London: Uralte Fotos aus dem Heiligen Land zum Rekordpreis versteigert

Bei einer Auktion in London hat eine Sammlung von mehr als 1000 historischen Fotos aus dem Heiligen Land eine Rekordsumme von einer Million Pfund (etwa 1,28 Millionen Euro) eingebracht.

Die frühesten der Fotografien, die etwa den Zionsberg, die Al-Aksa-Moschee und den jüdischen Friedhof auf dem Ölberg zeigen, stammen aus den 1840er Jahren und gehören damit zu den ältesten Aufnahmen aus Jerusalem überhaupt. Darüber hinaus gibt es auch Aufnahmen vom See Genezareth und aus Tiberias.

BILD: Gebet an der Klagemauer vor langer Zeit (Foto: Bonfils)

Auf den Bildern sind Juden und Araber zu sehen, u. a. beim Gebet an der Klagemauer oder in Moscheen.

Der anonyme Sammler hatte die Aufnahmen in über 25 Jahren zusammengetragen, das Anfangsgebot hatte bei weniger als der Hälfte des Endpreises gelegen.

Quellen: Ynet, israelische Botschaft in Berlin


Die Apostel Petrus und Jakobus treten für die Bekehrung der Heidenvölker ein

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 15,7-21:

In jenen Tagen als ein heftiger Streit entstand, erhob sich Petrus und sprach zu ihnen:

Brüder, wie ihr wisst, hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben gelangen sollen. Und Gott, der die Herzen kennt, bestätigte dies, indem ER ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab. ER machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn ER hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt. Kreuzkuppel

Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten? Wir glauben im Gegenteil, durch die Gnade Jesu, des HERRN, gerettet zu werden, auf die gleiche Weise wie jene.

Da schwieg die ganze Versammlung. Und sie hörten Barnabas und Paulus zu, wie sie erzählten, welch große Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte.
Als sie geendet hatten, nahm Jakobus das Wort und sprach:

Brüder, hört mich an! Simon Petrus hat berichtet, dass Gott selbst zuerst eingegriffen hat, um aus den Heiden ein Volk für seinen Namen zu gewinnen. Damit stimmen die Worte der Propheten überein, die geschrieben haben:
„Danach werde ich mich umwenden und die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten; ich werde sie aus ihren Trümmern wieder aufrichten und werde sie wiederherstellen, damit die übrigen Menschen den Herrn suchen, auch alle Völker, über denen mein Name ausgerufen ist – spricht der HERR, der das ausführt, was ihm seit Ewigkeit bekannt ist.“

Darum halte ich es für richtig, den Heiden, die sich zu Gott bekehren, keine Lasten aufzubürden; man weise sie nur an, Verunreinigung durch Götzenopferfleisch und Unzucht zu meiden und weder Ersticktes noch Blut zu essen. Denn Moses hat seit ältesten Zeiten in jeder Stadt seine Verkündiger, da er in den Synagogen an jedem Sabbat verlesen wird.

Foto: Petrusbruderschaft

 


Staat Israel wird bald 68: Die ILI-Tage 2016

Am 17. Mai 2016 feiert Israel seinen 68. Geburtstag  – und Freunde Israels von Aachen bis Welzheim feiern bundesweit mit.

Dabei sind die Veranstaltungen anlässlich der Geburtstagsparty so unterschiedlich wie originell. So variieren sie vom großen Israeltag-Straßenfest wie es bspw. in Berlin, Köln, München oder Stuttgart begangen wird, bis hin zu einer interessanten Lesung (Hamburg), einem tollen Konzert (Münster) oder gar einer Ausstellung zum Thema Israelis und Deutsche (Dresden).

Die Veranstaltungen erstrecken sich über einen Zeitraum von Anfang Mai bis Mitte Juni und finden mit dem Israelkongress am 19. Juni 2016 in Frankfurt ihren krönenden Abschluss. Das Programm der einzelnen Israeltage ist vielfältig, eine Teilnahme lohnt bestimmt!

Die bundesweiten Schirmherren der Israeltage (ILI = I like Israel) sind Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, und der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman.

Zur Homepage von ILI – I like Israel »


Israel protestiert gegen UNESCO-Resolution

Der Staatssekretär im israelischen Außenministerium, Dori Gold, hat auf Anweisung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu einen scharfen Protestbrief an alle Staaten gesandt, welche die UNESCO-Resolution zu Jerusalem unterstützt haben.

Gold beschwert sich über den Versuch, den jüdischen Ruf nach der Hauptstadt des jüdischen Volkes Jerusalem und die für das Judentum heiligen Stätten zu ignorieren.

BILD: Die Klagemauer in Jerusalem (Foto: israel. Tourismusministerium)

Gold schreibt dazu: „Zwar hat die Entscheidung der UNESCO keine unmittelbaren Auswirkungen, aber wir werden nicht zulassen, dass internationale Elemente die Verbindung des jüdischen Volkes zu seiner ewigen Hauptstadt verwischen.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Israelis haben einen Terrortunnel entdeckt

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben einen Terrortunnel der Hamas entdeckt, der gegraben worden war, um aus dem Gazastreifen nach Israel zu gelangen und Terroranschläge auszuführen.

Foto: Zerstörung des entdeckten Tunnels (Bild: IDF)

Es handelt sich um die erste Entdeckung eines solchen Tunnels seit der Operation Schutzlinie 2014.

Quelle: Israelische Verteidigungsstreitkräfte, israel. Botschaft in Berlin


Israel: Terroranschlag gegen Bus – 21 Verletzte – Staatspräsident betet für die Opfer

Am frühen Montagabend kam es in Jerusalem zu einer Explosion in einem Bus. Das der Explosion folgende Feuer griff auf einen vorbeifahrenden weiteren Bus, sowie ein Auto über. Dabei wurden 21 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.   P1020947 - Kopie

Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Explosion durch einen Sprengsatz ausgelöst wurde. Dementsprechend habe es sich um einen Terroranschlag gehandelt.

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin erklärte dazu:

“Unsere Gebete für eine schnelle Genesung gelten jenen, die bei dem Anschlag verletzt wurden und nun in Krankenhäusern in Jerusalem behandelt werden. An einem solchen Tag  –  an dem dank der hingebungsvollen Arbeit der Sicherheitsdienste heute morgen ein Terrortunnel im Süden entdeckt wurde, und am Abend verängstigte Bürger, die nur aus ihrem Alltag nach Hause wollten, in Krankenhäuser gebracht werden  –  ist uns allen klar, dass der Kampf gegen den Terror kein Ende findet. Wir werden all jene verfolgen und aufspüren, die uns Böses wünschen, bis die Ruhe gesichert ist.“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, dass jene, die für den Anschlag verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden.

Palästinenserpräsident Abbas muß den Terror beenden

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman äußerte sich ebenfalls zu dem Terroranschlag:deutschland-israel-flag-300x214

„Erneut wird Israel von Terroranschlägen erschüttert, so auch am Montagnachmittag, als eine Bombe einen Bus in Jerusalem zerfetzte.

Ich fordere die internationale Gemeinschaft sowie alle Gesprächspartner der Bundesrepublik Deutschland, die Präsident Abbas bei seinem morgigen Besuch in Berlin treffen, dazu auf, diesen Anschlag auf israelische Zivilisten zu verurteilen.

Statt sich als Friedenstaube zu präsentieren, sollte Abbas alles in seiner Macht stehende tun, um dem Terror ein Ende zu setzen und der Einladung Netanyahus zu folgen, sofort und bedingungslos zu Verhandlungen zu einem nachhaltigen Frieden für zwei Nationalstaaten für zwei Völker anzutreten.“

Quellen: Außenministerium des Staates Israel / Präsidialamt / Botschaft des Staates Israel


Israel: Staatspräsident ruft Führer religiöser Gemeinschaften zum Frieden auf

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin hat in seiner Residenz die obersten Vertreter des Rates der Glaubensführer empfangen, um, wie er sagte, vor den bevorstehenden jüdischen, muslimischen und christlichen Feiertagen eine Botschaft des Friedens und der Toleranz zu senden.

BILD: Staatspräsident Rivlin und seine Gäste (Foto: GPO/Mark Neiman)

An dem Treffen nahmen unter anderem der israelische Oberrabbiner David Lau, der Vorsitzende des Rates des muslimischen religiösen Führer, Scheich Mohammed Kaiyuan, der geistliche Führer der Gemeinschaft der Drusen, Scheich Muwaffak Tarif, und der Griechische Patriarch von Jerusalem Theophilos III. teil.

In seiner Ansprache rief Rivlin zu Frieden und Harmonie in der Region auf und nahm Bezug auf die verschiedenen bevorstehenden heiligen Feste der drei abrahamitischen Religionen. Er sagte, gerade in schwierigen Zeiten sollten Vertreter aller Religionen noch näher zusammenrücken.

Zum Abschluss des Treffens verabschiedeten die Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung, in der es u. a. heißt:

„Wir, die Anführer der Glaubensgemeinschaften im Staat Israel, Vertreter des Rates der Glaubensführer, Glaubende an den Schöpfer der Welt, der mit Güte und Erbarmen herrscht und von uns verlangt, mit jedem Einzelnen in Frieden und Respekt zu leben, bestätigen unsere Verpflichtung zur Zusammenarbeit und dass wir alles in unserer Macht stehende tun werden, um dieses wichtige Gebot im Heiligen Land umzusetzen.

Wir erklären hiermit unsere Verpflichtung gegenüber dem Heiligtum des Lebens und verurteilen alle Formen der physischen oder verbalen Gewalt gegen Unschuldige, besonders Fälle, in denen solche Akte im Namen der Religion begangen werden, was eine Schändung des Namens Gottes bedeutet.

Wir glauben daran, dass im Staat Israel für uns alle Platz ist, in gegenseitigem Respekt für die verschiedenen Glaubensgemeinschaften miteinander zu leben; es ist unsere Pflicht, unsere Kinder und Gemeinden danach zu erziehen, den Anderen zu respektieren und anzuerkennen und es zu vermeiden, den Glauben anderer zu beleidigen.“ 

Quelle: Israelisches Präsidialamt


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