Münster: Abtreibungsaktivisten beschädigten Galen-Denkmal, Briefkästen, Geschäfte usw.

Von Felizitas Küble

Wie bereits im CHRISTLICHEN FORUM berichtet, haben Abtreibungsbefürworter in Münster Riesen-Plakate gegen den „Gebetszug für das Leben“ in Münsters Innenstadt dutzendfach wild geklebt – und dies sogar auf Verkehrsschildern an Kreuzungen und Ampeln. (Diese Poster des linken „Aktionsbündnisses für sexuelle Selbstbestimmung“ wurden inzwischen entfernt, vermutlich vom Ordnungsamt oder der Polizei.)

Aber damit nicht genug: Bereits im Vorjahr wurden vor und nach der Kreuze-Prozession (die jedes Jahr am 3. Samstag im März stattfindet) eine Reihe massiver Sachbeschädigungen von Abtreibungsaktivisten vorgenommen.

Der Vandalismus der Initiative „Gegen 1000 Kreuze“ tobte sich auch auf Briefkästen aus – siehe hier das 1. FOTO:

Der Briefkasten steht am Eingang zum Parkplatz rechts hinter der Ägidii-Kirche und ist beschädigt mit dem gestempelten Spruch: „Feminismus in die Offensive: Gegen 1000 KREUZE“

Sogar das Denkmal des seligen Kardinal von Galen – weltweit bekannt als Bekennerbischof gegen die NS-Diktatur  – wurde von gegnerischer Seite wüst beschmiert:

Das 2. FOTO zeigt die pinke Schmierfarbe am unteren Teil der Statue. An diesem Mahnmal endet jährlich der Lebensrechtler-Gebetszug mit den weißen Kreuzen. Deren Leiter Wolfgang Hering hält hier gerade seine Schlußansprache.

Gerade dieses Bild zeigt die Absurdität linksradikaler Randale, wenn ausgerechnet das Denkmal eines erwiesenen Nazi-Gegners attackiert wird.

Zudem wurden mehrere Geschäfte in der Innenstadt mit den Parolen der Abtreibungs-Aktivisten beschmiert, z.B. im Hansa-Viertel ein Fahrradladen und ein Antiquitäten-Geschäft in Richtung Bremer Platz – dort „traf“ es die Zugangsmauer direkt an der Eingangsgasse: siehe 3. FOTO.

In der vorderen Bahnhofs-Zone zwischen Hammerstraße und Friedrich-Ebert-Straße trieben die ultralinken Kreise ebenfalls ihr Unwesen, zB. in der Theißingstraße. Dort wurde in pinkfarbenen Riesenletter „Gegen 1000 KREUZE“ an eine Hauswand geschmiert, wie unser 4. FOTO zeigt.

Nur ca 20 m entfernt wurde der –  in diesen Gruppen üblichen – Polizei-Feindlichkeit gefrönt: In blauer Farbe heißt es dort „hate cops“ – also: Hasse Polizisten! (Davor stehen die Worte: „love squawks“ –  also in etwa:  Liebe das Krachschlagen, Schreien, Lärmen….)

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Fotos: Felizitas Küble, Archiv


Münster: AfD lehnt Diesel-Fahrverbote ab

Pressemeldung der AfD-Ratsgruppe in Münster:

Hamburg wird in den kommenden zwei Wochen für Diesel-Fahrzeuge gesperrt. Die Stadt verhängt damit ein Fahrverbot für ältere Diesel-PKW. Grund hierfür ist die angeblich schlechte Luftqualität in diesen Straßen. Die gemessenen Grenzwerte für Stickoxide liegen über den gesetzlich festgelegten Grenzwerten.

Die AfD-Ratsgruppe lehnt vergleichbare Fahrverbote für Münster ab. In Deutschland gilt für Stickoxide ein Grenzwert von 40 µ-Gramm/m³ Atemluft. Dieser Wert ist aber rein willkürlich festgelegt.

So erlaubt die Arbeitsschutzverordnung der EU einen Höchstwert von 950 µ-Gramm/m³ für Stickoxide in der Atemluft. In den USA liegt dieser Wert sogar bei 1500 µ-Gramm/m³ Luft. Die Grenzwerte für Stickoxide und Feinstaub sind also rein willkürlich festgelegt. Die Grenzwerte sind rein politisch motiviert, ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund, denn hier handelt es sich nur um ein von der EU konstruiertes Scheinproblem.

BILD: Touristen unterwegs zum Paulus-Dom in Münster

Die Besitzer von Diesel-Fahrzeugen werden praktisch enteignet. Dabei wurden sie doch vorher von der Regierung dazu angehalten Diesel-Fahrzeuge zu kaufen.Nun sollen aber gerade Diesel-PKW und Transporter mit Fahrverboten belegt werden, weil sie angeblich die Umwelt schädigen.

Politische Entscheidungen müssen verlässlich und verbindlich sein. Wer im Vertrauen auf die geltende Rechtslage einen Diesel-PKW gekauft hat, muss Vertrauensschutz genießen.

Dabei sind Fahrverbote auch aus Gründen des Umweltschutzes kein Thema in Münster. Nur an wenigen Tagen im Jahr werden die ohnehin seltsamen gesetzlichen Grenzwerte überschritten. 

Die AfD spricht sich klar gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in der Innenstadt aus.

Weitere Infos: https://afd-muenster.de/


Terroranschlag in Münster: Tote und Verletzte

Selbstmordattentäter rast in Menschenmenge

In Münster, der Metropole Westfalens, ist heute Nachmittag ein Attentäter mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge gefahren. Laut Medienberichten sind bislang vier Tote zu beklagen, mehrere Verletzte schweben in Lebensgefahr, es gibt Dutzende von weiteren Verletzten. Die Feuerwehr sprach von etwa fünfzig Betroffenen.

Der Täter hat sich selber erschossen; seine Identität ist bislang unklar. Die Polizei fahndete zunächst nach zwei weiteren möglichen Terroristen und suchte mit Hubschraubern nach Sprengstoff. Wie eine Polizeisprecherin erklärte, sei eine weitere Täter-Gefahr mittlerweile gebannt.

FOTO: Der Dom von Münster unweit des Anschlags

Allerdings fanden die Sicherheitskräfte im Transporter einen verdächtigen Gegenstand (angeblich eine Tasche). Erste Häuser am Tatort sind angeblich wegen Sprengstoff-Gefahr evakuiert worden.

Der Anschlag geschah am Spiekerhof in der Altstadt von Münster –  etwa zwischen dem Dom und der Lamberti-Kirche in der Nähe des Kiepenkerl-Denkmals. Dieser Innenstadtbereich wurde um die Stadtkirche St. Lamberti herum weiträumig gesperrt. 

Am Nachmittag sollte in Münster auch eine Kurden-Demonstration stattfinden, die allerdings laut Medienberichten kurzfristig abgesagt worden sei. Ob der Anschlag damit zusammenhängt, ist bislang ungewiß.

Heute auf den Tag genau – nämlich am 7. April 2017  –  fuhr ein Terrorist mit einem Lastwagen in der schwedischen Hauptstadt Stockholm gezielt in eine Fußgängerzone. Dabei wurden fünf Menschen getötet und 14 weitere verletzt.



Fairer Bericht der „Westfälischen Nachrichten“ über den Kreuze-Marsch in Münster

Von Felizitas Küble

Am gestrigen Samstag, den 21. März 2015, veröffentlichten die WESTFÄLISCHEN NACHRICHTEN online eine für heutige Zeitungsverhältnisse erstaunlich sachliche Reportage über den Gebetszug christlicher Lebensrechtler durch die Innenstadt von Münster. PICT0266

„Eine Stimme für die Ungeborenen“ – so heißt es bereits im Titel des WN-Artikels.

Sodann wird darüber informiert: „Gegendemonstranten versuchten den Zug zu stören, es war ein massives Polizeiaufgebot im Einsatz. Es gab zwei Festnahmen.“

Der Foto-Bericht von Karin Höller-Zwilling und Uwe Renners stellt also die tatsächliche Situation wahrheitsgemäß dar.
Trotz dieses fairen Versuches gibt es wohl einige Irrtümer in dem Text, was vielleicht auf mangelnde Informiertheit der Redaktion zurückzuführen ist. So heißt es z.B. mißverständlich, die christlichen Lebensschützer seien „gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch“ auf die Straße gegangen.
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Dies klingt so, als existiere ein Recht auf Abtreibung (die zudem verharmlosend als „Schwangerschaftsabbruch“ bezeichnet wird), gegen das der Kreuze-Marsch protestiert habe. PICT0271
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In Wirklichkeit gibt es auch gesetzlich gesehen  im allgemeinen k e i n  „Recht“ auf Abtreibung (abgesehen vom Sonderfall der „Indikationen“).
Vielmehr hat das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich festgehalten, daß Abtreibung grundsätzlich „rechtswidrig“ ist –  dies gilt ungeachtet dessen, daß der Staat auf eine Bestrafung verzichtet. (Freilich ist diese Sonder-Konstruktion „Rechtswidrig, aber straffrei“ ansonsten in der Gesetzeslage nicht üblich.)
Im weiteren Verlauf ihrer Berichterstattung über den Gebetszug wird dieser Punkt allerdings indirekt geklärt, dann die WN schreibt weiter: 
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„Der Zug endete auf dem Domplatz.“Wir wollen den Ungeborenen, deren Schreie ungehört im Mutterschoß verhallen, eine Stimme geben“, sagte Versammlungsleiter Wolfgang Hering. Es gebe kein Recht auf Abtreibung, die derzeit nur unter bestimmten Bedingungen straffrei bleibe.“
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Die „Westfälischen Nachrichten“ schätzen die Zahl der demonstrierenden Abtreibungsgegner auf immerhin 200  – und fügen hinzu, daß die Polizei von 130 Teilnehmern sprach. Wir selber schätzen die Zahl der Lebensrechtler auf etwa 150 (siehe unser gestern hier veröffentlichter Bericht).
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„Die Versammlungen heute verliefen nahezu störungsfrei“, resümierte Einsatzleiter Martin Mönnighoff am Abend. „Einzelne Versuche, die Versammlung der Abtreibungsgegner massiv zu behindern, haben wir unterbunden“.

Laut Polizei Uhr zogen etwa 350 Personen unter dem Motto „Raise your voice, your body your choise!“ durch die Innenstadt. Polizisten beobachteten dabei einen Mann, der aus dem Aufzug heraus an einem Infostand mehrerer Zeitschriften einsteckte. Der Feststellung der Personalien widersetzte sich der 21-jährige Bielefelder. Die Polizisten nahmen den Mann fest. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahl, Beleidigung und Widerstand.“

Sodann ist von weiteren Rechtsbrüchen und Straftaten der utralinken Szene die Rede.

Insgesamt wird man den WN-Bericht  – ungeachtet einiger Schönheitsfehler  – als fair und angemessen einschätzen können.

Dies gilt auch für die interessante FOTO-Strecke der WN: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-in-Muenster

Hier geht es zum erwähnten WN-Artikel: http://www.wn.de/Muenster/1921451-1000-Kreuze-Marsch-und-Gegendemo-Eine-Stimme-fuer-die-Ungeborenen

Fotos: Felizitas Küble