Österreich: 51% halten den Lockdown für gefährlicher als das Coronavirus selbst

Es war US-Präsident Donald Trump, der bereits im März davor gewarnt hat, dass „die Heilung schlimmer als das Problem“ sein könnte. Damit meinte er die negativen Folgen der Corona-Maßnahmen für weite Teile der Gesellschaft.

Der Meinung, wonach der Einbruch der Wirtschaft, die Rezession, mehr Arbeitslose, Kinder ohne Schule und der Mangel an zwischenmenschlichen Begegnungen langfristig problematischer ist als Covid-19, schließen sich jetzt auch mehrheitlich die Österreicher an.

Das Meinungsforschungsinstitut Gallup erhebt seit Beginn der Corona-Krise die Stimmung im Lande. Demnach ist jeder zweite aktuell der Meinung (51 Prozent), dass die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung mehr Schäden verursachen als die Krankheit selbst.

63 Prozent glauben, dass die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen das Leben von mehr Menschen zerstören, und 56 Prozent, dass die Freiheitseinschränkungen und die soziale Isolation indirekt zu mehr gesundheitlichen Schäden führen werden als die Krankheit selbst.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/116553-jeder-zweite-haelt-corona-massnahmen-fuer-gefaehrlicher-als-covid-19-selbst/


Scharfe Kritik an Corona-Plan: Staatliche Kindesentnahme in Meckl.-Vorpommern?

Von Peter Helmes

Wenn Kinder vom Jugendamt in Obhut genommen werden, kann das bei tatsächlicher Kindeswohlgefährdung die letzte Rettung für sie sein. Ein massiver Eingriff in ihr Leben und eine Gratwanderung für alle Beteiligten bleibt es dennoch.

Diese „Inobhutnahme“ hat schwerwiegende Konsequenzen für alle Beteiligten. Oft werden die Kinder durch die Trennung von der Familie traumatisiert. 

Ein Kind oder Jugendlicher kann zeitweise oder in schweren Fällen dauerhaft aus der Familie genommen werden, etwa bei akuten Notlagen, z.B. wenn Kinder nicht richtig versorgt werden, weil die Eltern drogen- oder alkoholkrank sind.

Doch in diesem Artikel geht es nicht um Kindeswohlgefährdung, sondern um Erkrankung im Familienkreis. Seit Jahrtausenden kümmert sich in (intakten) Familien jeder um jeden. Das ist das gemeinsame Band einer Familie.

Unter diesen Gesichtspunkten erscheint die neueste Absicht der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern in einem grellen Licht. Dort will man nicht etwa die Familienbande stärken, sondern auseinanderreißen. Dazu hat sich der sozialpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Thomas de Jesus Fernandes, unmißverständlich geäußert: 

Die Landesregierung hat nicht ausgeschlossen, daß als Corona-Maßnahme in Mecklenburg-Vorpommern Kinder von ihren Eltern getrennt werden. Die organisatorischen Maßnahmen dazu laufen jedenfalls derzeit, und es wird ein Merkblatt für die Kriterien einer Entnahme der Kinder aus ihren Familien erarbeitet. Damit würde die Landesregierung eine rote Linie überschreiten. Das würden sich die Bürgen niemals gefallen lassen.

Das Grundgesetz schützt das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder. Es ist ein absolutes Unding, wenn die Landesregierung plant, Eltern ihre Kinder zu nehmen, nur weil sie diese nicht innerhalb der Familie sozial isolieren wollen.

Dazu ergänzt sein Parteikollege, der Parlamentarische Geschäftsführer Prof. Dr. Ralph Weber:

„Ein solches Vorgehen verletzt den Vorrang der Eltern in Fragen der Kindererziehung. Kinder aus ihrer Familie zu entfernen, ist sicher kein geeigneter Weg zur Durchsetzung von fragwürdigen Corona-Schutzmaßnahmen. Sollte es gar nicht anders gehen, müsste sich in solchen Fällen die ganze Familie an die häuslichen Quarantänemaßnahmen halten. Kinder den Eltern  wegzunehmen und ggf. gegen den Willen der betroffenen Eltern und Geschwister zu isolieren, sind Willkürmaßnahmen, die allenfalls in Diktaturen erwogen werden.“

In NRW „kein Kindesentzug“

Daß es auch anders gehen kann, bestätigt nach dpa-Angaben das Gesundheitsministerium in NRW, das besorgte Eltern beruhigt:

„In NRW drohen Gesundheitsämter nicht mit der Inobhutnahme von Kindern und ordnen auch nicht die Isolation von Kindern getrennt von der Familie in häuslicher Quarantäne an“, sagte ein Ministeriumssprecher der „Neuen Westfälischen“. 

Er sagte, ihm  sei kein Fall bekannt – und ergänzte: „Wenn in NRW aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls ein Kind in Quarantäne muß, suchen die Gesundheitsämter immer nach lebensnahen Lösungen, die den Gesundheitsschutz gewährleisten. Wie zum Beispiel, daß ein Elternteil ebenfalls mit in Quarantäne geht.“

Was sagt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und „stolze Mutter“ Manuela Schwesig (SPD) zum Vorhaben ihrer Regierung, und wie würde sie selbst reagieren, wenn ihr eigenes Kind betroffen wäre?Aber vielleicht gibt´s dazu ja auch „Privatlösungen“, die sich der gemeine Bürger nicht leisten kann  –  wie z. B. jene,  schulpflichtige Kinder auf Privatschulen zu schicken.

Unser Autor Peter Helmes ist seit Jahrzehnten als politischer Schriftsteller tätig und betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com   

 


Seelische Schäden durch Sucht nach Selbstbefriedigung und Internet-Pornos

Internet-Pornografie ruiniert das Leben zahlloser Kinder, Jugendlicher sowie junger Männer und Frauen. Als Folge des zwanghaften Konsums digitaler Sexszenen leiden sie unter Selbstisolation, Antriebsschwäche, Erektionsstörungen und der Unfähigkeit, Liebesbeziehungen aufzubauen. Außerdem lassen die Leistungen in Schule, Ausbildung und Studium nach.  0016

Immer mehr Betroffene suchen Hilfe bei Internetportalen, die zur Porno-Abstinenz anleiten. Wer es schafft, mehr als 100 Tage auf die digitalen Reize zu verzichten, erlebt meist erstaunlich positive Veränderungen.

Der US-amerikanische Physiologe Gary Wilson betreibt die Internetseite „Your Brain on Porn“ (Dein Gehirn und Porno), die über die Gefahren der Porno-Sucht informiert und Betroffenen hilft, davon loszukommen.

Wie er sagte, bestehe ein Zusammenhang zwischen dem Pornokonsum und der wachsenden Zahl von Erektionsstörungen bei jungen Männern. Laut Studien in der Schweiz, Kroatien und Kanada leiden darunter heute bis zu 30 Prozent der Männer zwischen 16 und 21 Jahren. 1992  –  vor dem Internet-Zeitalter  –  hatten etwa fünf Prozent der 18- bis 60-Jährigen Männer solche Störungen. Zwar bestreiten die meisten Mediziner einen Zusammenhang mit der zunehmenden Porno-Sucht, aber für Wilson ist klar, dass die sexuelle Reizüberflutung und eine übermäßige Selbstbefriedigung die Erregbarkeit sinken lassen.

Nach Angaben des britischen Kinderschutzbundes NSPCC werden inzwischen schon Zehnjährige pornosüchtig. Selbstbefriedigung werde im Sexualunterricht oft als „normal“ oder gar „gesund“ gepriesen.

Die Konsequenz dieser Selbstbezogenheit: Wilson muss oft Teenagern erst einmal beibringen, dass der Menschen ein Beziehungswesen ist: „Deshalb verlieben wir uns.“ – Für viele seiner jungen Klienten sei das eine neue Erkenntnis. Wenn jemand aber von der Pornografie lassen könne, merke er bald, dass echte Partner viel besser seien als Pixelbilder.

Quelle: http://www.idea.de