Drosten im Mai 2021: Impfen oder Infizieren

Von Felizitas Küble

Wie bereits berichtet, hat sich der bekannte „Chef-Virologe“ Christian Drosten etwas Neues einfallen lassen. Sein neuestes Corona-Credo lautet nämlich, er wolle sich nach der Zweit-Impfung mit dem Corona-Virus anstecken, um sich dadurch noch gründlicher zu immunisieren als mit dem Spritzen allein.

Dabei handelt es sich offenbar um seinen eigenwilligen Versuch, aus der Not eine Tugend zu machen, denn die massenhaften Impf-Durchbrüche sind nicht mehr zu leugnen – und sie geschehen auch dort, wo kein einziger Ungeimpfter zugegen ist, z.B. unlängst bei einer Party in Münster mit 44 Corona-Infizierten nach der 2G-Regel.

Die gerne vorgebrache Ausflucht, die Nicht-Geimpften seien für die Ansteckung von Geimpften verantwortlich, zieht in solchen Fällen also nicht – einmal abgesehen davon:

Wenn doch – wie immer wieder ebenso „treuherzig“ wie amtlich betont wurde – nach der zweiten Spritze ein „voller Immunschutz“ besteht, worin sollte dann das Problem mit den Ungeimpften überhaupt bestehen? Das Betonen des „vollen Schutzes“ widerspricht nämlich einem gleichzeitigen Herabsetzen von Nichtgeimpften als „Impf-Verweigerer“ oder gar Schlimmeres. Warum sollten sich die großartig „Immungeschützten“ daran stören?

Das Interessante ist nun, daß Drosten noch Mitte Mai dieses Jahres etwas ganz Anderes behauptet hatte, nämlich die typische Panik-These (die auch von Spahn vertreten wurde), alle Impfverweigerer würden sich mit Corona anstecken: Wer sich jetzt gegen eine Impfung entscheidet, so Drosten, „der wird sich unweigerlich infizieren“, so zitiert ihn „Praxis-Vita“ am 12. Mai 2021.

Er formulierte denselben Gedanken sogar doppelt, vielleicht um den Druck auf die sogenannten „Impfverweigererzu erhöhen: „Diejenigen, die sich aktiv gegen die Impfung entscheiden, die müssen wissen, dass sie sich damit auch aktiv für die natürliche Infektion entscheiden.“

Inzwischen weiß Doktor Drosten es besser, weshalb er sich gleich für beides entscheidet: Impfung plus Infektion als Gewährleistung einer „voller Immunisierung“, während den Leuten zuvor verheißen worden war, das Genvakzin verhindere eine Infektion.


Impf-Durchbrüche in Münster nach 2G-Party

Wie die „Westfälischen Nachrichten“ auf ihrem Web-Portal am 9.9.2021 meldeten, haben sich nach einer Partynacht in einem Club in Münster mindestens 26 Personen mit Corona infiziert. Dabei hatte für den Einlass am 3. September eine verschärfte 2G-Regel – also zugelassen waren nur Geimpfte und Genesene – gegolten.

Laut städtischen Angaben sind weitere Infektionen sehr wahrscheinlich und würden jetzt „auf Hochtouren“ nachverfolgt.

In der WN-Meldung wird Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer wie folgt zitiert: „Die Impfung schützt vor einer schweren Erkrankung, eine Ansteckung und weitere Übertragungen sind hingegen nicht auszuschließen.“

Kürzlich sind in einem Seniorenheim in Oberhausen 11 Bewohner drei Tage nach der Corona-Impfung „heftig“ erkrankt, darunter gab es zwei Reanimationen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/09/07/drei-tage-nach-dritt-impfung-wiederbelebungen-in-einem-pflegeheim-in-oberhausen/

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Neue Studie hat Kreuzimmunität bestätigt

Eine gestern in der Fachzeitschrift Science erschienene Studie des Max-Planck-Institutes und der Charité Berlin bestätigt nun, dass durchgemachte Infektionen mit harmlosen und endemischen Corona-Erkältungsviren erheblich vor einer Infektion mit SARS-CoV2 schützen.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Paul Podolay, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit:

„Die Immunantwort, die man während einer herkömmlichen Corona-Viren-Erkältung entwickelt, schützt auch vor SARS-CoV-2. Eine sogenannte Kreuzimmunität entsteht.

Diese alte immunologische Erkenntnis, wurde nun auch im Falle des Corona-Virus bestätigt. Dies bedeutet, dass unser Körper dem Virus nicht so hilf- und wehrlos ausgeliefert ist, wie es uns gewisse Instanzen weismachen wollen.

Als wachsamer Bürger dieses Landes muss man sich mittlerweile fragen, wer das panikschürende Narrativ über Corona bestimmt und warum die Impfung den Menschen so penetrant als einzige Lösung vorgesetzt wird, während die Wissenschaft eigentlich gute Neuigkeiten für uns bereithält.“


Corona-Ausbruch in Pflegeheim, zwei Tote

In einer Tagespflege-Einrichtung in Crivitz (Mecklenburg-Vorpommern) ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen, denn es gab dort 17 Infektionen.

Betroffen waren Medienberichten zufolge 14 Betreute und drei Mitarbeiter. Sechs Personen mußten ins Krankenhaus, zwei von ihnen starben.

„Neun Personen waren vollständig geimpft, zwei unvollständig geimpft, drei ungeimpft und bei drei Personen ist der Impfstatus unbekannt”, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums.

Die beiden Verstorbenen waren 93 und 87 Jahre alt. Der 93-Jährige war vollständig geimpft, die Frau war erst-geimpft.

Quellen u.a.: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/zwei-tote-nach-corona-ausbruch-in-tagespflege-2644846808.html https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Crivitz-Seit-langem-in-MV-wieder-grosser-Corona-Ausbruch-in-Tagespflege-2-Tote


Erstaunen über fehlende Herdenimmunität

Das linksliberal ausgerichtete RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) veröffentlichte heute (25.8.) unter dem Titel „Das Dilemma der vierten Welle“ einen Artikel, aus dem die Verwunderung darüber hervorgeht, daß trotz einer Doppel-Impf-Rate von ca 60% hierzulande keine Herdenimmunität in Sicht ist, obwohl genau diese doch als Erfolg der Impf-Strategie angepriesen worden war.

In Wirklichkeit haben die Corona-Impfungen – wie in unserem Blog bereits mehrfach erwähnt – die Entwicklung von Mutanten geradezu begünstigt, denn das Virus ist nicht „blöd“, sondern raffiniert in seinem Verhalten – und es weicht einer Impfung durch Bildung neuer Varianten aus.

Einer der bekanntesten Virologen der Welt, der französische Forscher Luc Montagnier, der 2008 den Nobelpreis für die Entdeckung des HIV-Virus bekam, erläuterte dies bereits im Frühjahr: „Die gegenwärtige Politik der Massenimpfungen ist ein schwerer Fehler.… Die Geschichtsbücher werden zeigen, dass es die Impfung ist, die die Virus-Varianten hervorbringt…“

Im RND-Beitrag heißt es nun jetzt im Spätsommer dazu: „Wie schnell Delta andere Virusvarianten verdrängt hat, überrascht selbst Experten und Expertinnen.Es war immer klar, dass Sars-CoV-2 mutieren muss, wenn es in der Welt bestehen will. Dafür sorgen der steigende Selektionsdruck durch die Impfungen und die Genesenen.

Der „Druck“ in Richtung Mutation entsteht folglich gerade nicht durch die Ungeimpften.

Noch Ende Dezember 2019 – vor der Impf-Kampagne – habe der Zoonosen-Experte Fabian Leendertz erklärt: „Mutationen sind nach heutigem Kenntnisstand kein großes Problem, auch nicht für die anstehenden Impfungen.

Das RND-Portal räumt ein, daß es „anders“ gekommen sei: „Gleich vier Varianten wurden im ersten Halbjahr 2021 als besorgniserregend klassifiziert: neben Delta auch Alpha, Beta und Gamma.“

Der Artikel plädiert weiter für Impfungen, allerdings inzwischen realistischer: „Durch Delta ist es wahrscheinlicher geworden, dass man sich trotz Impfung noch infiziert – und andere anstecken kann.“

Abschließend wird die Mathematikerin Prof. Anita Schöbel zitiert: „Herdenimmunität durch die Impfungen können wir leider nicht erreichen.“ Daher sei die Impfung „nicht das 100-Prozent-Allheilmittel“ zur Lösung der Coronakrise.

Quelle für die Zitate: https://www.rnd.de/gesundheit/das-dilemma-der-vierten-welle-wo-stehen-wir-eigentlich-und-wann-ist-die-pandemie-vorbei-I74HJMW6DZFBLCKHEBSIAB3Y5E.html

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MDR erklärt niedrige C-Infektionen im Osten

Wie das Nachrichtenportal des MDR (Mitteldeutschen Rundfunks) am 23. August meldet, sind die neuen Bundesländer bislang von der „vierten Welle“ verschont geblieben: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-vierte-welle-westen-osten-auslaenderanteil-reiserueckkehr-100.html

In dem Beitrag heißt es:

„Mitteldeutschland dagegen meldet ein weitgehend ruhiges Infektionsgeschehen. Dabei waren gerade Sachsen und Thüringen noch vor drei Monaten echte Hotspots mit Inzidenzen von über 500 in vielen Kreisen.“

Nun suchen Experten nach Erklärungen, im wesentlichen ist es hier die folgende:

„Bertram Häussler ist Medizinstatistiker und Geschäftsführer des IGES-Instituts, das Zahlen zur Pandemie auswertet. Er sagt, die Situation aus dem vergangenen Jahr wiederhole sich, „dass im Grunde genommen die Kreise, die die höchsten Ausländeranteile haben, auch wieder die höchsten Inzidenzen haben“.

Auch hierfür gibt es eine Ursache, so der MDR:

„Denn viele Menschen mit ausländischen Wurzeln kehrten in den Ferien in die Heimat zurück. Häussler verweist darauf, dass diese häufig in Gebieten liege, die eine deutlich höhere Inzidenz als Deutschland haben, wie zum Beispiel der Türkei.“

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Endlich: Abschied von Inzidenz-Fixierung

Seit Monaten argumentieren wir in unserem Info-Blog gegen die überzogene staatliche Fokussierung auf die Inzidenzwerte. Stattdessen sollten auch die Hospitalisierungen (Krankenhausfälle) und (Nicht-)Belastung der Intensiv-Stationen ins Blickfeld der Aufmerksamkeit gelangen. Dies wurde auch von Expertenseite immer wieder gefordert.

Bereits Mitte April dieses Jahres haben wir im CF darüber berichtet, daß der renommierte Berliner Chef-Virologe Detlev Krüger davor warnt, einzig den Inzidenzwert als Grundlage für die Bewertung des Infektionsgeschehens und als Basis für Corona-Maßnahmen zu verwenden: https://charismatismus.wordpress.com/2021/04/14/kruger-inzidenzwerte-nicht-verabsolutieren/

Erst Mitte Juli war Lothar Wieler vom RKI (Robert-Koch-Institut) bereit, seine Fixierung auf die Inzidenzzahlen zu aufzugeben, obwohl sogar Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dies früher angemahnt hatte.

Laut Medienberichten – darunter DIE WELT und Reuters – ist die Bundesregierung jetzt offensichtlich bereit, die Infektions-Inzidenzwerte als Richtschnur abzuschaffen. Man habe sich darauf verständigt, nunmehr verstärkt die Hospitalisierungsrate als Indikator zu beachten, heißt es dort.

Die Zahlenwerte der Sieben-Tage-Inzidenzen wie 50 oder 100 sollen ganz wegfallen, wie WELT-online berichtet. Dies würde insoweit eine grundlegende Neuausrichtung der Corona-Politik beinhalten.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte allerdings in einem Interview mit der WELT am Sonntag vom 22. August 2021 bereits betont, Bund und Länder hätten sich in ihre letzten Corona-Runde „darauf verständigt“, künftig „alle Indikatoren“ zu berücksichtigen, „um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren“, darunter vor allem die Impf-Quote und die Zahl der schwerwiegenden Krankheitsverläufe bei Coronapatienten.

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Corona-Massenimpfprogramm hat versagt

Die Daten zeigen immer klarer, dass die Massenimpfkampagne, die die Pandemie beenden und wieder ein normales Leben ermöglichen sollte, völlig versagt und sogar negative Folgen hat.

Konsequenzen daraus ziehen bisher nur wenige Länder wie die skandinavischen Staaten, Großbritannien, Indien oder einige Bundesstaaten in den USA. Stattdessen werden die Probleme geleugnet und die Ursachen anderen untergeschoben.

In allen Ländern, in denen Daten nach halbwegs sauberen wissenschaftlichen Methoden erhoben und auch veröffentlicht werden, zeigt sich, dass es keine Unterschiede mehr gibt bei durch positiven Test ermittelte Infektionen, Hospitalisierungen und Todesfällen bei Geimpften und Ungeimpften.

Quelle und Fortsetzung mit ausführlichen Statistiken hier: https://tkp.at/2021/08/15/das-impfstoff-desaster/


RKI fordert PCR-Reihentests bei Geimpften

Das Robert-Koch-Institut fordert erneut PCR-Reihentests – doch diesmal von Geimpften. Diese sollten eigentlich „maximal geschützt(so Bayerns Ministerpräsident Söder) sein. Doch zeigen mittlerweile mehr als 10.000 registrierte „Impf­durchbrüche“ bei vollständig Geimpften in Deutschland das Gegenteil.

Deshalb will sich das RKI nun Klarheit verschaffen – offenkundig irritiert über zunehmende Infektionen von Geimpften und identischen Berichten dazu aus dem Ausland (vor allem aus Ländern mit noch deutlich größerem Impf-Fortschritt).

In einem Bericht fordern die Wissenschaftler der Spahn unterstellten Regierungsbehörde die Durchführung der PCR-Tests bei „leicht erkrankten Kindern“ und Geimpften.

Angeblich sollen dadurch neue Infektionen mit dem Coronavirus frühzeitig erkannt werden – bei gleichzeitiger Feststellung der betreffenden „Mutation“…

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://journalistenwatch.com/2021/08/14/angeschmiert-impflinge-das/


Merkels Testpflicht-Plan für ungeimpfte Gottesdienstbesucher wurde gekippt

Die Beschlußvorlage der Bundeskanzlerin für die künftigen Corona-Maßnahmen hatte vorgesehen, daß nicht-geimpfte Besucher von Gottesdiensten jeweils einen Negativ-Test vorzeigen müßten.

Das wäre ein weiterer drastischer Schritt in eine gesellschaftliche Spaltung bzw. eine Zweiklassen-Gesellschaft und in eine diskriminierende Impf-Apartheid gewesen (die in anderen Bereichen allerdings jetzt eingeführt wird – etwa bei kostenpflichtigen Tests).

Dieser Merkel-Plan fand jedoch keine Mehrheit in der Bund-Länder-Runde, so daß es nun für die Kirchen keine neuen Vorgaben gibt.

Wie das DOMRADIO meldet, hat der Vertreter der katholischen Bischofskonferenz in Berlin, Karl Jüsten, im Vorfeld betont, dass sich die bisherige Praxis – auch ohne Test-Forderung – bewährt habe, denn es sei „bei Gottesdiensten es zu keinem großen Infektionsgeschehen“ gekommen – weder auf katholischer Seite noch auf bei der EKD:

Zugleich erinnerte Jüsten an den „hohen Wert der verfassungsrechtlich geschützten Religionsfreiheit“.

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