirche erteilten Segnung sei nur vereinbar, was darauf hingeordnet ist, „die Gnade zu empfangen und auszudrücken, und zwar im Dienst der Pläne Gottes, die in die Schöpfung eingeschrieben und von Christus vollständig offenbart sind“.

Aus diesem Grund sei es nicht erlaubt, Beziehungen oder stabilen Partnerschaften einen Segen zu erteilen, „die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist“.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/eilmeldung-glaubenskongregation-sagt-nein-zu-homo-segnungen;art4874,216673

Ausführliche Infos hier: https://www.kathnews.de/vatican-segnung-homosexueller-paare-nicht-moeglich


Kath. Dachverband fordert Rücktritt Bätzings

Erklärung des Zusammenschlusses petrustreuer Vereinigungen:

Die Deutsche Bischofskonferenz sollte sich bei ihrem nächsten Treffen gut überlegen, ob sie den amtierenden Vorsitzenden im Amt lassen will.

Wenn die Bischöfe an ihrem Vorsitzenden Georg Bätzing festhalten, entscheiden sie sich gegen den Gebetsspruch zu Beginn ihrer Webseite:

„Nichts zeichnet so sehr den wahren Christen aus, nichts bezeichnet so sehr das Wesen des Christentums, als die auf den Glauben gegründete Hoffnung, das unerschütterliche Vertrauen.“ (sel. Paul Josef Nardini).

Geht es den Bischöfen überhaupt noch um den „wahren Christen“ und das „Wesen des Christentums“, wenn sie die antikatholische Haltung ihres Vorsitzenden stillschweigend zur Kenntnis nehmen, statt auf die Grundlage des Glaubens zu verweisen?

„Segnung“ von wiederverheirateten Geschiedenen und homosexuellen Paaren, Diakonen- und Priesterweihe für Frauen? Zu diesem Zweck fordert der Vorsitzende sogar Katechismusänderungen!

Welcher Kirche gehört Bischof Bätzing an?

Mit diesen und weiteren Forderungen, die er sogar an Rom vorbei durchsetzen will, ist er nicht mehr römisch-katholisch.

Die petrus-treuen Vereinigungen wehren sich entschieden dagegen, Glaube und Disziplin der Kirche zu Markte zu tragen, sprich: die römisch-katholische Kirche dem modernistischen, also „synodalen“ Konzept zu opfern.

Wenn Bischof Bätzing seine Vorstellungen realisieren will, dann bleibt ihm nur der Weg, sein Amt niederzulegen, aus der Kirche auszutreten und eine neue Kirche zu gründen. Modernistische Mitläufer warten sicher schon auf den Anfangsimpuls!

Es muss wieder gelten, was das Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ in seiner dritten Strophe zum Ausdruck bringt: „…das Haus wird‘s überdauern, auf festem Grund es ruht“.

Nach den Plänen von Bischof Bätzing sind die Grundlagen des Glaubens aufzugeben und dem modernen Denken anzupassen – auch auf die Gefahr hin, den katholischen Glauben zu marginalisieren.

Wird die Kirche nach dem Wort Jesu so zur kleinen Herde, die sich nicht fürchten solle, weil der himmlische Vater ihr (der Herde) das Reich geben werde?

Wir leben in einer Situation wie zur Zeit Jesu, als er die Apostel fragte: „Wollt auch ihr gehen?“

Dann wird es Zeit, dass der Staat den kirchlichen Amtsträgern das Gehalt sperrt, weil sie nicht (mehr) zu der Kirche gehören, zu der zu gehören sie vorgeben.

Reinhard Dörner, Vorsitzender


Neue Exekutiv-Order von Biden: Gender-kritische Personen in aller Welt ausgrenzen

Wie das amerikanische Center for Familie und Human Rights (Zentrum für Familie und Menschenrechte) gestern berichtete, hat Präsident Biden eine Exekutiv-Verordnung unterzeichnet, wonach Transgender, die Queer-Ideologie sowie Homosexuellen-Lobbyarbeit als Kernstück der US-Außenpolitik gefördert werden soll.

Das Dokument verlangt von „allen im Ausland tätigen US-Regierungsabteilungen und -agenturen, sicherzustellen, dass US-Diplomatie und Auslandshilfe die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender-, Queer- und Intersexuellen auf der ganzen Welt zu unterstützen und zu schützen.“

Dazu gehört eine Bereitstellung von 10 Millionen US-Dollar für 2021 zur Finanzierung des „Global Equality Fund“, mit dem die US-Regierung ausländische religiöse Führer auf die schwarze Liste setzen (und ihnen damit die Einreise in die USA verbieten) kann, die sich für die natürliche Familie aussprechen und die LGBT-Vorherrschaft der Genderisten kritisieren.

Das C-Fam-Center schreibt dazu, Bidens Exekutivverordnung sei gleichsam eine Art Ausgleichszahlung bzw. Belohnung an diverse Queer-Eliten und Gender-Gruppen für deren Unterstützung seiner Kandidatur zur Präsidentschaft.

Abschließend schreibt Austin Ruse, der Präsident von C-Fam:

„Es stellt sich die Frage, ob es eine schwarze Liste christlicher, jüdischer und muslimischer Führer geben wird, die daran gehindert werden, in die Vereinigten Staaten einzureisen.

Wird Biden darauf drängen, dass ausländische Regierungen Jungen den weiblichen Sport erlauben? Wie weit wird Präsident Biden gehen, um der homosexuellen Elite für ihr Geld und ihre Stimmen während der letzten Kampagne zu danken?“

Quelle für die Zitate: https://c-fam.org/friday_fax/biden-funds-program-to-block-foreign-religious-leaders-who-oppose-lgbt/


Philippinen: Oberstes Gericht gegen Homo-Ehe

Der katholische Bischof Ruperto Santos von Balanga erklärt zum Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 3. September, das eine umstrittene Petition zur Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe abwies:

„Mit der Entscheidung, die gleichgeschlechtliche Ehe nicht zu legalisieren, bestätigten unsere Richter, was richtig ist, und bekräftigten die natürliche und ethische Form der Ehe. Dass es keine Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Personen geben soll, stärkt die Heiligkeit der Ehe und die Stabilität der Familie auf den Philippinen.“

Mehrere andere philippinische Bischöfe äußerten sich zu dem Urteil und bekräftigt, dass die Beziehungen zwischen Personen gleichen Geschlechts weder mit einer religiösen noch mit einer bürgerlichen Ehe legalisiert werden sollten.

Bischof Arturo Bastes von Sorsogon bezeichnete den Vorstoß als „unmoralisch“ und lobte den Obersten Gerichtshof für die Verteidigung der „wahren Natur der Ehe“.

Quelle: Fidesdienst

 

 


Elternrecht und Therapiefreiheit in Gefahr

Von Christa Meves

Nun scheint einmal mehr unsere Regierung außer Rand und Band zu geraten. In einigen Verlautbarungen sieht es so aus, als hätte sie den Boden der Wirklichkeit verlassen.

Schlimm war bereits am 30. Juni 2017 der Beschluss durch eine Mehrheit der Parlamentarier, die Ehe zwischen Mann und Frau zugunsten einer Ehe mit allem und jedem auszudehnen (1).

Neuerdings haben die europäisch erstarkten Grünen vor, einen weiteren Aktionsplan dieser Art in Szene zu setzen. Es geht um die Einbeziehung sexueller Vielfalt à la Genderismus und Frühsexualität ebenso wie um einen Neuaufguss der Forderung nach Kinderrechten zugunsten des Staates (2).

Das ist allerdings eine schon von den 68ern angeregte Absicht mit dem Ziel, durch Änderung des Grundgesetzes den Eltern das dort verbriefte Erziehungsrecht über ihre Kinder einzuschränken.

Eine solche Gesetzänderung vorzunehmen, wurde schon in den 70er Jahren diskutiert mit einem von dem SPD-Protagonisten Olaf Scholz geforderten staatlichen Ansinnen, „die Hoheit über den Kinderbetten“ zu wollen.

Schon damals empfand ich das mit einer politisch nicht gebundenen Widerstandsgruppe als eine Bedrohung für den gesetzlichen Stützbalken Familie.

Wir mieteten den größten Saal in der damaligen Regierungshauptstadt Bonn und machten eine Veranstaltung unter dem Titel „Alarm um die Familie“. Damals befanden wir uns unter der Regie des Kanzlers Helmut Schmidt. Der stand mehr auf dem Boden der Realität, und so hatten wir mit der Veranstaltung großen Erfolg. Der Zugriff des Staates auf die Kinder wurde abgeschlagen.

Aber heute, in der langfristig bereits so elend geschwächten Situation der Familie, hat dieses unsägliche Ansinnen leider viel mehr Chancen, im Verbund von Olaf und Angela – samt allen Linken – sich durchzusetzen.

Aber das ist nicht alles an zukunftzerstörenden Maßnahmen, die in Berlin virulent sind.

Zur Zeit bereitet unser neuer Gesundheitsminister (CDU) ein Gesetz vor, das u.a. auch zur Folge haben wird, dass mit sich selbst und ihrer Orientierung unzufriedene Homosexuelle ebenfalls daran gehindert sind, bei Therapeuten, die sich für ihr Anliegen als kompetent ausgewiesen haben, Hilfe zu suchen (3).

Ja, die Tätigkeit von Therapeuten, die hier Sachverstand besitzen, soll dann neuerdings per Gesetz verboten werden. Es sollen damit also sogar auch Menschen, die mit ihrer bisher empfundenen oder gelebten Homosexualität nicht mehr einverstanden sind, keine Hilfe mehr finden!

Therapeuten, die weiterhin auf diesem Gebiet tätig sind, sollen sogar  – per Gesetz! – nicht nur mit Geldstrafe, sondern mit beruflichen Konsequenzen und weiteren Einschränkungen bestraft werden.

Allein von der jetzt noch geltenden Rechtsprechung her stellt sich bei diesem Vorgehen die große Frage, wieso es plötzlich in unserer demokratisch geordneten Republik bei einer einzigen Gruppe möglich sein soll, ein einzelnes Therapieverbot auszusprechen.

Tausendfach kann sich heute jeder Bundesbürger hierzulande – zu welchem Experten oder Heiler auch immer – begeben und in Bezug auf seine Probleme beraten und zu einer Verhaltensänderung anregen lassen. Wieso kann sich ein Minister anmaßen, hier in einem einzigen Bereich eine Ausnahme machen zu wollen? Kann es in unserer Gesellschaft wirklich rechtsprechende Instanzen geben, die diesem Ansinnen stattgeben? Oder sind wir auch in dieser Hinsicht bereits aus den Fugen der Realität geraten?

Jedenfalls hat sogar die Ärzteschaft (mit einigen Ausnahmen nur) schon signalisiert, dass sie solch einem gesetzlich abgesicherten Verbot zustimmen würde (4).

Wie das? Haben diese Ärzte ihren Verstand verloren? Nein, so wage ich zu behaupten, da diese Gruppierung meinem Fachgebiet nahe ist: Hier kuscht bereits der Vorstand wie das Kaninchen vor der Schlange – mit Recht in Angst vor dem Verlust ihres Renommees, ja, in dieser speziellen Hinsicht auch vor dem Verlust von Approbation und damit von Existenz.

Und das gründet mitnichten darin, dass sie den Stand der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet nicht kennen würden, sondern lediglich darin, dass Eliminierungen auf diesem Feld nicht nur bei solchen Vorfällen in unserem Land, sondern auch bereits international mehrfach zur Realität geworden sind.

Es ist dadurch in solchen Fällen schon nicht mehr gegeben, dass die Wahrheit überhaupt noch unverblümt ausgesprochen werden kann! (Jüngst hat z. B. der Vatikan sämtliche Kardinäle zu einer Konferenz über sexuellen Missbrauch in der Kirche berufen und hat dabei den strittigen, zentralen Schwerpunkt einfach ausgelassen!)

Menschen, die in dieser Weise vom Fach her kühn einer sachlichen Information die Ehre gegeben haben, sind längst gesellschaft eliminiert und können von niemandem, weder von den Verlagen noch von einzelnen Gremien und erst recht nicht zu öffentlichen Verlautbarungen, eingeladen werden. Eine ganze Zunft von Hilfskräften ist durch eine fantastisch schlichte  Lügenstrategie als öffentliche Stimme ausgeschaltet worden.

O geheiligte Demokratie, o hoch gerühmte Pressefreiheit!
Schwindet ihr dahin wie das Eis in der Klimahitze?

Quellenangaben: 
(1) https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw26-de-erweiterung-tagesordnung-513696
(2) Liminski, J.: Neuer Vorstoß der Grünen gegen Familie, DT, 13.06.2019, Seite 26
(3) http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/079/1907932.pdf
(4) https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/hessen-will-konversionstherapien-gegen-homosexualitaet-verbieten-16114928.html

Grafiken: Evita Gründler


Selbstbestimmungsrecht für alle: Warum diese Intoleranz bei Konversionstherapien?

Von Uwe C. Lay

Die Konversionstherapie soll in Deutschland künftig verboten werden: „Verbot der Konversionstherapie. Gegen solche Praktiken braucht es empfindliche Strafen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die sogenannten Konversionstherapien für Homosexuelle noch in diesem Jahr verbieten. Dass so etwas überhaupt noch erlaubt sei, sage viel aus über den Stand von Schwulen und Lesben, kommentiert Christoph Schäfer. Umso wichtiger sei Spahns Vorstoß jetzt.“(Deutschlandfunk 14.6.2019

Was dem gläubigen Muslim das Verbot des Abfalls vom Islam bzw. die Konversion zu einer anderen Religion ist, verbunden mit dem Anliegen, wenn es die politischen Verhältnisse erlauben, jede Art von Mission unter Muslimen staatlich zu verbieten, das ist der Homosexlobby der Kampf gegen Konversionstherapien: Wer einmal homosexuell ist, der muß es auch bleiben.

Wenn nun ein Homosexueller an seiner eigenen Neigung leidet und sie los werden möchte, soll es zukünftig verboten sein, ihm eine Therapie anzubieten. 

Homosexualität sei keine Krankheit und deshalb dürfe sie auch nicht therapiert werden, so lautet der Slogan der Homosexobby.

Was wäre dann aber von einem vergleichbaren Argument zu halten: Die Schönheitschirugie sei zu verbieten, weil ein Mangel an gutem Aussehen, zumal wenn er nur subjektiv empfunden wird, keine Krankheit sei, so daß sie zu verbieten sei: Jeder solle sich mit seinem Aussehen zufrieden geben.

Der Wikipedia Artikel zur Konversionsterapie diffamiert dieselbe in den ersten Sätzen sogleich: „Konversionstherapie (von lateinisch conversio‚ Umwendung, Umkehr) oder auch „Reparativtherapie“ wird eine Gruppe von umstrittenen Methoden der Psychotherapie genannt, welche die Abnahme homosexueller Neigungen und die Entwicklung heterosexueller Potentiale als Ziel postulieren. Sie wird auch Reorientierungstherapie genannt und von verschiedenen Gruppen der überwiegend evangelikal eprägten Ex-Gay-Bewegung propagiert.

A) Was umstritten ist, gilt von vornherein als negativ – so der heutige Sprachgebrauch. Aber was ist bei echter Meinungsfreiheit nicht „umstritten“? Nur politisch Korrekte kennen Unumstrittenes, das sind ihre eigenen Dogmen  – und was nicht denen entspricht, wird kurzerhand als umstritten diskreditiert.

B) Was von Evangelikalen propagiert wird, ist anscheinend per se verwerflich. Liberale und Linke propagieren nie etwas, so negativ verhalten sich nur Konservative bzw. Rechte und dazu gehören ja dann auch die Evangelikalen.

Aber nun erlauben wir uns, den Text gegen die offensichtliche Absicht der Autoren zu lesen:

Da wird von einer Ex-Gay-Bewegung gesprochen, also von Menschen, die einst homosexuell waren und nun öffentlich bekunden, daß sie es gut finden nunmehr , heterosexuell zu sein. Für die Homosexlobby ein klarer Fall: Verräter, Renegaten – nichts verachtet jede vitale ideologische Bewegung mehr als Abtrünnige. So spricht auch jeder Zeuge Jehovas mit jedem liebend gern über die Bibel, aber auf keinen Fall mit einem Ex-Zeugen!

BILD: Uwe Lay ist Autor des theologischen Buches „Der zensierte Gott“

Wenn nun Ex-Homosexuelle ihre Umwendung zur Heterosexualität bejahen und bezeugen, diese Konversion sei durch eine Therapie gelungen, dann ist das für die Homosexlobby sozusagen die unverzeihliche Sünde wider den Heiligen Geist.

Gehört eine freiwilige Änderung der eigenen sexuellen Orientierung aber nicht zum Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen?

Jeder gläubige Muslim wird sagen, daß es kein Recht gibt, sich von der wahren Religion abzukehren. Genauso urteilt da im Grunde die Homosexlobby.

Der Skandal der Konversionstherapien ist also, daß es Homosexuelle gibt, die heterosexuell wurden und bekunden: Das ist gut so! Eine Therapie kann helfen! Dieses Angebot soll nun verboten werden. Warum? Weil die Homosexlobby keine Mitglieder verlieren will, denn das bewirkt in der Regel einen Verlust an Einfluß in pluralistisch verfaßten Gesellschaften.    


Widerspruch gegen Bundespräsident Steinmeiers Glückwünsche an den Iran

Von Wilfried Puhl-Schmidt

Bitte nicht vergessen, dass der erste Mann unseres Staates ausdrücklich in unser aller Namen einem Staat huldigte, welcher Menschenrechte mit Füssen tritt und dessen Scharia-Strafrecht sich auf Allah und Mohammed beziehen kann. Ich möchte hiermit die Glückwünsche Steinmeiers „auch im Namen meiner Landsleute“ an die islamische Republik Iran nicht einfach in der Sammlung seiner vielen verfehlten Worte und Gesten verschwinden lassen.

Damit schließe ich mich der Mehrzahl der Bevölkerung an, welche sich näher mit dem menschenverachtenden Regime von Scharia-orientierten iranischen Polittheologen beschäftigt haben. Letztlich ist der Iran ein islamischer Staat = IS! 

Dies möchte ich begründen:

Der iranische IS
sieht z.B in seinem Strafrecht die Kreuzigung vor, die Allah in Sure 5,33 für „Unruhestifter / Verderbenstifter“ vorschreibt. Der Vorwurf, ein Unruhestifter zu sein, ist weit auslegbar. Die Kreuzigung selbst findet wohl nicht in der Öffentlichkeit statt. Wussten Sie das, Herr Steinmeier, als Sie Herrn Rohani auch in meinem Namen die Hand schüttelten?

Der iranische IS
sieht das öffentliche Hand-Abhacken vor wie es Allah in Sure 5,38 für den Dieb und die Diebin vorschreibt. Die Strafe wird im Internet gezeigt und beginnt je nach Art des Diebstals mit dem Abhacken einzelner Finger…Haben Sie schon einmal im Internet zugeschaut, Herr Steinmeier, bevor Sie Herrn Rohani die Hand schüttelten?

Der Iran ist ein IS,
weil er Homosexuelle öffentlich an einem Bau-Kran aufhängen lässt. Die Strafe wird im Internet gezeigt. Haben Sie, Herr Steinmeier, bei Ihrer Fahrt vom Flughafen zu Herrn Rohani gesehen, wie Homosexuelle im Iran tot an einem Kran baumeln?

Der Iran ist ein IS,
weil er das Auspeitschen und die Steinigung vorsieht. Ein ehemaliger Pfarrer der deutschen Kirchengemeinde in Teheran berichtete mir konkret von der Steinigung einer jungen Frau in einem Stadion. Schulklassen sitzen auf den Tribünen! Der Pfarrer erzählte mir auch von einem Schüler welcher angesichts der gnadenlosen Realität der Scharia im Iran schließlich seinem islamischen Glauben abschwor und nach seiner Bekehrung zum Christentum mit seinen Eltern nach Amerika floh. Wollten Sie das wissen, bevor sie Herrn Rohani in meinem Namen die Hand schüttelten?

Der Iran ist ein IS,
weil er den Geheimdienst nach Hauskirchen fahnden lässt, um deren Leiter zu verhaften, anzuklagen und zu langen Gefängnisstrafen zu verurteilen. Die Zustände z.B im Teheraner Gefängnis Evin sind nach zuverlässigen Berichten bewusst unmenschlich. Ich weiß z.B von zwei Frauen, welche den christlichen Glauben angenommen hatten. Sie saßen dort in Einzelhaft…bei männlichen Gefängniswärtern!! Nach unzähligen Unterschriftaktionen und weltweitem Protest wurden sie schließlich freigekauft und verließen das Land. Das sind keine Einzelschicksale, Herr Steinmeier, und das wussten Sie, als Sie Herrn Rohani die Hand schüttelten.

Nicht zuletzt frage ich mich als Israel-Freund, wieso das deutsche Staatsoberhaupt gerade jenem Staat Glück wünscht, welches z.B. die Terrororganisationen Hisbollah und Hamas mit Geld und Waffen sponsert und die Vernichtung Israels auf seine Fahnen geschrieben hat.

Ich möchte Sie ausdrücklich bitten, sich die beiden folgenden Links gerade unter dem Gesichtspunkt des Besuches von Steinmeier und andere Politiker im Iran zu Herzen zu nehmen.

Zunächst den Artikel von Majid Rafizadeh Iran: Hinrichtungen, Amputationen, Auspeitschungen.
Auch der Artikel der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ergänzt meine Ausführungen: Iran: Entrechtung mit System.

Nach der Lektüre meiner Zeilen sowie der beiden Links werden Sie wohl lange nachdenklich schweigen über unser Staatsoberhaupt, das auch in „Ihrem Namen“ Herrn Rohan die Hand schüttelte und ihm Glück wünschte.

Unser Autor schreibt weitere Beiträge in seinem Blog unter www.schalom44.de.