Zwischenruf eines deutsch-israelischen Autors

Von Klaus Moshe Pülz

UNSERE ZEIT IST DER BEGINN DER ENDZEIT (hebräisch.be-acharit ha-jamim) – Ja, es ist hohe Zeit, der gegenwärtigen Menschheit einen unbestechlichen Spiegel vorzuhalten.

Es geht hier nicht um machtbesessene Politiker oder eitlen Titelträger, denen lediglich die Unmaßgeblichkeit ihres eigenen Namens wichtig ist, sondern darum, was das Wort des allmächtigen Gottes uns imperativ (!) zu sagen hat, sozusagen als Hinweis für die letzte Wegstrecke der Menschheit, bevor der Heiland Jeschua (= Jesus) in der Macht und Herrlichkeit Gottes auf dem Ölberg wiederkommen wird (vgl. Sach. 14,4).

Ich hatte mehrfach in der Universität Tübingen (Theologicum) über Eschatologie (Lehre über die letzten Dinge der Menschheit = Endzeit) referiert, wobei die Studenten darüber keine Kenntnisse besaßen. Leider erschöpft sich die evangelische und katholische Lehre in vergangenen Ereignissen, aber prophetische Aussagen, die bis in unsere Neuzeit reichen, nimmt man unverständlicherweise nicht zur Kenntnis.

Gerade die Rückkehr des Volkes Israel in seine angestammte Heimat in Zion ist ein Fanal eschatologischen Charakters.

Theologen und Politiker wissen nicht einmal, daß der Terminus „Palästina“ vom römischen Kaiser Hadrian kreiert wurde als lateinische Bezeichnung der einstigen Philister. Damit wollte dieser Potentat zum Ausdruck bringen, daß die Juden in Judäa nichts mehr zu suchen haben und drohte mit der Todesstrafe, wenn ein Judäer (Jude) es wagen wollte, in seine angestammte Heimat zurückkehren zu wollen.

Die christliche Kirche wütete während der Zeit der Galuth (Exil) unter den Völkern am heimatlos gewordenen Volke Israel, anstatt die Juden mit Werken der Liebe das Evangelium ihres eigenen Messias Jeschua (Jesus) glaubhaft zu machen (Hebräer 10,23 f.).

Bedenkenlos werden die ehernen Auflagen unseres Messias menschlichem Gutdünken geopfert. Selbst ein Gesundheitsminister, der ein bekennender Homosexueller ist, erscheint täglich auf den Bildschirmen. Auch Mißbrauchsfälle einzelner katholischer Amtsträger läßt zunehmend an der Glaubwürdigkeit der christologischen Lehre Zweifel aufkommen.

Demgegenüber läßt die deutsche Regierungschefin Menschen aus muslimischen Ländern unbegrenzt in Deutschland einwandern und meint dabei, daß dies „gut“ sei! Ohne Kenntnis der Inhalte des muslimischen Glaubens mit dessen Welteroberunsplänen (Panislamismus) schuf diese Frau ein Klima der Überfremdung und eine künftige Gefahr, diese christlichen und jüdischen Ungläubige (arab.: kuffarim) auszubeuten, falls sie nicht zum Islam konvertieren. Ohne Terror aus diesen Reihen gäbe es heutzutage keine AfD-Partei!

Mit möglichst vielen Freizügigkeiten verführen nicht nur die Politiker, sondern auch Mediziner vor allem junge Menschen, ihre fleischlichen Gelüste auszuleben. Dabei haben Drogen- und Alkoholmißbrauch dazu geführt, daß jährlich zehntausend Menschen Suizid begehen.

Der Heiland vergleicht die Zeit vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots“ (Luk, 17,26-30). Wir müssen uns also vergegenwärtigen, daß das dereinst christliche Abendland letztendlich nicht zum Segen der Menschheit wurde, sondern in ein diesseitiges Denken und Handeln verfällt. Noah und Lot waren nicht müde, die Menschen ihrer Zeit auf die kommende Katastrophe hinzuweisen und forderten vergeblich die Umkehr (Buße) zur göttlichen Ordnung.

Und wenn wir die Auswirkungen der „Corona-Pandemie“ im täglichen Leben erleben, dann ist dies nicht einmal mit den Plagen zu erklären, die im Verlauf der Endzeit die Menschheit zur Umkehr führen soll. Gottes beide Zeugen werden nach Offb. 11,1-13 jene künftige Plagen vorhersagen.

Wenn wir zudem die Ausführungen unseres Messias im 24. Kapitel des Matthäus-Evangeliums studieren, werden wir zuvörderst gewarnt vor falschen Propheten und Heilsbringern, zu denen 500 Jahre später der falsche Prophet Mohammed gehört.

Diverse Theologien wie die Befreiungstheologie, Gott-ist-tot-Theologie, Feministische Theologie, Auschwitz-Theologie etc. wollen Zweifel wecken an der Glaubwürdigkeit des Evangeliums, das keiner Ergänzung bedarf.

Der Preis des Judentums besteht nach wie vor in der fortgesetzten Verwerfung des Messias Jeschua, den der Talmud als „etnan sonah“ (Geschenk einer Hure) bezeichnet. Andererseits glaubten Juden irrigerweise an etliche falsche Messiasse, bis hin in unseren Tagen an den „Lubawitscher Rebben“ Schneerson, der entgegen Micha 5,1 weder in Bethlehem geboren noch jemals israelischen Boden jemals betreten hatte. Seine „Habad“- Anhänger warten noch heute auf dessen Wiederauferstehung aus seinem New Yorker Grab.

Und während das Schiiten-Regime in Teheran darüber sinnt, den Staat Israel durch Atomwaffen zu zerstören, rüsten diktatorische Regime wie China, Nordkorea, Rußland etc. weiter auf, um letztendlich die Welt und damit ihren eigenen Lebensraum zu vernichten, ohne dabei zu bedenken, daß es dann auch keinen Sieger mehr geben wird, wenn die Atmosphäre atomar verseucht sein wird.

Ehe man sich anschickt, auf den Mars zu fliegen, sollten die Großmächte darum bemüht sein, einen dauerhaften Weltfrieden zustande zu bringen. Aber so weit reicht die allgepriesene menschliche Intelligenz offensichtlich nicht.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Schriftsteller und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 


Iran: Mutter nach Herzinfarkt-Tod erhängt

Zahra Esmaeili wurde am 17. Februar 2021 wegen Mordes an ihrem gewalttätigen Ehemann Alireza Zamani im Rajai-Shahr Gefängnis in der iranischen Stadt Karadesch erhängt, nachdem sie bereits durch einen Herzinfarkt gestorben war.

Sie musste zuvor 16 Hinrichtungen im Gefängnishof mitansehen und erlitt durch diesen Schock einen Herzstillstand, erklärt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Wie die IGFM weiter berichtet, hatte nicht sie, sondern ihre Tochter den gewalttätigen Vater – einen hochrangigen Agenten des iranischen Geheimdienstes – mit einer Pistole erschossen. Mutter und Kinder waren seit langer Zeit Opfer häuslicher Gewalt. Zahra Esmaeili gab den Mord zu, um ihre Tochter zu schützen.

„Während der Präsidentschaft von Hassan Rohani wurden insgesamt bereits mehr als 4.300 Menschen, davon mindestens 114 Frauen, hingerichtet. Viele Hinrichtungen werden heimlich durchgeführt, so dass die tatsächliche Zahl noch wesentlich höher sein dürfte. Dieser Fall zeigt erneut, dass der Iran kein Rechtsstaat ist. Deutschland muss zu solch gravierenden Menschenrechtsverletzungen des Irans Position beziehen und diese aufs Schärfste verurteilen“, erklärt Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.

Die bekannte Bürgerrechtsverteidigerin und politische Gefangene Nasrin Sotoudeh (siehe Foto), die aktuell im Qarchak Gefängnis inhaftiert ist, erklärt in einem Statement, das der IGFM vorliegt:

„Ich rufe die internationale Gemeinschaft und Menschenrechtsaktive weltweit auf, die Hinrichtungen im Iran kritisch zu beobachten – insbesondere die von religiösen und ethnischen Minderheiten sowie von Frauen – und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diese Exekutionen zu verhindern.“

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage im Iran


CDU-Politiker Ismail Tipi fordert entschlossene Gangart gegen Salafismus/Islamismus

Nach dem schrecklichen Mord an dem französischen Lehrer Samuel Paty hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine härtere Gangart gegenüber dem radikalen Islam angekündigt.

Nun soll dort ein neues Gesetz gegen den „islamistischen Separatismus“ verabschiedet werden. Es soll Parallelgesellschaften verhindern und stellt verbale oder physische Gewalt gegen Beamtinnen und Beamten unter Strafe.

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (siehe Foto) erklärt dazu:

„Durch das Gesetz soll beispielsweise der Heimunterricht verboten werden, der in Frankreich durchaus verbreitet ist. Nur in Ausnahmefällen kann dann das Kind in der Familie unterrichtet werden. Damit soll der Einfluss salafistischer Lehren vermindert und auch die Integration in die Gesellschaft, gerade aus den sogenannten „Banlieue“-Vierteln heraus, verbessert werden. Aber auch die Finanzierung der Moscheen durch ausländische Mächte soll mit dem Gesetz unterbunden werden“.

Für den türkisch-stämmigen Christdemokraten sind das gute Ansätze, um effektiv auf mehreren Ebenen gegen den radikalen Islamismus und die Verbreitung dschihadistischer Ideologien vorzugehen.

Nach dem Gesetz sollen künftig auch Moscheeprediger nicht mehr aus dem Ausland finanziert und ausgebildet werden, sondern ab 2024 nur noch in Frankreich.

„Dabei müssen wir aber auch das Internet im Blick haben. Nicht nur die Hinterhofmoscheen sind ein Ort, an dem junge Menschen radikalisiert und indoktriniert werden. Jugendliche verbringen teilweise Stunden am Tag in den sozialen Medien. Die Radikalisierung findet dort statt. So können sie gezielt und auch meist lange unbemerkt beeinflusst werden. Daher müssen wir auch hier genau hinschauen“, erklärt der CDU-Parlamentarier.

„Sicherlich ist bei all dem wichtig, dass der Islam nicht unter Generalverdacht gestellt wird. Doch für mich sind die Schritte, die Präsident Macron geht, notwendig, um gegen den radikalen Islam, den Salafismus und Dschihadismus effektiv vorgehen zu können. Hier sind meiner Meinung nach auch die moderaten Moscheegemeinden und Muslime gefordert, sich klar von den salafistischen und radikalen Strömungen abzugrenzen“, so Tipi, der einen noch entschiedeneren Kampf gegen Radikalislamismus und Dschihadismus auch in Deutschland fordert:

„Wir müssen auch hier bei uns Hassprediger von der Kanzel holen und salafistische Hinterhofmoscheen schließen, wir müssen Netzwerke der Dschihadisten zerschlagen und dafür sorgen, dass sich hier keine Parallelgesellschaften entwickeln oder Strukturen festigen, die weder unsere Werte teilen noch unsere Gesetze anerkennen.

Wir führen bereits einen intensiven Kampf gegen radikalen Islamismus, wir müssen ihn aber auch weiterhin mit aller Entschlossenheit führen und müssen mit allen zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln gegen radikale Islamisten, Salafisten und Gefährder vorgehen.“

Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/23/cdu-politiker-ismail-tipi-fordert-entschlossene-gangart-gegen-salafismus-islamismus/

.


Iran: Frauen im Knast erleiden „Jungfräulich-keitstests“, Isolationshaft und Sex-Übergriffe

Weil sie in einem Brief über die unmenschlichen Haftbedingungen für Frauen berichtet hatte, wurde die Fotografiestudentin Parisa Rafiei zu weiteren 15 Monaten Gefängnis verurteilt, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM).

Die politische Gefangene hatte schriftlich kritisiert, dass Frauen, die in Einzelhaft sitzen, Jungfräulichkeitstests sowie Folter über sich ergehen lassen müssen. Deshalb wurde sie nun vom Berufungsgericht in Teheran zusätzlich bestraft.
Bei ihrer Inhaftierung wurde Parisa Rafiei „Propaganda gegen das Regime“ und „Störung der öffentlichen Ordnung“ vorgeworfen.

Im April 2019 beschrieb sie in einem Brief die katastrophalen Haftbedingungen weiblicher politischer Gefangener. So sollte bei der Studentin beispielsweise auch der obligatorische Jungfräulichkeitstest durchgeführt werden. Diesen konnte sie trotz vieler Drohungen erfolgreich abwehren, durfte aber keine Beschwerde gegen diese Praxis einreichen. Wie die IGFM berichtet, wurde sie beim Verhör mit Schlägen, Folter und sogar mit Hinrichtung bedroht.

Studentenprotest endete im Gefängnis

Die 1997 geborene Parisa Rafiei wurde am 25. Februar 2018 vom Geheimdienst verhaftet, weil sie an den Demonstrationen zum Studententag im Iran teilgenommen und dabei die Freilassung inhaftierter Studenten gefordert hatte. Das Islamische Revolutionsgericht verurteilte sie wegen „Verschwörung gegen die nationale Sicherheit“, „Propaganda gegen das Regime“ und „Störung der öffentlichen Ordnung“ zu insgesamt sieben Jahren Gefängnis sowie 74 Peitschenhieben.

Außerdem dürfe sie zwei Jahre lang das Land nicht verlassen sowie kein Mitglied einer studentischen Organisation oder Partei sein. Im Oktober 2019 wurde das Urteil vom Obersten Gerichtshof genehmigt, aber im Dezember – nach einer bedingten Haftentlassung – zunächst auf ein Jahr Gefängnis verkürzt.
Weitere Informationen zur Menschenrechtslage im Iran


Irak: Premier würdigt Beitrag der Christen

„Der Irak wäre nicht der Irak ohne Christen“, sagte der irakische Premierminister Mustafa Al-Kadhimi am gestrigen Donnerstag, dem 18. Februar, bei einem Treffen mit Vertretern der christlichen Kirchen im Nahen Osten.

„Wir Iraker sind stark durch unsere kulturelle und religiöse Vielalt, und wir werden trotz finsterer Aktivitäten von Gruppen, die mit ihren Plänen, unser wundervolles Land zu zerstören, gescheitert sind, ein Symbol für Koexistenz, Toleranz und echte Staatsbürgerschaft bleiben“.

“Die Präsenz eingeborener christlicher Gemeinschaften im Irak seit apostolischen Zeiten”, bemerkte der irakische Ministerpräsident, „bestätigt die Fähigkeit zur Offenheit, die diese Zivilisationen kennzeichnet, die seit der Antike im territorialen Raum Mesopotamiens lebten“.

Al-Kadhimi ist ein ehemaliger Journalist und war Chef des irakischen Geheimdienstes und ist ein Freund des saudischen Prinzen Mohammed Bin Salman. Er war in den 1980er Jahren nach Großbritannien ausgewandert, von wo er nach Erlangung der britischen Staatsbürgerschaft nach dem Sturz von Saddam Husseins zurückkehrte.

Der armenisch-apostolische Erzbischof Avak Asadourian würdigte im Namen der Delegation die Bemühungen der irakischen Regierung, den kulturellen und religiösen Pluralismus der Nation zu schützen.

Im Juni 2020, kurz nach seinem Amtsantritt als Premierminister, drückte al Kadhimi seine Besorgnis über den stillen Exodus aus, der die christlichen Gemeinschaften schwinden lässt, die seit Jahrtausenden in den Gebieten des antiken Mesopotamien verwurzelt sind.

Quelle: Fidesdienst


Sahelzone: Millionen flüchten vor Islamisten

Dschihadistische Gewalt hat in den Ländern der Sahelzone die Flucht von Millionen Menschen verursacht. Laut dem Flüchtlingshochkommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) hat sich die Zahl der Menschen, die vor Gewalt in der Sahelzone Westafrikas fliehen, in den letzten zwei Jahren vervierfacht, wobei 2 Millionen innerhalb ihres eigenen Landes vertrieben wurden.

Mit Al Kaida und dem Islamischen Staat verbundene bewaffnete Gruppen haben ihre Reichweite in am Rande der Sahara erweitert und schüren ethnische Konflikte in Burkina Faso, Mali und Niger, vor denen ganze Gemeinschaften fliehen. Über die Hälfe der Binnenflüchtlinge der Region leben in Burkina Faso, wo viele gezwungen sind, im Freien zu schlafen und oft nicht genug Wasser haben.

Quelle: Fidesdienst


Pakistan: 14-jährige Christin Maira entführt, zwangsverheiratet und zum Islam gezwungen

In Pakistan ist erneut ein minderjähriges Mädchen entführt, zwangsverheiratet und zur Konversion zum Islam gezwungen worden. Es handelt sich um die 14-jährige Katholikin Maira Shahbaz (siehe Foto) aus Faisalabad.

Der Haupttäter, Muslim Mohamad Nakash, habe das Mädchen zur Frau genommen und gezwungen, ihren christlichen Glauben aufzugeben.
Laut Zeugenaussagen wurde das Mädchen am 28. April 2020 von drei Männern auf offener Straße in ein Auto gezogen. Beim Wegfahren hätten die Männer in die Luft geschossen.


In einem Schnellverfahren vor dem Magistratsgericht Faisalabad habe der Entführer Dokumente vorgelegt, die belegen sollten, dass er und das Mädchen bereits im vergangenen Oktober geheiratet hätten; zudem sei das Mädchen bereits 19 Jahre alt.

Am Tag der Verhandlung seien rund 150 Männer zum Gericht gekommen, um den Entführer zu unterstützen. Diese hätten auch Druck auf den Staatsanwalt ausgeübt.
Mairas Familie habe anhand von Urkunden, kirchlichen Dokumenten und Schulunterlagen zu beweisen versucht, dass Maira noch minderjährig sei. Das Gericht aber gab dem Entführer recht. Dieser ist bereits verheiratet und Vater zweier Kinder.

Nighat Shahbaz, die Mutter der Entführten, wurde nach der Tat mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert.

Die christliche Organisation Hoffnungszeichen hat einen Online-Appell initiiert, der an Präsident Arif Alvi von Pakistan gerichtet ist und die Freilassung von Maira Shahbaz fordert: https://www.hoffnungszeichen.de/engagieren/protestieren/pakistan-minderjaehrige-christin-entfuehrt

Quelle (Text / Foto) und weitere Infos hier: http://www.akm-online.info/


USA: Bidens israelfeindliche Geldgeber

In der JÜDISCHEN RUNDSCHAU schreibt deren Autor Daniel Greenfield über dubiose Groß-Spender für den Wahlkampf von Joe Biden u. a. Folgendes:

Die Liste der Spender für Joe Bidens Wahlkampf liest sich wie ein wahres Gruselkabinett islamischer und israel-feindlicher Einflussgruppen. Die Liste derer, die es geschafft haben, mindestens 100.000 Dollar für Biden zu sammeln, enthält einige der üblichen demokratischen Politiker und großen Parteispender zusammen mit manch anderen Namen.

Zum Beispiel den von Jamal Abdi. Er ist der geschäftsführende Direktor von „NIAC Action“ und ehem. Politikdirektor des „National Iranian American Council“, oft als die Iran-Lobby schlechthin bezeichnet.

„NIAC Action“ ist der Lobby-Arm der NIAC – und obwohl er behauptet, die persische Diaspora in Amerika zu vertreten, haben iranische Amerikaner ihm vorgeworfen, die Argumente des iranischen Regimes zu verbreiten.

„Der NIAC gibt vor, die Interessen von Iranern zu unterstützen, die sich in den USA aufhalten, aber in der Praxis zielt er darauf ab, die Interessen der Islamischen Republik zu schützen“, sagte Shervan Fashandi, ein Mitglied der Opposition gegen das iranische Regime.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: https://juedischerundschau.de/article.2021-01.regierungswechsel-in-den-usa-joe-bidens-dubiose-geldgeber.html

Unsere Berichterstattung über die milliardenschwere Abtreibungslobby als weitere Finanziers für Bidens Wahlkampf: https://charismatismus.wordpress.com/2020/12/05/milliardar-bloomberg-finanzierte-bidens-wahlkampf-und-die-abtreibungsagenda/


Unionsfraktion beklagt: Christenverfolgung steigt weiter weltweit dramatisch an

Die christliche Hilfsorganisation Open Doors hat am heutigen Mittwoch ihren jährlichen Weltverfolgungsindex vorgestellt.

Dazu erklärt Volker Kauder, in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zuständig für Wertethemen, Religionsfreiheit und den Einsatz gegen Christenverfolgung:

„Im jährlich vorgelegten Weltverfolgungsindex belegt die Hilfsorganisation Open Doors, dass die Verfolgung von Christen weltweit weiter dramatisch zugenommen hat. Damit wird auch der zweite Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit bestätigt, der diesen Befund ebenfalls dokumentiert.

Diese Entwicklung ist Anlass zu großer Sorge und darf nicht einfach so hingenommen werden. Seit vielen Jahren müssen wir eine Zunahme der Verfolgung von Christen konstatieren, wie gerade auch der jährlich erstellte Weltverfolgungsindex jetzt wieder anschaulich dokumentiert.

Religionsfreiheit und Christenverfolgung muss jetzt endlich zum Thema in der EU und bei internationalen Treffen der Staats- und Regierungschefs gemacht werden. Es ist richtig, dass wir uns mit dem Klimaschutz befassen. Aber genauso wichtig ist jetzt, das Thema Religionsfreiheit und Christenverfolgung ganz oben auf die internationale Tagesordnung zu setzen.

Ein besonderes Augenmerk muss auf die Situation im Iran gelegt werden. Im Weltverfolgungsindex von Open Doors steht der Iran jetzt auf Platz 8. Das hängt damit zusammen, dass Apostasie, also die Lossagung vom Islam, dort mit der Todesstrafe bestraft werden kann. Die Bundesregierung muss deshalb ihre Haltung zur Abschiebung von zum Christentum konvertierten Iranern ändern.

Hintergrund:
Der Weltverfolgungsindex 2021 umfasst eine Rangliste von 50 Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Open Doors zufolge sind in Nordkorea derzeit zwischen 50.000 bis 70.000 Christen in Straflagern für politische Häftlinge inhaftiert. Werden Christen dort entdeckt, drohen ihnen die Hinrichtung oder Zwangsarbeit bis zum Tod.

In der Liste folgen unverändert wie im vergangenen Jahr Afghanistan (2), Somalia (3), Libyen (4) und Pakistan (5). Alarmieren muss die Feststellung, dass im Vergleich zum Vorjahr die weltweit dokumentierte Zahl der Tötungen von Christen aufgrund ihres Glaubens von 2.983 auf 4.761 gestiegen ist.


Pakistan: Zwei junge Christinnen ermordet

Zwei junge christliche Schwestern, Abida (26) und Sajida (28), die in der christlichen Kolonie Makhan in der Nähe von Lahore in Pakistan leben, wurden im vergangenen Dezember ermordet, nachdem sie sich geweigert hatten, zum Islam zu konvertieren.

Die Polizei verhaftete zwei muslimische Männer, Mumtaz Khan und Muhammad Naeem, die verdächtigt wurden, die Frauen getötet zu haben.

Wie Mushtaq Masih, Sajidas Ehemann, berichtet haben beide Schwestern in einer Pharmafabrik gearbeitet und waren seit dem 26. November 2020 verschwunden. Die Familien meldeten das Verschwinden der Polizei. Beide Schwestern hatten wiederholt berichtet, dass sie von ihren beiden Arbeitskollegen Muhammad Naeem und Mumtaz Khan sexuell belästigt wurden, die sie auch aufgefordert hatten, zum Islam zu konvertieren.

Die Nachricht von dem Mord wurde in den letzten Tagen von der Polizei bestätigt. Nach Angaben der Beamten, die die Leichen gefunden hatten, wurden beide Schwestern auf die gleiche Weise ermordet: Sie wurden mit Handschellen gefesselt und erwürgt.

Der evangelische Pastor Amir S. Masih, der der Familie der Opfer begleitet, berichtet gegenüber dem katholischen Fidesdienst, dass der größte Teil der Bevölkerung der Makhan-Kolonie aus Armen und Analphabeten besteht, die „keine andere Wahl haben, als als Arbeiter in den umliegenden Fabriken zu arbeiten , um Kleidung, Schuhe, Medikamente und verschiedene Materialien herzustellen“.

„Christliche Arbeiter werden misshandelt und gelten als minderwertig gegenüber Muslimen, während christliche Mädchen – besonders attraktive junge Frauen – belästigt werden und zum Objekt muslimischer Männer werden“, sagt der protestantische Geistliche.

Quelle: Fidesdienst – Gemälde: Evita Gründler