WamS: „Zahl der Impfdurchbrüche auffällig“

Aktuelle Zahlen des RKI zu Corona-Erkrankten, Todesfällen etc.

Über den steigenden Anteil von Geimpften am Covid-Infektionsgeschehen haben wir hier im CHRISTLICHEN FORUM bereits vor vielen Wochen berichtet, als das Thema in den Mainstreammedien noch unter der Decke gehalten wurde.

Inzwischen läßt sich die „unbequeme“ Faktenlage nicht mehr leugnen und auch die sog. Qualitätspresse kann das offensichtliche Impf-Desaster nicht mehr ignorieren.

Die bürgerlich geprägte „WELT am Sonntag“ (Wams) gab sich bislang zwar betont impf-freundlich, aber sachlich und ohne polit-missionarischen Übereifer – immerhin insofern wohltuend.

In der neuesten Ausgabe vom 24. Oktober findet sich in der WamS auf S. 6 unter dem Titel „Aussicht auf Leichtigkeit“ ein ausführlicher Artikel über die aktuelle Corona-Causa, vor allem die bedenkliche Situation in vielen Senioreneinrichtungen – jeder vierte Covid-Todesfall hat sich dort ereignet.

BILD: Titel eines Bestsellers des Biologen Clemens Arvay

Die WamS erinnert z.B. an folgendes: „So infizierten sich etwa in einer Einrichtung in Schleswig-Holstein diese Woche 66 der 76 Bewohner, die meisten von ihnen waren geimpft und haben milde Symptome, sechs Bewohner kamen jedoch ins Krankenhaus, einer verstarb.“

Es kommt immer mehr zu Impfdurchbrüchen„, warnt Bernd Meurer, einer der größten Verbandsvorsitzenden im Bereich der Alten- und Pflegeheime. – Allerdings gebe es, so die Zeitung weiter, dazu „keine bundesweite Erfassung“. Man darf sich wundern: warum eigentlich nicht?

Also ist man auf Zahlen einzelner Bundesländern angewiesen – und sie sehen eher düster aus:

Das Gesundheitsministerium in Mecklenburg-Vorpommern „schätzt den Teil der Impfdurchbrüche in Heimen auf 80 bis 90%„, schreibt die WamS. Natürlich sind fast alle Bewohner „durchgeimpft“ (mehr oder weniger freiwillig….?).

Aber wenn doch das Gen-Vakzin einen solch großartigen „Immunschutz“ bietet, wie den Bürgern von Politik und Medien seit Januar 2021 vorgeflötet wird, warum sehen dann die Daten ganz anders aus?

Immerhin gibt es beim RKI eine Statistik über die „Impfdurchbrüche“ bei den über 60-Jährigen (Zeitraum vom 19.9. bis 17.10.), die laut WamS „auffällig“ seien:

57% der Corona-Erkrankungen fanden bei vollständig Geimpften statt, bei den im Krankenhaus Behandelten sind es gar 52%, bei den Intensiv-Patienten 30%, bei den Todesfällen 41%.

Dabei hieß es doch landauf und landab beschwichtigend, die genbasierte Impfung schütze zwar nicht immer vor einer Infektion, aber sehr wohl vor einem „schweren oder gar tödlichen Verlauf“.

Dabei handelte es sich eindeutig um ein falsches Heilsversprechen, wie die Faktenlage Tag für Tag deutlicher belegt.

Ergänzender Beitrag: https://charismatismus.wordpress.com/2021/10/19/zahl-der-vollgeimpften-covid-patienten-steigt/

Ebenso hier bei PP von Dr. Berger: https://philosophia-perennis.com/2021/10/24/60-der-hospitalisierten-corona-faelle-65-sind-vollstaendig-geimpft/


Corona-Genesene sind gut ein Jahr immun

Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie:

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Immunantwort, die durch eine SARS-CoV-2 Infektion oder eine COVID-19 Impfung ausgelöst wird, und Beobachtungsstudien zur Häufigkeit von Zweitinfektionen mit SARS-CoV-2 erlauben eine Neubewertung der Dauer der Immunität nach durchgemachter SARS-CoV-2 Infektion.

In den ersten Monaten der Pandemie wurde davon ausgegangen, dass eine durchgemachte Infektion mit SARS-CoV2 nur eine kurzlebige schützende Immunität nach sich zieht. Dies beruhte v.a. auf der Beobachtung, dass bestimmte Antikörper-Typen bereits wenige Monate nach der Infektion nicht mehr messbar waren.

Diese Einschätzung ist jedoch mittlerweile überholt.

In einer Vielzahl von Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass eine SARS-CoV-2 Infektion beim Menschen zur Ausbildung immunologischer Gedächtniszellen führt, welche der eigentliche Schutzmechanismus des Immunsystems gegen eine erneute Erkrankung sind1,2,3. Sie sorgen z.B. dafür, dass bei erneutem Kontakt mit dem Erreger sehr schnell Antikörper hergestellt werden, die wesentlich wirksamer sind als die Antikörper, welche direkt nach der ersten Infektion vorhanden waren.

So sind sie insbesondere in der Lage, Varianten von SARS-CoV-2 effizient zu neutralisieren. Dies konnte bei Genesenen gezeigt werden, die über eine Impfung erneut in Kontakt mit Teilen von SARS-CoV2 kamen4,5.

Selbst wenn die bei erneutem Virus-Kontakt noch vorhandenen Antikörperspiegel nicht ausreichend hoch sind, um eine Infektion mit SARS-CoV-2 komplett zu verhindern, kann die schnelle Gedächtnisantwort unseres Immunsystems zumindest dafür sorgen, dass schwere Krankheitsverläufe verhindert werden.

Mittlerweile liegen auch einige Beobachtungsstudien über den Schutz Genesener vor einer erneuten Infektion vor. Daten aus mehreren Ländern belegen, dass Menschen, die eine SARS-CoV-2 Infektion durchgemacht haben, gegen eine erneute Infektion oder Erkrankung sehr gut geschützt sind, und dass sich dieser Schutz auch auf Virusvarianten, inklusive der Delta-Variante, erstreckt6,7,8,9.

In den ersten sechs Monaten nach durchgemachter Infektion ist der Schutz vor erneuter SARS-CoV-2 Infektion mindestens so gut ausgeprägt wie der Schutz von vollständig Geimpften6,8. Darüber hinaus zeigen die Untersuchungen, dass eine durchgemachte SARS-CoV-2 Infektion auch nach einem Jahr noch sehr gut vor Reinfektionen und schweren COVID-19 Krankheitsverläufen schützt8,9.

Schlussfolgerungen:

  • Die nachgewiesene Dauer des Schutzes nach durchgemachter SARS-CoV-2 Infektion beträgt mindestens ein Jahr. Aus immunologischer Sicht ist von einer deutlich längeren Schutzdauer auszugehen, die auf Grund des begrenzten Beobachtungszeitraum aber noch nicht durch entsprechende Studien belegt ist.
  • Auf Grund dieser aktuellen Erkenntnisse sollten Genesene bei Regelungen zur Pandemie-Bekämpfung (z.B. Testpflicht) den vollständig Geimpften zunächst für mindestens ein Jahr gleichgestellt werden.
  • Eine Überprüfung des empfohlenen Zeitpunktes einer Impfung nach überstandener SARS-CoV-2 Infektion wird angeraten.

Quelle für Foto und Text (mit dort vorhandenen Fußnoten) hier: https://g-f-v.org/2021/09/30/4411/

WEITERER HINWEIS:

In Brownstone Institute weist Harvard-Professor Martin Kulldorff darauf hin, dass die natürliche Immunität von Genesenen eine seit Jahrtausenden bekannte Tatsache ist.


„Impfversagen“ in Frankreich: In Marseille und Tours sind Geimpfte auf der Intensivstation

Unter dem Titel „Immer mehr Impfdurchbrüche bei Johnson & Johnson – Frankreich spricht von „Impfversagen“ berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS am heutigen 18. September online über die Situation in unserem Nachbarland.

Dort gäbe es „Hinweise dafür, dass der Johnson & Johnson-Impfstoff weniger wirksam sein könnte“.

Weiter heißt es wörtlich:
„Krankenhäuser in Marseille und Tours berichteten zuletzt, dass auffallend viele Geimpfte auf der Intensivstation das Präparat des US-Herstellers erhalten hatten. In Marseille waren es mit Stand Dienstag vier von elf Eingelieferten, in Tours drei von neun.“

Mit diesen Zahlen sind nicht etwa alle geimpften Personen auf der Intensivstation aufgelistet, sondern lediglich jene, die zuvor das Vakzim von Johnson („das Präparat des US-Herstellers“) erhalten hatten, von dem in diesem Artikel konkret die Rede ist.

BILD: Buch-Titel des Immun-Biologen Clemens Arvay („Spiegel“-Bestseller-Platz 1)

Somit ist erneut die Behauptung widerlegt, die Impfung schütze grundsätzlich vor „schweren Verläufen“.

Anfangs war häufig vollmundig vom „vollen Immunschutz“ die Rede. Nachdem sich die sogenannten „Impf-Durchbrüche“ nicht mehr leugnen ließen, wurde beschwichtigend darauf verwiesen, wenn schon keine Ansteckung verhindert werde, dann aber doch eine ernste Erkrankung und erst recht die Intensivstation.

Inzwischen wird in Frankreich angesichts dieser problematischen Sachlage über Kreuz-Impfungen nachgedacht, die allerdings medizinisch umstritten sind.

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Drosten im Mai 2021: Impfen oder Infizieren

Von Felizitas Küble

Wie bereits berichtet, hat sich der bekannte „Chef-Virologe“ Christian Drosten etwas Neues einfallen lassen. Sein neuestes Corona-Credo lautet nämlich, er wolle sich nach der Zweit-Impfung mit dem Corona-Virus anstecken, um sich dadurch noch gründlicher zu immunisieren als mit dem Spritzen allein.

Dabei handelt es sich offenbar um seinen eigenwilligen Versuch, aus der Not eine Tugend zu machen, denn die massenhaften Impf-Durchbrüche sind nicht mehr zu leugnen – und sie geschehen auch dort, wo kein einziger Ungeimpfter zugegen ist, z.B. unlängst bei einer Party in Münster mit 44 Corona-Infizierten nach der 2G-Regel.

Die gerne vorgebrache Ausflucht, die Nicht-Geimpften seien für die Ansteckung von Geimpften verantwortlich, zieht in solchen Fällen also nicht – einmal abgesehen davon:

Wenn doch – wie immer wieder ebenso „treuherzig“ wie amtlich betont wurde – nach der zweiten Spritze ein „voller Immunschutz“ besteht, worin sollte dann das Problem mit den Ungeimpften überhaupt bestehen? Das Betonen des „vollen Schutzes“ widerspricht nämlich einem gleichzeitigen Herabsetzen von Nichtgeimpften als „Impf-Verweigerer“ oder gar Schlimmeres. Warum sollten sich die großartig „Immungeschützten“ daran stören?

Das Interessante ist nun, daß Drosten noch Mitte Mai dieses Jahres etwas ganz Anderes behauptet hatte, nämlich die typische Panik-These (die auch von Spahn vertreten wurde), alle Impfverweigerer würden sich mit Corona anstecken: Wer sich jetzt gegen eine Impfung entscheidet, so Drosten, „der wird sich unweigerlich infizieren“, so zitiert ihn „Praxis-Vita“ am 12. Mai 2021.

Er formulierte denselben Gedanken sogar doppelt, vielleicht um den Druck auf die sogenannten „Impfverweigererzu erhöhen: „Diejenigen, die sich aktiv gegen die Impfung entscheiden, die müssen wissen, dass sie sich damit auch aktiv für die natürliche Infektion entscheiden.“

Inzwischen weiß Doktor Drosten es besser, weshalb er sich gleich für beides entscheidet: Impfung plus Infektion als Gewährleistung einer „voller Immunisierung“, während den Leuten zuvor verheißen worden war, das Genvakzin verhindere eine Infektion.