Wie der Koran zwischen einer Ethik für Juden und seiner eigenen unterscheidet….

Den folgenden Leserbrief richtete Dr. Christoph Heger am 15.1.2015 an die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung); leider wurde er nicht veröffentlicht. Da wir den Inhalt sehr aufschlußreich finden, stellen wir ihn hiermit online:

Nicht nur Rainer Hermann in seinem Beitrag „Eine Tötungslizenz?“ in FAZ vom 9.1.2015, auch Imame islamischer Verbände zitierten jüngst auf der „Mahnwache“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin verfälschend Vers 32 von Sure 5: „Wenn jemand einen Menschen tötet, der keinen anderen getötet, auch sonst kein Unheil auf Erden gestiftet hat, so ist’s, als töte er die Menschen insgesamt“ (so Rainer Hermann). Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Wie schön wäre es, wenn sich die Muslime den Inhalt dieser Maxime zu eigen machen könnten!

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln-Ehrenfeld

Tatsächlich führt die Unvollständigkeit des Zitats in die Irre, heißt doch der Vers vervollständigt: „Aus diesem Grunde haben Wir [nämlich Allah] den Kindern Israels vorgeschrieben: Wenn jemand einen Menschen tötet, der keinen anderen getötet, …“

Nach dem koranischen Wortlaut ist also nicht den Muslimen, sondern den Juden eine solche Ethik von Gott auferlegt!

Die Aufgabe der Muslime ist dagegen in dem folgenden Vers 5:33 beschrieben, der an den Vers zuvor mit einem anknüpfenden „innamā / jedoch, vielmehr, indessen“ anschließt:

„Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten … ist indessen der, dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie eine gewaltige Strafe …“

Die Verknüpfung der Auflage, die Allah den Juden gemacht hat, mit dem ganz anderen, brutalen Gesetz für Muslime im unmittelbar folgenden Vers kann keinem Koranleser entgehen.

Man muss leider mit Sorge feststellen, dass solcher Art Täuschung der gutgläubigen Öffentlichkeit durchaus verbreitet ist. Um eine politisch kommode Unterscheidung von Islam und „Islamismus“ aufrecht zu erhalten, wird allgemein verschleiert, dass die „Islamisten“ sich sehr wohl auf die praktisch von allen Muslimen angenommenen Fundamente des Islams berufen können: auf den Koran und den “Brauch des Propheten“.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Syrien: Kinder bemalen Hauswände in der kriegsgeschädigten Stadt Homs

Bunte Farben im Grau der Zerstörung: Kinder und Jugendliche bemalen Hauswände in einer der Straßen in der vom Krieg heimgesuchten Altstadt von Homs. „So sollen nach den heftigen Kämpfen wieder Hoffnung und Freude in unserer Stadt einkehren“, erklärt der syrisch-orthodoxe Pfarrer Lukas Awad. 

Zerstörte Häuser in der Altstadt von Homs.„Jugendliche unserer Pfarrei hatten die Idee, eine ,Straße der Hoffnung‘ zu gestalten. Sie haben dazu Kinder aus ganz Homs eingeladen. Sie wollten den Kleinen eine Freude machen und die Eltern ermutigen, wieder in die Altstadt zurückzukehren.“

FOTO: Zerstörte Häuser in der Altstadt von Homs

Homs hatte vor dem Ausbruch des syrischen Krieges eine große christliche Gemeinde. Besonders in der Altstadt mit ihren Kirchen lebten viele Christen. Bis ins erste Jahrhundert reicht die christliche Präsenz zurück. Die Kirche der Jungfrau Maria soll sogar schon im Jahr 50 nach Christus errichtet worden sein.

Doch im Februar 2012 erreichte der immer brutaler werdende syrische Krieg auch das strategisch wichtig gelegene Homs. Die Christen flohen aus der Altstadt. Nur einige wenige blieben, nachdem Rebellengruppen das Gebiet erobert hatten.

Die Mehrheit suchte Zuflucht in anderen Teilen der Stadt oder verließ die Gegend ganz. Mitte 2014 brachten Regierungstruppen die Altstadt wieder unter ihre Kontrolle. Doch die Zerstörungen sind noch immer unBunte Bilder verzieren die zerstörten Hauswände in der Straße der Hoffnung in Homs.übersehbar.

„Absicht der Jugendlichen war es, die Christen zu ermutigen, trotz der Zerstörungen wieder in ihre Häuser in der Altstadt zurückzukehren. Und sie haben Erfolg: Nach diesem Projekt der ,Straße der Hoffnung‘ kamen viele zurück, besonders in die bemalte Straße“, erklärt Pfarrer Lukas.

Dutzende Familien hätten sich seither von der Initiative inspirieren lassen, berichtet der Priester weiter. Manche Familien hätten Bilder des Projekts im Fernsehen gesehen und sich danach für die Rückkehr in ihre alte Heimat entschieden.

„Das Gebiet ist schließlich sicher“, gibt Pfarrer Lukas zu bedenken:

„Auch die Infrastruktur funktioniert einigermaßen. Drei Stunden haben wir Strom, dann wieder keinen. Das Hauptproblem sind die großen Zerstörungen der Häuser und der Mangel an Arbeit. Außerdem ist alles furchtbar teuer, auch Baumaterial. Wir als Kirche tun aber, was wir können. Besonders der Wiederaufbau der Wohnungen hat für uns Priorität.

Trotz der Fortschritte: Zu Ende sind der Krieg und seine Gefahren nicht. Daran wurden die Menschen in Homs erinnert, zum Beispiel als die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ die 120 Kilometer entfernte Stadt Palmyra eroberte oder als der katholische Priester Jacques Mourad Ende Mai entführt wurde.

„Als Palmyra erobert wurde, flohen alle Christen von dort. Nach der Entführung von Pater Jacques sind Christen aus Qaryatayn, wo er zu Hause war, weggegangen. Sie alle haben Angst vor dem IS. Auch die Menschen hier in Homs werden von dieser Angst erfasst. Sie fürchten, dass der Krieg zurückkehrt.“

Die Menschen würden viel beten, berichtet Pfarrer Lukas. Dass Bischöfe, Priester und Ordensleute auch in den schlimmsten Zeiten nie von der Seite ihrer Gemeinden gewichen seien, habe das Vertrauen in die Kirche gestärkt. „Wir als Kirche tun alles, was wir können, um unsere Gläubigen geistlich, aber auch materiell zu stärken.“

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2015/07-22-syrien-mit-frohen-farben-gegen-krieg-und-zerstoerung-oliver-maksan


Causa Marcel Rohrlack: Das eiserne Schweigen in der grünen und queeren Szene

Von Dr. David Berger

Der Fall des schwulen Sprechers der Grünen Jugend München, Marcel Rohrlack, der auf dem Nachhause weg vom CSD München von einer Gruppe junger Männer – aus homophoben Motiven – angegriffen und am Auge verletzt wurde, führt zunehmend zu immer kontroverseren Diskussionen. pressefotoberger11

Diese beziehen sich auf sein Interview mit der Huffington Post, in dem er der AfD und den „Besorgten Eltern“ die Schuld an dem ihm angetanen Unrecht gegeben hatte.

Seitdem durch die Suchmeldung der Polizei bekannt wurde, dass es für die Thesen Rohrlacks keinen Anhaltspunkt gibt, hat sich auch die Stimmung in den sozialen Netzwerken deutlich gedreht. Auf dem Facebook-Profil Rohrlacks, auf dem er selbst den Vorfall zuerst bekannt und fotografisch dokumentiert hat, überwiegen nun die kritischen Kommentare.

Dies rührt auch daher, dass die Polizei von einem „südländischen Aussehen“ der Täter spricht – was viele als Hinweis darauf interpretieren, dass es sich bei den Angreifern um junge Männer mit muslimischem Migrationshintergrund gehandelt hat. (http://www.taz.de/!5169513/)

Viele Facebook-Kommentare zeigen Ängste und eine Wut im Bauch, für die der Fall Rohrlack nur ein Auslöser war. Daher dann auch die fast zornigen Kommentare auf den strategischen Umgang Rohrlacks mit dem Vorgefallenen. pc_pi

So schreibt ein Kommentator: „Ich würde ja sehr gerne sagen, dass es mir leid tut, Herr Rohrlack. Aber das wäre eine Lüge.  Ich selber bin homosexuell, aber das, was Ihr da veranstaltet, musste ja auf lange Sicht zwangsläufig in sowas münden. Eure Affenliebe kommt Euch teuer zu stehen. Seit Jahrzehnten wird genau vor sowas gewarnt. 

Mit dem Feind auf Kuschelkurs zu gehen ist wie reine Blausäure trinken in der Erwartung, dadurch unsterblich zu werden. Ich möchte Dir dennoch vom ganzen Herzen gute Genesung wünschen und alles Glück dieser Erde, lieber Marcel.“

Und ein anderer bemerkt: „Ich bin für die Homoehe und gegen die Ausgrenzung von Schwulen und Lesben, aber auch dagegen, noch mehr Menschen ins Land zu holen, die einer Mittelalterreligion angehören und alles Westliche hassen und verdammen, daher kann ich eine gewisse Schadenfreude nicht verleugnen. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.“ foto-dcubillas-www_freimages_com_

Warum herrscht bei Opfer und Grünen nun eisernes Schweigen zu den Tätern?

Auch die, die vorher ganz auf der Seite des Grünen-Politikers standen, fragen nun mit Nachdruck an, was man nun zu den Tätern sagen können. So schreibt ein Facebook-Kommentator auf dem Profil von Marcel: „Sehr geehrter Herr Rohrlack, wurden die Täter gefasst? Waren es die üblichen nationaldeutschen Nazis? Warum wird nirgends ein Wort über die Täter verloren? Worauf beziehen Sie sich mit „be proud“?

Schweigen zu den Tätern nährt Spekulationen

Von dem Jungpolitiker und seiner Partei gibt es bislang zu den drängenden Fragen keine offizielle Stellungnahme.

Bester  Boden dafür, dass andere sich der Sache annehmen. So etwa der Ex-Muslim und Menschenrechts-Aktivist Kaya Cahit in verschiedenen Facebook-Posts: https://www.facebook.com/kayacahit.

So schreibt er: „Wie dumm muss man sich eigentlich fühlen, sich so beherzt gegen JEDE Kritik an Muslimen und Islam einzubringen, um dann ausgerechnet von Muslimen als kranke Schwucht*el gesehen und zusammengeschlagen zu werden? So geschah es diesem Typen. Er ist Sprecher der Grünen Jugend München, eine Vorfeldorganisation islamistischer Gruppen, wenn man ihren Schwachsinn durchliest.

Es ist kein Geheimnis, dass die Mehrheit der Muslime Schwule nicht nur nicht mögen, sondern regelrecht verachten. Ich könnte es gut verstehen, wenn man die Teile der modern denkend und lebenden Muslime in Schutz nimmt, die zu Unrecht angegriffen werden. Aber sich für ALLE stark zu machen und nichts Kritisches zuzulassen führt eben dazu, dass man auch die großen Gruppen von Neandertalern verteidigt, die sich unter Muslimen finden lassen: man verteidigt also Menschen, die einen selbst für krank und pervers halten und bei der ersten Gelegenheit vermöbeln, wie das Beispiel hier bestens zeigt!“

AfD-Vertreter kritisiert Blindheit gegenüber Islam

Auch die „Homosexuellen in der AfD“ haben sich nun in der Sache zu Wort gemeldet. Der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete und Bundessprecher der Homosexuellen in der AfD, Alexander Tassis, erklärt dazu: Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

Es sei bereits „soweit gekommen, dass politische Korrektheit selbst körperliche Angriffe von Ausländern auf Schwule rechtfertigt. Nicht die Angreifer sind für ihre Taten verantwortlich, sondern sie werden scheinbar von der deutschen Kultur zu ihrer Schwulenfeindlichkeit getrieben.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Ja, die Angreifer sind die Opfer von „Islamophobie“. Das stellt die Dinge auf den Kopf und Herr Rohrlack hat die gesamte Ideologie der politischen Korrektheit geschluckt.

Es wird einmal eine Zeit kommen, an dem die Schwulenbewegung erkennen wird, dass sie spätestens in der Mitte des zweitens Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts vom Wege der Emanzipation abgekommen ist und Teil der Politischen Korrektheit geworden ist. Wer sich mit diesen Strang der Geistesgeschichte verbündet, wird daran langfristig als Homosexueller aufgeknüpft und nicht nur, wie aktuell geschehen, zusammen geschlagen werden.“

Realistische Debatte ist überfällig

Es bleibt aber nicht bei in der Sache harten, aber fairen Kommentaren: In vielen Facebook-Kommentaren sind auch homophobe Untertöne hörbar, so dass eine Facebook-Kommentatorin, offensichtlich eine Verwandte Rohrlacks, bereits zur Mäßigung aufgerufen hat.

Wenig hilfreich sind dabei die Kommentare von gewaltbereiten Rohrlack-Fans: ein Richard Polle etwa kündigt an, dass sich der genannte Islamkritiker Kaya Cahit bei ihm „ein Veilchen abholen kommen“ kann: „Oder auch zwei“.

Irgendwie hat man den Eindruck, dass man die mit der versuchten politischen Instrumentalisierung gerufenen Geister nun nicht mehr los wird und sie sich gegen den wenden, der zuerst Opfer der Sache war – und ihn nun zum zweiten Mal zum Opfer machen. Dass Marcel daran nicht unbeteiligt war, mag man zurecht einwenden.

Vielleicht ist es noch nicht zu spät: Wir brauchen jetzt eine kritische Debatte zum Verhältnis Islam und Homosexualität in Deutschland.

Ob es angemessen ist, das  –  angesichts seines jugendlichen Alters  –  zu tun, scheint sehr fraglich. Jetzt wäre es Zeit, ihm strategisch klug die Augen für das zu öffnen, was da passiert ist, ihn vor einem weitergehenden Stockholm-Syndrom zu bewahren  – und den längst überfälligen Diskurs zum Verhältnis Islam und Homosexualität (auch in Deutschland) nicht denn (virtuellen) Stammtischen zu überlassen.

Unser Autor Dr. David Berger ist Philosoph, Theologe und Publizist; er lebt in Berlin und wurde Anfang dieses Jahres wegen islamkritischer Äußerungen als Chefredakteur des Homosexuellen-Magazins “Männer” gefeuert: https://charismatismus.wordpress.com/2015/02/02/dr-david-berger-flog-wegen-islamkritik-aus-der-chefetage-der-manner-zeitschrift/

Erstveröffentlichung dieses Beitrags hier: http://journalistenwatch.com/cms/71873/


Der 95-jährige Jude Lord Weidenfeld rettet Christen vor dem IS-Terror

Medien-Kritik wegen Beschränkung auf Christen

Der jüdische Verleger und Publizist Sir Arthur George Weidenfeld (London) hat eine Rettungsaktion für Christen gestartet, die in Syrien und im Irak von der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) bedroht sind. 100714052333-b1-

Der 95-jährige gebürtige Österreicher sieht sich dazu aus Dankbarkeit verpflichtet. Er war 1938 mit einem Transport für jüdische Kinder vor der Nazi-Herrschaft gerettet und von Christen in England aufgenommen worden. Sie gehörten der Brüderbewegung, den sogenannten „Plymouth Brethren“, an.

Jetzt will Weidenfeld mit der „Operation Safe Haven“ (Sicherer Zufluchtsort) zusammen mit anderen Humanisten 2000 christliche Familien vor dem IS-Terror retten und in Europa ansiedeln. Die ersten 150 Christen wurden am 10. Juli mit Zustimmung des syrischen Assad-Regimes und der polnischen Regierung nach Warschau ausgeflogen. Sie sollen dort mit finanzieller Unterstützung der Operation Safe Haven eine neue Heimat finden.

“Für Muslime können andere etwas tun”

Wie die Londoner Zeitung The Times berichtet, ist die Aktion wegen angeblicher religiöser Diskriminierung auf Kritik gestoßen, denn sie beschränkt sich auf die Rettung von Christen.  Kundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Lord Weidenfeld, der 1945 in England das Verlagshaus „Weidenfeld & Nicolson“ gründete und als Kolumnist der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ tätig ist, begründet seine Rettungsaktion für Christen damit, dass er noch eine Schuld zu begleichen habe. Christen in England hätten die jungen Leute aus den „Kindertransporten“ aus Nazi-Deutschland aufgenommen: „Wir Juden sollten dafür dankbar sein und etwas für die gefährdeten Christen tun.“

Weidenfeld weist die Kritik wegen angeblicher religiöser Diskriminierung zurück: „Ich kann nicht die ganze Welt retten, aber es gibt Möglichkeiten für Juden und Christen. Andere können etwas für Muslime tun.“

Er sei vor allem von der Tatenlosigkeit der Weltgemeinschaft entsetzt, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Als Angehöriger einer Generation, die sich noch an die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg erinnern könne, beunruhige ihn das besonders. Die kühnen Kurden hätten im Kampf um Kobane gezeigt, dass man den IS besiegen könne. Doch eine uneinige Welt bereite den Terroristen den Weg.

Quelle: http://www.idea.de


Israel: Christen zunehmend besorgt über IS-Propaganda in Jerusalem

Radikal-islamische Übergriffe gegen Christen nehmen zu

Am 25. Juni 2015 wurden in Ost-Jerusalem Flugblätter mit der schwarzen Flagge des “Islamischen Staates” (IS) von einer Gruppierung verteilt, die sich selbst “Islamischer Staat in Palästina” nennt. Darin werden Christen aufgefordert, die Stadt vor dem Ende des Ramadan am 18. Juli 2015 zu verlassen. Andernfalls würden sie ermordet. Junge Christin bei Gottesdienst für den Frieden in Syrien

Auch gegen Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas wurden Drohungen ausgesprochen. Christen in Jerusalem haben sich vor dem Hintergrund wiederholter islamistischer Gewaltankündigungen besorgt geäußert und um Gebet gebeten.

Leiter verschiedener christlicher und islamischer Gemeinschaften in Jerusalem verurteilten die Botschaft der Flugblätter einhellig. Der Generaldirektor der Caritas in Jerusalem, Raed Abusahliah, teilte mit, der Vorfall habe einige Unruhe ausgelöst und zeige die Verwundbarkeit der christlichen Gemeinschaft in Jerusalem.

In den letzten Monaten kam es in der Jerusalemer Altstadt immer wieder zu Feindseligkeiten gegen Christen. So griffen am 5. Mai 2015 muslimische Jugendliche von Christen bewohnte Privathäuser an. Außerdem rissen sie das Kreuz vom Patriarchat der Äthiopischen Kirche in Jerusalem und sprühten Graffitis mit antichristlichen Inhalten auf die Außenmauer.

Berichten zufolge hat es unter Palästinensern in letzter Zeit verstärkte Aktivitäten des IS gegeben. Anfang Mai 2015 wurde am Flughafen Ben Gurion eine Postsendung aus der Türkei nach Ramallah abgefangen. Das Päckchen enthielt 120 Ringe mit den Insignien des IS. Sicherheitsbeamte werteten den kleinen Vorfall als Indiz für ein gewisses Maß an Verbundenheit zwischen palästinensischen Gruppierungen und dem IS.

Scheich Issam Ameera, ein Imam an der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg, stellte kürzlich eine Predigt mit dem Titel “Der Islamische Staat ist der Hüter von Religion und Staat” ins Internet. Darin führte er aus, dass ein Muslim in ständigem Krieg mit dem “polytheistischen Feind” leben müsse, also ein klarer Bezug zu den Christen.

HINWEIS: Am 4. und 5. Juli 2015 sprechen Christen aus Verfolgungsländern bei der Open Doors Jubiläumskonferenz in Karlsruhe.

Foto: Bistum Regensburg


Israel: Regierungschef Netanjahu und der Verteidigungsminister besuchen Terroropfer

Seit 2014 hat Israel über 200 Attentate vereitelt

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Moshe Yaalon haben am Mittwoch (1.7.2015) die Opfer der Terroranschläge in Jerusalem besucht.

Im Krankenhaus Hadassah-Ein Kerem trafen sie die IDF-Militärpolizistin, die Anfang der Woche am Grab Rachels niedergestochen wurde, und einen Mann, der bei dem Attentat in der Nähe von Shilo am Montag (29.6.2015) angeschossen wurde.

BILD: Netanyahu und Verteidigungsminister Yaalon besuchten Terroropfer in Jerusalem (Foto: GPO/Kobi Gideon)

Ministerpräsident Netanyahu sagte:

„Wir haben gerade die Verletzten besucht, die mutig, besonnen und sehr stark waren. Der Verteidigungsminister wünschte ihnen eine schnelle Besserung. Natürlich sprechen wir auch Eliezer und Sarah Rosenfeld, die vor Kurzem ihren Sohn Malachi, einen außergewöhnlichen und besonderen jungen Mann, verloren haben, unser Beileid aus. Wir teilen ihr Leid. Es gibt keinen größeren Kummer, als den der Eltern, die einen Sohn oder eine Tochter verloren haben. Die Herzen aller Israelis sind bei ihnen.

Der Terrorismus klopft an unsere Grenzen. Der Islamische Staat (IS) befindet sich in der Nähe der Golanhöhen. Zurzeit ist er auch in Ägypten, in der Nähe von Rafiah, mit Blick auf unsere Grenzen. Wir sind vereint mit Ägypten und vielen anderen Ländern im Nahen Osten und in der Welt im Kampf gegen den extremen islamischen Terrorismus, der von zwei Akteuren angeführt wird: von Iran und den schiitischen Extremisten, von dem Islamischen Staat und den sunnitischen Extremisten sowie von anderen Fraktionen wie Hamas.

Wir bekämpfen sie. Wir wissen, dass sie auch innerhalb unserer Grenzen zuschlagen, wie in diesem Fall, aber wir wissen auch, dass wir seit Beginn des letzten Jahres über 200 Attentate vereitelt haben.“


Freiburg: “Konradsblatt” stellt konservative Christen unter Extremismus-Verdacht

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel “Erschreckende Verbindungen” schlägt das “Konradsblatt”, die katholische Kirchenzeitung für das Erzbistum Freiburg, jetzt regelrecht Alarm:

Es geht – wie könnte es anders sein  – um die angeblich so innigen Kontakte zwischen konservativen Christen und “rechtsextremen” Gruppierungen. Konradsblatt 25-2015 S. 25

Oho, da hätte man gerne Roß und Reiter gewußt, doch das Bistumsblatt verweigert klare und konkrete Auskünfte.

Stattdessen bewegen sich die Vorwürfe, welche in der aktuellen Ausgabe (Nr. 25/2015) ausgiebig ausgewalzt werden, in wolkigen, schein-akademischen Schlaumeiereien, die betont abstrakt und soziologisch gestelzt präsentiert werden, um den Anschein wohlfeiler Wissenschaftlichkeit zu erwecken.

Dabei geraten nicht etwa nur vermeintlich “rechtskatholische” Kreise ins Visier der Faschistenkeule bzw. linken Gedankenpolizei, sondern auch sogenannte “Rechts-Evangelikale”.

Das zweiseitige Interview ist leider online nicht zugänglich, liegt uns aber aus der Print-Ausgabe vor (siehe hier das Foto der Interview-Seite 24).

Der Text besteht aus einer Einführung der Konradsblatt-Redaktion und einem Gespräch mit Sonja Angelika Strube, ihres Zeichens Privatdozentin an der “interdiziplinären Forschungsgruppe “Frieden, Religion, Bildung” (Uni Osnabrück).

Die katholische Rechtsextremismus-“Expertin” hat unlängst ein Buch mit dem Titel “Rechtsextremismus als Herausforderung für die Theologie” beim Herder-Verlag herausgebracht.

Auf ein Werk, das sich mit demLinksextremismus als Herausforderung….” befaßt, werden wir wohl noch lange warten müssen, falls es überhaupt je erscheint….

“Christen und rechte Ideologie” im Visier

Mit der katholischen Theologin Strube führte die Redaktion also ein “Gespräch über Christen und rechte Ideologie”, wie es eingangs vielsagend heißt.

Die Dame zeigt sich “schockiert” darüber, daß “sich christlich verstehende Internetseiten” Kontakte pflegen zu Medien der “intellektuellen Neuen Rechten” sowie zu “extrem islamfeindlichen Medien.”

Sodann weiß die Buchautorin zu berichten, daß “gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit” (!) sowie “rechtsextreme Einstellungen” unter Christen sogar “etwas überdurchschnittlich verbreitet” seien, wie “verschiedene Studien” angeblich herausgefunden hätten. 4077304320

Merkwürdigerweise weiß man aus der breitflächig angelegten KFN-Studie von Prof. Dr. Christian Pfeiffer (dem früheren SPD-Minister) genau das Gegenteil: Je frommer, je religiöser junge Christen denken, desto friedlicher und toleranter sind sie eingestellt.

Übrigens ergab sich bei jungen Muslimen das genaue Gegenteil: Je religiöser, desto aggressiver die jeweiligen Ansichten, desto gewaltbereiter die Personen insgesamt!

(Näheres dazu im ZDF-Portal: http://www.zdf.de/forum-am-freitag/interview-mit-prof.-christian-pfeiffer-5348222.html)

Aber vielleicht befaßt sich Frau Strube lieber nur mit jenen Studien, die ihr eigenes Weltbild zu bestätigen scheinen?

Außerdem läßt sie uns gerne an ihrem weiteren Wissen teilhaben: “Aktuell lässt sich eine Zusammenarbeit zwischen rechtschristlichen und politischen  rechten Gruppierungen besonders deutlich bei den Themenbereichen Islam, Christenverfolgungen und Familie feststellen.”

Aber sicher doch: Wer sich mit derart verdächtigen “Themenbereichen” befaßt, sollte genauer unter die Lupe der roten Oberaufseher genommen werden, damit solche Pfui-Themen ausgegrenzt und zukünftig alles mit rechten – äh: linken!  – Dingen zugeht.

“Christen sind nicht nur Verfolgungsopfer”

“Islamfeindliche Gruppen erwecken”, so behauptet die Theologin munter weiter, “den Eindruck, Christen wären immer nur Verfolgungsopfer, nie Täter, und sie würden ausschließlich durch Muslime verfolgt. Beides stimmt nicht mit den weltweiten Realitäten überein.” IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Leider versäumt es die Autorin, ihren Lesern zu erklären, wie die “weltweiten Realitäten” aus ihrer speziellen Sicht aussehen  – und wo die Christen denn bittschön als “Täter” agieren. Die Redaktion des “Konradsblatts” hält es auch nicht für nötig, hierbei nachzufragen, sondern stellt dieser Dame eine Gefälligkeitsfrage nach der anderen!

Abgesehen davon ist es schlicht Unsinn, “islamfeindlichen Gruppen” die Behauptung zu unterstellen, Christen würden “ausschließlich” durch Muslime verfolgt. Gerade in islamkritischen Kreisen wird die Verfolgung von Christen in kommunistischen Staaten wie Nordkorea oder Rot-China ebenfalls häufig thematisiert (von Frau Stube freilich mit keinem einzigen Wort).

Einsatz für Familienwerte macht verdächtig

Auch das Eintreten für klassische Vorstellungen von Ehe und Familie ist Frau Strube nicht geheuer: “Beim Themenfeld “Familie” treffen sich konservative Christen und rechte Gruppen inhaltlich im Kampf für ein enges traditionelles Familienverständnis.”  BILD0222

Sodann wirft die Autorin diesen familienbewegten Christen ein “bestimmtes, enges Verständnis von Schöpfungsordnung” vor, ohne dem geneigten Publikum zu erläutern, wie sie sich selber die angeblich richtigere Sicht dieser Schöpfungsordnung vorstellt…

Auf die besorgte Frage des “Konradsblattes”, welche “christlichen Kreise” denn in einem besonderen Maße “gefährdet” (!) seien, weiß die Interviewte zu berichten:

“Grundsätzlich sind es Menschen, die besonders rigide Frömmigkeitsstile pflegen, strenge Regeln einhalten bzw. von anderen deren Einhaltung fordern.”

Ähnlich bedroht von rechtsextremer Einstellung sind laut Strube zudem jene Menschen, “die sehr überzeugt davon sind, dass ihre eigenen Glaubensvorstellungen die einzig wahren sind”. 

Unsereins hätte gerne gewußt, wie diese Theologin denn die offensichtliche Tatsache beurteilt, daß Christus einen klaren Wahrheitsanspruch verkündete, ja sogar rundweg erklärte: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.”  – Das Johannesevangelium berichtet, daß der Erlöser dieser “rigiden” Äußerung gar noch die gewiß “fundamentalistische” Bemerkung hinzufügte: “Niemand kommt zum Vater außer durch mich.”

Ob ER und seine Apostel, welche diese Botschaft des HERRN unter Einsatz ihres Lebens verkündeten, aus der Sicht dieser Dame wohl in besonderem Maße “gefährdet” und daher mindestens therapiebedürftig waren?

HINWEIS auf einen ergänzenden Artikel hierzu: https://charismatismus.wordpress.com/2015/07/02/das-portal-der-dt-bischofskonferenz-agitiert-gegen-christliche-konservative/

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Jugend-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


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