Immer mehr Corona-Tote zweimal geimpft

In Großbritannien zeichnet sich derzeit eine Entwicklung ab, die sich mit einigen Monaten Verzögerung wohl auch in Deutschland zeigen wird. Ein immer größer werdender Anteil der an Covid-19 Verstorbenen war zweimal geimpft...

Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie Krebskranke oder Organtransplantierte haben, ebenso wie alte Menschen, allgemein ein erhöhtes Risiko, an Covid-19 zu erkranken und zu sterben. Und vieles deutet eben darauf hin, dass die Impfungen bei diesen Gruppen vor schweren Erkrankungen und Tod nicht so vollständig schützen, wie die Zahlen in den Studien an gesunden Menschen ergeben hatten.

Es sterben also in den Risikogruppen ebenfalls voll Geimpfte, wenn auch weniger als ohne Impfung. Die Delta-Variante erhöht diesen Anteil womöglich zusätzlich, um diesen Effekt einzuschätzen, fehlen aber derzeit noch die Daten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.spektrum.de/kolumne/delta-variante-warum-unter-den-coronatoten-immer-mehr-geimpfte-sind/1889236


Coronakrise: Wir essen mehr Salat u. Gemüse

Viele Deutsche sind seit gut einem Jahr stärker auf eine gesunde Ernährung bedacht. Das geht aus einer aktuellen YouGov-Studie hervor.

Fast ein Viertel der Befragten essen mehr Obst und Gemüse essen als vorher – offenbar mit der Absicht, Gesundheit und Immunsystem zu stärken.

14 Prozent sagen allerdings, dass sie jetzt mehr Junkfood (Fastfood, minderwertiges Essen) zu sich nehmen. Demgegenüber stehen 17 Prozent, die ihren diesbezüglichen Konsum reduziert haben.

In anderen Ländern ist die Junkfood-Bilanz deutlich schlechter. In England und den USA gibt jeweils fast ein Drittel der Studien-Teilnehmer an, jetzt mehr Süßwaren, Bonbons und Fastfood zu essen.

Quelle (Grafik/Infos): https://de.statista.com/infografik/24732/veraenderung-des-lebensmittel-konsums-waehrend-der-covid-19-pandemie/


„Fürchtet euch nicht“ gilt auch für uns heute

Von Martin Hohmann

„Fürchtet Euch nicht!“ (Mt 28, 10). Das ist die Botschaft jedes Osterfestes. Als gläubigem Christen scheinen mir diese Worte aus dem Munde des auferstandenen Christus geradezu in die jetzige Zeit gesprochen.

Dabei muss ich an unseren verstorbenen Erzbischof Johannes Dyba denken. Er hätte gegen das politisch-mediale Dauerfeuer von „Corona, Corona, Corona!“ sein unüberbietbares „Credo, Credo, Credo!“ aus seiner Predigt zum Bonifatiusfest im Jahr 2000 in Fulda gesetzt.

BILD: Der Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann mit Erzbischof Johannes Dyba von Fulda in den 90er Jahren

Die von Anfang an politisch gewollte und permanent aufrechterhaltene Panikmache  („Schockwirkung“ gewünscht, s. Strategiepapier des Bundesinnenministeriums [1]) führt verständlicherweise zu einem psychischen Ausnahmezustand unseres Volkes. Um es erneut klarzustellen: Covid-19 ist wie eine gefährliche Grippe. Daran gibt es keine Zweifel. Aber Fakt ist:

1. Überdurchschnittliche Sterbefallzahlen im Jahr 2020 gab es nur phasenweise und besonders zum Jahresende [2].

2. Die höhere Zahl der Todesfälle erklärt sich in erster Linie aus Vorerkrankungen der über 80-Jährigen und der generellen Altersstruktur. Todesfälle bei unter 30-Jährigen gibt es nur selten. [3].

3. Dabei ist zu berücksichtigen, dass aus Angst viele Patienten den Arztbesuch scheuten, Erkrankungen unentdeckt blieben und OPs verschoben wurden [4].

Corona ist für den größten Teil der Bevölkerung in der Tat nicht gefährlicher als eine Grippe, die im vergangenen Jahr praktisch ausgeblieben ist. Viele durchleben Corona wie eine Erkältung oder auch ganz symptomlos. Das ist im Grunde eine positive Nachricht, die Hoffnung macht.

Panik und Furcht durch das „Inzidenz“-Bombardement durch Politik und Medien sind nicht angebracht. Im Gegenteil: Der Stress durch Angst schwächt das Immunsystem und erhöht die Infektanfälligkeit [5].

Das Coronavirus und seine Mutationen werden nicht verschwinden. Wir werden mit ihnen leben müssen. Wir sollten vernünftige Vorsicht, Eigenverantwortung und die Einsicht walten lassen, dass uns nichts anderes bleibt, als mit Mut zum Restrisiko zu leben.

„Sonst kann man, aus Angst was alles passieren könnte, nur noch zu Hause eingesperrt bleiben“, wie es der ehemalige Erzabt Notker Wolf sagt. Er fährt fort, „dass Risiko zum Leben und Freiheit zum Menschen gehört, denn so hat Gott uns geschaffen.“

[1] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html

[2] https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/kontextinformationen-gesellschaft.html#Sterbe

[3] https://www.ifo.de/DocDL/20210224-Ragnitz-Sterblichkeit-Zweite-Welle-Februar-2021.pdf

[4] https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-uebersterblichkeit-wie-toedlich-ist-das.1939.de.html?drn:news_id=1243473

[5] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/81733/Angst-wirkt-sich-auf-das-Immunsystem-aus und https://www.aerzteblatt.de/archiv/35552/Psychoneuroimmunologie-Stress-erhoeht-Infektanfaelligkeit

Der frühere CDU-Parlamentarier Martin Hohmann aus Neuhof bei Fulda ist heute Bundestagsabgeordneter der AfD


Messenger RNA (mRNA): ein Bote des Lebens

Von Dr. med. Edith Breburda

Seit fünf Dekaden steht die messenger RNA im Focus der Forschung. Egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, wenn man etwas verändern will, muss man sich mit den zentralen Molekülen des Lebens befassen, die fast alle Aspekte der Zellbiologie regulieren.

Die Praktiken von Mendel, der gewünschte züchterische Eigenschaften durch das klassische Zuchtmanagement bewältigte, sind einer biogenetischen Forschung und deren genetischen Manipulationen gewichen.

Die Möglichkeit einer gesteuerten Beeinflussung der Erbanlagen mittels genetisch modifizierter Organismen bzw. die gezielte Veränderung mithilfe von high-tech-Methoden, welche arteigenen/ artfremde Gene in ein Erbgut übertragen, diese ein- oder ausschalten usw., lässt Leben neu erfinden und designen. (1)

Seit den 90iger Jahren des vorigen Jahrhunderts macht man sich das Potenzial der mRNA zunutze. Gerade deshalb, weil es die Aufgabe der RNA ist, den genetischen Code der DNA in Proteine umzuwandeln, faszinierte es, eine synthetisch produzierte, optimierte mRNA zu kodieren, um sie therapeutisch zu nutzen.

Viren bieten ein entsprechendes Vehikel, um z.B. durch eine entsprechende mRNA das Immunsystem des Patienten zu stimulieren.

Viren bestehen aus einer RNA – im Gegensatz zu Bakterien, deren Erbgut die zweistrangige DNA bildet. mRNA war von Interesse, weil sie 2007 bei der Herstellung von induzierten pluripotenten Stammzellen eine entscheidende Rolle spielte.

Um «induced pluripotent stem cells (iPS)» zu gewinnen, bedient man sich einer nicht pluripotenten Zelle. In der Regel ist das eine Hautzelle oder eine andere Körperzelle, die ausdifferenziert ist.

Sie stammen von einem Patienten, der schon älter ist, und seine DNA weist Mutationen auf, die, falls man die Uhr der Entwicklung sozusagen zurückzüchtet, in jeder Zelle vorhanden sind.

Haut- und Bindegewebszellen in Stammzellen umzuprogrammieren, gelang Forschern im November 2007. Unabhängig voneinander schafften James Thomson aus Madison (USA) und Shinya Yamanaka von der Kyoto-Universität das Einschleusen ganz bestimmter Steuerungsgene in die Ausgangszelle. Bei der so genannten Reprogrammierung verwendeten die Forscher vier Gene, die mithilfe von Viren in eine Körperzelle eingeschleust wurden.

Diese Gene kodieren Proteine, Transkriptionsfaktoren genannt, die inaktive Bereiche des Erbgutes reaktivieren und somit die Zelle in den Anfangszustand der Entwicklung zurückführen.

Bei diesem Vorgang können jedoch wichtige Gene der Zelle entarten und so besteht Krebsgefahr. Zudem bergen die als Vehikel benutzen Retroviren die Gefahr, dass sie ihr eigenes Erbgut einbauen. Eine therapeutische Anwendung am Menschen lag damals noch in weiter Ferne. (2)

BILD: Eines der bioethischen Bücher von Dr. Breburda: Gentopia – das gelobte Land

Allerdings bietet die Grundlage des Prinzips, eine mRNA zu koordinieren, die wiederum Proteine in den Körperzellen aufbaut, eine enorme Technologieplattform aller möglichen Produkte. Durch die Kombination von therapeutischen mRNA wurden im Jahr 2020 Impfstoffe schnell und günstig produziert.

2017 wertet die Deutsche Pharmafirma CureVac Ergebnisse ihrer Phase-I-Studie eines Tollwut-Impfstoffes aus. Es war weltweit der erste prophylaktische m-RNA Impfstoff, der eine gut verträgliche und hohe virale Antigen-Erzeugung hervorrief.

Seit 2018 arbeiten sie auch an Grippe. Zusammen mit der Bill &Melinda Gates Fundation arbeitete man an wirksamen Impfstoffen für Entwicklungsländer, die den Vorteil haben, schnell hergestellt zu werden. Der Konzern kollaboriert mit CRISPR Therapeutics INC., um die Innovationen der Biotechnologie – mRNA und CRISPR/Gen-Editierung – zu kombinieren.

Man hat das Ziel, völlig neue Therapien zur Behandlung von Lebererkrankungen herzustellen. Bei molekularen Therapien wird keine Immunreaktionen ausgelöst. Im Gegenteil, der Körper produziert das gewünschte Protein.

Den verschiedenen Anwendungsgebieten ist gemeinsam, dass sie alle auf einer Technologieplattform mit identischen Ausgangsstoffen gefertigt werden, deren „synthetische“ mRNA fast nach Bedarf ausgetaucht werden kann. (3)

Doch wie schon damals bei der Herstellung von induzierten Stammzellen sowie bei allen genetischen Manipulationen warnt die Bevölkerung vor unerwünschten Nebenwirkungen, die keiner kennen oder beurteilen kann. Und eigentlich fing die Skepsis bereits bei der herkömmlichen Tier- und Pflanzenzucht an, die alle innovativen Biotechnologien hinterfragten.   

  1. Sahin U.: mRNA-based therapeutics- developing a new class of drugs. Nature reviews drug discovery, 19. Sept. 2014
  2. Breburda E.: Verheißungen der neuesten Biotechnologien, FE-Medienverlag.
  3. Werner Haas. F.: mRNA- eine neue Klasse von Wirkstoffen, Handelsblatt, Pharma 2021

Unsere Autorin Dr. Edith Breburda ist Medizinerin und Bioethikerin sowie Schriftstellerin; sie lebt in den USA.


Universitätsmedizin Mainz: Anorganische Polyphosphate hemmen das Corona-Virus

Entdeckung könnte helfen, Infektionen mit SARS-CoV-2 zu vermeiden

Anorganische Polyphosphate sind lange Ketten aus Phosphatbausteinen. Sie werden von den Blutplättchen gebildet und kommen in allen menschlichen Zellen vor. Von einigen ist bereits bekannt, dass sie die Bindung von AIDS-Viren an deren potenzielle Wirtszellen hemmen.

BILD: Anorganische Polyphosphate können das Andocken von Coronaviren an menschliche Zellen verhindern und die Schleimhaut zur Produktion von Mukus anregen. (Foto: Michael Plenikowski/W.E.G. Müller)

Nun haben Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz gezeigt, dass anorganische Polyphosphate auch Infektionen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 vermeiden können.

Wie die Forscher in der Zeitschrift „Biochemical Pharmacology“ berichten, könnte ihre Entdeckung zur Entwicklung einer medikamentösen Prophylaxe von COVID-19 führen und dadurch vor allem Menschen helfen, die zu wenige Blutplättchen haben und deshalb besonders gefährdet sind, eine SARS-CoV-2-Infektion zu erleiden.

Die Wissenschaftler unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Werner E. G. Müller vom Institut für Physiologische Chemie der Universitätsmedizin Mainz hatten zunächst mithilfe von Computermodellen nachgewiesen, dass anorganische Polyphosphate an die sogenannten Spike-Proteine binden können.

Dabei handelt es sich um die Teile der Coronaviren, mit denen diese an das sogenannte ACE2-Protein von Epithelzellen der Atemwege und der Lunge andocken, um danach ihr Erbmaterial in die Zellen zu übertragen.

Durch Experimente haben die Forscher dann bestätigt, dass anorganische Polyphosphate tatsächlich Infektionen mit SARS-CoV-2 verhindern können, indem sie sich mit den Spike-Proteinen verbinden und dadurch das Andocken der Viren an die Zellen unterbinden.

„Somit haben wir eine neue Angriffsmöglichkeit gegen SARS-CoV-2 entdeckt“, sagt Professor Müller. Außerdem habe sein Team einen zweiten bisher unbekannten Effekt beobachtet: „Anorganische Polyphosphate stimulieren offenbar die Funktion der Mukus produzierenden Schleimhaut, die als Teil des angeborenen Immunsystems die Atemwege und die Lunge allgemein vor dem Eindringen von Viren, auch von SARS-CoV-2, schützt.“

Nach Angaben der Forscher sind anorganische Polyphosphate ungiftig, synthetisch herstellbar und einfach vom menschlichen Körper abzubauen. In spezielle Nanopartikel verpackt, die das Team bereits entwickelt habe, könnten sie zum Beispiel mithilfe von Nasensprays eingenommen werden.

„Wir hoffen, dass anorganische Polyphosphate in Zukunft einen Beitrag zur Prophylaxe gegen COVID-19 leisten“, sagt Müller. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass sie das Immunsystem von solchen Patienten stärken könnten, die an einem Mangel an Blutplättchen leiden und deshalb besonders gefährdet sind.“

Quelle: Universitätsmedizin Mainz


Warum ich die Maskenpflicht unsinnig finde

Von Klaus Moshe Pülz

Es ist fatal, daß angesichts der vorliegenden Corona-Pandemie eine ganze Welt fast zum Stillstand gekommen ist. Bedenkt man zudem, daß nur ein kleiner Bruchteil der Erkrankten – die  Raucher waren oder an Vorerkrankungen litten  –  durch diesen Virus verstirbt, dann grenzt es an Lächerlichkeit, wenn nunmehr der gesamten Bevölkerung eine solche Maskenpflicht „von Amts wegen“ verordnet wird.

Bedenkt man weiter, daß es sich dabei um eine Lungenerkrankung handelt, gleichwohl nur inkompetente Virologen zu Wort kommen, aber kein einziger Pneumologe (Lungenfacharzt), dann müßte doch die  ganze Republik stutzig werden.

Dabei kann dieses Virus nur dort die Lunge schädigen, wo nicht tief geatmet wird. Babys atmen noch richtig, indem sich dabei das Bauchfell bewegt. Doch im Laufe der Jahre wird die Atmung bei den  Menschen flacher, so daß sich dann nur noch die Schultern beim Einatmen bewegen.

Dank  meiner Operngesangsausbildung erlernte ich das richtige Atmen, was als Bauch- oder Bel-Canto-Atmung bezeichnet wird.

Damit überstand ich mit 84 Jahren im Herbst vergangenen Jahres eine Sepsis bei gleichzeitiger Lungenentzündung. Dabei sang ich in der Intensiv-Station der Mainzer Universitätsmedizin dank der richtigen Atemtechnik Arien aus Opern von G. Verdi und G. Puccini zur Freude des Pflegepersonals.

Es sind somit nicht die Masken, die heilen, sondern die richtige Atmung, welche die Tiefen der Lunge mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff versorgen.

Nicht ausreichend mit Sauerstoff angereichertes arterielles Blut führt dann zum Versagen der anderen lebensnotwendigen Organe.

Wer die Gesamtzusammenhänge dieser Lungenerkrankung nicht erkannt hat, wird diese Viruserkrankung nicht nachhaltig bekämpfen können.

Unsere Atmosphäre ist erfüllt von verschiedenartigen Krankheitserregern. Mit seinen Abwehrmechanismen wie Lymphknoten, T und B-Lymphozyten, weiß sich der Körper gegen Krankheitserreger zu wehren.

So ist es widersinnig, wenn sich Menschen durch ständiges Tragen von Gesichtsmasken vor den Erregern in der Luft zu schützen versuchen, denn der Körper bildet sein Immunsystem mit dem Grad aus, wie dieser sozusagen ungeschützt im Umgang mit anderen Menschen exponiert wird.

Dies zeigt auch das Beispiel eines bekannten amerikanischen Multimilliardärs, der sich in der Suite eines Luxus-Hotels in Las Vegas einmietete, sämtliche Fenster verklebte aus Furcht  vor Krankheitserregern. Auf diese Weise wurde sein Immunsystem derart reduziert, daß er sofort erkrankte, als er doch einmal sein Domizil verlassen mußte. Er verstarb schließlich an einer fiebrigen Erkältung.

Da der Mensch aus Geist, Seele und Leib besteht, stärken wir diesen und damit unser Immunsystem durch ein seelisches Gleichgewicht, ausreichenden Schlaf und vor allem durch Bewegung. Eine gesunde mediterrane Ernährung tut dabei ihr übriges.

Konflikte sollten sachlich und kompetent ausgetragen werden. Die Bibel vergleicht unseren Körper mit einem Tempel Gottes (1.Kor. 3,16.17; 6,19; 2.Kor. 6,16; 1.Petr. 2,5), den wir hegen und pflegen sollen.   

Unser Autor Klaus M. Pülz aus Guntersblum ist deutsch-israelischer Judenchrist und er leitet das „Institut für Israrels universale Berufung“ und den ZELEM-Verein. Weitere Infos hier: www.zelem.de   


USA: Todesängste wegen des Coronavirus

Von Dr. med. Edith Breburda

Oft sind es die kleinen Dinge, die uns zu schaffen machen. Eine langsam näherrückende Gefahr wirkt viel schlimmer als ein plötzlich auftretender Tornado, der aus dem Nichts kommt. China hat es versäumt, mit offenen Karten zu spielen und nun sieht sich der Rest der Welt mit einer Pandemie konfrontiert.

Wenn unsere Spezialisten die Gelegenheit gehabt hätten, sich eher mit Corona-Viren zu befassen, hätte dies den Vorteil gehabt, dass wir uns nicht mit etwas beschäftigen müssen, was uns fremd ist.

Von vorneherein hätte uns dies die Angst genommen, die unweigerlich mit einem Unsicherheitsfaktor verbunden ist. Wir meinen, nicht mehr die Kontrolle zu haben. Um sie, wenn auch nur rudimentär, zurück zu gewinnen, stürmen US-Amerikaner in lauter Panik die Supermärkte. Sie horten an erster Stelle Toilettenpapier, Masken-, Desinfektions- und Reinigungsmittel.

Es gibt eigentlich keinen praktischen Grund, dass einige Familien nun für die nächsten 12 Jahre mit Toilettenpapier eingedeckt sind. Es handelt sich ja schließlich um keinen Durchfall erzeugenden Virus.

David Ropeik, ein Experte für Risikokommunikation, sieht dennoch einen positiven Effekt darin, unser Reservoir an Klopapier aufzustocken. Wie wir alle wissen, schadet Stress unserem Immunsystem. So hat ein Virus, das besonders immungeschwächte Leuten beeinflusst, eine bessere Angriffsflache.  

„Auch wenn es verrückt klingt, Toilettenpapier zu kaufen, allein die Tatsache, dass wir etwas unternommen haben, reduziert unsere Angst. Umso weniger Sorgen wir haben, umso besser sind unsere körpereigenen Abwehrkräfte“, erklärt Ropeik.  

Leider sind sich die Medien oft nicht darüber bewusst, was für eine entscheidende Rolle sie innehaben. Sie sollen lieber über Tatsachen berichten, als sensationslüstig noch mehr Angst zu schüren. Wenn Reporter von einem tödlichen Virus reden, führt das die Leser in die Irre, denn der Virus ist nicht tödlich, wie Gesundheitsexperten in den USA versichern.

BILD: Hamsterkäufe in Amerika ebenso wie in Deutschland

„Wir sind schon fast davon besessen, so viel Information zu erhalten wie nur irgend möglich. Es täte uns besser, uns auf eine Medienquelle zu verlassen, deren Information akkurat und verlässlich ist und dann mit unserem üblichen Tagesgeschäft fortfahren. Wir müssen uns nicht konstant berieseln lassen“, sagt Bufka:

„In unsicheren Zeiten brauchen wir einen emotionalen Halt. Jemand, der uns hilft, Fakten und Bedenken zu erläutern. Wir sollten nicht ständig über das Thema reden und erst recht nicht mit Leuten, die mittlerweile eine Art Virus-Angstwahn entwickelt haben“, erläutert der Experte.  

Die meisten Erkrankten haben milde bis moderate Symptome. Trotzdem fühlt es sich so an, als ob die Welt bald zu Ende geht.

Hinzu kommen Fehlinformationen. Es handelt sich um einen neuen Virus, der viele offenen Fragen aufwirft: Wie infektiös er ist. Wir kennen kaum jemanden, der daran erkrankte – und das ist es, was uns beunruhigt.

Wir wissen, was eine Grippe ist, wir selber hatten sie. Diese Erfahrung – am eigenen Leib – nimmt uns die Angst und macht einen entscheidenden Unterschied. Wir können uns zwar informieren und selber Fakten recherchieren. Dennoch ist es ein Unterschied. Es hilft uns deshalb, wenn uns Experten aufklären.  

„Wir wissen nun, dass alte immunsuppressive Leute besonders anfällig für die Krankheit sind. Wir wissen, wie sich das Virus verbreitet. Damit geht es uns gleich besser“, sagt Bufka.

Der Psychologe David Clark, Autor des Buches „The Runaway Mind“, betont:  „China, wo das Virus zuerst ausbrach, war weit weg. Wir hatten keinen Bezug zu China und fühlten uns nicht bedroht. Über die Wochen kam die Krankheit näher und näher. Nun ist sie in den USA, wenn auch nicht in jedem Staat. Sie verbreitet sich. Leute werden nervös, denn es scheint nur noch eine Frage der Zeit, wann sie unsere Nachbarschaft erreicht‘.“

Er fügt hinzu: „Natürlich reagiert jeder anders. Einige sind besonders vorsichtig. Sie waschen sich exzessive ihre Hände. Andere horten Medikamente und Nahrung an, als ob die Apokalypse unmittelbar bevorsteht.  

Jeder hat die Wahl, auf das Positive oder Negative fokussiert zu sein. Die gute Neuigkeit ist, dass die Symptome oft milde verlaufen. Die schlechte Nachricht, wir haben noch keinen Impfstoff. Der Virus ist hoch kontagiös, und alte Leute mit einem schlechten Immunsystem, welches meist bedingt ist durch andere chronische Erkrankungen, können sehr unter dem Virus leiden und manche sterben an einer Sekundärinfektion.

Wie wir damit umgehen, hat damit zu tun, wer wir sind. Es gibt Leute, die immer in Sorge sind, eine Krankheit zu bekommen. Sie haben einen höheren Sinn für ihre eigene Sterblichkeit. Unnütze Panik können wir jedoch keine gebrauchen, denn dann würden alle Leute in die Notaufnahme kommen und keiner könnte angemessen behandelt werden.“

US-Präsident Trump beruhigt seine nervösen Landsleute: „Die Epidemie, welches die Welt unvorbereitet traf ist, nicht die Schuld der USA, sondern China’s.“ –  Die Maßnahmen des  Präsidenten, Amerika abzuschotten und einen Stimulus zu geben, um der Weltwirtschaft einen Anreiz zu vermitteln, wird von vielen skeptisch kommentiert.

„Was auch immer mein Vater macht, es wird kritisiert. Selbst wenn es morgen einen Impfstoff gäbe, würde dies Anlass zur Klage sein, weil es von Präsident Trump kommt“, erklärte neulich Trump Jr. in einem Interview. (1)

Insiderberichten zufolge geht es den Chinesen wieder besser. Allerdings werden dort zur Zeit keine Herzschrittmacher mehr implantiert aus Furcht vor Corona – und somit sterben Chinesen aus Angst vor dem Virus.

  • 1) Dastagier A. THE facts on coronavirus aren‘t all scary. So why so much fear. USA Today, March 12, 2020

Fotos: Dr. Edith Breburda, Archiv


Babys sollten bis zu 2 Jahren gestillt werden

Vom 1. bis zum 7. Oktober findet die Weltstillwoche 2018 statt. Seit 1991 wird sie jährlich in über 120 Ländern begangen. Ihr Motto lautet in diesem Jahr „Stillen – Basis für das Leben“.

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) setzt sich dafür ein, dass jedes Kind in Deutschland seinem Bedarf entsprechend gestillt wird. Stillen ist wichtig für die Gesundheit von Kindern und für die Bindung von Mutter und Kind.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt deshalb sechs Monate lang ausschließlich und insgesamt bis zu zwei Jahre zu stillen. In Deutschland ist die Stilldauer jedoch deutlich niedriger als empfohlen.

Wird ein Säugling in den ersten sechs Monaten seines Lebens ausschließlich gestillt, profitiert er gleich in mehrfacher Hinsicht davon. Die Nährstoffe in der Muttermilch tragen zum Wachstum bei, sie beugen Unterernährung vor, fördern die Gehirnentwicklung und verringern das Risiko, zu einem späteren Zeitpunkt übergewichtig zu werden. Das berichtet die WHO.

Zugleich wird dem Kind durch die Muttermilch eine Art erste Impfung verabreicht, indem sie es mit wichtigen Antikörpern versorgt und das Immunsystem stärkt.

Nur wenn Stillen nicht möglich ist, sollten entsprechende Alternativen zur Muttermilch genutzt werden. Denn Muttermilch ist und bleibt die beste Wahl, sie gewährleistet die beste Ernährung für das Kind.

Stillen kann sogar überlebenswichtig sein, erklärt das UN-Kinderhilfswerk UNICEF in einem Bericht. Weltweit sind rund 78 Millionen Babys lebensbedrohlichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt, da sie nach der Geburt nicht direkt gestillt werden. Betroffen seien drei von fünf Neugeborenen, die meisten von ihnen in Ländern mit geringem oder mittlerem Einkommen.

Weitere Infos zur Weltstillwoche 2018 finden Sie hier: https://www.hebammenverband.de/aktuell/aktionen/weltstillwoche/2018/

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Hebammenverbandes vom 26.9.2018


Neue Forschung: Nanopartikel beeinflussen Schimmelpilzinfektion der Atemwege

Sie sind winzig klein, überall in der Luft und jeder von uns atmet sie täglich ein: Schimmelpilzsporen. Bei Menschen, deren Immunsystem stark geschwächt ist, können Pilzsporen gefährliche Infektionen verursachen. Hierauf haben auch Nanopartikel einen Einfluss – dies haben Wissenschaftler unter Federführung der Universitätsmedizin Mainz herausgefunden.

Die Forscher stellten fest, dass natürliche oder synthetisch hergestellte ultrafeine Partikel sich spontan an die Oberfläche von Pilzsporen binden (siehe Foto).

Durch diese Nanopartikelhülle erkennen die Abwehrzellen des Immunsystems die Pilzsporen weniger effizient, wodurch sie in geringerer Anzahl abgetötet werden. Letztendlich kann dies das Risiko erhöhen, eine Infektionskrankheit zu erleiden und zu einem schwereren Krankheitsverlauf führen.

Bisher waren diese Abläufe der Fachwelt nicht bekannt. Die neuen Erkenntnisse zur Wechselwirkung von Nanopartikeln mit Pilzsporen sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences USA“ veröffentlicht.

Was ist winzig klein, überall in der Luft und jeder von uns atmet sie täglich ein? Sporen des Gießkannenschimmels Aspergillus fumigatus. Gesunden Menschen bereiten sie in der Regel keine Probleme, denn die körpereigene Immunabwehr tötet die Eindringlinge, bevor sie sich im Körper festsetzen können. Bei Menschen, deren Immunsystem stark geschwächt ist – etwa Leukämie-, AIDS-Patienten oder Knochenmarkempfängern – nistet sich der Pilz jedoch ohne große Gegenwehr oftmals in der Lunge ein und verursacht dort die gefährliche Infektionskrankheit invasive Aspergillose. Diese ist eine der häufigsten Todesursachen bei immungeschwächten Patienten.

Ebenfalls negative gesundheitliche Auswirkungen, wie beispielsweise eine chronische Lungenerkrankung, kann die Inhalation von feinen und ultrafeinen, in hoher Konzentration vorliegenden Partikeln haben. Zu den ultrafeinen Partikeln gehören sowohl in der Umwelt vorkommende Nanopartikel aus natürlichen Quellen, wie etwa Verbrennungsprozessen, als auch Partikel aus dem Feinstaub von Verkehrsabgasen und Bauarbeiten sowie synthetisch hergestellte Teilchen wie beispielsweise Titandioxidteilchen als UV-Schutz oder Kohlenstoff-Nanoröhrchen.

Zur Wechselwirkung von Nanopartikeln mit Pilzsporen haben Wissenschaftler unter Federführung der Universitätsmedizin Mainz nun neue Erkenntnisse gewonnen. Bereits bekannt war, dass ein gesundes Immunsystem im Grunde sehr gut aufgestellt ist, um Pilzsporen zu bekämpfen. Bei Sporen, die eine Nanopartikelhülle besitzen, scheint dies allerdings nicht der Fall zu sein – so das Ergebnis der neuen Studie. Wie die Forscher beobachteten, scheinen die Abwehrzellen bei diesem „Wolf im Schafspelz“ nicht mehr in der Lage zu sein, die bekannten Oberflächenstrukturen der Pilzsporen effektiv zu erkennen. Vermehrte Entzündungsreaktionen sind eine mögliche Folge. Zudem wehrt die körpereigene „Immunpolizei“ die umhüllten Pilzsporen nicht ausreichend ab und somit kann der Schimmelpilz sich in der Lunge ausbreiten.

„Letztendlich können wahrscheinlich jegliche Arten von Nanomaterialien an Pilzsporen binden. Entscheidend sind dabei weder Material noch Form, sondern deren Größe. Werden die Teilchen zu groß, findet keine Interaktion mehr statt – somit ein echter Nanoeffekt“, erklärt Prof. Dr. Roland Stauber von der Hals-, Nasen- Ohren-Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz. „Unsere aktuelle Studie belegt zudem, dass dies nicht nur im Labor stattfindet: Auch Pilzsporen aus der Umwelt, wie sie auf viel befahrenen Straßen oder bei Abrissarbeiten vorkommen, können bereits eine Partikelhülle besitzen.“

„Schimmelpilzsporen sind bekanntermaßen auch für eine Vielzahl von Atemwegsallergien verantwortlich. Ob und durch welche Mechanismen die Wechselwirkung mit Nanopartikeln und möglicherweise Umweltschadstoffen die Krankheitssymptome noch verstärken, ist noch völlig unbekannt und Gegenstand unserer aktuellen Forschung“, erläutert der Allergologe PD Dr. Sven Becker von der Hals-, Nasen- Ohren-Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz.

“Die von uns angestoßene Forschungsrichtung ,Small meets smaller‘ ist hochaktuell. Auf welche Weise beispielsweise in der Nahrung vorkommende Nanoteilchen möglicherweise die Mikroben des menschlichen Verdauungstrakts, das sogenannte Mikrobiom, beeinflussen, wollen wir in weiterführenden Studien untersuchen“, so Jun.-Prof. Dr. Christoph Reinhardt vom Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz.

„Ein fundiertes Wissen rund um Nano-Bio-Wechselwirkungen erlaubt nicht nur eine sachliche Risikoeinschätzung, sondern ist auch eine wichtige Voraussetzung, um effektiver und sicherer nanomedizinische Ansätze weiter entwickeln zu können. In Anbetracht der weltweit zunehmenden Resistenzentwicklung bergen unsere Erkenntnisse das Potential, der Entwicklung neuer, nanomaterial-basierter Antibiotika gegen Infektionskrankheiten zu dienen“, blickt Professor Stauber in die Zukunft.

Quelle und Pressekontakt:
Barbara Reinke, Stabsstelle Unternehmenskommunikation der Universitätsmedizin Mainz,
Telefon 06131 17-7428, Fax 06131 17-3496, E-Mail: pr@unimedizin-mainz.de

 


Höherer Zuckerstoffwechsel „lähmt“ das Immunsystem – Krebstherapie verbessern

Der erhöhte Zuckerstoffwechsel in Tumoren ist mit dafür verantwortlich, dass das menschliche Immunsystem Tumorzellen nicht wirksam abtöten kann. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Federführung Regensburger Wissenschaftler, an der Forscher der Universitätsmedizin Mainz prominent beteiligt sind. Medizin

In den Zuckerstoffwechsel von Tumoren gezielt einzugreifen, könnte daher ein viel versprechender neuer immuntherapeutischer Ansatz im Kampf gegen Krebs sein, berichten die Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift „Cell Metabolism“.

Anders als die klassischen Behandlungsmethoden bei Krebs – Operation, Chemotherapie und Bestrahlung – nutzt die Krebsimmuntherapie das Immunsystem zur Bekämpfung von Krebserkrankungen. Dabei ist bekannt, dass sich das menschliche Immunsystem zwar sehr wohl mit einem Tumor auseinandersetzt. Dies reicht in der Regel aber nicht aus, um den Tumor zu kontrollieren.

Konkret bekämpft die Immunabwehr des Menschen Krebszellen vor allem durch bestimmte Zellen, die sog. T-Zellen (zelltoxischen T-Lymphozyten) und die Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen). Diese Abwehrzellen können die Tumorzellen zwar meist erkennen, jedoch nicht wirksam genug abtöten. Warum dies so ist fanden jetzt Wissenschaftler des Instituts für Pathophysiologie der Universitätsmedizin Mainz und des Universitätsklinikums Regensburg in Zusammenarbeit mit weiteren nationalen und internationalen Partnern heraus. biomedcinprogrammet_65

Das Ergebnis: Es sind die Besonderheiten des Tumorstoffwechsels, die die krebszerstörende Wirkung der Immunzellen häufig stark einschränken.

Konkret zeigen die Ergebnisse an einem Hautkrebs-Modell, dass der erhöhte Zucker(Glucose)-Stoffwechsel dafür verantwortlich ist: Im Zuge dieses Stoffwechsels wird durch das Enzym LDHA (Laktatdehydrogenase A) vermehrt Milchsäure in den Krebszellen gebildet. Dies schwächt die Tumorbekämpfung durch das körpereigene Immunsystem stark ab.

In der Folge kann der Tumor vermehrt und ungebremst wachsen. Im Detail übt die Milchsäure eine hemmende Wirkung auf den NFAT (nukleärer Faktor aktivierter T Zellen) aus, was wiederum die Produktion von zelltoxischem INFg (Interferon-gamma) vermindert. Wurde im Modell die Milchsäurebildung „gedrosselt“, konnte das Immunsystem den Tumor wesentlich besser in Schach halten.

„Durch diese Versuche konnten wir zeigen, dass der Glucosestoffwechsel und die ausbleibende Immunreaktion ursächlich zusammenhängen“, erläutert der Leiter der Mainzer Arbeitsgruppe, Prof. Dr. Wolfgang Müller-Klieser. „Zudem unterstreichen begleitende Untersuchungen an Gewebeproben von Melanom-Patienten die klinische Relevanz der Befunde.“

Originalpublikation: Brand et al., LDHA-Associated Lactic Acid Production Blunts Tumor Immunosurveillance by T and NK Cells, Cell Metabolism, Volume 24, Issue 5, 8 November 2016, Pages 657–671; http://dx.doi.org/10.1016/j.cmet.2016.08.011

Quelle: Pressemitteilung der Universität Mainz