ZAR: AI-Bericht über „Zwangsbekehrungen“ von Muslimen zweifelhaft

Verwunderung über Bericht von „Amnesty International“

Drei führende Geistliche aus der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) – ein Muslim und zwei Christen – sind am 19. August am Genfer Sitz der Vereinten Nationen mit dem Sergio-Vieira-de-Mello-Preis ausgezeichnet worden. Sie hatten sich angesichts der Gewaltexzesse in ihrem Land zusammengeschlossen, um für ein friedliches Miteinander von Christen und Muslimen einzutreten und Wege zur Versöhnung zu ebnen. 76aa47d054

Ihr Beispiel sowie einige der jüngeren Entwicklungen in dem Land am Äquator geben Anlass zur Hoffnung für die gebeutelte Bevölkerung.

Sicherheitslage deutlich verbessert

Reverend Nicolas Guérékoyamé-Gbangou (Präsident der Evangelischen Allianz in der ZAR), Monsignore Dieudonné Nzapalainga (Katholischer Erzbischof von Bangui) und Imam Omar Kobine Layama (Präsident des Islamischen Rates der ZAR) gaben gegenüber World Watch Monitor an, die Sicherheitslage in der ZAR habe sich deutlich verbessert, obwohl es in einigen Gebieten weiterhin zu gewaltsamen Übergriffen komme. Insgesamt würden sich die Verhältnisse im Land aber normalisieren.

Überrascht zeigten sich die drei Geistlichen über einen Ende Juli von Amnesty International veröffentlichten Bericht über die ZAR. Darin werden Zwangsbekehrungen von Muslimen angeprangert und beklagt, zahlreiche Muslime würden seit der Rückkehr in ihre Dörfer in den westlichen Landesteilen am Ausüben ihrer Religion gehindert.

Zweifelhafter AI-Bericht dient nicht der Verständigung

Alle drei Religionsvertreter, auch der muslimische, äußerten ihre Sorge, dass derartige Berichte ihre Bemühungen um Versöhnung unterminieren könnten. Sie seien von den Autoren des Berichtes nicht befragt worden.  305fe9127f

„Wir erleben zurzeit, dass die Bevölkerung sich wieder vermischt. In Bangui und anderen Orten sind Muslime nicht länger gezwungen, in Ghettos zu leben, wie es während der Krise zum Teil der Fall war. Sie können ungehindert ihren Geschäften nachgehen“, kommentierte Imam Layama den Bericht.

Bischof Dieudonné Nzapalainga ergänzte: „Ich möchte daran erinnern, dass ich auf dem Höhepunkt der Krise Imam Layama Zuflucht bei mir gewährt habe. Tausende Muslime sind in Kirchen aufgenommen worden, und selbst in PK5 wurden in einigen Moscheen Christen versteckt. Wenn Extremisten Gewalttaten begehen, distanzieren wir uns davon. Glaubensfreiheit ist eine Realität in der ZAR.“

Hintergrund: Im Dezember 2012 hatten zunächst islamistische Seleka-Rebellen weite Teile der ZAR erobert und dabei das Land mit brutaler Gewalt und Plünderungen überzogen. Häufig kam es zu gezielten Übergriffen gegen Christen, Kirchen und Pastoren. Als Gegenbewegung formierten sich die oft fälschlich als „christlich“ bezeichneten Anti-Balaka, die gezielt gegen Muslime kämpften. Open Doors organisierte mehrere Versöhnungskonferenzen, führt weiterhin Schulungsprojekte durch und steht den zahlreichen traumatisierten Opfern der Übergriffe durch Trauma-Seminare bei.

Quelle: Hilfsorganisation „Open Doors“


Imame sollen in deutscher Sprache predigen

Am heutigen Mittwoch verabschiedet Österreich ein Islamgesetz, das u. a. Anforderungen an die Ausbildungen von Imamen und die Finanzierung von Moscheegemeinden vorsieht.

Dazu erklärt der kirchen- und religionspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Anliegen und Zielrichtung des österreichischen Gesetzes, den Islam durch einen festgesetzten Rahmen mehr in die freiheitliche Gesellschaft einzubinden, sind grundsätzlich richtig, auch wenn ein entsprechendes Gesetz in Deutschland nicht erforderlich ist.  159481-3x2-teaser296

Wenn muslimische Gemeinden unabhängig sind und sich selbständig aufstellen, trägt dies vor allem dazu bei, dass Muslime sich hier zu Hause fühlen und ihren eigenen Weg inmitten unserer Gesellschaft finden können.

Doch ähnlich wie in Österreich müssen wir uns auch in Deutschland fragen, ob es auf Dauer gut ist, wenn Imame aus dem Ausland finanziert und von dort entsandt werden.

Die Bundesregierung hat aber bereits auf diese Frage reagiert: Sie finanziert vier Lehrstühle für islamische Theologie in Deutschland, an denen junge Imame, Männer und Frauen, in deutscher Sprache ausgebildet werden.

Es handelt sich um Studenten, die in Deutschland aufgewachsen sind, hier ihren kulturellen Hintergrund haben und es verstehen, die religiösen Grundsätze mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Einklang zu bringen. Sie stehen für einen aufgeklärten Islam in ihrer deutschen Heimat. Nun gilt es, dass die muslimischen Gemeinden dieses Angebot annehmen.

Das Predigen auf Deutsch sollte Alltag in jeder Moschee werden. Es trägt nicht nur zur Vertrauensbildung in der Mehrheitsgesellschaft bei, die Moscheen selbst haben ein Interesse daran, da die dritte Generation in Deutschland lebender Muslime die ursprüngliche Gebetssprache häufig nicht mehr richtig spricht.

Die CSU/CSU-Bundestagsfraktion steht daher an der Seite der Muslime, die ihre Religion in Einklang mit allen Errungenschaften unserer freiheitlichen Gesellschaft leben möchten.“


Berlin: SPD-Politiker Buschkowsky fordert Ausweisung eines frauenfeindlichen Imam

Der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (siehe Foto) hat die Ausweisung eines Predigers der Al-Nur-Moschee gefordert. „Laßt uns diesem Imam ein Flugticket kaufen  –  und Tschüß!“ schrieb er in der Bildzeitung. Leh - Buschkowsky mit Buch schn 1 DSC_0034 Kopie

Hintergrund ist eine Rede des ägyptischen Gastpredigers Abdel Moez al-Eila vor einer Woche, in der er die Pflichten der Frau im Islam beschrieb. Die von der jüdischen Organisation Memri-TV im Internet mit englischen Untertiteln veröffentlichte Rede hatte in Berlin für Aufsehen gesorgt.

„Wenn ein Mann eine Frau ins Bett ruft und sie sich verweigert und einschläft, dann verfluchen sie die Engel“, predigte al-Eila: „Eine Frau darf niemals Nein sagen, unter keinen Umständen!“

Selbst wenn sie ihre Menstruation hat, dürfe ein Mann „den Körper seiner Ehefrau zum Vergnügen benutzen“. Allerdings müsse er dann „Vagina und Anus vermeiden“. Der übrige Körper sei aber zur Benutzung erlaubt. Im übrigen dürfe eine Frau nicht ohne Erlaubnis das Haus verlassen oder einen Beruf ausüben.

Die Al-Nur-Moschee geriet in der Vergangenheit immer wieder in die Schlagzeilen, zuletzt durch den Auftritt des Gastpredigers Abdul Adhim Kamouss vor einem Millionenpublikum in der Fernsehsendung bei Günter Jauch.

Wie die Tageszeitung Die Welt berichtet, predigt al-Eila seit Dezember in der Al-Nur-Moschee. Seine Predigten sind im Internet von der Seite des Vereins abrufbar, allerdings nur auf arabisch ohne Untertitel.

Mittlerweile hat die Al-Nur-Moschee dem Imam ein Predigtverbot erteilt, berichtet der Evangelische Pressedienst. Eine offizielle Stellungnahme zum Inhalt der Rede, die vom Focus übersetzt wurde, gibt es derzeit nicht.

Die Unterordnung der Frau gehört zu einer zentralen Vorschrift im Islam. In einer prominenten Passage des Korans heißt es: „Die Frauen sind euer Saatfeld. Bestellt es, wo immer ihr wollt.“ An einer anderen Stelle sagt der Koran über widerspenstige Ehefrauen: „Ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie.“

Quelle und vollständige Meldung hier: http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/buschkowsky-fordert-ausweisung-von-islamischem-hassprediger/

Foto: Michael Leh


Evangelische Karmelmission: Kirche darf dem Islam kein Propagandaforum bieten

Scharfe Kritik an Auftritten von islamischen Geistlichen in Kirchen hat der Leiter der unter Muslimen tätigen „Evangelischen Karmelmission“, Martin Landmesser, geübt.

„Es kann nicht Aufgabe der Gemeinde von Jesus Christus sein, den Repräsentanten einer antichristlichen Lehre wie dem Islam Propagandaplattformen zu bieten. Vielmehr sollten Christen sich klar von der Lehre des Islam distanzieren, den Muslimen jedoch das Evangelium von Jesus Christus weitergeben“, schreibt Landmesser in einem Beitrag für die Zeitschrift „Diakrisis“ der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften.

Moschee in Bonn

Moschee in Bonn

Als Beispiel nennt er die „Kanzelrede“ des islamischen Imam Benjamin Idriz in einem evangelischen Abendmahlsgottesdienst am 10. März 2013 in der St.-Lukas-Kirche in München. Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Regionalbischöfin S. Breit-Keßler hatten der Mitwirkung  des Imam zugestimmt.

Wie Landmesser weiter ausführt, sollten die Islambeauftragten der Kirchen genau wissen, dass der Koran das Evangelium bekämpfe. Der Koran, an den die Muslime als die wörtlich diktierte Offenbarung Allahs glauben, lehne die Gottheit Christi und seine Kreuzigung ab; er verzeichne Jesus zu einem Vorboten Mohammeds:

„Trotz dieses klaren antichristlichen Inhaltes der islamischen Lehre bietet die Kirche dem Islam eine Plattform  –  nicht nur in ihren Akademien, sondern zunehmend auch in ihren sakralen Räumen.“

Dabei sei nach der islamischen Theologie eine Kirche nichts anderes als ein „Götzentempel“, ein „Haus der Vielgötterei“ oder ein „Hort der Satane“. Unter „normalen Umständen“ habe, so Landmesser, ein Muslim einen solchen „Tempel“ zu meiden.

Der Islam sehe jedoch, wie bei vielen seiner Verbote, auch hier Ausnahmen vor: „Das islamische Gesetz erlaubt einem Muslim den Kirchenbesuch vor allem dann ausdrücklich, wenn dieser zur Einladung der Christen zum Islam dient.“ In dieser Hinsicht sei der Auftritt von Imam Idriz  –  islamisch gesehen  –  vorbildlich gewesen. Er habe dabei Abraham als „den gemeinsamen Glaubensvater“ bezeichnet, jedoch die Tatsache unterschlagen, dass der islamische Abraham (Ibrahim) mit dem biblischen Patriarchen nicht viel zu tun habe.

Im islamischen Schrifttum lernten Muslime etwa, dass Abraham zu Allah gefleht habe, er möge Mohammed als den künftigen Propheten senden. Was sich in der Münchner St.-Lukas-Kirche ereignet habe, sei von zahlreichen Christen zu Recht als der Versuch einer Religionsvermischung bezeichnet worden.

Die Evangelische Karmelmission unterhält Regionalbüros in 20 Ländern mit mehr als 200 Mitarbeitern. Mit der Herausgabe christlicher Literatur in 43 verschiedenen Sprachen ist sie einer der größten Fachverlage für evangelistische Literatur in der islamischen Welt.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Offener Brief eines evangelischen Naturwissenschaftlers an den evang. Landesbischof Dr. Bedford-Strohm

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten
 

Sehr geehrter Herr Professor Bedford-Strohm,

in Ihrem Schreiben an Herrn Jahnke verteidigen Sie die Redeerlaubnis für einen Imam im Gottesdienst der Münchener St. Lukas-Kirche am 10.3.2013. Sie fordern: „Diese Vertreter des Islam sollten wir stärken, wo wir können.“  (Siehe www.fachinfo.eu/bedford.pdf.)

Ihre Vorstellung vom Islam ist unrealistisch. Für den Islam ist der Koran das unabänderliche Gesetz der islamischen Gottheit, das von jedem Moslem bei Strafe befolgt werden muß, also auch von dem erwähnten Imam.

Ich weiß nicht, ob Sie bewußt oder unbewußt sich selbst und die Öffentlichkeit täuschen. Es gibt Varianten des Islam, aber es gibt keine islamische Variante, welche die Autorität des Mohammed, also des Urhebers des Korans,  in Frage stellt.

Moslems unterscheiden sich lediglich in der Intensität, mit der sie die Befehle des Korans befolgen.

Ist Ihnen bewußt, daß der Islam grundgesetzwidrig ist und daß es in Deutschland bereits eine islamische Rechtssprechung gibt ?

Sehr befremdlich ist die schroffe Art und Weise, auf die man in Ihrer Kirche Christen begegnet.  (Siehe www.fachinfo.eu/jene2013.pdf.)

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner


Evangelikaler ABC-Kreis protestiert gegen „Abendmahlsgottesdienst“ mit muslimischem Imam in München

Pressemitteilung des Arbeitskreises Bekennender Christen in Bayern:

Mit Unverständnis hat der Arbeitskreis Bekennender Christen in Bayern (ABC) die Einladung des Penzberger Imams Idriz in einen Gottesdienst der Münchner St.-Lukas-Kirche aufgenommen.

Als besonders problematisch wertet der ABC, daß es sich nicht um eine Ansprache des muslimischen Geistlichen in einer Gemeindeveranstaltung gehandelt habe, sondern um den regulären Sonntagsgottesdienst. 

Foto: E. Gründler

Foto: E. Gründler

„Man kann nicht gleichzeitig das von unserem Herrn Jesus Christus eingesetzte Abendmahl feiern, wenn zuvor ein Geistlicher spricht, der als Muslim die Einheit von Jesus Christus mit dem Vater nicht akzeptieren kann“, so der ABC-Sprecher und Landessynodale Hans-Joachim Vieweger (München).

Wenn in einem christlichen Gottesdienst zugleich Worte der Bibel verlesen werden, das Tagesgebet aber nach Sure 1 aus dem Koran gestaltet wird, handle es sich um eine nicht zulässige Religionsvermischung und um einen Verstoß gegen das Erste Gebot „Ich bin der HERR, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“

Hier werde die häufig verwendete Unterscheidung von multireligiös und interreligiös zur Farce. Von der Kirchenleitung erwartet der ABC ein klärendes Wort, dass der Gottesdienst nicht der richtige Ort für fremdreligiöse Elemente sei.

„Im christlichen Gottesdienst geht es nach einheitlichem kirchlichen Verständnis darum, dem dreieinigen Gott die Ehre zu geben. Anderes hat da keinen Platz“, so Vieweger.

Idriz hatte in seiner Ansprache von der erhöhten Kanzel auf Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Muslimen hingewiesen und  –  in arabischer Sprache singend  –  Suren aus dem Koran rezitiert, die eine Nähe von christlichem Glauben und Islam nahelegen.

Auf später datierte Suren, in denen Mohammed  Juden und Christen als „Ungläubige“ bezeichnete, ging Idriz nicht ein. Dazu ABC-Sprecher Vieweger: „Nichts gegen einen christlich-islamischen Dialog, aber der muss dann auch ehrlich sein und kann gerne im Gemeindehaus stattfinden. Die Kanzel aber muss der Verkündigung des Wortes Gottes vorbehalten bleiben.“

Im ABC haben sich Verantwortliche aus rund 20 kirchlichen Gemeinschaften, Verbänden und Werken zusammengeschlossen, so die landeskirchlichen Gemeinschaftsverbände, die Geistliche Gemeindeerneuerung und der CVJM. Sie vertreten damit bekenntnislutherische, bruderschaftlich-kommunitäre, charismatische, hochkirchliche und pietistische Prägungen innerhalb der evangelischen Landeskirche. Vorsitzender ist der Gemeindepfarrer Till Roth aus dem oberfränkischen Redwitz a.d. Rodach (Dekanat Michelau).

ABC-Sprecher: Hans-Joachim Vieweger
ABC im Internet:  www.abc-bayern.de
Kontakt: info@abc-bayern.de
 

Pakistan: Demonstranten fordern Freiheit für ein behindertes Christenmädchen im Gefängnis

Christen in Pakistan wollen die anhaltende Verfolgung durch muslimische Extremisten nicht länger hinnehmen. Inzwischen werden Forderungen nach eigenen Provinzen zu ihrem Schutz lauter. Von den 174 Millionen Einwohnern sind etwa 95 Prozent Muslime und je zwei Prozent Hindus sowie Christen.

Eine Ursache für ihre Verfolgung ist das seit 1991 bestehende „Blasphemiegesetz“, das die Todesstrafe für die „Beleidigung“ des Islam und des „Propheten“ Mohammed vorsieht. Mehr als 650 Christen wurden seither wegen eines oft unbegründeten Verdachts angeklagt. Zur Vollstreckung von Todesurteilen kam es nicht.

Neue Nahrung für die Forderung nach Abschaffung des Blasphemiegesetzes ist der Fall eines christlichen Mädchens aus Islamabad, das sich seit dem 16. August im Gefängnis befindet.  Die auf zwischen 11 und 16 Jahren geschätzte, geistig leicht behinderte Rimsha Masih wurde von einem Muslim beschuldigt, angebrannte Koranseiten auf den Müll getragen zu haben.

Inzwischen gibt es Hinweise, daß ein Imam namens Khalid Chishti dem Mädchen die Seiten untergeschoben hat. Er wurde in Gewahrsam genommen. Zeugen hätten ausgesagt, daß er auf diese Weise Christen „loswerden“ wolle.

Inzwischen sind hunderte Christen auf die Straße gegangen, um die Freilassung Rimsha Masihs und die Verurteilung des Imams zu fordern.

Auch islamische Verbände haben die Verhaftung des Mädchens verurteilt. Der Rat muslimischer Gelehrter fordert eine unabhängige Untersuchung. Wenn sich die Unschuld der Beschuldigten herausstellen sollte, müsse man die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

Quelle: www.idea.de

 

 


Ägypten: Witze über Bärte und islamische Kleidersitten verboten

Haft für Komiker wegen „Beleidigung der Religion“

Laut einem am Donnerstag (2.2.2012)  bekanntgewordenen Urteil ist es in Ägypten untersagt, sich über „religiöse“ Symbole wie Bärte und wallende Kleidungsstücke lustig zu machen.

Die Sache eines Komikers lag nach Angaben aus Justizkreisen monatelang unentschieden bei Gericht. Der Schuldspruch gegen den Künstler Imam wurde nun kurz nach dem klaren Zweidrittel-Sieg strikt-islamischer Parteien in Ägypten verkündet.

Urteile gegen Künstler und Intellektuelle wegen angeblicher Religionsbeleidigung gab es dort freilich auch früher. Der „Fall   Imam“ findet aber wegen der Popularität des Angeklagten und dem Zeitpunkt des Urteils besondere Aufmerksamkeit.

Quelle: NZZ (Neue Zürcher Zeitung)