Irak: Der IS zerstörte ca 100 Kirchen bzw. jesidische Tempel in Mossul & Ninive

Mindestens 100 Kultstätten wurden im Stadtgebiet von Mossul und in der Provinz Ninive seit dem Vormarsch des Islamischen Staates (IS) im Juni 2014 geschändet oder demoliert.

Orientalische Ikone

Dies teilt der Sprecher des Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten der Autonomen Provinz Kurdistan, Mariwan Naqshbandi, mit. Er nannte damit vorab einige Details aus einem Bericht über die Verbrechen des IS in diesen Regionen.

Der Bericht, so der Sprecher der kurdischen Regierung, weist darauf hin, dass es sich bei einem Großteil der verwüsteten Kultstätten um christliche Kirchen und jesidische Tempel oder Kultstätten anderer religiöser Minderheiten handelt.

Die Kommission, die den Bericht über die Verbrechen des IS untersucht, sammle Informationen mithilfe der kurdischen Peschmerga-Einheiten, die an der Befreiung der Gebiete vom IS beteiligt sind. Die Kommission sammle auch Daten zur Gewalt gegen Frauen, insbesondere Jesidinnen, während der Besetzung.

Quelle: Fidesdienst


Irak: Muslimischer Geschäftsmann ließ Riesen-Christbaum in Bagdad aufstellen

Bagdad wird in diesen Tagen von einem riesigen Weihnachtsbaum überragt. Er ist etwa 25 Meter hoch mit einem Durchmesser von rund 10 Metern und befindet sich im al-Zawra Park, einem Freizeitpark der irakischen Hauptstadt. 302469-weihnachtsbaum-in-bagdad

Das Projekt, das insgesamt 24.000 US-Dollar gekostet hat, wurde von einem muslimischen Geschäftsmann der Stadt initiiert – aus Solidarität gegenüber den Christen, wie er der Presseagentur AP erklärte.

Damit habe er das Ziel verfolgt, andere mit «unseren christlichen Brüdern in ihrem Fest» zu vereinen und den Irakern zu helfen, «ihr Leid zu vergessen, insbesondere den Krieg in Mossul».

Noch zu Beginn dieses Jahrtausends lebten im Irak über eine Million Christen. Doch seit Beginn des Krieges und durch das Wirken von ISIS sind sie zu Zehntausenden aus dem Land geflohen. Mittlerweile sprechen Experten von der Gefahr, dass es, wenn die Tendenz so weitergeht, bald in der Region, die als «Wiege des Christentums» gilt, keine Christen mehr geben wird.

Quelle: http://www.jesus.ch/themen/gesellschaft/international/asien/302470-muslimischer_geschaeftsmann_stellt_riesigen_weihnachtsbaum_auf.html


Sklaverei ist auch heute millionenfache Realität

Der Welttag zur Abschaffung der Sklaverei am 2. Dezember erinnerte an die 1949 verabschiedete Konvention zur Bekämpfung des Menschenhandels.

Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto):Steinbach

„Sklaverei ist leider kein Phänomen der Vergangenheit – auch heute werden Millionen Menschen unter unwürdigsten Verhältnissen zur Arbeit gezwungen und wie Ware gehandelt.

Die Verschleppung und Versklavung tausender jesidischer Frauen und Mädchen durch die Terroristen des sog. Islamischen Staates im Irak und in Syrien ist ein besonders grausames Beispiel. Nach Angaben der UN-Sonderbotschafterin gegen Menschenhandel, der Jesidin Nadia Murad, befinden sich noch immer 3400 Frauen und Kinder in der Hand der Terrormiliz.

Nordkorea, China, Indien und islamische Staaten

Laut dem Global Slavery Index der australischen Menschenrechtsorganisation Walk Free Foundation werden über 45 Millionen Menschen in modernen Formen der Sklaverei ausgebeutet.

Im Verhältnis zur Größe der Bevölkerung sind offenbar die meisten Menschen in Nordkorea mit 1,1 von 25,1 Millionen Einwohnern betroffen. Viele sind dem Bericht zufolge in Arbeitslagern eingesperrt, zahlreiche Frauen werden in Nachbarländer wie China zwangsverheiratet und dort sexuell ausgebeutet.

Die meisten der versklavten Menschen, rund 58 Prozent, leben danach in nur fünf Ländern: in Indien, China, Pakistan, Bangladesch und Usbekistan.

Der Internationale Tag zur Abschaffung der Sklaverei mahnt Politik und Gesellschaft in allen Regionen der Welt, weiterhin mit Nachdruck gegen die Sklaverei  –  auch in ihren modernen Formen wie Zwangsprostitution und Kinder- oder Zwangsarbeit  –  vorzugehen. Insbesondere müssen wir weitere Anstrengungen zur Befreiung der entführten Jesidinnen unternehmen.“


Die Unionsfraktion begrüßt den Sacharow-Preis für irakische Jesidinnen

Das Europäische Parlament verleiht den Sacharow-Preis für geistige Freiheit in diesem Jahr an die Jesidinnen Nadija Murad und Lamija Adschi Baschar. Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto):  10

„Das Europäische Parlament sendet mit seiner Entscheidung, den renommierten Menschenrechtspreis in diesem Jahr an die Jesidinnen Murad und Baschar zu vergeben, ein kraftvolles Signal in die Welt.

Es zollt dem Mut und der Würde der beiden jungen Frauen, denen die Flucht aus den Fängen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unter höchster Gefahr für ihr Leben gelang, nicht nur größten Respekt. Es bestätigt allen verschleppten und schwer durch den IS misshandelten Frauen und Kindern, dass sie nicht vergessen sind.

Beide Frauen waren vom IS versklavt, misshandelt und mehrfach verkauft worden, bevor ihnen die Flucht gelang. Als UN-Sonderbotschafterin macht Murad nun unerschrocken auf das Schicksal der religiösen Minderheit der Jesiden aufmerksam und fordert internationale Strafverfolgung, um den IS für seine unmenschlichen Verbrechen am jesidischen Volk zur Rechenschaft zu ziehen.“

Hintergrund:

Seit 1988 fördert das Europäische Parlament mit der Verleihung des Sacharow-Preises für geistige Freiheit die Menschenrechte. Es vergibt diese Auszeichnung an Personen, die sich weltweit in besonderer Weise für Menschenrechte, den Schutz von Minderheiten und die Achtung des Völkerrechts einsetzen.

Für den diesjährigen Sacharow-Preis waren neben den Preisträgerinnen der türkische Journalist und ehemalige Chefredakteur der Tageszeitung Cumhuriyet, Can Dündar, sowie Mustafa Dschemilew, ehemaliger Vorsitzender der Medschlis – des Parlaments der Krimtataren – und Abgeordneter des ukrainischen Parlaments, nominiert worden.

Andrej Sacharow, verfolgter russischer Bürgerrechtler und Schriftsteller, erhielt 1975 wegen seines Engagement für Menschenrechte den Friedensnobelpreis.


IRAK: Regierung will mit den USA die IS-besetzten Gebiete zurückerobern

“So Gott will, werden wir siegen”, sagte der irakische Premierminister Haider al-Abadi bei der Bekanntgabe des Beginns der militärischen Operationen zur Befreiung Mossuls. Die zweitgrößte Stadt des Irak wird seit dem 9. Juni 2014 vom Islamischen Staat gehalten. ???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

Seit den frühen Morgenstunden sendet das irakische Staatsfernsehen, die kurze Ansprache des in Militäruniform gekleideten Abadi, der zusammen mit hohen Vertretern der Armee zu sehen ist. Auf seinen Internetseiten erklärt der irakische Präsident, man werde alle noch vom IS besetzten Gebiete bis Ende des Jahres befreien.

BILD: Irakische Militärs wollen die Zivilbevölkerung vor weiteren IS-Grausamkeiten beschützten und Mossul befreien (so wie hier israelische Soldaten einen kleinen Jungen vor Terroristen retten)

In Mossul halten sich derzeit noch rund eine Million Einwohner auf, weshalb während der ersten Phase Intervention ein humanitärer Korridor für Zivilisten geschaffen werden soll, damit diese die Stadt verlassen können, bevor die Angriffe auf das Stadtgebet beginnen.

Die kurdische Abgeordnete Vian Dakhil hatte im Vorfeld der Militäroperationen um besonderen Schutz für Hunderte Jesiden gebeten, die von den Dschihadisten in Geiselhaft genommen wurden. Der UNO-Menschenrechtsbeauftragte, Stephen O’Brien, warnte davor, dass “tausende Iraker Opfer des Angriffs werden oder als humanitäres Schutzschild benutzt werden können”.

USA unterstützen irakische Offensive gegen den IS

Das Militärbündnis zur Bekämpfung des IS unter Leitung der USA will die Militäroffensive der irakischen Regierung unterstützen.

Unterdessen starteten die kurdischen Peschmerga-Milizen eine Offensive auf die Dörfer der Ninive-Ebene, die ebenfalls vom IS gehalten werden, um dort die eigene Vormacht zu garantieren.

Die Sprecher der Regierung der autonomen Provinz Kurdistan, darunter der Medienberater des kurdischen Präsidenten, Kifah Mahmud Karim, bestätigten derweil ein Basisabkommen, auf dessen Grundlage nur die Truppen der irakischen Armee nach Mossul einmarschieren dürfen, um ethnische und religiöse Spannungen in der vorwiegend von Schiiten bewohnten Stadt zu vermeiden.

Premierminister Haider al Abadi bekräftigte ebenfalls, dass nur Soldaten der regulären Arme – und keinesfalls schiitische Milizen – während der Endphase der militärischen Operationen in das Stadtgebiet einmarschieren dürfen. Unterdessen bekräftigte auch die Türkei ihr direktes Mitwirken an der Intervention und die Anwesenheit von 150 türkischen Soldaten in Bashiqa (12 Kilometer nordöstlich von Mossul), die dort rund 3000 Kämpfer sunnitischer Milizen ausbildeten.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst


USA: Unter den aufgenommenen syrischen Flüchtlingen sind nur 0,5% Christen

Die USA haben seit dem Oktober 2015 genau 9.144 syrische Flüchtlinge aufgenommen: 99,3 Prozent von ihnen (9.077) sind Muslime. Der Anteil der Christen liegt bei 0,5 Prozent (47). Ferner durften 14 Jesiden (0,15 Prozent) einreisen. picture-45

Das berichtet der US-amerikanische Informationsdienst „CNS News“. Wie CNS News weiter schreibt, ist der Anteil der Christen unverhältnismäßig niedrig, denn rund zehn Prozent der syrischen Bevölkerung gehörten dieser Religion an.

Ergänzend zu dieser IDEA-Nachricht hier ein erschütternder Bericht des jüdisch-amerikanischen Gatestone-Instituts: https://de.gatestoneinstitute.org/6629/obama-christliche-fluechtlinge
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Dort heißt es: „Das Schicksal der irakischen Christen, die vor dem Islamischen Staat geflohen waren, nur um in den Vereinigten Staaten inhaftiert zu werden, ist von der Obama-Administration endgültig entschieden worden: Sie werden wieder zu den Löwen geworfen, wo sie wahrscheinlich verfolgt, wenn nicht abgeschlachtet werden, wie so viele irakische Christen vor ihnen.“

Irak: Schwerverletztes Christenkind bat um Vergebung für IS-Mörder

Im irakischen Mosul steckten ausländische Anhänger des Islamischen Staates das Haus einer Christen-Familie in Brand. Die Mutter eines 12-jährigen Mädchens hatte den Terroristen die Dschizya (Steuer für Nicht-Muslime) nicht schnell genug bezahlt, worauf hin die IS-Anhänger ihr Haus anzündeten.  Von Julia Kesenheimer geschickt

Bei dem Vorfall verbrannte ihre Tochter bei lebendigem Leib. Doch bevor das Kind ihren Verbrennungen erlag, bat sie ihre Familie den IS-Kämpfern zu verzeihen. Dies erzählte die Mutter der Menschenrechtlerin Jacqueline Issac, berichtet die britische Tageszeitung „Daily Express“.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.epochtimes.de/politik/welt/lebendig-verbrannt-sterbendes-maedchen-bittet-um-vergebung-fuer-is-moerder-a1337595.html