Frühchristliche Inschrift in Israel entdeckt: „Christus, geboren von Maria“

Widmung bittet darum, für zwei Verstorbene zu beten

Ausgrabungen der Israelischen Altertumsbehörde im Dorf et-Taiyiba im Jezreel-Tal haben kürzlich eine Inschrift entdeckt, die Jesus gewidmet ist und sich in einer der Wände eines prächtigen Gebäudes befindet. Die in Stein gemeißelte griechische Inschrift stammt aus dem Rahmen einer Eingangstür aus byzantinischer Zeit (spätes 5. Jahrhundert).

Inschrift: Christus von Maria geboren

Laut Frau Dr. Leah Di-Segni, Forscherin am Institut für Archäologie der Hebräischen Universität von Jerusalem, die den Text entziffert hat, handelt es sich um eine Widmungsinschrift, die beim Gießen der Fundamente der Kirche eingraviert wurde; sie lautet:

„Christus, geboren von Maria. Dieses Werk des gottesfürchtigsten und frommsten Bischofs [Theodo]sius und des elenden Th[omas] wurde aus dem Fundament gebaut. Wer hereinkommt, sollte für sie beten.“

Di-Segni erklärt dazu: „Die Inschrift begrüßt diejenigen, die eintreten, und segnet sie. Es ist daher klar, dass das Gebäude eine Kirche und kein Kloster ist: Die Kirchen begrüßten die Gläubigen am Eingang.“

Theodosius, den der Text als Gründer des Gebäudes bezeichnet, war einer der ersten christlichen Bischöfe. Er diente als regionaler Erzbischof – die höchste religiöse Autorität der Metropole Bet She’an, zu der et-Taiyiba im Tal gehörte.

Quelle und Fortsetzung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Jesus-gewidmete-Inschrift-entdeckt.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+21.01.21


Ist der IRAN auf dem Weg zur Atomwaffe?

Iran hat erneut gegen seine internationalen Verpflichtungen verstoßen, indem im unterirdischen Kernkraftwerk in Fordo mit der Anreicherung von Uran auf 20% begonnen wurde.

Wie aus dem zuvor freigelegten iranischen Atomarchiv hervorgeht, wurde die Anlage in Fordo mit dem Ziel gebaut, Uran für ein Atomwaffenprogramm anzureichern. Die Nutzung dieser Einrichtung zu Anreicherungszwecken zeigt deutlich die Absichten Irans.

Der israelische Außenminister Gabi Ashkenazi erklärt:

„Ich fordere die internationale Gemeinschaft auf, die trotzigen Taten des Iran nicht zu tolerieren und diesen Schritt als rote Linie zu betrachten, die eine entschlossene und sofortige Reaktion erfordert. Israel wird niemals zulassen, dass Iran eine Atomwaffe erhält.“

Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) fügt hinzu:

„Die Entscheidung Irans, weiterhin gegen seine Verpflichtungen zu verstoßen, das Anreicherungsniveau zu erhöhen und die industrielle Fähigkeit zur unterirdischen Anreicherung von Uran voranzubringen, kann nicht anders erklärt werden, als mit der fortgesetzte Verwirklichung seiner Absicht, ein militärisches Nuklearprogramm zu entwickeln.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Im März 2021 gibt es Neuwahlen in Israel

Im März 2021 wird es zum vierten Mal innerhalb von zwei Jahren Neuwahlen in Israel geben. Das Parlament wurde im Dezember 2020 per Gesetz automatisch aufgelöst, da sich die Abgeordneten der Knesset nicht auf die Verabschiedung eines Haushalts einigen konnten.

Die Wahl zur 24. Knesset wird voraussichtlich am 23. März 2021 stattfinden.

Laut Israels Zentraler Wahlbehörde wird es für die Wahl spezielle Drive-in-Wahllokale geben für jene Wahlberechtigte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Generell sind 30% mehr Wahllokale geplant, um Ansammlungen zu vermeiden.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Viele linksliberale Kulturinstitute antisemitisch

Das Simon Wiesenthal Center (SWC) hat unter dem Titel „2020 Top Ten Worst Global Anti‐Semitic Incidents“ auch dieses Jahr eine Auflistung der schlimmsten antisemitischen Vorfälle des Jahres weltweit veröffentlicht.

Der afro-amerikanische „Nation of Islam“-Führer Louis Farrakhan (Platz 3) ist ebenso ein Judenhasser wie der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif (Platz 5).

Platz 7 ist für eine besonders illustere Runde reserviert, denn dort wird die deutsche Kulturelite für ihren herausragenden Antisemitismus „geehrt“:

Darunter befindet sich das Goethe-Institut, die Bundeskulturstiftung, die Berliner Festspiele, das Deutsche Theater, das Einstein-Forum, das Humboldt-Forum und ein Dutzend weitere staatlich finanzierte Kultureinrichtungen.

Den Grund für Platz 7 sieht das Wiesenthal-Zentrum im Einsatz dieser Institute für die sog. BDS (Boykott-Aktionen). Die 2005 gegründete Bewegung verfolgt das Ziel, durch Dämonisierung und Delegitimierung Israels letztlich die Vernichtung des jüdischen Staates herbeizuführen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.journalistenwatch.com/2020/12/30/antisemitismus-ranking-platz7/

Auf der Antisemiten-Liste stehen auch Politiker von SPD und Linkspartei sowie die Jusos insgesamt (SPD-Jugend): https://www.achgut.com/artikel/linke_bundestagsabgeordnete_auf_antisemiten_liste


Präsident Rivlin sprach mit Papst Franziskus

Presse-Erklärung aus dem Amt des israelischen Staatspräsidenten:

Staatspräsident Reuven Rivlin sprach am Montag (14.12.) telefonisch mit Papst Franziskus.

„Als wir uns beim letzten Mal trafen, beteten Sie für Frieden im Nahen Osten und glücklicherweise wurden Ihre Gebete erhört. Es gibt eine neue Ära der Friedensvereinbarungen im Nahen Osten,“ sagte der Präsident zu Beginn des Gesprächs.

BILD: Rivlin mit Papst Franziskus im Vatikan

Er wünschte dem Papst und den Christen weltweit und in Israel frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr. Der Papst dankte dem Präsidenten und wünschte auf Hebräisch Chanukka sameach (frohes Chanukka).

Präsident Rivlin fuhr fort: „Chanukka und Weihnachten sind Feste, an denen Familien und Gemeinden zusammenkommen. Durch die Corona-Beschränkungen ist das Feiern für uns alle schwer und schwierig. Letzten Monat traf ich die Oberhäupter der christlichen Glaubensgemeinschaften und wir arbeiten alle eng zusammen, um Lösungen zu finden, die die Religions- und Hygieneanforderungen berücksichtigen.“

Zum Abschluss danke Präsident Rivlin dem Heiligen Vater für seine enge Freundschaft und lud ihn ein, das Projekt „Land der Klöster“ einzuweihen, an dem er seit vielen Jahren arbeitet und über das er bei seinen zwei Besuchen im Vatikan mit dem Papst gesprochen hat.

Der Papst dankte dem Präsidenten für seine Bemühungen, Vertrauen zwischen den Völkern aufzubauen und sagte ihm, dass er ihn immer in seine Gebete als Mann des Friedens einschließt.

„Land der Klöster“ ist ein umfangreiches Projekt, um Tourismus im Umfeld der Klöster und Kirchen entlang des Jordan-Flusses zu fördern, in dem Jesus von Johannes getauft wurde.

Quelle und vollständiger Text hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Praesident-Rivlin-spricht-mit-Papst-Franziskus.aspx


Königreich Bhutan und Israel kooperieren

​Das fernasiatische Königreich Bhutan und Israel haben am Samstag (12.12.) eine Erklärung über die Aufnahme uneingeschränkter diplomatischer Beziehungen unterzeichnet. Die Zeremonie fand in der Residenz des israelischen Botschafters in Indien, Dr. Ron Malka, statt.

Malka hielt mit seinem Kollegen, dem Botschafter von Bhutan in Indien, Generalmajor Vetsop Namgyel, eine offizielle Zeremonie ab.

Der israelische Außenminister Gabi Ashkenazi erklärte:

„Ich möchte dem Königreich Bhutan danken und Ihnen zu ihrer Entscheidung gratulieren, vollständige diplomatische Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Dies ist ein Meilenstein in der Vertiefung der Beziehungen Israels zum asiatischen Raum.

Ich lade meinen Freund, Außenminister Dorji, ein, Israel zu besuchen, um die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern voranzutreiben. Ich hoffe aufrichtig, dass wir im kommenden Jahr den König von Bhutan in Jerusalem zu einem einzigartigen königlichen Besuch empfangen werden.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Aufnahme-diplomatischer-Beziehungen-mit-Koenigreich-Bhutan.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+14.12.2020


Die „Jüdische Rundschau“ zur Wahl in USA

Die freiheitlich-konservative Monatszeitung „Jüdische Rundschau“ aus Berlin befaßt sich in ihrer Dezember-Ausgabe 2020 ausführlich mit der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten.

Dabei bietet Maximilian Frankfurter bereits auf der Titelseite zeitgeistkritischen Klartext: „Biden ist ein Rückschritt. Präsident Trump gibt Hoffnung.“ – Der Autor begründet seine Sichtweise u.a. wie folgt:

„Trump hat im Unterschied zu seinen Amtsvorgängern keinen einzigen Krieg begonnen, sondern er hat Kriege und Konflikte verhindert und sogar beendet.

Juden weltweit rechnen ihm besonders die endlich vollzogene Anerkennung Jerusalems als legitime Hauptstadt des jüdischen Volkes und seine neuen Friedensverträge zwischen arabischen Staaten und Israel hoch an. Im ganzen Nahen Osten lobt man ihn für seinen Sieg über den brutalen „Islamischen Staat“ (IS).

Trump hat mehr Afroamerikaner in Lohn und Brot gebracht als sein schwarzer Amtsvorgänger Obama. Das auch bei Linken so unbeliebte Freihandelsabkommen TTIP von Obama und der EU hat kein Linker, sondern er beerdigt. Den Diktatoren in Nordkorea, China und dem Iran hat er als einziger erfolgreich die Stirn geboten.

Gerade in Deutschland ist der Neidkomplex ein bekanntes Phänomen, das gerne gegen bestimmte reiche Personen angereizt wird. Dazu schreibt Frankfurter:

„Warum beurteilen die meisten Medien Obama und Biden, die erst durch ihre politischen Ämter zu Multimillionären geworden sind, besser als Trump, der bereits vor seinem Amtsantritt Multimillionär war und sich – statt seinen erarbeiteten Reichtum in Ruhe zu genießen – für sein Land aufopfert?

Warum wollten Journalisten mehrheitlich vier Jahre lang die linke Verschwörungstheorie aufrechterhalten, Trump habe die US-Wahl 2016 nur durch russische Manipulationen gewonnen? Warum sind die Medienvertreter aber nicht daran interessiert, die Manipulationsvorwürfe bei der jetzigen Wahl aufzuklären?

Ganz einfach: Die Druckmedien und Rundfunksender sind mehrheitlich keine unabhängigen Beobachter, die die Bevölkerung neutral informieren möchten, sondern Teil des linken politischen Blocks.“

Damit hat der Verfasser die medienpolitische Sachlage genau auf den Punkt gebracht.

HIER gehts zur Webpräsenz der JÜDISCHEN RUNDSCHAU: https://juedischerundschau.de/


Trump erreicht neuen Durchbruch in Nahost: Marokko anerkennt Israel

Präsident Donald Trump hat soeben einen neuen Etappensieg in seiner Nahost-Friedenspolitik errungen:

Nach den von Trump vermittelten Abkommen zwischen Israel und den VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten), danach mit Bahrain und kürzlich sogar mit dem Sudan will nun auch Marokko die Beziehungen zu Israel normalisieren und den jüdischen Staat diplomatisch anerkennen.

BILD: Trump mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu

Der amerikanische Präsident schrieb hinsichtlich der neuen Vereinbarung auf Twitter von einem „historischen Durchbruch“. Im Gegenzug wollen die USA Marokkos Hoheitsrecht über die Westsahara anerkennen.

„Unsere beiden großartigen Freunde Israel und das Königreich Marokko haben sich auf volle diplomatische Beziehungen geeinigt – ein massiver Durchbruch für den Frieden im Nahen Osten!“, erklärte Trump.

Die amerikanische Regierung teilte mit, dass Trump mit Marokkos König Mohammed VI. telefoniert habe. In dem Gespräch habe der König zugesagt, die diplomatischen Beziehungen zwischen Marokko und Israel wieder aufzunehmen, erläuterte ein Sprecher des Weißen Hauses.

Trump hatte mehrfach erklärt, das Friedensabkommen mit den VEA werde noch weitere Nachfolger finden, womit er recht behalten sollte.


SPD-Jugend auf antizionistischen Abwegen

Beatrix von Storch

Auf ihrem Bundeskongress am Wochenende hat sich die SPD-Jugend (Jungsozialisten bzw. Jusos) solidarisch mit der islamistischen und antisemitischen Palästinenserorganisation „Fatah“ erklärt. Die Gruppe sei eine „Schwesterorganisation“, heißt es lobend im Antragspapier.

Diese SPD-Schwester im Geiste bestreitet das Existenzrecht Israels, droht mit Terroranschlägen und läuft bei Demonstrationen teils mit Sprengstoffgürtel-Attrappen durch die Gegend.

Die BILDzeitung fragt allen Ernstes: „Antisemitismus bei den Jusos?“ – Was soll da das Fragezeichen? Da gehört ein Ausrufezeichen hin!

Dass sich die SPD-Jugendorganisation mit Islamisten solidarisiert, ist kein Zufall. Schon seit Jahren kuscheln Linke, SPD und Grüne und auch ihre Jugendorganisationen immer wieder mit islam(istischen) Organisationen.

Auch SPD-Außenminister Maas fällt durch massive Freundlichkeit gegenüber islamischen und antisemitischen Regimen auf.

www.beatrixvonstorch.de


Bahrain-Delegation zu Besuch in Israel

Eine Delegation hochrangiger Beamter des bahrainischen Außenministeriums und weiterer Ministerien der Regierung war gestern (Mittwoch, 18.11.) unter der Leitung des Außenministers Bahrains, Abdullatif bin Rashid Al-Zayani, zu Besuch in Israel.

Die Delegation traf den israelischen Außenminister Gabi Ashkenazi in Jerusalem. Ashkenazi begrüßte seinen bahrainischen Amtskollegen und erklärte, dass er sich nach mehreren Monaten Telefongesprächen freue, ihn zum ersten Mal persönlich zu treffen:

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Bürger Bahrains über eine spezielle Website ab dem 1. Dezember Einreisevisen für Israel erhalten können und dass es bald Direktflüge zwischen unseren beiden Ländern gibt.“

Im Verlauf des Treffens legte Bahrains Außenminister Al-Zayani ein Memorandum vor, in dem die Zustimmung seiner Regierung zur Einrichtung einer israelischen Botschaft in Manama sowie ein offizielles Memorandum zur Einrichtung einer bahrainischen Botschaft in Israel dargelegt wurden.

Einladung an palästinensische Führung

Außenminister Ashkenazi erklärte: „Der Nahe Osten hat zu viele Konflikte und Kriege erlebt. Dies ist die Zeit des Friedens.

Ich begrüße die palästinensische Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Israel wieder aufzunehmen. Unsere Hand ist auf den Frieden gerichtet, und die Tür steht für die Erneuerung der Verhandlungen offen.

Ich rufe die palästinensische Führung auf, ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Bahrainische-Delegation-zu-Besuch-in-Israel.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+19.11.2020