Erzbischof Schick fordert mehr Wachsamkeit gegenüber dem Islamismus

Erzbischof Ludwig Schick besuchte das schwarzafrikanische Land Nigeria, in dem Christen seit Jahren von radikalen islamischen Terrorgruppen – vor allem Boko Haram – verfolgt werden. Er ruft zu verstärkter Solidarität mit den bedrängten Christen dort auf.

Der Bamberger Oberhirte (siehe Foto) fordert mit Blick auf das kürzliche Attentat in Paris jetzt „mehr Wachsamkeit“ gegenüber gewalttätigen Einwanderern aus islamischen Ländern. 

Wie der Erzbischof im Gespräch mit Radio Vatikan berichtet, wird er auch von kirchlichen Vertretern in Nigeria kritisch gefragt: „Geht ir denn richtig um mit denen, die einwandern? Seid ihr für solche terroristischen Elemente genügend gerüstet?“

Natürlich seien, so Schick weiter, nicht „der“ Islam oder „alle“ Muslime Terroristen, viele von ihnen seien friedlich eingestellt. Er fügt sodann hinzu:

„Meines Erachtens müssen wir aber in vielerlei Hinsicht in Deutschland und in Europa wachsamer werden. Wachsamer werden, was die Einwanderung angeht und wachsamer werden, was die Rückführung in die Länder angeht.
Viele Terroristen, die tätig waren, waren schon bekannt und sind nicht zurückgeführt worden. Auch eine gute Sicherheitssituation, das heißt die Polizei sowie eine gute Gerichtsbarkeit sind notwendig. In Europa haben wir eigentlich die Instrumente entwickelt, die für eine sichere, friedliche und freiheitliche Gesellschaft nötig sind. Wir müssen im Augenblick auch hoffen, dass wir das nicht verlieren.
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Polizisten, Gewerkschaften, Kirche – alle sind da gefordert. Wir müssen auch unsere Botschaft der Gerechtigkeit, des Friedens und des gegenseitigen Respekts aktiver in die Gesellschaft hineinbringen und wir müssen auch sagen, dass es auch Grenzen gibt und wer da nicht mitmachen will, der kann auch nicht in dieser Gesellschaft leben – nicht abschotten, sondern erst einmal aktiv für unsere guten, sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse kämpfen und auch versuchen, diese dann in die Länder wie etwa in Afrika auszubreiten, wo es eben noch nicht so ist.
Ein Stück christliches Abendland muss auch wieder aufwachen und entsprechend die Menschen führen und nach den Maßstäben des Evangeliums leiten – das ist unsere Aufgabe im Augenblick.“
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Papst Franziskus ist nicht nur vom Redetext abgewichen, sondern von jeder Vernunft

Von Dr. David Berger

Eigentlich hätte es eine Gedenkfeier für moderne christliche Märtyrer werden sollen, denn die Zahl dieser Glaubenszeugen steigt nahezu minütlich und parallel zur Islamisierung. Alle fünf Minuten wird ein Christ wegen seines Christseins getötet, titelte die „Welt“ vor einiger Zeit und führte aus: 

„Millionen von Muslimen werden derzeit angestachelt zu tödlichen Hasstiraden auf alles Westliche. Von der Verfolgung von 100 Millionen Christen in vielen islamischen Staaten spricht kein Mensch.“ 

Auch der Papst nicht  – ja noch schlimmer: Der Pontifex Maximus betreibt immer öfter eine fatale Islam-Anpassung und fällt damit gerade den von der Christenverfolgung am meisten betroffenen orthodoxen Christen, aber auch den Juden, unseren älteren Brüdern, permanent in den Rücken.

Jetzt hat er noch eines „drauf“ gesetzt. Ausgerechnet bei der angesprochenen Gedenkfeier wich er von seinem Redetext ab – und relativierte in einer Mischung aus Dummheit und unsensiblen Verhalten eines der größten Verbrechen der Menschheit, den Holocaust, der in der Hölle der nationalsozialistischen Konzentrationslager seinen Höhepunkt fand.

Er kritisierte zunächst die europäischen Länder, die  –  im Unterschied zu Italien und Griechenland  –  zu wenige Flüchtlinge aufnähmen. Es sei katastrophal, dass die Europäer ihre Türen vor Migranten abschlössen – führte er unkundig aus.

Völlig unvermittelt begann er dann die Flüchtlingslager in der EU mit den KZs der Nazis zu vergleichen, ja gleichzusetzen. Wörtlich sagte er: „Viele Flüchtlingslager sind Konzentrationslager“.

Wer um die höchstmögliche humane Aufnahme von Flüchtlingen, die freiwillig in die EU einreisen, weiß  –  und wer zugleich auch nur ein wenig Ahnung von der Hölle von Auschwitz und all den anderen Konzentrationslagern hat, in die Menschen wie Vieh transportiert und dort systematisch gefoltert und vernichtet wurden, der erkennt:

Hier hat ein Papst den Holocaust öffentlich relativiert – in einer Weise, die der Leugnung nahe kommt.

Ich habe länger überlegt, ob ich fähig bin, zu diesen Aussagen etwas zu schreiben. So tief war die Scham und der Ekel bei mir, mit denen ich mich von diesen Aussagen des Papstes erst einmal abwenden musste.

Quelle und vollständiger Text hier:

Papst Franziskus relativiert Holocaust: „Flüchtlingslager sind KZs“


Israelischer Staatspräsident Rivlin solidarisiert sich mit den verfolgten Christen

Der israelische Staatspräsident Rivlin hat am gestrigen Mittwoch das Lateinische Patriarchat in Jerusalem besucht. Dort wurde er von dem apostolischen Verwalter des Patriarchats, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, und dem griechisch-orthodoxen Patriarchen, Theophilos III., sowie weiteren hochrangigen Vertretern der christlichen Gemeinschaften im Heiligen Land empfangen (siehe Foto).

Rivlin sprach über die Wichtigkeit der beiden Feiertage Pessach und Ostern, die die jüdische und die christliche Welt in der vergangenen Woche begangen hatten.

Er erklärte: „Während wir diese Neuanfänge und Feiertage der Freiheit begangen haben, sind wir gezwungen, der Rückkehr eines sehr alten Übels ins Auge zu sehen“.

Der Staatspräsident sprach von seiner Trauer „über die Nachrichten von unschuldigem Blut, das vergossen wurde; die Männer, Frauen und Kinder, deren Leben in dem brutalen Terroranschlag gegen die ägyptische christliche Gemeinde zerstört wurde.“

Rivlin erklärte, er habe dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fatah al-Sisi geschrieben, um ihm sein Beileid zu übermitteln. „Israel schätzt die entschlossene Haltung, die Ägypten gegenüber dem Terror an den Tag legt“, so der Staatspräsident:

„Ich sage hier zu Ihnen, unseren christlichen Brüdern von Jerusalem, unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei Ihnen. Wir alle haben die Bilder aus Syrien gesehen; ich habe einige der Verletzten besucht, die in israelischen Krankenhäusern behandelt werden. Was dort der christlichen Gemeinde geschehen ist – und dem gesamten Land – ist ein Makel für die gesamte Menschheit“, betonte Rivlin und fügte hinzu:

„Das jüdische Volk weiß besser als jedes andere, was es heißt, in Angst zu beten und unter Terrorismus zu leiden, und ich möchte Ihnen sagen, dass Israel Ihre Freiheit der Religionsausübung, Ihre Sicherheit und die Sicherheit Ihrer heiligen Stätten schützen wird.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


Muslim aus Marokko bekehrt sich und gründet eine christliche Hausgemeinde

In Marokko sind Christen oft gezwungen, im Untergrund zu leben und niemandem von ihrem Glauben zu erzählen. Auch Mustafa hielt sich lange versteckt. Bis er Kontakt zu Christen fand und eine Hausgemeinde gründete. Jetzt lebt er seinen Glauben öffentlich. 

Als Mustafa geboren wird, ist sein Weg bereits vorgezeichnet: Da seine Vorfahren alle Imame waren, soll Mustafa natürlich auch einer werden.

Seine Familie ist in der Stadt bekannt und respektiert. Sein Vater nimmt ihn bereits im Alter von fünf Jahren mit in die Moschee, damit er dort den Koran studieren kann.

Nach der Grundschule wird er in ein angesehenes islamisches Zentrum geschickt, an dem bereits bekannte muslimische Persönlichkeiten studiert haben.

Jetzt kann Mustafa den Islam tiefgründig erforschen – und er entdeckt Details, die ihm nicht gefallen:

«Ich war auf der Suche nach Gott und tat alles, was der Islam fordert – fünfmal pro Tag beten, im Ramadan fasten etc. – aber ich hatte nicht das Gefühl, dass Gott mein Herz erfüllte. Ich brauchte etwas anderes. Je mehr ich studierte, desto mehr Widersprüche entdeckte ich, sogar Lügen, und so entschloss ich mich dazu, auch in anderen Religionen, auch im Christentum, zu suchen.»

Durch sein vieles Fragen über Christus kommt Mustafa in Kontakt zu einer christlichen Schule in Spanien, die ihm ihre Literatur zusendet. Je mehr er liest, desto klarer sieht er, dass der Islam falsch liegt:

„Eines Tages kam mir die Idee: Bete im Namen Jesu! Das machte ich und mit einem Mal wurde mein Herz von einer Frische erfüllt. In diesem Moment entschied ich mich, Christ zu werden  –  und mein Leben wurde neu und erfüllt.“

Nach sechs Jahren der Suche war Mustafa endlich angekommen. Doch was sollte er jetzt als Christ tun?

Als er seinen Angehörigen davon erzählte, schlossen sie ihn kurzum aus der Familie aus. Nun war Mustafa ganz allein – er dachte, er sei der einzige Christ im ganzen Land. Erst ein Jahr später, nachdem er den Christen der Schule in Spanien geschrieben hatte, erhielt er eine Einladung zu einer Weihnachtsfeier in einer nahe gelegenen Stadt. Kurzentschlossen fuhr er hin – und traf dort 30 weitere marokkanische Christen.

Im Jahre 2000 zieht er in eine andere Stadt und besucht eine Hausgemeinde. Die Idee gefällt ihm, und drei Jahre später, zurück in seiner Heimatstadt, will er selbst eine solche Gemeinde gründen. Befreundete Christen sind schockiert:

«Sie sagten mir, ich sei verrückt. ‹Du willst im Herzen des Islam eine Kirche gründen?› Ich begann zunächst mit Treffen bei mir zu Hause. Als die Gruppe wuchs, gingen wir samstags auf einen Berg und kamen am Sonntag zurück. Wir waren 18 Leute.»

Einfach ist es nicht. Diverse islamische Gruppen versuchen sie zu stoppen und bedrohen sie und ihre Familie.

Im vergangenen Jahr entscheiden sich Mustafa und sieben weitere christliche Leiter, ihren Glauben öffentlich zu machen. Auslöser dafür sind christenfreundliche Kommentare verschiedener Politiker und nicht zuletzt von König Mohamed VI.:

«Marokko verändert sich, es gibt grosse Fortschritte im Zusammenhang mit den Menschenrechten. König Mohamed VI sagte kürzlich, dass er König aller Marokkaner sei: Christen, Juden und Muslimen.»

Mustafa fügt hinzu: «Man sagt, dass es hier 150.000 Christen gibt, aber wir sagen, dass es auch bis zu einer Million sein könnten. Teilweise gibt es mehrere Christen in einer Familie, die das gegenseitig voneinander nicht wissen. An dem Tag, an dem sich die Gesetze ändern und uns Religionsfreiheit garantiert wird, werden alle ans Licht kommen –  und man wird merken, dass wir ganz viele sind!» 

Quelle: https://www.avc-de.org/index.php/de/aktuell/news/249-a-verfolgte/1205-marokko-der-einzige-christ


Islamkritiker Abdel-Samad: Integration von muslimischen Türken ist gescheitert

Das Ja zur umstrittenen Verfassungsreform in der Türkei ist auch ein Zeichen, dass die Integration der in Deutschland lebenden muslimischen Türken gescheitert ist. Davon ist der Publizist und Islamkritiker Abdel-Samad überzeugt. 

Laut dem vorläufigen Ergebnis stimmten 51,3 Prozent für das Präsidialsystem, das dem türkischen Präsidenten Erdogan deutlich mehr Macht verleihen wird. Im Gegensatz zur Türkei seien die in Deutschland lebenden Türken nicht gespalten, schreibt Abdel-Samad auf seiner Facebook-Seite. Nur 36 Prozent der Deutschtürken hätten gegen das Gesetz gestimmt.

BILD: eines der islamkritischen Bücher von Abdel-Samad

Wenn man bedenke, dass neben einigen assyrischen Christen rund 25 Prozent der hier lebenden Türken kurdische Aleviten seien, die das Gesetz aus existenziellen Gründen ablehnten, dann liege die Zustimmungsquote für die „Einführung der Diktatur“ schon bei über 90 Prozent:

„Propaganda“ für das Ja zur Erdogan „in Deutschland haben nicht etwa die benachteiligten oder arbeitslosen Türken gemacht, sondern jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen. Es waren jene grinsenden Kopftuch-Muslimas, die uns verkaufen wollen, dass das Kopftuch ein Zeichen ihrer Emanzipation sei.“

Diese „trojanischen Pferde des Islamismus“ seien Feinde der Demokratie und der Emanzipation und sollten in Deutschland als solche behandelt werden. Ihre Geisteshaltung dürfe im Namen der Toleranz nicht etabliert oder sogar staatlich gefördert werden: „Politiker, die dies dennoch weiterhin tun werden, gehören abgewählt.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/abdel-samad-integration-der-muslimischen-tuerken-in-deutschland-ist-gescheitert-100652.html


Die Herkunft von Osterei und Eier-Bemalung

Die übertriebene Rücksichtnahme auf den Islam und Fixierung auf Geschäftsinteressen geht in England inzwischen soweit, daß die Firma Cadbury ihre Ostereier nicht mehr so nennt, um sie auch an Anhänger anderer Religionen zu verkaufen. Kritik daran kommt von Kirchenvertretern und Politikern. (Näheres hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/eiersuche-bei-cadbury-nur-nicht-ostern-erwaehnen-14965158.html)

Wobei das Osterei erst im Laufe einer längeren Zeit zum christlichen Symbol geworden ist. Es galt zunächst in vielen Religionen  – zum Beispiel im alten Ägypten oder Phönizien  – als Zeichen für neues Leben oder Wiedergeburt, denn aus einem – wie es scheint – leblosen Gegenstand schlüpft ein Küken und erwacht somit neues Leben.  

FOTO: Eine Volkskünstlerin dekoriert Eier in Münster bei einem Osterbasar

Die Kirche übernahm diese altertümlichen Traditionen und gab ihnen zugleich eine neue Bedeutung. Der Sinngehalt „neues Leben“ paßte gut zu Ostern, zum Fest der Auferstehung Christi.

Auch für das Färben und Dekorieren der Eier gibt es eine christliche Legende aus der griechisch-orthodoxen Sagenwelt. Demnach habe Maria Magdalena nach Christi Auferstehung dem römischen Kaiser von diesem Wunder aller Wunder berichtet. Dieser widersprach und meinte, Jesus sei genauso wenig auferstanden wie diese frisch gelegten Eier vor seinen Augen eine rote Schale aufweisen würden. In diesem Moment färbten sich diese Eier rot, um Christi Auferstehung zu bezeugen.

 Foto: Felizitas Küble

 


Bangladesh: Gewalt gegen ein christliches Dorf

Muslimische Polizeibeamte drangen am 24. März 2017 gewaltsam in das christliches Dorf Doripara in Bangladesh ein. Nun fordern Hilfswerke unabhängige Vermittlungen im Zusammenhang mit diesem Überfall, bei dem 25 Menschen verletzt wurden.

Vier nicht-uniformierte Polizeibeamte sollen ohne Polizeiausweis in die Wohnung der Christin Mina Dores eingedrungen sein und nahmen eine Geldsumme in Beschlag. Die Nachbarn wollten der Frau zu Hilfe kommen und schlugen auf die Polizisten ein, die Verstärkung riefen, so dass wenig später 30 Beamte vor Ort waren und gewaltsam gegen die Dorfbewohner vorgingen. Dabei wurden mehrere Wohnungen verwüstet und 25 Menschen verletzt.

Bisher hatten die Bewohner nicht den Mut, Anzeige zu erstatten, während die Polizei Anklage gegen die Dorfgemeinschaft erhob. Bereits in der Vergangenheit kam es zu willkürlichen Maßnahmen gegen Christen im Distrikt Gazipuzr.

Wie “Christian Solidarity Worldwide (CSW)” berichtet, werden Christen immer wieder Opfer des sog. „land grabbings“ und gewaltsamer Übergriffe.

Quelle: Fidesdienst – Foto: HMK