Mehrheit der Polen wünscht stärkeren staatlichen Schutz für Kinder im Mutterleib

imagesDas polnische Meinungsforschungsinstitut CBOS veröffentlichte am 3. Dezember 2012 Umfragedaten, wonach sich die Menschen in Polen mehrheitlich einen stärkeren staatlichen Schutz für ungeborene Kinder wünschen. 

Die gottlose kommunistische Diktatur hatte einst in Polen  –  wie fast überall in ihrem Herrschaftsbereich  –  die allgemeine Freigabe der Abtreibung  eingeführt.

Seit 1993 besteht ein  „Indikationen-Kompromiß“, wonach Abtreibungen  in drei Fällen zugelassen sind.

Die Partei „Bund der Demokratischen Linken“ (Sojusz Lewicy Demokratycznej, SLD) konnte 1996 während ihrer Regierungszeit  eine Liberalisierung durchsetzen, die aber später vom Verfassungsgericht rückgängig gemacht wurde.

Vor wenigen Monaten hat die mit starken antichristlichen Tendenzen behaftete Palikot-Bewegung (RP) erneut versucht, Abtreibungen gesetzlich zu erleichtern.

In den letzten Jahren wurde die Forderung nach einem wirksamen staatlichen  Schutz für ungeborene Kinder von einer immer größeren Zahl von Polen unterstützt. Hunderttausende Lebensrechtler unterschrieben Petitionen, um die bisherigen Indikationen, die eine Abtreibung ermöglichen, zu streichen.

Quelle: Kultur und Medien, „Polen heute“