Das CSU-Wahldebakel 2017 und der Hammer-Abtreibungs-Skandal von München

Pressemeldung der Initiative NIE WIEDER:

Unmittelbar nach dem Wahlergebnis der Bundestagswahl 2017 erklärte der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer: „Wir haben verstanden“.

Die Initiative „Nie wieder!“ bezweifelt nach dem schlechtesten Bundestagswahlergebnis der CSU seit 1949, daß sie es wirklich verstanden hat und resümiert: Nicht nur das „Flüchtlingsthema“ hat diese Talfahrt eingeläutet, sondern vor allem die Haltung einiger CSU-Politiker zum vorgeburtlichen Kindermord (Abtreibung).

Besonders ins Gewicht dürfte dabei der Münchner „Medicare-Freiham-Skandal“ gefallen sein, erklärt Günter Annen, der Pressesprecher der Lebensrechts-Initiative „Nie Wieder!“.

BILD: Günter Annen beim Verteilen von Lebensrechts-Flugblätter vor einer Abtreibungsklinik in Münster

Die über die Stadtgrenzen Münchens bekannt gewordene Verbandelung des Tötungsmediziners Friedrich Stapf mit dem CSU-Funktionär und Immobiliengeschäftsmann Hans Hammer zeigt im Wahlergebnis ihre Konsequenzen.

Wie will man einem möglichen CSU-Wähler plausibel erklären, fragt die „Initiative Nie Wieder!“, warum sich die CSU auf der einen Seite christlich nennt und somit gegen „Abtreibung“ eintritt, aber auf der anderen Seite ihrem Funktionär in der Position eines CSU-Schatzmeister Narrenfreiheit gewährt?

Oder ist es nicht ein Hammer, daß dieser Herr Hammer Teile seiner Immobilien an Friedrich Stapf, Deutschlands größten Abtreiber, vermietet und monatlich dafür hohe  Einnahmen verbucht, den Mord im Mutterleib fördert und letztlich dadurch auch seine eigene Partei zum Narren macht.

Großzügige Spenden dieses bekannten Münchner Geschäftsmanns an die CSU ließen offenbar die Führungsspitze der Partei darüber hinwegsehen … aber nicht die Wähler!

Die „Initiative Nie Wieder!“ fordert von der CSU nicht nur ein Umdenken, sondern auch entsprechendes Handeln, damit sie wieder das Vertrauen und damit ihre verloren gegangenen Wähler zurückgewinnt.

Hierzu erklärt der Sprecher der Nie-wieder-Initiative:

„Wenn es die CSU in den nächsten 1 bis 2 Jahren nicht schafft, wieder christliche Werte in die Gesellschaft zu tragen und wenn sie sich nicht konsequent gegen den Abtreibungsmord sowie Euthanasie/Sterbehilfe stellt, wird die Talfahrt weitergehen.
Niemand wird sich dann 2021 noch darüber wundern, daß eine AfD dieses Vakuum nutzt und die CSU überflügelt. Christliche Wähler sollte man auch ernst nehmen. Haben Sie und Ihre Parteifreunde das verstanden, Herr Seehofer?“

gez. Günter Annen, Vorsitzender der Initiative NIE WIEDER


Bundestag pro Homo-Ehe: Irrweg mit schweren Folgen für unser Volk

Pressemitteilung der Initiative NIE WIEDER:

Die heutige Zustimmung des Deutschen Bundestages, die traditionelle Ehe zwischen einer Frau und einem Mann nicht mehr unter dem besonderen Schutz des Staates zu stellen, ist ein Faustschlag ins Gesicht aller Eltern, die oft unter großen Opfern Kinder in die Welt setzen, ihren Nachwuchs schützen, erziehen, einen Beruf erlernen lassen und sie so vorbereiten, damit sie einen entscheidenden Beitrag für die Zukunft und damit für unseren Staat und unser Volk leisten.

Wenn nun durch das neue „Ehe-Gesetz“ dieser Schutz aufgebrochen wird und Personen mit einer unnatürlichen sexuellen Orientierung, die biologisch keine Kinder „in die Welt setzen können“, denselben Schutz erhalten wie Mann und Frau in einer herkömmlichen Familie, so ist es ein schweres Vergehen am Kindeswohl.

Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung Mutter und Vater, an denen sie sich „reiben“ können und von denen sie lernen, natürliche Verbindungen einzugehen und glücklich und erfolgreich zu leben. 

Zu beachten ist auch, daß die gegenseitige „Treue“ von Homosexuellen meist anders verstanden wird und trotz einer vorhandenen „Beziehung“ Sexualkontakte zu anderen Personen recht häufig sind.

Glaubt unser Staat tatsächlich, daß sich in einer solchen „Verbindung“ Kinder gesund entwickeln können, ohne psychischen Schaden zu erleiden?

Der heutige 30. Juni 2017 geht tatsächlich als dunkler Tag in die deutsche Geschichte ein: „Was der Mensch sät, das wird er auch ernten“

Weinheim, 30. Juni 2017
Initiative Nie Wieder!
gez. Günter Annen

 


Initiative regt „Babycaust-Gedenktag“ an

Pressemitteilung der Initiative „Nie wieder“:

Der 27. Januar ist seit 1996 „Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“. An diesem Tag wird weltweit in verschiedenen Veranstaltungen besonders der Millionen Opfer des Nationalsozialismus gedacht. baby_hand_abtreibg_cdl11_a4357ad790

Dieser Gedenktag ist wichtig und richtig, denn die Verbrechen der NS-Diktatur sollen den nachfolgenden Generationen als mahnendes Beispiel vor Augen geführt und alles unternommen werden, dass solches Unrecht nie wieder geschieht.

Die Initiative „Nie Wieder“ fordert erstens, den 28. Dezember (liturgischer „Tag der unschuldigen Kinder“) als „Babycaust-Gedenktag“ einzuführen, zweitens sofort den weltweiten „Massenmord an unseren ungeborenen Kindern“ zu stoppen:

„Unsere Politiker sind nicht mehr glaubwürdig, wenn sie jedes Jahr einen Kranz am Holocaust-Gedenkmal niederlegen, großartige Reden schwingen und den
derzeitig stattfindenden „Babycaust“, den Massenmord an unseren ungeborenen Kindern, nicht nur zulassen, sondern größtenteil auch noch staatlich finanzieren“, erklärt Günter Annen, der Vorsitzende der Initiative „Nie wieder“.   Abtreibung

Wann werden deutsche Politiker und die Justiz sich endlich die folgende Feststellung der Frankfurter Richter im sogenannten „Hadamar-Prozeß“ vom 21.3.1947 zu Herzen nehmen und auch die zur Zeit stattfindende „rechtwidrige, aber straffreie“ Ermordung ungeborener Kinder beenden?

„Es gibt ein über den Gesetzen stehendes Recht, das allen formalen Gesetzen als letzter Maßstab dienen muß. Es ist das Naturrecht, das der menschlichen Rechtssetzung unabdingbare und letzte Grenzen zieht. Es gibt letzte Rechtssätze, die so tief in der Natur verankert sind, daß sich alles, was als Recht und Gesetz, Moral und Sitte gelten soll, im letzten nach diesem Naturrecht, diesem über den Gesetzen stehenden Recht, auszurichten hat…

Verstößt ein Gesetz hiergegen und verletzt es die ewigen Normen des Naturrechts, so ist dieses Gesetz seines Inhalts wegen nicht mehr mit dem Recht gleichzusetzen. Es entbehrt nicht nur der verpflichtenden Kraft für den Staatsbürger, sondern es ist rechtsungültig und darf von ihm nicht befolgt werden. Sein Unrechtsgehalt ist dann so erheblich, daß es niemals zur Würde des Rechts gelangen kann, obwohl der Gesetzgeber diesen Inhalt in die äußerlich gültige Form eines Gesetzes gekleidet hat.

Einer dieser in der Natur tief und untrennbar verwurzelten Rechtssätze ist der Satz von der Heiligkeit menschlichen Lebens und dem Recht des Menschen auf dieses Leben…“

Günter Annen, Leiter der Initiative „Nie Wieder“

 

 


Schluß mit dem § 218? – JA, aber anders…

Pressemeldung der Initiative Nie wieder:

Die „Initiative Nie wieder!“ aus Weinheim ist erfreut über die Pressemeldung des „Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung“, die im Vorfeld der vom 9. – 10. Juli 2016 in Berlin stattfindenden Konferenz veröffentlicht wurde. Das Bündnis aus Berlin möchte eine Debatte um den § 218 StGB wieder entfachen mit dem Ziel, den § 218 StGB aus dem Gesetz zu streichen.  images (2)

Die „Initiative Nie wieder!“ unterstützt diese Forderung: Günter Annen, Sprecher der Initiative, erklärt dazu:

„Es ist wirklich an der Zeit, daß wir allen Menschen, den geborenen wie ungeborenen, den gleichen Lebensschutz in unserem Staat, ja in der Europäischen Union gewährleisten. Dazu ist es notwendig, den § 218 StGB aus dem Gesetzbuch zu streichen.

Es ist nicht einsichtig, warum die Tötung eines Menschen vor der Geburt strafrechtlich anders bewertet wird (§ 218) als bei der Tötung nach der Geburt (§§211 – 213). Das Menschenrecht auf Leben wächst nicht mit den Lebenstagen eines Menschen, sondern gehört mit Beginn seiner Existenz im Mutterleib absolut dazu. Das Lebensrecht ist ein Teil der Menschenwürde und darf niemals eine mindere Schutzpflicht haben.

Mit den §§ 211 – 213 StGB haben wir eine ausreichende Gesetzgebung im Strafrecht, die den Richtern genügend Spielraum überläßt, zwischen Mord und Tötung zu unterscheiden und um außerdem bei der Strafzumessung besondere Umstände zu berücksichtigen. Der § 218 ist als Unterparagraph ohnehin überflüssig.

Erst wenn ein Staat seinen Schutzbedürftigsten in der Gesellschaft, den ungeborenen Menschen, tatsächlich gleiches Lebensrecht zugesteht und dies verteidigt, wie das der bereits geborenen Menschen, kann man von einem Rechtsstaat sprechen, in welchem es keine „Menschen zweiter Klasse“ gibt.

Daß das „Bündnis Sexuelle Selbstbestimmung“ den § 218 ebenfalls abschaffen will, wenngleich aus völlig anderen Gründen, ist immerhin ein Anlaß, dieses heiße Eisen endlich öffentlich zu debattieren. Also:  Weg mit dem § 218!“

Initiative Nie wieder!
Günter Annen, Cestarostraße 2 in 69469 Weinheim
Telefon: 06201/2909929  –  Fax: 06201/2909928
E-Mail: info@babycaust.de


Massenabtreibung und Asylkrise: Ernten wir, was wir gesät haben?

Pressemeldung der Initiative NIE WIEDER:

Die Kampagne, die Amnesty International (AI) Deutschland zum Tag der Flüchtlinge, am 2. Oktober 2015  „ins Leben“ gerufen hat, ist purer Hohn und ein Widersinn in sich.

Unter dem Slogan „Die Würde des Menschen ist unantastbar – Für ein Europa der Menschen und der Menschenrechte!“ sympathisiert Amnesty mit den FlüchtFoto von Elstrud Consoirlingen und wirbt um Hilfe. Im Schlepptau von AI sind u.a. „Pro Familia“, Schwulen- und Lesbenverbände, die Humanistische Union und andere, meist der linken Szene angehörende Gruppen und viele Privatpersonen. Sicher auf den ersten Blick unterstützenswert: eine Kampagne, die aufruft, den in Not geratenen Menschen zu helfen. 

Doch sollte man wissen,  von wem der Ruf nach Einforderung der Menschenrechte kommt und wer hier anmahnt, daß die Würde eines Menschen unantastbar sei. Es wird einem übel zumute, wenn man die Hintermänner dieser Kampage durchleuchtet.

Nur wenige Wochen sind es her, als sich Amnesty outete und klar gegen das Menschenrecht und somit gegen das Lebensrecht der ungeborenen Kinder stellte. Für AI gehört die Tötung eines Babys im Mutterleib zum Grundrecht einer jeden Mutter.  Ja, für Amnesty ist die Tötung eines Kindes vor dessen Geburt gar ein Menschenrecht!

„Pro Familia“, die diese Kampagne unterstützen und vorgeben, die Menschenwürde ebenfalls schützen zu wollen, unterhalten eigene Tötungsambulanzen, in denen der Babymord im Mutterleib durchgeführt wird. Die daraus erzielten Einnahmen sind nicht unerheblich und liegen bei mehreren Millionen Euros.

Dass sich mit den genannten Organisationen auch die humanistischen und feministischen Verbände seit Jahrzehnten für die vorgeburtliche Kindestötung als Menschenrecht einsetzen, ist nichts Neues. luitgard5

Seit Ende der sechziger Jahre setzten sich diese linken Genossen für ein sog. „Recht auf Tötung seines Kindes vor der Geburt“ ein und sind dafür verantwortlich, daß in den letzten 50 Jahren allein in Deutschland mindestens 10 Millionen Kinder vor ihrer Geburt getötet wurden, zu 90% finanziert durch den deutschen Staat.

So entstand nicht nur in Deutschland eine Alterspyramide, in der die jungen Menschen weitgehend fehlen. Wissenschaftler warnten schon in den siebziger Jahren vor diesem Dilemma, dass ein Land ohne Kinder, ohne Nachwuchs, zugrunde gehen und sich aus der Geschichte verabschieden wird. Doch die damaligen verantwortlichen Politiker blieben gehörlos.

50 Jahre nach der sog. sexuellen Kulturrevolution mit all ihren negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft sehen sich die europäischen Staaten einer Flüchtlingswelle unvorstellbaren Ausmaßes gegenüber.

In das Vakuum, das durch die Tötung der ungeborenen Kinder entstanden ist, strömen nun Migranten nach Europa mit ihren zahlreichen Kindern. Es kann sich jeder ausrechnen, wie viele Menschen noch kommen werden, um dieses Vakuum wieder zu füllen.

Es bewahrheitet sich: Wir ernten, was wir gesät haben!

Wir haben in Deutschland den TOD unserer eigenen Kinder gesät. Werden wir nun den TOD unserer Kultur, unseres ganzen Volkes „ernten“?  – Ob durch ein sofortiges Umbesinnen und Gegensteuern der Weg in den Abgrund noch aufzuhalten ist?

Initiative Nie Wieder!
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Massenabtreibung: Steht die Stuttgarter „Tötungsklinik Stapf“ vor dem Aus?

Pressemeldung der Initiative Nie wieder:

Die Nagele-Klinikbetriebsgesellschaft mbH, Betreiber der Stuttgarter „Stapf-Abtreibungsklinik“, hat zum 31.1.2015 ihren Betrieb eingestellt. Dies berichteten kürzlich die „Stuttgarter Nachrichten“. baby

Die knappe Ansage auf dem Anrufbeantworter der Klinik nennt als Grund der Schließung, daß keine geeigneten Klinikräume in Stuttgart gefunden werden konnte.

Die deutschen Lebensrechtler sind erfreut über diese Nachricht aus Stuttgart. Langanhaltende Proteste, die erst aufgrund von Recherchen der „Privat-Depesche“ möglich wurden, führten zu diesem Erfolg.

Die „Initiative Nie wieder!“ vermutet allerdings, daß es andere Gründe als die offiziell angegebenen sind, die zur Schließung der von Stapf`s Ehefrau geführten Klinik führten:

Friedrich Andreas Stapf, der in München für seine dort noch betriebene „Tötungs-Klinik“  ebenfalls neue Räume sucht, befindet sich im Rentenalter. Das dauernde  Hin- und Her, Stuttgart-München-Stuttgart, das tägliche Vernichten von mehr als 20 Kindern vor deren Geburt wird auch einen 68-Jährigen an seine gesundheitlichen Grenzen stoßen lassen. Ob dies der wahre Grund ist?

Wir schließen es dennoch nicht aus, daß der gewiefte Stapf ein anderes „Geschäftsmodell“ für Stuttgart ins Auge fasst. Es bleibt abzuwarten. P1020483

Ein zwielichtiges Spiel indes betreibt der Stuttgarter Bürgermeister Wölfle mit seinen grünen und roten Genossen.

Stuttgart, Vermieter der nun geschlossenen Klinik, hat in den letzten 10 Jahren mehr als 700.000 Euro an „Blutgeld“ von Stapf angenommen. Dies läßt vermuten, daß der „Stuttgarter Rat“ den Fall Stapf noch nicht ganz abgeschlossen hat.

Alternativen zu Stapf sind heute vielleicht in Stuttgart u.a. mit dem Abtreiber Paul Dostal und in Ludwigsburg mit Johannes Gottenbos vorhanden. 

Für den Fall, daß es für die Zukunft tatsächlich bei einem „Aus“ der „Stapf-Klinik“ bleiben wird, hatten die erwähnten Abtreiber angekündigt, ihre Tötungskapazität  von 400 bzw 1500 Kindern zu verdoppeln. Womöglich ein Trost für Stuttgarts Bürgermeister Wölfle mit seinen Tötungsbefürwortern, ein weiterer Ansporn besonders für die  Lebensrechtler rund  um Stuttgart und Ludwigsburg, ihren Protest gegen dieses Unrecht zu erweitern.

Wölfle und seinen Genossen im Stuttgarter Stadtrat ist zu wünschen, daß sie bald zur Erkennnis gelangen: Mit toten Kindern wird es keine Zukunft geben, auch in Stuttgart nicht! 

Günter Annen, Initiative „Nie Wieder!
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E-Mail: info@nachrichten-lebensrecht.de

Aktueller HINWEIS:

Die baden-w. SPD-Familienministerin Katrin Altpeter setzt sich nach dem (vorläufigen?) Aus der Stapf-Klinik in Stuttgart dafür ein, daß der Mietvertrag mit der Stadt doch noch verlängert wird. (Siehe dazu diese Meldung: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.abtreibungsklinik-stapf-in-stuttgart-gesundheitsministerin-altpeter-bedauert-aus.9b28eaf7-fa97-4af3-9aef-4a444ad0cd81.html

Hier die E-Mail der Ministerin für Briefe, Anfragen, Beschwerden etc: katrin.altpeter@spd.landtag-bw.de


Stuttgart: Für Abtreibungsarzt Dr. Stapf ist derzeit keine neue Klinik in Sicht

Pressemitteilung der Initiative „Nie Wieder“:

In Sachen „Neue Stapf-Abtreibungsklinik in Stuttgart“ hat unsere Lebensrechts-Initiative einen Zwischenerfolg verbuchen können: P1020483

Der mögliche neue Vermieter, die „FLE GmbH“ aus Wien, ließ durch ihren Rechtsanwalt Prof. Dr. Markus Ruttig aus Köln mitteilen, „daß zwischenzeitlich feststeht, daß die Räumlichkeiten im Stuttgarter „Maybach Center“ nicht an Herrn Stapf vermietet werden.“

Dieser Erfolg ist nur durch den selbstlosen Einsatz vieler Lebensrechtler  – auch aus der CDL und der AfD  – möglich gewesen. 

Indes bedeutet dies nicht, daß wir nun die Hände in den Schoß legen können.

Der Abtreibungsarzt Friedrich Stapf und seine Helfer im Stuttgarter Stadtrat werden nun mit noch größerem Ansporn versuchen, geeignete Räume zu finden, in denen ungebornene Kinder, rechtswidrig und zu 90 % durch den Staat finanziert, getötet werden können.

Erfreulich sind auch die fast eintausend Unterschriften gegen dass „Maybach-Tötungs-Center“.

Weitere Infos: http://www.babykaust.de/01/2014/aktuell2014.html

Initiative Nie Wieder, Günter Annen
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EU: Mit Schockbildern vor Rauchen schützen – und wo bleibt der Lebensschutz?

Pressemeldung der Initiative NIE WIEDER:

Mit Schockbildern auf Zigarettenpackungen sollen nach dem gestrigen Beschluß des EU-Parlaments in Straßburg die Raucher vom Griff zur Zigarette abgehalten werden. Diese Neuregelung ist von den einzelnen EU-Ländern bis 2016 umzusetzen.

Durch Tabakkonsum sterben in der EU jährlich schätzungsweise 700.000 Menschen, somit etwa 2000 täglich. Die Anzahl der Menschen, die darüber hinaus „nur“  gesundheitliche Schädigungen erleiden, ist nicht bekannt. Grünen-Politikerin Rebecca Harms meinte, daß angesichts der „enormen Schäden“ striktere Regeln zum Gesundheitsschutz unbedingt notwendig seien. imagesCAHIF86C

In Anbetracht dieses EU-Beschlusses scheint eine von der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“  im Jahre 2008 getroffene Entscheidung geradezu grotesk. Ein Homepagebetreiber wollte damals durch Abtreibungsbilder vor der absolut tödlichen Wirkung auf das ungeborene Kind und auf etwaige gesundheitliche Schäden der Mutter hinweisen.

Die BPjM-Verantwortlichen stuften die Bilder jedoch als „jugendgefährdend“ ein, die zudem sozialetisch desorientierend seien. Sie erfüllten außerdem das Tatbestandsmerkmal „Gefährdung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen oder ihrer Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftlichen Persönlichkeit“  nach § 187Abs. 1 Satz 1 JuSchG. 

Die Entscheidung aus Straßburg ist begrüßenswert, auch aus der Sicht von Lebensrechtlern. Es dürfte in Zukunft wieder möglich sein, über die tödlichen Gefahren der Abtreibung auch mit realistischen Bildern wirksam in der Öffentlichkeit aufzuklären, ohne Repressalien oder Anzeigen befürchten zu müssen.

Initiative Nie Wieder!
Klaus Günter Annen, Weinheim


10. Dezember, Tag der Menschenrechte: Die EU tritt das Lebensrecht mit Füßen

Von Günter Annen

Der 10. Dezember wird seit 1948 als „Internationaler Tag der Menschenrechte“ begangen. Seit Ende des 2. Weltkrieges und der Nazi-Diktatur haben 193 Staaten die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ (AEMR) der Vereinten Nationen (UN) anerkannt. images (2)

Man wollte die menschenverachtenden Verbrechen weltweit wirksam bekämpfen und ihnen nie wieder eine Entwicklungsmöglichkeit geben.

Doch der 10. Dezember 2013 könnte in der EU-Gemeinschaft ein Wendepunkt sein. 

Just am 65. Gedenktag der Menschenrechte soll im EU-Parlament im zweiten Anlauf über den „Estrela-Bericht“ abgestimmt werden. Bereits am 22. Oktober wurde dieser Bericht nach einem Eklat im Parlament  in den Ausschuß „Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter“  (FEMM) zur Überarbeitung zurückverwiesen.

Der Ausschuß hat es in einem „Hau-Ruck-Verfahren“ geschafft, das Papier ohne wesentliche Änderungen wieder zur Abstimmung ins Parlament zu bringen. Warum diese Eile? 

Die linken und grünen Genossen sind sich offenbar nicht sicher, ob sie nach der EU-Wahl im Mai 2014 noch über Mehrheiten im Parlament verfügen werden.

Stimmen die Parlamentarier diesem Dokument zu, wird quasi aus der Kindstötung im Mutterleib ein Menschenrecht der Frau. Jährlich würden somit etwa 1,2 Millionen Menschenrechtsverletzungen an Ungeborenen in der EU gerechtfertigt.  Der Massenmord an Ungeborenen stellt heute bereits zahlenmäßig alles Dagewesene in den Schatten   –  wohlgemerkt: „nur EU-weit“ gesehen.

Nach dem „Estrela-Bericht“ sollen Tötungseinrichtungen bzw. Abtreibungs-Organisationen in Zukunft nachhaltiger aus Steuermitteln unterstützt werden.

Ärzte und medizinisches Personal sollen zudem gezwungen werden können, vorgeburtliche Kindstötungen vorzunehmen. Eine Weigerung wäre nicht möglich, da die Tötung eines ungeborenen Kindes als medizinische Maßnahme umdefiniert würde. Eltern würde die Souveränität über die Erziehung und Aufklärung ihrer Kinder genommen.

Dies sind nur einige Punkte aus dem am kommenden Dienstag zur Abstimmung stehenden Papier. EU-Präsident Martin Schulz wünscht keine Diskussion und wird sich am 10.12.in Straßburg persönlich um ein Gelingen der Abstimmung bemühen.

68 Jahre nach Auschwitz hoffen wir, daß auch innerhalb des linken Lagers genügend weitsichtige und mutige Parlamentarier den Menschenrechtsverletzungen und auch den Vorboten einer EU-Diktatur über Parteigrenzen hinweg in jeder Form eine Absage erteilen.

HIER die Mailanschriften der EU-Abgeordneten für Pro-Lebensrechts-Schreiben (Protest gegen „Estrela“): http://www.nachrichten-lebensrecht.de/aktion/eu/m-estrela.htm

Initiative Nie Wieder!
Klaus Günter Annen
Cestarostraße 2, D-69469 Weinheim
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Stützt sich Kardinal Meisner betreff „Pille danach“ auf interessengeleitete „Forschungsergebnisse“ von Abtreibungsbefürwortern?

Pressemitteilung der „Initiative Nie wieder!“ vom 9. Februar 2013:

Von der Kehrtwende Kardinal Meisners bei der Beurteilung der „Pille danach“ wurden viele Katholiken überrascht. Hatte er noch bis vor kurzem das Präparat als Mittel zur Frühabtreibung eingestuft, will er das so nicht mehr behaupten.

Bei seiner Entscheidung beruft er sich auf „neueste, wissenschaftliche Forschungsergebnisse“, die ausgerechnet von der Präsidentin des Internationalen Vereins der Abtreibungsärzte „FIAPAC“ (International Federation of Professional Abortion and Contraception Associates) stammen. 

Die Kirche dürfe sich wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht verschließen, so Kardinal Meisner  –  und die hätten ergeben, dass es neue Präparate mit unterschiedlichen Wirkprinzipien gäbe:

Es gäbe Präparate, welche die Einnistung des befruchteten Eies in die Gebärmutter keineswegs verhindern, sondern nur den Eisprung so lange verzögern, bis es nicht mehr zu einer Zeugung kommen könne. Damit seien diese  „Pillen danach“ nach einer Vergewaltigung vertretbar.

Doch sei zu beachten, dass die Kirche mit ihrer sog. „Pillen-Enzyklika“ Humanae Vitae von 1968 zwar auch die künstliche Verhütung verboten habe, dabei aber von der ehelichen Sexualität ausgehe. Davon sei aber keine „verbrecherische Befruchtung“ abgedeckt, von der man bei einer Vergewaltigung sprechen müsse, wie es in der Erklärung seiner Pressestelle heißt.

Die angeblich so revolutionären, neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse, die alle früheren Forschungen über den Haufen werfen sollen, wurden in einer gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin publiziert und bilden offenbar die Grundlage der Entscheidung Kardinal Meisners.

In diesem Papier wird in der entscheidenden Frage nach der nidationshemmenden und damit abtreibenden Wirkung der „Pille danach“ eine Studie der Schwedin Kristina Gemzell Danielsson zitiert, die am Karolinska Institut in Stockholm forscht.

Frau Prof. Dr. Gemzell Danielsson wurde vor vier Jahren Präsidentin des Internationalen Verbands der Abtreibungsärzte „FIAPAC“, nachdem der bekannte  Wiener Abtreiber Dr. Christian Fiala vom Präsidentenamt zurückgetreten war.

Zudem ist Frau Prof. Gemzell Danielsson eng verbunden mit „Pro Familia“, der Deutschen Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung. In den Einrichtungen von „Pro Familia“  hält sie und andere Abtreiberkollegen immer wieder Vorträge und sie werden auch in eigenen Publikationen erwähnt. „Pro Familia“ betreibt mindestens vier „medizinische Zentren“ in Deutschland, in denen Kinder im Mutterleib getötet werden. (…)

Was veranlasst nun Kardinal Meisner zu dieser unsäglichen „Pillen-Erklärung“, die zwar auf den ersten Blick keine falschen Aussagen macht, aber beim genaueren Hinschauen zumindest einige Fragen aufwirft. 

Unverständlich ist besonders,  warum man die Studie der Präsidentin des weltweit arbeitenden Abtreibervereins FIAPAC als Beweis dafür heranzieht, daß die neue „Pille danach“ angeblich nur eine Ovulationshemmung und nicht auch eine Nidationshemmung  verursacht.

War es der Druck der Massenmedien, die möglicherweise die Abweisung eines „Vergewaltigungsopfers“ an kath. Krankenhäusern in Köln konstruiert hatten?  – Oder der Einfluss des Katholikenausschusses, einer Vereinigung kath. Laien im Erzbistum Köln, welche die Liberalisierung der Kirche betreiben?  (…)

Oder hatte der Kardinal einen Berater, wohlmöglich den Bestsellerautor und ärztlichen Direktor am kath. Alexianer-Krankenhaus in Köln-Porz, Herrn  Manfred Lütz?

In Kölner Kreisen munkelt man, Lütz  habe Kardinal Meisner den Rat erteilt, sich bei seiner Entscheidung auf neueste wissenschaftliche Studien der FIAPAC-Präsidentin zu stützen, die eine abtreibende Wirkung der „Pille danach“ leugnet.

Doch hätte Kardinal Meisner wissen müssen, daß sein Berater schon im Jahre 2011 in einem Interview mit Radio Vatikan das wissenschaftlich nachgewiesene Post-Abortion-Syndrom  –   also die posttraumatische Belastungsstörung der Frau nach der Abtreibung eines Kindes  –  als Wunschdenken der Lebensschützer und als „letztlich naiv“ bezeichnet hat, was ihn als kirchlichen Berater hätte disqualifizieren müssen.

Kardinal Meisner wollte sicher ein Problem lösen, doch merkte er nicht, daß er vielleicht in die Falle ging?

PS: Wir haben die Erzdiözese Köln bzw. S.E. Joachim Kardinal Meisner gebeten, uns jene Präparate (Pillen danach) namentlich zu benennen, die angeblich keine nidationshemmende Wirkung haben  –  und baten darum, uns ebenfalls entsprechenden Studien auszuhändigen

Weinheim, den 9. Februar 2013

Initiative Nie Wieder
Cestarostraße 2,  D-69469 Weinheim                  
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