SPD-Politikerin Kolb will Kita-Kinder über Gender und Homosexualität „aufklären“

Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) hat angekündigt, schärfer gegen die Diskriminierung sexueller Minderheiten vorzugehen. Mit speziellen „Kita-Koffern“ sollen deswegen künftig Kinder im Vor- und Grundschulalter über Homosexualität und „Geschlechtervielfalt“ konfrontiert werden, berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“. Doris-Sohnemann

„Wir wollen für mehr Sensibilität sorgen“, begründete Kolb den Vorstoß. In den Koffern sollen „Kinderbücher und pädagogisches Begleitmaterial“ enthalten sein, berichtet das Blatt. Zudem soll das Personal durch Schulungen besser für das Thema sensibilisiert werden.

Hintergrund ist laut Kolb die Dunkelziffer bei Gewalttaten gegen Homosexuelle, Intersexuelle sowie Transsexuelle und Transgender. „Nur ein geringer Teil der Beleidigungen, Drohungen und Angriffe wird bei der Polizei bekannt“, betonte die SPD-Politikerin. Von 2007 bis 2014 registrierte die Polizei in dem Bundesland 19 entsprechende Straftaten. Dies sind etwas mehr als zwei Straftaten pro Jahr. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Berlin: SPD und Grüne fordern Extra-Schwimmzeiten für Trans- und Intersexuelle

Das Baden in Schwimmbädern im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg soll an mehreren Stunden im Monat ausschließlich den Transsexuellen vorbehalten sein.

Einen entsprechenden Antrag kündigten SPD und Grüne am vergangenen Dienstag an. „Inter- und Transsexuelle brauchen in den Einrichtungen der Bäderbetriebe ihre geschützten Räume“, heißt es von den beiden Parteien.

Schöneberg biete sich deswegen für eine derartige Maßnahme an, da es dort eine „direkte Nähe zur queeren Szene“ gebe.

Ein ähnliches Vorhaben wurde im von den Grünen regierten Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereits umgesetzt. Im Baerwaldbad sind zwei Stunden im Monat ausschließlich für Transsexuelle reserviert.

Unterstützer argumentierten, Schwimmbäder seien kein „diskriminierungsfreier Raum“. Zudem gibt es dort bereits ein islamisches „Frauenschwimmen“.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Petition gegen rotgrüne Sex-Indoktrination in schwäbischen Schulen

Evangelische Allianz unterstützt den Protest

Die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ soll ein Schwerpunkt im Bildungsplan 2015 für die allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg werden. Dagegen gibt es zunehmend Widerstand, wie die Resonanz auf eine Petition an den Landtag zeigt. bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824

Die Vorlage der grün-roten Landesregierung sieht vor, dass Schüler verschiedene Formen des Zusammenlebens von/mit LSBTTI-Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle) sowie Ausprägungen schwuler, lesbischer, transgender und intersexueller Kultur kennenlernen.

Gegen diese Pläne wendet sich die von dem evangelischen Bildungsexperten Gabriel Stängle verfasste Petition (http://petition.bildungsplan2015.de), die täglich bis zu 1000 neue Unterstützer bekommt.

Darin heißt es, dass der Bildungsplan weit über das Ziel hinausgehe, niemanden wegen seiner sexuellen Orientierung zu diskriminieren. Vielmehr würden die Schulen zu einem „Aktionsfeld von LSBTTI-Vertretern“ gemacht.

Lehrkräfte bekämen den Auftrag, der nächsten Generation eine neue Sexualethik zu vermitteln, wonach sämtliche Lebensstile ohne ethische Beurteilung gleich erstrebenswert und der Ehe zwischen Mann und Frau gleichzustellen seien. Dies bedeute eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung.

Laut Stängle hängt die Gültigkeit der Petition zwar nicht von der Menge der Unterzeichner ab, doch werde sie umso intensiver wahrgenommen, je mehr Menschen sich beteiligten.

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, hat zur Unterstützung der Petition aufgerufen.

Das Kultusministerium wies die Kritik zurück. Der Pressestelle zufolge hat die rotgrüne Landesregierung bereits im Koalitionsvertrag festgelegt, „dass sie die Gleichstellung von Schwulen und Lesben voranbringen und in einem landesweiten Aktionsplan für Toleranz und Gleichstellung Konzepte entwickeln wird, um Vorurteile abzubauen“.

Quelle: http://www.idea.de

 


Gender-Horror-Programm: Grüne Jugend will Ehe und Inzest-Verbot abschaffen, „Zweigeschlechtlichkeit“ überwinden und Polygamie anerkennen

Die Jugendorganisation der Grünen hat ihren „Queeren Monat“ jetzt mit der Veröffentlichung einer Resolution beendet.

Darin heißt es u.a.: „Der Schutz der Ehe (…) darf nicht länger im Grundgesetz verankert sein. Wir wollen die Ehe als staatliche Institution abschaffen.“ 

Statt der bisher üblichen Ehe verlangt das grüne Papier, „dass auch rechtlich mehr als zwei Personen als Eltern eines Kindes gelten sollen.“

Zudem fordert die Grüne Jugend:

„Es muss endlich auch rechtlich anerkannt werden, wenn nicht-heterosexuelle Paare, polyamor lebende Menschen oder Freund_innen gemeinsam die Sorge für Kinder übernehmen.“

Neben der „Stärkung der Rechte von Intersexuellen“ sieht die Resolution auch die „Überwindung der Zweigeschlechtlichkeit“ vor.

Hierzu heißt es: „Wir verstehen einen Menschen nicht als eine Person, die ihr Leben lang einer Geschlechtsidentität als Mann oder Frau ausgesetzt ist. Unser Ziel ist es, eine Gesellschaft so zu prägen, dass sich jede_r frei entscheiden kann, welche Geschlechtsidentität sie_er einnehmen möchte.“

Die Grüne Jugend sorgte bereits voriges Jahr für erhebliches Aufsehen, als sie die Forderung stellte, Sex unter Geschwistern zu legalisieren.

Quelle: Medienmagazin PRO


Weihbischof Losinger unterstützt Deutschen Ethikrat betr. „Intersexuelle“

Aus der CSU kommt Kritik am Vorstoß des Ethikrats zum „anderen“ Geschlecht

Gen 1,27: „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“

Am 25.2.2012 erschien in Radio Vatikan folgende Meldung (Linien von uns):

„Die katholische Kirche des Landes fordert Respekt für Intersexuelle. Menschen, deren Geschlecht nicht festgestellt werden kann, sind vor gesellschaftlicher Diskriminierung zu bewahren. Das sagte der Augsburger Weihbischof Anton Losinger am Freitag dem Kölner Domradio.

Losinger ist für die Deutsche Bischofskonferenz Mitglied im Deutschen Ethikrat. Dieser hatte am Donnerstag Entschädigungen für Menschen gefordert, die infolge ihres nicht ausgeprägten Geschlechts mit Hormonen behandelt und operiert wurden. Durch die früher medizinisch erfolgten „Geschlechtszuweisungen“ fühlten sich die Betroffenen verletzt, so Losinger. Die Menschen „in einem solchen Dazwischen“ seien weder männlich noch weiblich, noch fühlten sie sich so.

Der Weihbischof verteidigte den Vorschlag des Ethikrates, im Personenstandsregister neben den Geschlechtskategorien „weiblich“ und „männlich“ auch die Eintragung „anderes“ einzuführen. Das Gremium habe sich nicht für die Einführung eines „dritten Geschlechtes“ ausgesprochen, das es „ja de facto“ nicht gebe.“

Das „Deutschlandradio“ veröffentlichte am 24.2.2012 diese Nachricht:

„Die CSU ist gegen das dritte Geschlecht. Nachdem gestern der Deutsche Ethikrat neben „weiblich“ und „männlich“ eine dritte Bezeichnung für intersexuelle Menschen gefordert hat, regt sich bei der CSU-Landesgruppe im Bundestag Widerstand. Der Parlamentarische Geschäftsführer Stefan Müller hält das für – so wörtlich – „keine gute Idee“. Es sei zwar zu begrüßen, dass der Ethikrat mit seiner Stellungnahme auf das Leid von Intersexuellen hingewiesen habe. Eine Änderung des Personenstandsregisters käme für ihn aber „nicht in Frage“.“