Berlin-Tempelhof: Ermittlungen wegen Mordplänen gegen christliche Flüchtlinge

Polizeimeldung vom 25.2.2016:

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt wegen eines Vorfalls, der sich gestern Nachmittag in einer Flüchtlingsunterkunft in Tempelhof ereignet haben soll. 033_30
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Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand will ein Bewohner der Unterkunft am Platz der Luftbrücke gehört haben, dass sich mindestens zwei weitere Bewohner darüber unterhalten haben sollen, wie man mehrere Iraner christlichen Glaubens, die ebenfalls Bewohner derselben Unterkunft sind, töten könne.
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In diesem Zusammenhang konnte ein möglicher Beteiligter dieses Gesprächs ermittelt werden. Es handelt sich dabei um einen 19-jährigen Mann afghanischer Herkunft. Die Ermittlungen dauern an.
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Ausgewanderte Iraner in Wien: Wenn Muslime zu Christus finden

Fast 50 Leute von jung bis alt haben sich an diesem Sonntagnachmittag in einem Wiener Kellergewölbe zusammengefunden. Es ist bedächtige Stille in dem dicht gefüllten Raum eingekehrt. Der Blick der Leute ist geschlossen nach vorne gerichtet, direkt auf ein großes Holzkreuz. Ein Lied wird angestimmt und die Menge singt mit – in Farsi, der persischen Sprache.

Die Leute feiern den sonntäglichen Gottesdienst einer Gemeinde, die fast 100 Leuten hauptsächlich iranischer und vereinzelt auch afghanischer Herkunft eine spirituelle Heimat bietet. Insgesamt gibt es allein in Wien fünf iranische Christengemeinden, dessen Mitglieder zum erheblichen Teil vom Islam zum Christentum konvertiert sind.

Auch Reza A., Mitbegründer der Gemeinde, war Muslim, als er vor 14 Jahren nach Österreich kam. Der erste Kontakt zum christlichen Glauben entstand dabei eher zufällig: Da es außerhalb des Flüchtlingslagers in Traiskirchen so gut wie keine Möglichkeiten zum Zeitvertreib gab, schickte das Ehepaar A. ihre neunjährige Tochter zu einem im Ort ansässigen Missionarsteam, welches in der Weihnachtszeit Kinderprogramme angeboten hatte. Als die Tochter von den Missionaren zurückkam, trug sie ihren Eltern einen Wunsch vor: Sie wollte Christin werden.

Während Herr A. zwar überrascht, aber relativ gleichgültig reagierte  – „Ich war damals nicht wirklich fromm. Meine Tochter soll sich frei entscheiden, egal ob für den Islam oder das Christentum“  –  reagierte seine Frau, die aus einer streng muslimischen Familie stammt, defensiv. Sie vermutete, dass ihre Tochter bei den Missionaren einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und tat den Wunsch ihrer Tochter als „wirres Gerede“ ab.

Nach vielen Diskussionen mit den Missionaren fing aber auch sie an, über Jesus zu reden. Herr A. blieb skeptisch, doch nach anderthalb Jahren voller Zweifel habe sich ihm Jesus nach eigenem Bekunden offenbart: „Ab da an hat sich unser Leben geändert.“

Quelle: Aus dem Artikel „Von Allah zu Jesus“, Wiener Zeitung vom 13.7.2012