„Impfversagen“ in Frankreich: In Marseille und Tours sind Geimpfte auf der Intensivstation

Unter dem Titel „Immer mehr Impfdurchbrüche bei Johnson & Johnson – Frankreich spricht von „Impfversagen“ berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS am heutigen 18. September online über die Situation in unserem Nachbarland.

Dort gäbe es „Hinweise dafür, dass der Johnson & Johnson-Impfstoff weniger wirksam sein könnte“.

Weiter heißt es wörtlich:
„Krankenhäuser in Marseille und Tours berichteten zuletzt, dass auffallend viele Geimpfte auf der Intensivstation das Präparat des US-Herstellers erhalten hatten. In Marseille waren es mit Stand Dienstag vier von elf Eingelieferten, in Tours drei von neun.“

Mit diesen Zahlen sind nicht etwa alle geimpften Personen auf der Intensivstation aufgelistet, sondern lediglich jene, die zuvor das Vakzim von Johnson („das Präparat des US-Herstellers“) erhalten hatten, von dem in diesem Artikel konkret die Rede ist.

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Somit ist erneut die Behauptung widerlegt, die Impfung schütze grundsätzlich vor „schweren Verläufen“.

Anfangs war häufig vollmundig vom „vollen Immunschutz“ die Rede. Nachdem sich die sogenannten „Impf-Durchbrüche“ nicht mehr leugnen ließen, wurde beschwichtigend darauf verwiesen, wenn schon keine Ansteckung verhindert werde, dann aber doch eine ernste Erkrankung und erst recht die Intensivstation.

Inzwischen wird in Frankreich angesichts dieser problematischen Sachlage über Kreuz-Impfungen nachgedacht, die allerdings medizinisch umstritten sind.

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Drosten im Mai 2021: Impfen oder Infizieren

Von Felizitas Küble

Wie bereits berichtet, hat sich der bekannte „Chef-Virologe“ Christian Drosten etwas Neues einfallen lassen. Sein neuestes Corona-Credo lautet nämlich, er wolle sich nach der Zweit-Impfung mit dem Corona-Virus anstecken, um sich dadurch noch gründlicher zu immunisieren als mit dem Spritzen allein.

Dabei handelt es sich offenbar um seinen eigenwilligen Versuch, aus der Not eine Tugend zu machen, denn die massenhaften Impf-Durchbrüche sind nicht mehr zu leugnen – und sie geschehen auch dort, wo kein einziger Ungeimpfter zugegen ist, z.B. unlängst bei einer Party in Münster mit 44 Corona-Infizierten nach der 2G-Regel.

Die gerne vorgebrache Ausflucht, die Nicht-Geimpften seien für die Ansteckung von Geimpften verantwortlich, zieht in solchen Fällen also nicht – einmal abgesehen davon:

Wenn doch – wie immer wieder ebenso „treuherzig“ wie amtlich betont wurde – nach der zweiten Spritze ein „voller Immunschutz“ besteht, worin sollte dann das Problem mit den Ungeimpften überhaupt bestehen? Das Betonen des „vollen Schutzes“ widerspricht nämlich einem gleichzeitigen Herabsetzen von Nichtgeimpften als „Impf-Verweigerer“ oder gar Schlimmeres. Warum sollten sich die großartig „Immungeschützten“ daran stören?

Das Interessante ist nun, daß Drosten noch Mitte Mai dieses Jahres etwas ganz Anderes behauptet hatte, nämlich die typische Panik-These (die auch von Spahn vertreten wurde), alle Impfverweigerer würden sich mit Corona anstecken: Wer sich jetzt gegen eine Impfung entscheidet, so Drosten, „der wird sich unweigerlich infizieren“, so zitiert ihn „Praxis-Vita“ am 12. Mai 2021.

Er formulierte denselben Gedanken sogar doppelt, vielleicht um den Druck auf die sogenannten „Impfverweigererzu erhöhen: „Diejenigen, die sich aktiv gegen die Impfung entscheiden, die müssen wissen, dass sie sich damit auch aktiv für die natürliche Infektion entscheiden.“

Inzwischen weiß Doktor Drosten es besser, weshalb er sich gleich für beides entscheidet: Impfung plus Infektion als Gewährleistung einer „voller Immunisierung“, während den Leuten zuvor verheißen worden war, das Genvakzin verhindere eine Infektion.


Macht Dr. Drosten aus der Not eine Tugend?

Von Felizitas Küble

Nachdem sich immer stärker gezeigt hat, daß von dem monatelang versprochenen „vollen Immunschutz“ nach Zweifach-Impfung keine Rede sein kann, weshalb die meisten Impf-Euphoriker nun zur dritten Spritze übergehen wollen, hat sich der quasi-amtliche „Chef-Virologe“ Dr. Christian Drosten etwas Anderes einfallen lassen, denn mit dem von ihm lauthals postulierten „Wegimpfen der Pandemie“ klappt es ersichtlich nicht.

Er empfiehlt nun angesichts von tausenden „Impf-Durchbrüchen“ nicht etwa eine Dritt-Impfung, sondern eine Infektion nach der Impfung. Also Ansteckung statt Booster-Impfung? Macht der Dauer-Ratgeber der Nation jetzt aus der Not eine Tugend?

Er argumentiert gemäß der Devise: Eine Durchbruchs-Infektion nach der Impfung ist nichts Schlimmes, sondern etwas Gutes, weil dies zur langfristigen Immunität führe. Somit will er die offensichtlich schwache Impf-Wirkung durch eine Ansteckung verbessern.

Wenn bislang Kritiker der staatlichen Impf-Politik als Alternative auf eine „natürlichen Immunität“ (Genesenen-Status) verwiesen haben, wurden sie oft gleich in die Querdenker-Ecke geschoben.

Und nun diese überraschenden Töne von Dr. Drosten selbst, über die der Sender RTL-online am 8. September berichtet hat.

Schon im Titel heißt es über den allzeit öffentlichkeitspräsenten Virologen: „Mein Ziel ist eine Infektion nach der Impfung“

Es sei nicht sinnvoll, immer wieder nachzuimpfen, so Drosten: „Nur durch immer wiederkehrende Kontakte mit dem Coronavirus lasse sich eine belastastbare Immunität der Bevölkerung erzielen“.

Sein Ziel: „Ich will eine Impfimmunität haben und darauf aufsattelnd will ich dann aber durchaus meine erste Allgemeininfektion und die zweite und auch die dritte haben.“ Er als gesunder, doppelt-geimpfter Erwachsener könne „das Risiko für sich verantworten“, erklärt er weiter.

BILD: Kritischer Bestseller des Biologen Clemens Arvay über Corona-Impfstoffe

Es geht aber in Wirklichkeit nicht „nur“ darum, daß eine Corona-Ansteckung nach Impfung möglich ist, sondern durchaus schwerwiegende Erkrankungen bzw. Nebenwirkungen die Folge sein können, z.B. unlängst im ASB-Seniorenheim in Oberhausen kurz nach der Booster-Impfung von 90 Bewohnern: Neun „heftige“ Komplikationen, zudem mehrere Wiederbelebungen.

Der neu-artige Vorstoß Drostens belegt einmal mehr das Scheitern seiner zuvor ständig propagierten Impf-Strategie. Daher der plötzliche Verzicht auf die dritte Spritze und sein „Umsteigen“ auf eine Infektions-Immunität.

Zuvor hatte der Virologe vor allem AstraZeneca wochenlang sehr gelobt und auf Einwände geantwortet, man solle drauflosimpfen, statt das „Haar in der Suppe“ suchen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/16/drosten-es-soll-in-der-breite-geimpft-werden-statt-das-haar-in-der-suppe-zu-suchen/

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt