Bund-Länder-Runde ignorierte Expertenpapier

Wie RTL-online berichtet, ist ein internes Papier der Bundesländer und des Robert-Koch-Instituts aufgetaucht, das belegt: „Schon seit zwei Wochen gibt es einen Plan für eine Inzidenz-Alternative!“

RTL fragt: „Warum hören unsere Politiker eigentlich nicht auf ihre eigenen Experten?

Der Masterplan ist auf den 29. Juli datiert, also knapp zwei Wochen vor der MP-Konferenz:

Neben der 7-Tage-Inzidenz sollten auch zwei andere Faktoren berücksichtigt werden, nämlich die 7-Tage-HospitalisierungsInzidenz, die schwere Verläufe anzeigt, zudem der Anteil der Corona-Fälle an der Intensivstationen-Kapazität.

Ausgangslage sei die „Erwartungshaltung der Bevölkerung für sehr weitreichende Öffnungen“.


Scharfe Kritik der WELT an Merkels Politik

Unter dem Titel „Merkel kennt nur noch den Ausnahmezustand“ wendet sich Claudia Kade, Ressortleiterin Politik der Tageszeitung DIE WELT, heute (11.8.) auf dem Online-Portal in einem geharnischten Kommentar zur Corona-Strategie von Kanzlerin Merkel zu Wort.

Wann schaltet Angela Merkel (CDU) um? Werden wir das noch erleben in ihrer Kanzlerschaft? Dass Merkel je wieder herausfindet aus dem Hochrisiko-Modus? Es sieht so aus, als habe sie sich eingegraben im Ausnahmezustand“ so lautet der Eingangstext der Autorin.

Weiter heißt es, in der Bund-Länder-Runde habe sich die Kanzlerin „wie in alten dramatischen Krisen-Zeiten“ auf den Inzidenz-Schwellenwert von 35 gestützt.

Man darf sich wahrlich wundern über die neuen rabiaten Maßnahmen – das tut auch die WELT-Redakteurin: „Das alles wird beschlossen und formuliert an einem Dienstag bei aktueller Sieben-Tage-Inzidenz von 23,5 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner bundesweit.“

Aber auch steigende Inzidenzen würden sich bisher nicht niederschlagen „in einer Belastung der Intensivstationen“, schreibt die Redakteurin weiter.

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Politische Panikmeldungen widerlegt: Keine Überlastung auf Intensivstationen

Neun Wissenschaftler um den Medizinprofessor Matthias Schrappe haben Drohungen aus der Politik vor einer Überlastung der Intensivstationen wegen Corona-Patienten zurückgewiesen. Sie hatten Daten zur intensivmedizinischen Versorgung während der Coronakrise neu ausgewertet und ihre Ergebnisse veröffentlicht.

Darin kamen sie zu anderen Schlüssen, als jenen, die Politik und Fachgesellschaften verbreitet hatten – besonders in den Wochen vor der Einführung der sog. Bundes-Notbremse.

Gesundheitsökonom Schrappe konkretisierte in einem Interview mit der Welt am Sonntag die Erkenntnisse der Wissenschaftler. Laut WamS legt ihr Bericht sogar Manipulationen in offiziellen Statistiken, Subventionsbetrug und zweifelhafte Verwendung von Fördermitteln nahe. „Im Rückblick tun sich Fragezeichen auf, ob da redlich gespielt wurde“, sagte Schrappe.

Außerdem stünde nun fest: „Die Angst vor knappen Intensivkapazitäten oder der Triage war unbegründet“. Genau diese Angst sei jedoch von der Politik transportiert worden. Es stehe weiter fest, daß das vielen Entscheidern während des gesamten Pandemieverlaufs bewußt gewesen sein müsse, verdeutlichte Prof. Schrappe. Selbst auf den Höhepunkten aller drei „Wellen“ seien nie mehr als 25 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt gewesen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/wissen/natur-und-technik/2021/wissenschaftler-stellen-ueberlastung-der-intensivstationen-in-frage/


Experten warnen vor Corona-Panikmache

Der Intensivmediziner der Lungenklinik Bethanien in Moers, Thomas Hermann Voshaar, hat vor Alarmismus im Kampf gegen Corona gewarnt. „Wir sind und waren zu keiner Zeit am Rande unserer Kapazitäten“, sagte er am Mittwoch gegenüber Bild.

Nicht einmal ein Viertel der 22.000 Intensivbetten in Deutschland sei mit Covid-19-Patienten belegt, sagte er.

Der Infektiologe am Klinikum rechts der Isar in München, Christoph Spinner, sagte dem Blatt, das Problem starker Auslastung sei nicht neu. „Die Belegung auf unseren Intensivstationen war schon vor Covid-19 angespannt.“

Zu dem Streit über die Lage auf den Intensivstationen hatte sich auch der Virologe Prof. Dr. Klaus Stöhr zu Wort gemeldet. Er plädiere dafür, die tatsächliche Situation auf den Intensivstationen von einem Expertengremium einschätzen zu lassen, statt sich auf die Alarmrufe einzelner Mediziner zu verlassen.

Stöhr hatte in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Virologen Detlev Krüger dazu aufgerufen, die von der Politik geplanten härteren Corona-Maßnahmen zu überdenken und sich vor allem nicht nur auf die 7-Tage-Inzidenz zu versteifen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/wissen/2021/intensivmediziner-warnt-vor-alarmismus-der-regierung/


Viele Migranten unter Covid-Intensivpatienten

Der Großteil der Corona-Patienten auf den Intensivstationen hat einen Migrationshintergrund.

Das zeige „sehr deutlich, daß es offensichtlich eine Gruppe gibt, die die Politik mit Corona-Warnungen überhaupt nicht erreicht. Das sind Menschen mit Migrationshintergrund“, sagte der Chef der Lungenklinik Moers, Thomas Voshaar, laut Bild-Zeitung Mitte Februar in einer Telefonkonferenz von Chefärzten mit dem Chef des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler.

Vorshaar habe weiter ausgeführt: „Nach meiner Erhebung hatten immer über 90 Prozent der intubierten, schwerst kranken Patienten einen Migrationshintergrund. Wir haben uns intern darauf geeinigt, daß wir solche Kranke als ‘Patienten mit Kommunikationsbarriere’ bezeichnen wollen.“ Der Leiter der Klinik berief sich demnach auf Auswertungen von November 2020 bis Januar 2021.

RKI-Chef Wieler habe betont: „Ich habe das genauso gehört. Aber es ist ein Tabu. Ich habe versucht, auf bestimmte Menschen zuzugehen. Wir müssen über Imame auf diese Religionsgruppe eingehen. Das Ganze hat für Berlin riesige Auswirkungen. Das ist ein echtes Problem“, zitiert ihn die Bild-Zeitung.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/rki-chef-grossteil-der-corona-intensivpatienten-hat-migrationshintergrund/


Weniger Covid-Kranke auf Intensivstationen

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen in Deutschland ist am gestrigen Donnerstag den elften Tag in Folge gesunken.

Nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden gegen 10 Uhr bundesweit 5.102 Patienten mit einer Corona-Infeketion intensiv behandelt, 660 oder elf Prozent weniger als am 3. Januar – dem Tag mit dem bisher höchsten Wert seit Beginn der Coronakrise.

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/42c2180019e7e43


Italienischer Virologe Galu: 95% der Corona-Infizierten sind symptomfrei

Nur fünf Prozent der Corona-Infizierten zeigen Symptome. Dies berichtet der italienische Virologe Giorgio Palu, Medizin-Professor an der Universität von Padua. Entscheidend sei vielmehr die Zahl der Patienten, die auf Intensivstationen eingeliefert werden.

Prof. Palu sprach sich gegen einen landesweiten Lockdown aus, wie er in Italien im März und April verhängt worden war:

„Als Bürger bin ich gegen einen neuen Lockdown, weil dies für unsere Wirtschaft ein Selbstmord wäre. Als Wissenschafter bin ich dagegen, weil es die Bildung unserer Jugend beeinträchtigen würde. Ich bin auch als Arzt gegen einen Lockdown, weil man mit einem Ausgangsverbot Personen, die an Krankheiten wie Krebs leiden, den Zugang zu den Behandlungen versperrt. Dabei ist mit dem Covid-19 eine niedrige Sterberate verbunden. Wir müssen dieser Hysterie ein Ende setzen.“

Gegen einen neuen Lockdown sprach sich auch der Präsident des Obersten Gesundheitsinstituts (CSS), Franco Locatelli, aus, der die Regierung im Umgang mit der Corona-Epidemie berät.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.sn.at/panorama/international/virologe-giorgio-palu-95-prozent-infizierter-in-italien-symptomfrei-94656838


Wird die Corona-Angst übertrieben? – Auf Intensivstationen gibt es vielfach leere Betten

Am 12. März titelte ORF-science geradezu panisch: „Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage. Aufgrund der Coronavirus-Erkrankungen könnte die Kapazität der Intensivbetten in österreichischen Spitälern in etwa zwei Wochen erschöpft sein.“

Unzensuriert hat diese dramatische Ankündigung überprüft:

Zwei Wochen nach dieser Schlagzeile, am 30. März, stellte sich die Situation so dar: Von den insgesamt 2.547 Betten auf Intensivüberwachungs- und -behandlungseinheiten befinden sich 696 in der Bundeshauptstadt. Davon waren aber lediglich 22 Betten von Corona-Patienten belegt!

Auch in den Bundesländern waren viele Intensivbetten leer, weil sie Corona-Patienten reserviert wurden, die nicht kamen.

Damit ist Österreich aber nicht allein. Das „Zentralregister für Intensivbetten“ der Bundesrepublik Deutschland meldete am vergangenen Freitag Nachmittag 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten, 10.074 weitere waren frei. Von den belegten Intensivbetten dienten 2.680 der Behandlung von Covid-19-Patienten.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/97211-corona-zahlen-auf-dem-pruefstand-auf-intensivstationen-herrscht-gaehnende-leere