Israelische Studie: Pfizer-Geimpfte achtmal anfälliger für Südafrika-Virus-Mutation

Wie Nathan Jeffai am 10. April 2021 auf der englisch-sprachigen Nachrichtenseite „Times of Israel“ berichtet, kann laut einer neuen Studie die südafrikanische Corona-Variante den Pfizer/Biontech-Impfstoff geschickt „durchbrechen“.

Eben dieses Vakzin wurde in Israel vorwiegend geimpft.

Wissenschaftler der Universität Tel Aviv und der Gesundheitsorganisation Clalit untersuchten 150 Israelis, die trotz Impfung positiv auf COVID-19 getestet wurden.

Demnach war die südafrikanische Mutation bei infizierten Geimpften achtmal höher vorhanden als bei Nicht-Geimpften. Somit war diese Virus-Variante weitaus erfolgreicher darin, die Abwehrkräfte geimpfter Personen zu überwinden, als andere Coronastämme.

Prof. Adi Stern, der die Forschung leitete, erklärte gegenüber The Times of Israel: „Offensichtlich hat mich dieses Ergebnis nicht glücklich gemacht.“

Quelle für die Zitate: https://www.timesofisrael.com/real-world-israeli-data-shows-south-african-variant-better-at-bypassing-vaccine/


Heute: Israels 73. Unabhängigkeitstag

Der jüdische Staat feiert heute seinen 73. Unabhängigkeitstag.  
Dazu schreibt die israelische Botschaft in Berlin:

Wir laden Sie ein, diesen Tag gemeinsam mit uns zu feiern! Scrollen Sie sich durch unsere Sonder-Website zum Yom HaAtzmaut und kommen dabei hoffentlich in Feierstimmung.

Der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff begrüßt Sie, blicken Sie zurück auf 73 Jahre Israel und entdecken Sie israelisches Essen, israelische Show und israelische Zukunftsvisionen.  
Und natürlich können Sie Israel auch selbst zum Geburtstag gratulieren mit einem Eintrag ins Gästebuch!    
Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Unabhängigkeitstag! Chag HaAtzmaut sameach!


Israels Innenpolitik aus der Sicht eines judenchristlichen Gemeindeleiters in Israel

Von Klaus Moshe Pülz

Als Leiter der „Messianischen Bekenntnisgemeinschaft“ in Israel habe ich den Beitrag „Reise nach Jerusalem“ im FOCUS-Nachrichtenmagazin Nr. 15/2021 zur Kenntnis genommen.

Da es sich dabei um eine einseitige Darstellung der innenpolitischen Verhältnisse nicht nur in Israel handelt, ist eine entsprechende Ergänzung notwendig, wobei ich mich dabei kurz fassen möchte:

Das ultraorthodoxe Judentum besteht mit 613 Geboten und Verboten aus einer Gesetzesreligion. Nur wer sich an diese Regeln hält, erfüllt die Auflagen der Torah (5 Bücher Mose).

Ihr Beitrag berichtet davon, daß die streng gläubigen Juden „Türrahmen“ küssen. In Wahrheit handelt es sich dabei um „Mesusot“ (Metallhülsen), in denen das jüdische Glaubensbekenntnis „Schma Israel, Adonai elohenu, Adonai echad“ (Höre Israel, der HERR, unser Gott, ist (nur) einer)“ enthalten ist.

Mein Großvater Eilfeldt trug im Ersten Weltkrieg eine solche „Mesusah“ als Talisman um seinen Hals; meine Mutter nach dessen Tod in ihrer Geldbörse.

Juden küssen sowohl beim Eintreten als auch beim Verlassen eines Raumes die Mesusah am Türrahmen.

Der neutestamentliche Glaube ist ein Rechtfertigungsglaube, der Gnade und ein ewiges Leben für jene verheißt, die an das Opferblut Jesu am Kreuz glauben und dabei Gott von ganzem Herzen; Seele und Gemüte lieben und ebenso ihre Mitmenschen.

Der ultraorthodoxe Teil des Judentum kennt keine Toleranz gegenüber dem Christentum. Erst am vergangenen 1. März wurde ein vierter Brandanschlag auf ein christliches Kloster in Jerusalem verübt. Gegen mich wurde ein Anschlag in der Nacht vom 26. auf den 27. November 2008 verübt.

Andererseits forderten die einstigen Premierminister Itzchak Schamir und Schimon Peres die Bibel mit dem Neuen Testament bei mir in Israel an; dazu gehörte auch Israels Oberrichter Chaim Cohen, der gern mit mir zusammengearbeitet hätte.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, daß es in Israel seit dem 1.April 1978 ein so genanntes „Antimissionsgesetz“ gibt, das eine Person, die das Neue Testament propagiert, mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestrafen kann. Dieses Gesetz fand jedoch bis heute keine Anwendung! Allerdings gibt es die Aktivitäten der Antimissionsliga „Jad le– Achim“ (Hand den Brüdern), die auch für mannigfache Brandanschläge verantwortlich ist.

Wenn demzufolge die Angehörigen des jüdischen Volkes weltweit toleriert werden möchten, so beanspruchen dies auch all jene Israelis, die an die Heilstat des jüdischen Messias Jeschua (Jesus) glauben und wie dies der Prophet Jesaja im 53. Kapitel vorhersagt, wo von dem „leidenden Gottesknecht“ (hebr.: ewed haSchem) die Rede ist.

Darüber hinaus bilden die ultraorthotodoxen Juden bereits 14 Prozent Bevölkerungsanteil. Bei gleichbleibender Tendenz wird im Jahre 2050 die Hälfte des Staates Israel aus ultraorthodoxen Juden bestehen.

Da dieser Personenkreis eine eigene Curricula (Lehrplan) haben, der lediglich auf die Torah beschränkt ist, aber keine naturwissenschaftlichen und neusprachlichen Fächer enthält, sind diese Torah-Juden für den israelischen Arbeitsmarkt untauglich, zumal sie den obligatorischen Wehrdienst verweigern. Keine guten Aussichten für ein Volk und Staat, der seit seinem Bestehen ums Überleben kämpft.

Unser judenchristlicher und deutsch-israelischer Autor Klaus Moshe Pülz leitet u.a. das „Institut für israelis universale Berufung“ – Weitere Infos hier: www.zelem.de


Israelische Position zur Erklärung des IStGH

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat in den letzten Tagen Diskussionen über die Frage der israelischen Politik bezüglich der Ankündigung des internationalen Gerichtshofs IStGH in Den Haag über die Einleitung einer Untersuchung gegen den Staat Israel geführt. 

Es wurde beschlossen, die Empfehlungen des vom NSC geleiteten interministeriellen Teams anzunehmen, das vorschlug, nicht mit dem IStGH zusammenzuarbeiten und das Schreiben der Chefanklägerin zu beantworten und klarzustellen, dass der Gerichtshof ohne Autorität handelt.

In dem Brief wird auch darauf hingewiesen, dass Israel die Behauptung, Kriegsverbrechen begangen zu haben, absolut zurückweist.

Israel bekräftigt seine eindeutige Position, wonach dem Gerichtshof in Den Haag die Befugnis fehlt, eine Untersuchung gegen Israel einzuleiten.  Diese Position wurde dem Gerichtshof auch von führenden Ländern und weltweit anerkannten Experten für internationales Recht klargemacht.

Der Staat Israel ist der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet und wird weiterhin alle Vorwürfe gegen ihn untersuchen, unabhängig von der Quelle, und erwartet, dass das Gericht seine souveräne Autorität nicht verletzt.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premier-Netanyahu-ueber-die-israelische-Politik-in-Bezug-auf-die-Erklaerung-des-internationalen-Gerichtshofs-in-Den-Haag.aspx


Bahrains König startet Freundschaft mit Israel

Der israelischze Außenminister Gabi Ashkenazi sprach am 28. März mit Bahrains Außenminister Abd al-Latif al-Ziani vor der Eröffnung der bahrainischen Botschaft in Israel und der Ernennung des ersten bahrainischen Botschafters in Israel. 

Der bahrainische Außenminister informierte über die Entscheidung seiner Regierung, eine Botschaft in Israel zu eröffnen.

Außenminister Ashkenazi begrüßte die Entscheidung der Regierung Bahrains und dankte dem bahrainischen Außenminister für seine starke Freundschaft sowie für den Mut des Königs von Bahrain.

Nach den entsprechenden Überprüfungen genehmigte Außenminister Ashkenazi die Ernennung von Botschafter al-Jalhama aus Bahrain.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Bahrain-ernennt-ersten-Botschafter-in-Israel.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+01.04.2021


GOTT hat Jesaja schon „im Mutterleib berufen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jesaja 49,1-6.

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter lag, hat ER meinen Namen genannt.

ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, ER verbarg mich im Schatten seiner Hand. ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.

ER sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.

Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke.

Und ER sprach: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde gelange.


Israel: Präsident Rivlin kommt nach Europa

Auf Einladung der Staatspräsidenten von Deutschland, Frankreich und Österreich wird Präsident Reuven Rivlin nächste Woche zu einem kurzen Besuch anreisen, um Gespräche über die Gefahren der zunehmenden Macht der Hisbollah, die Intensivierung des iranischen Nuklearprojekts und den Internationalen Strafgerichtshof zu führen.

Präsident Rivlin wird Dienstagmorgen (16. März) Richtung Europa abreisen und eine Reihe von Treffen in Berlin, Wien und Paris mit den Präsidenten von Deutschland, Österreich und Frankreich haben.

Der Präsident wird begleitet von Generalstabschef Aviv Kochavi, der die europäischen Staatsoberhäupter über Sicherheitsbelange informieren wird.

Am Dienstag, den 16. März, wird das israelische Staatsoberhaupt Bundespräsident Steinmeier in Berlin treffen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Staatspr%C3%A4sident-Rivlin-fliegt-n%C3%A4chste-Woche-nach-Europa.aspx


Frauentag am 8. März: Film zu Golda Meir

Anlässlich des Internationalen Frauentags am Montag, den 8. März, lädt das israelische Generalkonsulat in München zu einer Vorführung des Films „Golda“ ein:

Kurz vor ihrem Tod wurde Golda Meir für das israelische Fernsehen interviewt. Nachdem das Interview beendet war, liefen die Kameras weiter und zeichneten ein intimes Gespräch mit der ersten und bisher einzigen Frau an der Spitze Israels auf.

Sie war von 1956 bis 1965 Außenministerin und von 1969 bis 1974 Ministerpräsidentin Israels.

Neben Zeugenaussagen von Unterstützern und Gegnern und seltenem Archivmaterial, spricht Meir, in diesem nie zuvor gesehenen Material, frei über ihre Amtszeit als Premierministerin – fünf turbulente Jahre, die ihr ihren Platz in der Geschichte des Nahen Ostens sicherten, wenn auch zu einem hohen persönlichen Preis.
Julie Grimmeisen gibt außerdem eine Einführung in den Film und die Thematik.

Montag, 8. März 2021, 19 Uhr (virtuelle Einführung und Gespräch), anschließend Filmvorführung

Anmeldung bis 7. März 2021 an das Israelische Konsulat in München erforderlich unter: consul-sec@munich.mfa.gov.il

Bei Zusage werden Ihnen die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung zugesendet. Der Film läuft im Anschluss an die Einführung.

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/JOKgTO7xEwE4YfEwNfE2-H9yL5-Wyxpk2K8pviffWlbJsw3UJeqcVg


Netanyahu kritisiert Entscheidung des IStGH

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Mittwoch (3.3.) zur Entscheidung des Internationalen Strafgerichtshofs, Ermittlungen gegen Israel einzuleiten:

„Diese Entscheidung, eine Untersuchung gegen Israel wegen Kriegsverbrechen zu eröffnen, ist absurd. Dies ist Antisemitismus in Reinform und der Höhepunkt der Scheinheiligkeit.

Ohne jede Zuständigkeit hat der Internationale Strafgerichtshof entschieden, dass unsere mutigen Soldaten, die jede Vorsichtsmaßnahme treffen, um zivile Opfer zu vermeiden gegen die schlimmsten Terroristen der Welt, die vorsätzlich auf Zivilisten zielen, dass es unsere Soldaten sind, die Kriegsverbrecher seien.

Dieses Gericht, das gegründet wurde, um die Wiederholung der grausamen Nazi-Verbrechen gegen das jüdische Volk zu verhindern, richtet jetzt seine Waffen auf den einzigen Staat des jüdischen Volks. Es zielt auf Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten.

Und natürlich verschließt es die Augen vor Iran, Syrien und anderen Diktaturen, die am laufenden Band echte Kriegsverbrechen verüben. Wir werden nie aufhören, gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premier-Netanyahu-zur-Entscheidung-des-IStGH.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+04.03.2021


Ich warte voll Vertrauen auf Gottes Wort

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 130 (129),1-2.3-4.5-6ab.6c.7a.8.

Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir:
höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du unsere Sünden beachten,
HERR, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.

Ich hoffe auf den HERRN, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort
Meine Seele wartet auf den HERRN
mehr als die Wächter auf den Morgen.

Mehr als die Wächter auf den Morgen
soll Israel harren auf den HERRN.
Ja, ER wird Israel erlösen
von all seinen Sünden.