n-tv übt Kritik am Beherbergungsverbot

In einem Online-Artikel auf dem Sender n-tv vom heutigen 15. Oktober wird deutliche Kritik daran geübt, daß das Beherbergungsverbot für Reise aus Risikogebieten nicht abgeschafft wurde.

Vielmehr bleibt es bis zum 8. November bestehen und erst dann wird vermutlich definitiv darüber entschieden, wobei das Saarland dies Verbot schon jetzt nicht mehr aufrechterhält: https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Das-ist-der-erste-grosse-Fehler-article22101598.html

In dem erwähnten n-tv-Kommentar von Benjamin Konietzny heißt es hierzu:

„Es war seit dem Ausbruch der Pandemie die mit Abstand am deutlichsten kritisierte Maßnahme. Politiker aller Parteien, Wirtschaftsverbände, Hoteliers, der Städtetag – die Liste der Gegner ist bemerkenswert lang.

Vor allem aber bezweifeln Wissenschaftler, dass dieses Konzept überhaupt dazu geeignet ist, die Pandemie einzudämmen. Und laut Umfragen ist es auch die erste Entscheidung, für die die Bevölkerung aus nachvollziehbaren Gründen kein Verständnis hat.“


Eil-Petition gegen das Beherbergungs-Verbot

Das Beherbergungsverbot ist ein erneuter Schlag ins Gesicht umsichtiger Menschen. Hier in unserem Dorf Worpswede hängen unsere Existenzen von Kultur und Tourismus ab. Unsere Existenzen und die unserer Mitarbeiter:innen und deren Familien.  

Ein solches Verbot ist kein zielführendes Mittel zu einer von uns allen erwünschten Bekämpfung der weiteren Eindämmung der Covid-19-Pandemie. Sehr schwierige Monate liegen bereits hinter uns, mit vielen massiven Einschränkungen mussten wir uns beschäftigen. So wurden

Hygienekonzepte erarbeitet, teilweise Umbauten vorgenommen, Zimmer reduziert, Frühstücksangebote neu gestaltet oder auf Veranstaltungen verzichtet – wir tun alles, damit etwas Normalität in unsere Häuser kommt. Doch jetzt bleiben die Gäste erneut aus und wir bleiben auf den Stornierungskosten sitzen. 

Ich bin Volker Schwennen, Vorsitzender des Gastgeber Stammtisches Worpswede, und fordere, dass das Beherbergungsverbot von Hotels sofort abgeschafft wird! 

Die Hotspots entstanden bislang nicht in Hotels, sondern sind zumeist auf private Feiern und Zusammenkünfte zurückzuführen und vielmals auf ein naives oder destruktives Verhalten Einzelner, die für eine Verbreitung gesorgt haben. Nur ein Corona-Fall in unseren Hotels und auch wir hätten unsere Häuser schließen müssen.

Neben einem enormen zusätzlichen Aufwand durch das Überprüfen sich täglich ändernder Listen kommen wir nicht nur an unsere personellen Grenzen. Bereits jetzt sind wir und unser Personal am Rande zumutbarer Belastungen. Und finanziell (gerade in den Herbstferien) sind weitere massive Einschränkungen nicht mehr durchzuhalten.

FORTSETZUNG der Petition (die man unterzeichnen kann) HIER: https://www.change.org/p/eil-petition-beherbergungsverbot-abschaffen?source_location=discover_feed


Österreich: Keine Maskenpflicht in Geschäften und Schulen, Hotels und Gaststätten

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Ab dem heutigen Montag (15. Juni) ist in der Alpenrepublik nach drei Monaten und sinkenden Infiziertenzahlen die Maskenpflicht erheblich gelockert worden.
Die Abstandsregel wegen Corona, die in Österreich nur einen Meter beträgt, gilt weiterhin.
In Schulen, Geschäften, in Gastronomie und Hotels müssen keine Masken mehr getragen werden.
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Verpflichtend ist der Mundschutz hingegen weiter im Gesundheitssektor sowie in Bereichen, in denen der Abstand kaum einzuhalten ist, etwa beim Friseur, in Labors und in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Taxis.
Ausgenommen sind davon jedoch Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. 
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