Terroranschlag in Jerusalem: zwei Polizisten verstorben, drei Angreifer getötet

Drei mit Gewehren und Pistolen bewaffnete Terroristen haben am Freitagvormittag in der Jerusalemer Altstadt nahe einem der Tore zum Tempelberg israelische Polizisten angegriffen.

Zwei der Polizisten wurden schwer verletzt, beide erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Ein dritter Polizist wurde leicht verletzt.

Die Angreifer wurden von israelischen Sicherheitskräften auf ihrer Flucht getötet. Sie waren in Richtung der auf dem Tempelberg liegenden Al-Aksa-Moschee und des Felsendoms geflohen.

Der Polizeichef von Jerusalem ordnete nach dem Anschlag die Schließung aller Zugänge zum Tempelberg sowie dessen Evakuierung an. Das Freitagsgebet konnte dort nicht stattfinden.

Noch am Freitag telefonierte Premierminister Netanyahu mit dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, der den Anschlag verurteilte. Netanyahu erklärte, Israel werde alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Sicherheit auf dem Tempelberg sicherzustellen, ohne dabei den Status Quo zu verletzen.

Am Samstagabend wurde entschieden, den Tempelberg von Sonntagnachmittag an wieder für Betende, Besucher und Touristen zu öffnen. Die Eingangstore zum Tempelberg sind nun mit Metalldetektoren und Kameras ausgestattet. Weitere sicherheitsrelevante Maßnahmen werden folgen.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel – Foto: Israelische Polizei

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Israel dankt der amerikanischen Botschafterin

Die US-amerikanische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat in der vergangenen Woche Israel besucht. Am Mittwochmorgen traf sie mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zusammen.
Der Regirungschef erklärte:

„Vielen Dank dafür, dass Sie für Israel und die Wahrheit einstehen, was bedeutet, für Amerika einzustehen. Eigentlich bin ich der Meinung, es bedeutet, für die UN einzustehen, wie sie eigentlich gedacht war.

Menschen schätzen die Wahrheit. Wir haben ein altes hebräisches Sprichwort, das besagt, wenn jemand die Wahrheit sagt, kann man das fühlen. Menschen fühlen es also, sie verstehen es nicht nur, sie fühlen es. Und wir fühlen es.

Wir freuen uns, die Früchte Ihrer Bemühungen, einen sonst so seltenen gesunden Menschenverstand zu sehen. Und so reagieren Menschen eines sehr weiten Spektrums. Präsident Trump und Sie haben, denke ich, den Diskurs verändert, neue Standards gesetzt und die anderen knüpfen daran an, und das ist großartig.“

Botschafterin Haley sagte:

„Sie wissen, ich habe nicht mehr getan, als die Wahrheit zu sagen, und die Reaktion ist ein wenig überwältigend. Wir sind so sehr daran gewöhnt, das zu tun. Wenn es irgendetwas gibt, wofür ich keine Geduld habe, sind das Rüpel, und die UNO hat sich rüpelhaft gegenüber Israel verhalten.

Wir sehen jetzt in New York einen Wandel. Ich glaube, sie wissen, dass sie nicht weiterhin so reagieren können, wie sie es bisher getan haben. Sie fühlen, dass der Ton sich geändert hat.“

Quelle: Amt des Premierministers  – Foto: GPO / Amos Ben Gershom


Ca. 1 Woche lang schwere Brände – Israel dankt helfenden Ländern und Personen

In Israel haben sechs Tage lang schwere Brände gewütet. Aus der Stadt Haifa wurden zeitweise mehr als 75.000 Menschen evakuiert. Große Gebiete der Stadt waren teilweise ohne Strom.

Als Ursache für die Brände wird teilweise von Brandstiftung ausgegangen. Mehrere Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen. 

Hilfe erhielten die israelischen Behörden aus zahlreichen Ländern. Sie haben zur Bekämpfung der Feuer Löschflugzeuge, Löschfahrzeuge und Feuerwehrleute entsandt.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, kontaktiert und ihm für die Entsendung von Löschfahrzeugen und Feuerwehrleuten gedankt.

Der Regierungschef unterstrich in einer Stellungnahme auch, dass sowohl jüdische als auch arabische Israelis ihre Häuser für Menschen geöffnet haben, die vom Feuer betroffen waren.

Die israelische Botschaft erreichen von vielen Bürgern Anfragen, wie angesichts der schweren Feuer geholfen werden kann.

Der jüdische Nationalfonds JNF-KKL hat ein Spendenkonto eingerichtet. Mehr Infos hier: www.jnf-kkl.de/d/israel_in_flammen.htm

Zahlreiche Solidaritätsbekundungen wurden auch von Bundespolitikern und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland veröffentlicht. Bürgermeister verschiedener deutscher Städte, die durch eine Städtepartnerschaft mit Haifa verbunden sind, haben sich ebenfalls zur Situation geäußert und boten ihre Hilfe und Unterstützung an.

Quelle: Botschaft des Staates Israel


Israelischer Regierungschef gratuliert: „Trump ist ein wahrer Freund des Staates Israel“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Donald Trump zum Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen gratuliert. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:

Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu„Ich gratuliere Donald Trump dazu, zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden zu sein. 

Der gewählte Präsident Trump ist ein wahrer Freund des Staates Israel, und ich freue mich darauf, mit ihm daran zu arbeiten, Sicherheit, Stabilität und Frieden in unserer Region voranzubringen.

Der unverbrüchliche Bund zwischen den Vereinigten Staaten und Israel wurzelt in gemeinsamen Werten, gestützt durch gemeinsame Interessen und geleitet durch ein gemeinsames Schicksal.
 
Ich bin zuversichtlich, dass der gewählte Präsident Trump und ich weiter die einzigartige Allianz zwischen unseren beiden Ländern stärken werden und sie zu noch größeren Höhen führen werden.“
 .
Bereits am Mittwochabend hat der Ministerpräsident den zukünftigen US-Präsidenten am Telefon gesprochen. Netanyahu gratulierte Trump nochmal persönlich zu seinem Sieg und erklärte, die USA hätten keinen besseren Verbündeten als Israel.

Der Regierungschef und der designierte Präsident, die einander seit vielen Jahren kennen, führten eine warme und herzliche Unterhaltung. Trump lud Netanyahu zu einem baldigen Treffen in den Vereinigten Staaten ein.

Später telefonierte Netanyahu auch mit der ehem. US-Außenministerin Hillary Clinton und dankte für ihre Unterstützung Israels. Er sagte, sie sei immer eingeladen, Israel zu besuchen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin
Weiteres Info hierzu: https://philosophia-perennis.com/2016/11/10/trump-israel/
REDE Trumps im Wahlkampf pro Israel und contra Iran: https://www.youtube.com/watch?v=AoOy1RCjEJM

Israel: Tote bei Terroranschlag in Tel Aviv – Staatspräsident betet für Verwundete

In dem Einkaufsviertel Sarona Market in Tel Aviv ist am gestrigen Mittwochabend ein Terroranschlag verübt worden. Vier Menschen wurden getötet, 16 verletzt, einer von ihnen schwebt nach wie vor in Lebensgefahr.

Gegen 21.30 Uhr Ortszeit hatten die beiden Terroristen in einem beliebten Café begonnen, um sich zu schießen. Zuvor hatten sie, nach Aussage eines Angestellten, in Anzügen an einem Tisch gesessen und etwas zu essen bestellt.

BILD: Der Minister für Innere Sicherheit, Gilad Erdan, und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Ort des Anschlags (Foto: GPO)

Die beiden Angreifer wurden von der Polizei festgenommen, einer wurde dabei verletzt und befindet sich zur Zeit im Krankenhaus.

Bei den vier Opfern handelt es sich um Dr. Michael Feige (58) aus Midreshet Beer Sheva, der als Professor für Israel-Studien an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Beer Sheva lehrte. Er hinterlässt drei Kinder.

Ido Ben Ari (39) aus Ramat Gan arbeitete in leitender Position in der israelischen Zweigstelle von Coca-Cola. Er war Vater von zwei Kindern. Seine Frau wurde bei dem Angriff schwer verletzt und befindet sich im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv.

Ilana Naveh (39) aus Tel Aviv war laut Medienberichten in Sarona, um den Geburtstag eines Freundes im Café zu feiern. Sie hinterlässt vier Kinder.

Mila Mishaev (32) aus Rishon Lezion wartete gerade auf ihren Verlobten, als die Terroristen das Feuer eröffneten. Es gelang ihr noch, ihn direkt nach dem Angriff schwerverletzt anzurufen. Später erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen.  1403634115528

Sarona Market liegt in unmittelbarer Nähe der sog. „Kiriya“, dem Sitz des Verteidigungsministeriums und des Hauptquartiers der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu kam noch am späten Abend an den Ort des Anschlags.

Staatspräsident Reuven Rivlin sagte in einer Erklärung zum Attentat:

„Mein Herz ist bei den Familien der Ermordeten, die ihre Lieben in dem verabscheuungswürdigen Terroranschlag in Sarona Market mitten in Tel Aviv verloren haben. Trotz der gewaltigen Anstrengungen der Sicherheitskräfte, den Terrorismus zu verhindern, waren diese Mörder in der Lage, ihren abscheulichen Angriff auszuführen.
Der Kampf gegen den Terrorismus ist schwer und lang, doch der Staat Israel wird sich nicht entmutigen lassen. 

Ich möchte den Sicherheitskräften und den Bürgern danken, die unter Beschuss ihre Geistesgegenwart, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihren Mut unter Beweis gestellt und dadurch ein noch viel schlimmeres Ereignis verhindert haben. Wir beten für die schnelle Genesung der Verwundeten.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Der israelische Regierungschef würdigt den ägyptischen Präsidenten

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat zu den Äußerungen des ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi Stellung genommen, der zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern aufgerufen hatte.  1403634115528

Netanyahu erklärte: „Ich begrüße die Äußerungen des ägyptischen Präsidenten al-Sisi und seine Bereitschaft, jede Anstrengung zu unternehmen, eine Zukunft des Friedens und der Sicherheit zwischen uns, den Palästinensern und den Völkern der Region voranzubringen.

Israel ist bereit, mit Ägypten und anderen arabischen Staaten sowohl den diplomatischen Prozess als auch Stabilität in der Region voranzubringen. Ich schätze die Arbeit von Präsident al-Sisi und fühle mich durch seine Führerschaft in diesem wichtigen Thema ermutigt.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Deutsches U-Boot erreichte Haifa

Das in Kiel gebaute U-Boot INS Rahav hat am Dienstag, den 12. Januar 2016, seinen neuen israelischen Heimathafen in Haifa erreicht. An der Begrüßungszeremonie nahmen u.a. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Staatspräsident Reuven Rivlin teil.

Das U-Boot der „Dolphin 2“-Klasse wurde von dem Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems gebaut und war am 17. Dezember 2015 in See gestochen.

BILD: Ministerpräsident Netanyahu besucht das U-Boot Rahav (Foto: GPO)

Regierungschef Netanyahu erklärte in Haifa:

„Ich möchte der deutschen Regierung, Kanzlerin Merkel und Präsident Gauck, danken für ihren großartigen Beitrag zum Ausbau unserer Marine, durch die Lieferung dieses U-Bootes und andere wichtige Faktoren, über die wir diskutieren.

„Verteidigung in der stürmischen Realität des Nahen Ostens“

Ich möchte auch meine größte Wertschätzung für die Sicherheitsbeziehungen von Israel und Deutschland zum Ausdruck bringen, die für beide Länder wertvoll sind. Darüber habe ich lange mit Kanzlerin Merkel, Außenminister Steinmeier und anderen Repräsentanten der deutschen Regierung gesprochen.(…)

Unsere Marine  –  dies beinhaltet auch die U-Boote  –  ist eine wichtige Verteidigungskraft in der stürmischen Realität des Nahen Ostens. Bösartige Wellen überschwemmen weiterhin die Region und gefährliche Strudel umgeben sie zu jeder Seite.

Wir erkennen Gefahren rechtzeitig und wir sind gut vorbereitet, um sie abzuwehren. Die Aufgabe der gewissenhaften Führung bedeutet, dass man seinen Kopf nicht in den Sand stecken darf. Wir müssen eine klare Sicht auf das, was um uns herum passiert, haben.

Unsere Ziele sind eindeutig: unsere Sicherheit erhalten, unsere Souveränität gewährleisten und die Entwicklung und den Wohlstand unseres Landes voranbringen.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin