Petition gegen die Niedrigzins-Politik der EZB

Sven von Storch

Nach neuesten Berechnungen der DZ-Bank hat die fatale Niedrigzinspolitik von Mario Draghi den deutschen Sparer seit 2010 bereits 436 Milliarden Euro gekostet. Im Durchschnitt beträgt der Zinsverlust damit 5.317 Euro pro Kopf.

Der Chefökonom der DZ-Bank, Stefan Bielmeier, sagte: „Deutschlands Sparer zahlen einen üppigen Teil der Rechnung für die lockere Geldpolitik der EZB.“ (Nachzulesen hier.)

Besonders erschreckend ist, daß es sich hierbei nur um die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs handelt. Hinzu kommen erschreckend hohen Haftungsrisiken für Deutschland, sowie Target II-Salden, die sich auf rund 850 Milliarden Euro belaufen. Es ist an der Zeit, diese verantwortungslose Politik des Herrn Draghi zu beenden.

Bitte wenden Sie sich an ausgewählte Abgeordnete des EU-Parlamentes und fordern Sie diese auf, ganz klar Stellung gegen Mario Draghis Politik zu beziehen. Über unseren EU-Check „Stoppt die Inflation!“ ist eine Teilnahme ganz einfach möglich. Mit einem Klick hier.

Wenn wir jetzt nicht etwas unternehmen, wird Mario Draghi ganz Europa verarmen.

Sven von Storch
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Dr. Alice Weidel: Weitere Bankgebühren – der nächste Schritt zu Abschaffung des Bargelds?

Mittlerweile nehmen mehrere Sparkassen Gebühren von ihren Kunden für das Abheben von Bargeld. Dazu erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Immer deutlicher bekommen die Deutschen die Enteignungspolitik der EZB (Europäischen Zentralbank) über den Negativ-Zins zu spüren.

Bislang sind es vor allem die Sparer, deren Altersvorsorge dadurch zunichte gemacht wurde. Während die Inflation weiter anzieht, sinken die Zinsen immer spürbarer nun auch in den Negativbereich. Etliche Banken und Sparkassen erheben bereits Strafzinsen auf Einlagen.

Mit der Gebühr auf das Abheben von Bargeld werden jetzt auch diejenigen zur Kasse gebeten, die keine Geldersparnisse bei den Banken haben. Setzt sich der Trend fort, wird bald jeder Inhaber eines Girokontos betroffen sein.    

Es ist zu hoffen, dass die Menschen endlich merken, wie übel ihnen von der EZB mit Rückendeckung der Altparteien mitgespielt wird.

Zudem findet hier auch der nächste Schritt in Richtung Abschaffung des Bargelds statt. Ein Ende der kostenlosen Bargeldversorgung führt natürlich zu einem Ausweichen ins bargeldlose Bezahlen. Das wiederum wird dann als Argument ins Feld geführt, das Bargeld gänzlich abzuschaffen. Damit wären die Menschen dann endgültig der Willkür der Banken und letztlich der EZB ausgeliefert.“  


Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD): Inflation plus Null-Zins-Politik bedeutet Enteignung

Wo bleibt die Kritik von SPD-Kandidat Schulz?

Zur steigenden Inflation und der Finanzpolitik der EZB (Europäischen Zentral-Bank) erklärt der AfD-Vorsitzende Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):meuthen

„Die Inflation hat im Januar in Deutschland 1,9 Prozent erreicht, Tendenz steigend. Dennoch hält die EZB weiter an der extrem expansiven Geldpolitik fest und verletzt damit auf immer krassere Weise ihr eigentliches Mandat.

Durch die Beibehaltung der Null-Zins-Politik bei steigender Inflation werden die Bürger real enteignet. Der EZB-Führung unter Mario Draghi muss jetzt endlich Einhalt geboten werden.

Da sich die Geldpolitik der EZB schon seit geraumer Zeit in der Liquiditätsfalle befindet, erreicht sie mit ihrer radikalen Geldmengensteigerung nicht einmal das Ziel, die Wirtschaft anzukurbeln. Sie betreibt schlicht Fiskalpolitik, um Pleitestaaten und marode Banken zu finanzieren. Das steht ihr nicht zu und muss unterbunden werden.

Während sich deutsche Medien fast nur noch mit US-Präsident Trump beschäftigen, entzieht sich dieser Vorgang fast gänzlich der öffentlichen Wahrnehmung.

Von SPD-Kandidat Schulz, der vorgibt, für soziale Gerechtigkeit eintreten zu wollen, hört man dazu kein Wort, schließlich will er seinen Kumpanen von EZB und EU nicht in den Rücken fallen. Seit Jahren deckt er deren rechtswidrigen Kurs.

Ein weiterer Beleg dafür, dass dieser Mann nicht im deutschen Interesse handelt, sondern seiner Brüsseler Euro-Kamarilla das Wort redet.“

 


Netto-Privatvermögen der Deutschen sinkt

Niedringszinspolitik der EZW für hochverschuldete Krisenländer

Die Nettovermögen der deutschen Privathaushalte sind zwischen 2003 und 2013 deutlich gesunken. Unter Berücksichtigung der Inflation seien die Geldmittel in diesem Zeitraum um 20 Prozent (15.000 Euro) zurückgegangen, berichtet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).  euros

Demnach besaßen die Haushalte 2013 im Durchschnitt ein Nettovermögen von 117.000 Euro. Grund für die Entwicklung ist nach Angaben des DIW der zunehmende Wertverlust von Eigenheimen. Lediglich in einigen Ballungszentren habe der Immobilienwert zugenommen. In vielen ländlichen Gegenden seien die Preise dagegen gesunken.

Auch das „Anlageverhalten der Deutschen“ sei ein Grund für die negative Entwicklung. „Viele Menschen investieren ihr Vermögen bevorzugt in risikoarme, dafür aber renditeschwache Anlagen wie Sparbücher, Girokonten, Bausparverträge oder Riesterrenten, die oftmals nicht einmal die Inflation ausgleichen“, teilten die DIW-Forscher mit.

Hintergrund ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die damit versucht, die Euro-Krisenländer zu stützen.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de