Israel hat seit dem 13.6. eine neue Regierung

Israel hat seit Sonntag (13.6.) eine neue Regierung. Es ist die 36. Regierung Israels. Die Knesset stimmte mit 60 zu 59 Stimmen für die neue Koalition von Yair Lapid. Dieser hatte von Staatspräsident Reuven Rivlin das Mandat zur Regierungsbildung erhalten. Die neue Regierung wurde direkt nach ihrer Wahl vereidigt.

Yair Lapid ist Vorsitzender der Partei Yesh Atid. Es gelang ihm, ein Koalitionsbündnis aus acht Parteien zusammenzustellen, die das ganze politische Spektrum vertreten.

Laut Koalitionsvertrag ist Naftali Bennett vom Koalitionspartner Yamina für die ersten zwei Jahre der Regierungsdauer Premierminister.

Yair Lapid übernimmt als alternierender Premierminister in der zweiten Häfte der Regierungszeit dieses Amt. Er ist der neue Außenminister.

Mitglieder der neuen Regierung sind folgende Parteien (in Klammern deutsche Übersetzung und Vorsitzende/r):

– Yesh Atid (Es gibt eine Zukunft, Yair Lapid)
– Kachol Lavan (Blau-Weiß, Benny Gantz)
– Yamina (Nach Rechts, Naftali Bennett)
– HaAvoda (Arbeitspartei, Merav Michaeli)
– Yisrael Beteinu (Unser Heim Israel, Avigdor Liberman)
– Tikva Chadasha (Neue Hoffnung, Gideon Sa’ar)
– Meretz (Tatkraft, Nitzan Horowitz)
– Ra’am (Vereinigte Arabische Liste, Mansour Abbas)

Quelle (Text / Foto): Botschaft des Staates Israel in Berlin


Palästinenser-Lehrbücher erziehen zu Gewalt und Fanatismus gegen Israel

Laut einer Veröffentlichung der Bild-Zeitung ergeben Untersuchungen der Europäischen Kommission, die den Inhalt palästinensischer Lehrbücher überprüft haben, dass diese palästinensische Jugendliche zu Hass und Gewalt erziehen.

Statt Toleranz, Frieden und Gewaltlosigkeit zu unterrichten, enthalten palästinensische Lehrbücher antisemitische Inhalte, leugnen die Existenz des Staates Israel und verherrlichen Gewalt als Methode zur Konfliktlösung.

Die Forschungsergebnisse belegen Israels konsequente Beanstandung, dass Aufhetzung die Lehrbücher der Palästinensischen Autonomiebehörde konstant durchzieht. Dies ist eine Beanstandung, die Israel seit vielen Jahren bei der EU und ihren Mitgliedstaaten erhebt.

Die Forschungsergebnisse belegen auch, dass die EU auch jetzt noch Millionen in die Finanzierung des Bildungssystems der Palästinensischen Autonomiebehörde investiert, um angeblich Frieden und Demokratie zu fördern.

Diese Finanzierung erfolgt ohne Überwachung des Inhalts, der in den Lehrbüchern erscheint, und ohne zu verlangen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde sofort aufhört, ihre Kinder zum Hassen und Töten zu indoktrinieren.

Damit Worte und Taten nicht in zwei getrennten Welten stattfinden, muss die EU verlangen, dass die Palästinensische Autonomiebehörde ihre Lehrbücher ändert und die Hetze beendet.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Biontech mit Herzmuskelentzündungs-Risiko

Wir haben bereits im April darüber berichtet, daß in Israel geprüft wird, ob ein Zusammenhang zwischen Herzmuskelentzündungen und der Biontech/Pfizer-Impfung besteht: https://charismatismus.wordpress.com/2021/04/27/israel-untersucht-herzfehler-nach-impfung/

Heute schreibt FOCUS-online, der Verdacht habe sich nach einer Untersuchung nunmehr bestätigt – und diese Nebenwirkung Myokarditis trete am häufigsten bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern zwischen 16 und 19 Jahren auf.

Weiter heißt es: „Für junge Männer ist das Risiko einer Herzmuskelentzündung nach der Impfung um den Faktor fünf bis 25 erhöht.“

Diese Krankheit kann verschiedene Ursachen haben, zB. nach einer Grippe auftreten – oder durch ein „überaktives Immunsystem“ entstehen, so FOCUS, was in diesem Falle die „naheliegendste Erklärung“ sei“.


Isaac Herzog ist neuer Staatspräsident Israels

Der 60-jährige Vorsitzende der Jewish Agency for Israel wurde am Mittwoch (2. Juni) von der Knesset  – dem israelischen Parlament – mit 87 Stimmen zum nächsten Staatspräsidenten gewählt.

Das ist die höchste Mehrheit, die es je bei einer Präsidentenwahl in Israel gegeben hat. Seine Gegenkandidatin Miriam Peretz erhielt 26 Stimmen.

Isaac Herzog war von 2003 bis 2018 als Vertreter der Arbeitspartei ein Abgeordneter der Knesset –  drei Mal auch als Minister. Er ist der Sohn von Chaim Herzog, dem 6. Staatspräsidenten Israels.  

Isaac Herzog wird am 9. Juli das Präsidentenamt von Reuven Rivlin übernehmen, der seit 2014 im Amt ist.

Quelle (Text/Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Isaac-Herzog-wird-neuer-Staatspraesident.aspx


Israel protestiert gegen UNHRC-Resolution

Israel lehnt die am 27. Mai 2021 vom UN-Menschenrechtsrat verabschiedete Resolution entschieden ab. Der UN-Menschenrechtsrat ist ein Gremium mit einer eingebauten anti-israelischen Mehrheit, das von Heuchelei und Absurdität geleitet wird.

Jede Resolution, die es versäumt, den Abschuss von über 4.300 Raketen durch eine Terrororganisation auf israelische Zivilisten zu verurteilen, oder die Terrororganisation Hamas auch nur zu erwähnen, ist ein Schandfleck für die internationale Organisation und die UNO.

Hamas verübt doppelte Kriegsverbrechen – sie schießt aus Wohngebieten innerhalb des Gazastreifens auf israelische Zivilisten. Das ignoriert diese Resolution vollkommen.

Der Zweck der Untersuchungskommission, die durch die heutige Resolution eingerichtet wurde, ist die Verharmlosung der durch Hamas verübten Verbrechen und die Kriminalisierung des Vorgehens Israels zur Verteidigung seiner Bevölkerung.

Israel dankt allen Ländern im Menschenrechtsrat, die diese ungeheuerliche Resolution nicht unterstützt haben. (Dazu gehörte auch Deutschland: https://www.n-tv.de/politik/Bund-auf-Distanz-zu-UN-Menschenrechtsrat-article22583279.html)

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-zur-Resolution-des-UNHRC.aspx


FFF und Greta – gehen Politiker auf Distanz?

Von Felizitas Küble

Am 21.5.2021 berichtete BILD-online über ihre Anfragen bei führenden Politikern, wer sich nach dem antisemitischen Skandal um „Friday for Future“ noch mit Greta Thunberg treffen wolle.

Selbst Merkels Pressesprecher Seibert gab sich demnach zugeknöpft, dabei hatte sich die Kanzlerin noch 2019 mit der schwedischen FFF-Gründerin beim Klimagipfel persönlich getroffen.

Sogar die grüne Partei- und Fraktionsspitze – vorher ganz auf Gretas Klima-Welle reitend (siehe Wahlkampfplakat) – sei auf die Bild-Anfrage hin ebenfalls „auf Tauchstation“ gegangen, schreibt das Blatt.

Auch eine Reihe von Bischöfen bzw. Zeitgeistlichen beider Konfessionen biederten sich seinerzeit hingebungsvoll dieser populären Schulschwänzer-Bewegung an und verhimmelten besonders ihre „Klimaschutz-Ikone“ in geradedzu peinlicher Weise.

Kritik an Gretas FFF kam fast nur von konservativer und klassisch-liberaler Seite. Der von Medien vielgeschmähte US-Präsident Donald Trump hatte sich auf dem Höhepunkt der Greta-Verehrung deutlich gegen den FFF-Star positioniertdamals wurde er verspottet, heute ist die Berechtigung seiner Ablehnung offensichtlich.

Beim allgemeinen rot-grünem Einverständnis pro FFF in Medien, Kirche und Politik durfte „Amnesty International“ (AI) nicht fehlen:

Der linksorientierter Menschenrechtsverband hatte Thunberg mit dem Preis „Botschafterin des Gewissens“ geehrt.

Wir haben hierüber unter dem Titel „Amnesty beteiligt sich an Klima-Gretas Ruhm“ am 17.9.2019 kritisch berichtet: Diese Auszeichnung paßt zu einer Organisation, die sich ohnehin seit Jahrzehnten zeitgeistgemäß verhält.“

Als Beispiele nannten wir das beschämend geringe Interesse des Verbands an kommunistischen Menschenrechtsverletzungen zur Zeit des „Eisernen Vorhangs“ – man konzentrierte sich bei „AI“ stattdessen auf Chile oder den südafrikanischen „Apartheidstaat“.

Außerdem schrieben wir, AI habe sich bereits in den 90er Jahren für ein „Recht auf Abtreibung“ stark gemacht, „als gehöre ausgerechnet die Tötung wehrloser Kinder im Mutterleib zu den „Menschenrechten“.“

Linke Feindschaft gegen Israel bei AI und FF

Nun kommt der springende Punkt bzw. die offensichtliche Gemeinsamkeit zwischen AI und FFF – nämlich der rabiate Antizionismus beider Organisationen.

Wörtlich heißt es in unserem Artikel über „Amnesty International“:

Dazu paßte ein typisch linker Antizionismus mit Polemik und diversen Aktionen gegen Israel, den jüdischen Staat, so daß dieser sich sogar amtlich gegen Amnesty positionierte: https://charismatismus.wordpress.com/2014/11/07/israel-wirft-linkslastiger-amnesty-international-extreme-einseitigkeit-vor/

Somit schließt sich erneut ein rotgrüner Kreis – nämlich gegen den jüdischen Staat.

Israel wird nicht allein von den – vergleichswenige wenigen – Rechtsradikalen aus der NPD verbal bekämpft, sondern weitaus zahlreicher und medienwirksamer aus dem linken und vor allem ultralinken Spektrum.

Der Haß gegen Israel reicht bis zur kommunistischen MLPD mit ihren militanten antizionistischen Wahlkampfplakaten – siehe z.B. das „kettenzerreißende“ MLPD-Beispiel: „Freiheit für Palästina und Kurdistan.“

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Hamas feuerte über 4000 Raketen auf Israel

​Seit 10 Tagen ist die israelische Zivilbevölkerung einem unentwegten Raketenbeschuss der Hamas aus dem Gazastreifen ausgesetzt.

Der aktuelle Beschuss begann am Montag, den 10. Mai. Seitdem haben Terroristen mehr als 4000 Raketen auf Israel abgefeuert, darunter auch auf Jerusalem und Tel Aviv.

Dabei wurden 12 Menschen getötet, mehr als 300 Personen verwundet und im ganzen Land große Zerstörungen verursacht. Unter den Todesopfern befinden sich auch ein 5-jähriger Junge, drei ausländische Arbeitskräfte und ein Soldat.

Hamas ist eine Terrororganisation, die sich bewusst in Wohngebieten in Gaza verschanzt und Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht. Die Raketen wurden aus dicht besiedelten Wohngebieten im Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Hamas bringt israelische Zivilisten, Juden und Araber, sowie die eigene Bevölkerung im Gazastreifen in Gefahr.

Darüber hinaus hat die Hamas das letzte Jahrzehnt damit verbracht, das Terrortunnelnetz „Metro“ aufzubauen, damit ihre Terroristen Waffen unter der Zivilbevölkerung des Gazastreifens verstecken und transportieren können.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben bei der Operation „Guardian of the Walls“ über 800 Terrororte getroffen, zahlreiche Tunnelnetzwerke zerstört und Raketenabschussorte neutralisiert.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-unter-Beschuss.aspx


Lucassen: Ordnungsruf im Bundestag für „soldatischen“ Israel-Glückwunsch

Der Bundestag hat am Mittwoch, 19. Mai, durch die sitzungsleitende Präsidentin Dagmar Ziegler einen Ordnungsruf erteilt und zwar an den Obmann der AfD im Verteidigungsausschuss, Rüdiger Lucassen.

Der Parlamentarier hatte seine Rede mit den Worten beendet: „Ich wünsche der Israel Defense Force viel Soldatenglück – und speziell der israelischen Luftwaffe bei der Suche nach den Terrororführern der Hamas eine gute Jagd und fette Beute.“

Der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Fraktion fand mit seinem Einspruch gegen den Ordnungsruf im Bundestag keine Mehrheit. Er begründete ihn u.a. damit, dass soldatische Sprache „in besonderer Weise“ von der Meinungsfreiheit gedeckt sei.

Soweit gekürzt die Meldung aus dem Bundestag: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw20-de-einspruch-ordnungsruf-843094

In einer eigenen Pressemitteilung erklärt Lucassen dazu:

„Damit sendet das deutsche Parlament ein verheerendes Signal. Wem es mit der Verteidigung Israels vor islamistischen Terroristen ernst ist, der kann den israelischen Streitkräften nur viel Erfolg wünschen. Der Bundestag aber bestraft solche Glückwünsche.

Ich bedauere es sehr, dass einer Mehrheit der deutschen Volksvertreter in dieser brisanten Lage der nötige Mut und die nötige Klarheit fehlen. Jedes Bekenntnis zur Sicherheit Israels verkommt so zur unglaubwürdigen Floskel.“

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Hamas greift Hilfskonvoi aus Israel an: zwei Tote und zehn Verletzte

Die Terrororganisation Hamas hat am Dienstag (18.5.) einen humanitären Hilfskonvoi auf dem Weg von Israel nach Gaza mehrmals am Übergang Kerem Shalom mit Mörserbomben angegriffen. Zwei thailändische Arbeiter wurden dabei getötet, zehn weitere Arbeiter und ein Soldat der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte wurden verletzt.

Das Außenministerium Israels hatte die Überstellung der von UNO, UNICEF, dem Internationalen Roten Kreuz und Ärzte ohne Grenzen gespendeten Hilfsgüter koordiniert. Der Konvoi umfasste 40 Lastwagen mit medizinischem Zubehör, Impfstoffen, Kraftstoff und Lebensmitteln.

BILD: Israelische Soldaten beschützen ein arabisches Kind

Nach einer ersten Attacke der Hamas am Vormittag wurde am frühen Nachmittag ein zweiter Versuch unternommen, die Güter nach Gaza zu bringen. Acht Lastwagen konnten den Übergang passieren als ein erneuter Hamas-Angriff stattfand, bei dem ein Soldat verletzt wurde.

Ein dritter Versuch eine weitere Stunde später wurde erneut mit Mörserbomben angegriffen. Zwei Arbeiter wurden dabei getötet und zehn weitere verletzt.

Die Hilfsgüter konnten daher nicht zur Bevölkerung im Gazastreifen gebracht werden. Israel wird sich dafür einsetzen, einen schnellen Transfer der Hilfssendung nach Gaza zu ermöglichen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Hamas-greift-humanit%C3%A4ren-Hilfskonvoi-an.aspx


Israelischer Autor übt scharfe Kritik an Merkel: Warum schweigt die Kanzlerin?

Von Chaim Noll

Im Schatten geschonter Milieus kehrte der offene Judenhass nach Deutschland zurück, aus einer für viele Ahnungslose (oder sich ahnungslos Stellende) überraschenden Richtung. Allmählich wurde das Wort „Jude“ auf muslimisch dominierten Schulhöfen erneut zum Schimpfwort, zum Epitom des Verächtlichen.

Diesmal wurzelte das judenfeindliche Ressentiment nicht in Europas antisemitischer Tradition, sondern in einer anderen. Die nur wenige Europäer zur Kenntnis nahmen.

Wer hätte sich vor zwanzig Jahren der Mühe unterzogen, den Koran zu studieren, die Hadithe oder die Charta der Hamas? Wer kannte die zahllosen Stellen im religiösen Schrifttum des Islam, die zur Verachtung, Verfolgung oder Vernichtung der Juden aufrufen?

Und die wenigen, die sie kannten, haben aus Opportunismus darüber hinweg gelesen und geschwiegen oder wurden, falls sie ihre Bedenken aussprachen, für „islamophob“ erklärt und ausgegrenzt. Inzwischen hat sich in tausend Moscheen und Koran-Schulen ungehindert verbreitet, was sich Deutsche seit Jahrzehnten gegenseitig bei schweren Strafen verboten.

Während der gleiche Ungeist in seinem neuem Umfeld ungestraft gedeihen durfte. Seit 2015 trifft zahlreiche Verstärkung ein, Judenhass steht in neuer Blüte. Das Geschrei auf den Demos wird von Jahr zu Jahr lauter. Bisher ist kein deutscher Muslim wegen Judenhass oder – obwohl immer wieder geschehen – offener Anstiftung zum Judenmord bestraft worden.

Mitte vergangener Woche haben vor der Synagoge in Bonn drei „Männer“ eine Israel-Fahne verbrannt (und wenn deutsche Medien zu dem Wort „Männer“ Zuflucht nehmen und nähere Zuschreibung vermeiden, handelt es sich mit Sicherheit um Muslime).

Vor der Synagoge in Gelsenkirchen brüllte eine türkische Fahnen schwenkende Meute im Takt „Scheiß Juden“. So dass Kanzlerin Angela Merkel sich dann doch eine Erklärung abgerungen hat.

Allerdings ließ sie sich nicht zu einem persönlichen Wort herbei. Sie, die sonst so gern redet, über Bücher, die sie nicht gelesen hat, oder dieser Tage auf dem Kirchentag über „Klimaleugner“, ließ von einem Pressesprecher erklären, dass „unsere Demokratie antisemitische Demonstrationen nicht toleriert“. Das war flau. Und wenig glaubhaft.

Seit Jahren kommen die neuen Judenhasser, ob auf deutschen Schulhöfen oder Straßen, straflos davon. Die jungen Muslime fühlten sich durch diese Erklärung eher noch ermutigt (ich möchte nicht wissen, was sie insgeheim von dieser Kanzlerin und ihrer Regierung halten), sie legten am nächsten Tag, Sonnabend, 15. Mai, erst richtig los.

Die Bilder, die jetzt um die Welt gehen, dokumentieren Deutschlands neue Schande. Angela Merkel darf sich das Verdienst zuschreiben, dass in einem Land, in dem Judenhass, wo er existierte, wenigstens leise bis unhörbar blieb, erneut das Gegröle von Pogromen zu hören ist. Sie hat die deutschen Juden verraten und verkauft. Und nicht nur die Juden. Auch viele Deutsche, zum Beispiel alle, die Sympathien für Israel fühlen oder denen Judenhass unerträglich ist.

Sie hat durch demonstratives Abstrafen von Islamkritikern in Deutschland eine Atmosphäre angstvollen Schweigens geschaffen. Die, nicht anders als in den späten Jahren der Weimarer Republik, das Gebrüll der Judenhasser umso lauter werden lässt.

Wir danken dem deutsch-israelischen Schriftsteller Chaim Noll für seine freundliche Abdruckserlaubnis. – Die Erstveröffentlichung mit dem vollständigen Artikel erschien hier: https://www.achgut.com/artikel/und_angela_merkel_schweigt

Hier geht es zur Internetpräsenz Nolls: http://chaimnoll.com/

Ergänzender Artikel zur Statistik-Thematik von G. Buurmann: https://tapferimnirgendwo.com/2021/05/20/kommen-in-deutschland-antisemitische-taten-zu-90-prozent-von-rechts/