Honduras eröffnet Handelsbüro in Jerusalem

Der Präsident von Honduras, Juan Hernández, und seine Frau werden in der nächsten Woche Israel besuchen, um ein Handelsbüro in Jerusalem einzuweihen, das diplomatischen Status haben wird.

Die israelische Regierung begrüßt die Eröffnung dieses diplomatischen Büros und betrachtet sie als wichtigen Schritt in Richtung einer zukünftigen Verlegung der Botschaft Honduras nach Jerusalem und der Eröffnung der israelischen Botschaft in der Hauptstadt von Honduras.

„Dies spiegelt die engen Beziehungen unserer beiden Länder und die herzliche Freundschaft unserer Völker wider“, erklärte das israelische Außenministerium in einer Stellungnahme.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

 


Rumänien und Honduras wollen ihre Botschaft in Jerusalem eröffnen

Rumäniens Premierministerin Viorica Dăncilă und Honduras Präsident Juan Orlando Hernández haben gestern (24.3.) die Eröffnung diplomatischer Vertretungen in Jerusalem in Aussicht gestellt.

Auf der Konferenz des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) in Washington sagte Rumäniens Premierministerin, sie sei „froh“, bekanntzugeben, dass „ich als Premierministerin Rumäniens und die Regierung, die ich führe, die Botschaft nach Jerusalem, die Hauptstadt Israels, verlegen werden.“

Honduras Präsident Juan Orlando Hernández kündigte auf der gleichen Konferenz die unmittelbare Eröffnung einer diplomatischen Vertretung seines Landes in Jerusalem an. Sie werde eine Erweiterung der Botschaft in die Hauptstadt Israels sein.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gratulierte und bedankte sich bei beiden Politikern für diese Entscheidung.

Quelle: Times of Israel / israelische Botschaft


Honduras: Parlamentsmehrheit gegen Aufweichung des Abtreibungsverbots

Der Nationalkongress von Honduras hält an dem geltenden Verbot vorgeburtlicher Kindstötungen fest. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Zenit“.

Trotz fortgesetzten Drucks seitens internationaler Lobbygruppen und UN-gestützter Organisationen hätten die Abgeordneten des mittelamerikanischen Landes mit großer Mehrheit für die Beibehaltung des in Honduras geltenden Rechts auf Leben gestimmt.

Zuvor hätten Abtreibungsbefürworter versucht, im Strafgesetzbuch des Landes gegen das Leben gerichtete gesetzliche Bestimmungen durchzusetzen. Dem Bericht zufolge hätte der Entwurf eines neuen Strafrechtsparagrafen die Tür für Abtreibung unter bestimmten Voraussetzungen geöffnet.

Wie „Zenit“ schreibt, hätten im Parlament jedoch 77 Abgeordnete gegen den Entwurf gestimmt. Lediglich fünf seien dafür gewesen, acht Parlamentarier hätten sich der Stimme enthalten.

„Eine überwältigende Mehrheit von Parlamentariern haben über Parteigrenzen hinweg für das Leben gestimmt. Sie haben die bewundernswerte Haltung des Landes für das Leben bekräftigt und bewiesen, dass es nicht nötig ist, reichen, internationalen Lobbygruppen nachzugeben, die versucht haben, ihre gegen das Leben gerichtete Agenda amerikanischen Ländern aufzuzwingen“, erklärte Neydy Casillas, Menschenrechtsberaterin für „ADF international“.

Quelle: Aktion Lebensrecht für alle (ALfA)


Honduras: 3800 Kinder und Jugendliche in den letzten vier Jahren ermordet

Wie aus einem Bericht der lateinamerikanischen Kinderschutzorganisation Casa Alianza hervorgeht, wurden in der Zeit von Januar 2010 bis Dezember 2013 in Honduras insgesamt 3800 Kinder und junge Leute im Alter unter 23 Jahren ermordet.

Gemälde: Evita Gründler

Seit 1998 sammelt die Organisation Daten zum gewaltsamen Tod von Kinder und Jugendlichen und die Gewalt in Honduras, das weltweit zu den Ländern mit der höchsten Kriminalitätsrate gehört.

Wie aus den Statistiken hervorgeht, kamen im Jahr 2013 insgesamt 1013 Kinder und Jugendliche gewaltsam ums Leben, insgesamt 102 mehr als im Vorjahr.

Allein im Dezember 2013 wurden 87 Kinder und Jugendliche ermordet: 16 Mädchen oder Jungen bis 17 Jahre  –  sowie 71 Jugendliche von 18 bis 23 Jahren. Insgesamt handelt es sich in 70 Fällen um männliche Kinder und Jugendliche und in 17 Fällen um Mädchen und junge Frauen.

Casa Alianza beklagt insbesondere die Straffreiheit in vielen Fällen und die Wahrnehmung von Bürgern und Polizei, die sich oft darauf beschränken, die Leichen zu den jeweiligen Eltern zurückzuführen.

Quelle: Fidesdienst

Foto: Evita Gründler


Honduras: Kardinal Maradiaga gegen jede gesetzliche Freigabe von Drogen

Der honduranische Kardinal Oscar A. Maradiaga hat sich in der aktuellen Debatte über Drogen in Lateinamerika gegen deren Freigabe ausgesprochen. 

Drogen zerstören das Leben, sagte der Erzbischof von Tegucigalpa am Rande einer Preisverleihung am vergangenen Mittwoch in Panama-Stadt.

Gott habe den Menschen mit auf den Weg zu geben, nicht zu töten, deswegen müsse das Gesetz das Leben schützen und nicht das Leben nehmen, so Rodriguez weiter. Die Mehrzahl der lateinamerikanischen Regierungschefs teile diese Einschätzung.

Die von Guatemalas Präsident Otto Perez Molina angestoßene Legalisierungs-Initiative für Rauschgift sei ein Irrweg, erklärte der Kirchenführer.

Ex-General Molina hatte im Wahlkampf noch versprochen,  „mit harter Hand“ gegen Drogenkriminalität vorgehen zu wollen, dann aber nach seinem Regierungsantritt überraschend für eine „Entkriminalisierung“ des Drogenkonsums geworben.

Sein Legalisierungs-Vorstoß wird von der Deutschen Aids-Hilfe ausdrücklich mittels einer Petition unterstützt.

Quelle: Radio Vatikan, Dt. Aids-Hilfe