Israel: Netanyahu wird zum vierten Mal mit der Regierungsbildung beauftragt

Der israelische Staatspräsident Rivlin hat am Mittwoch (17.4.2019) den Wahlsieger und bisherigen Premierminister Benjamin Netanyahu offiziell zum vierten Mal in Folge mit der Bildung einer Regierung beauftragt. Damit hat er einen Prozess in Gang gesetzt, der voraussichtlich zu einer neuen Regierung führen wird. 

In einem gemeinsamen Auftritt forderte Rivlin Netanyahu auf, „die Wunden und Risse zu heilen“, die in der israelischen Gesellschaft durch den Wahlkampf freigelegt wurden.

Netanyahu sagte, er sei „bewegt“, seine fünfte Nominierung als Premierminister anzunehmen, „als wäre es das erste Mal und in gewisser Weise sogar noch mehr als das erste Mal.“

In den kommenden Wochen wird Netanyahu Koalitionsabkommen mit seinen Partnern aushandeln müssen. Der Regierungschef würde dann der am längsten amtierende Premierminister Israels werden und David Ben Gurion, den Gründervater des Landes, übertreffen.

Wenn er innerhalb von 42 Tagen keine Koalition bildet, wird der oppositionelle Benny Gantz, Vorsitzender der „Blau und Weiß“-Partei, die Chance bekommen, eine Regierung zusammenzustellen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Pr%C3%A4sident-Rivlin-beauftragt-Netanyahu-mit-Regierungsbildung.aspx


GOTT hat mich schon im Mutterleib berufen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,1-6:

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat ER meinen Namen genannt.
ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, ER verbarg mich im Schatten seiner Hand.
ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.
ER sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan.
Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.
Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle.
So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke.
Und ER sprach:
Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde gelangt.

Bereschit-Sonde schlug auf dem Mond auf

​Die israelische Mondsonde Bereschit ist am Donnerstag (11.4.) leider nicht erfolgreich auf der Mondoberfläche gelandet. Die Sonde hatte aus 22 Kilometer Höhe noch ein letztes Selfie mit dem Mond aufgenommen (siehe Foto), bevor die Verbindung des Kontrollzentrums zur Sonde abriss und diese mit hoher Geschwindigkeit auf dem Mond aufschlug.

Trotz der gescheiterten Landung erhielt das Team den mit einer Million US-Dollar (ca. 884 Mio. Euro) dotierten Lunar XPRIZE Moonshot Award als Auszeichnung für das erste privatfinanzierte Projekt, das den Mond erreicht hat.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, der am Donnerstag im Kontrollzentrum die geplante Landung live verfolgte, sagte gestern zu Beginn der wöchentlichen Kabinettssitzung:

„Am Wochenende hat der israelische Staat wieder Geschichte geschrieben. Er wurde eines von sieben Ländern, das die Umlaufbahn des Mondes und eines von vier Ländern, das die Oberfläche des Mondes erreicht hat, auch wenn dies nicht optimal gelang.

Wir planen, „Bereschit 2“ zu starten. Der israelische Staat, der sich am Start der ersten Sonde beteiligte, wird sich auch am Start der zweiten beteiligen. Und ich hoffe, das nächste Mal wird es ein Erfolg. In diesem Falle wären wir dann wirklich das vierte Land, das erfolgreich auf dem Mond gelandet ist.

Durch Misserfolg werden wir nicht gehindert. Der Unterschied zwischen Gewinnern und Verlierern ist, dass wir nicht aufgeben.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Mondsonde-Bereschit-leider-nicht-erfolgreich-gelandet.aspx  –  Foto: SpaceIL


Zwischenruf eines deutsch-israelischen Judenchristen zur aktuellen Politik

Von Klaus Moshe Pülz

Deutschland könnte das reichste Land der Erde sein, wenn der „deutsche Michel“ nicht durch seine jeweilige Obrigkeit derart manipuliert werden könnte. Einst war es das Kaisertum, das uns in den Ersten Weltkrieg stürzte; schließlich dann die Verführung durch einen ungebildeten Obdachlosen aus Österreich namens Adolf Hitler, der letzten Endes 60 Millionen gewaltsam getöteter Menschen und sämtliche deutsche Städte zerstört hinterließ.

Und heute regiert seit 16 Jahren eine ehemalige Mitläuferin des letzten Despoten der DDR, Erich Honecker, in Deutschland, eine gewisse Angela Merkel, als gäbe es keine fähigeren Köpfe in Deutschland.

Es ist eine Tragödie, was aus Deutschland seit Ludwig Erhardts Tagen geworden ist. Eingeleitet hat diese desaströse Politik Helmut Kohl mit der Abschaffung der soliden deutschen Währung in Form der „Deutschen Mark“. Es war stets nicht nur den Franzosen ein Dorn im Auge, daß Deutschland niemals seine harte Währung gegenüber den anderen europäischen Währungen abwerten mußte. Selbst Israel deckte seine heimische Währung Schekel zu 20 Prozent mit der DM ab.

Der wirtschaftliche Niedergang war nur möglich, weil Frau Rita Süßmuth  –  auch auf meine Anfrage hin –  Referenden (Volksbefragungen) ablehnte. Und so mauserte sich die deutsche Demokratie zu einer Art Diktatur, wonach der Deutsche seine Möglichkeiten auf den Urnengang beschränkt bekam.

Bereits zu Beginn ihrer Amtszeit erhöhte Frau Merkel die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent, was zur Verteuerung sämtlicher Waren und Dienstleistungen führte. Daher hätte diese Dame kein zweites Mal zur Bundeskanzlerin gewählt werden dürfen.

Dieser Entwicklung folgte die Kreation der unseligen Europäischen Union, deren Zahlmeister mit 26 Prozent in die Brüsseler Kasse Deutschland ist. Damit finanziert der deutsche Steuerzahler das Verwaltungsmonster in Belgien, und ein Italiener regiert wie einst Ludwig XIV. (l’état c’est moi!) ein gewisser Mario Dragi, der kurzum seit vielen Jahren zum ersten Mal in Deutschlands Geschichte die Verzinsung der deutschen Sparguthaben annullierte. Auf einen Protest der Massen warte ich noch heute vergebens.

Ein Land mit der höchsten Besteuerung der Welt lebt sozusagen von seiner Substanz, nämlich was die Nachkriegsgeneration aufgebaut hat.

Heute indes werden Menschen von dieser Regierung präferiert, die gar nicht zum deutschen Volke gehören. Als Nahost-Experte, der ich als Deutsch-Israeli sein darf, der aber seit dem Ableben des Verlegers Axel C. Springer nicht mehr gefragt ist, kenne ich allzu gut die Mentalität der arabischen Menschen im Nahen Osten.

Das Gerücht, wonach man in Deutschland Geldzuwendungen, Sprachunterricht, Unterbringung, medizinische Versorgung sowie sogar universitäre Ausbildung ohne Arbeitseinsatz erhält, ist nicht nur im Munde dieser Leute, sondern auch halb Afrika schließt sich dem Wunsche an, in Deutschland eine Art Scharaffenland zu sehen.

Und wenn „Pro Asyl“ dieses Streben nach Ausbeutung Deutschlands massiv unterstützt, so dient dies dem Niedergang des deutschen Wohlstands. Solchen Institutionen müßte der Status der Gemeinnützigkeit entzogen werden!

Fatal dabei ist der Umstand, daß die christliche Kirchen aller Couleur diesen Influx von antichristlich eingestellten Muslimen offen unterstützt, so daß sie sich dabei selbst das Wasser zu ihrem eigenen Nachteil abgräbt, was auch auf die beiden christlichen Parteien CDU und CSU zutrifft, die sich noch wundern über den enormen Zuwachs der Grünen, da Muslime bekanntlich keine christlichen Parteien wählen (dürfen).

Nein, es gibt nicht nur einen Hans-Georg Maaßen, der geschasst wurde, selbst ein kompetenter Politiker wie Herr Merz war und ist noch Opfer der Frau Merkel!

Nicht zu vergessen die einstigen Kommunisten, die sich als Partei „Die Linke“ plötzlich menschenfreundlich gibt, wobei die „DDR“-Diktatur einst die eigenen Landsleute bei ihrer Republikflucht an der Grenze abknallte wie die Hasen.

Inzwischen verfügt jeder fünfte Deutsche über einen Migrationshintergrund. Damit wird das Lernniveau in den deutschen Ausbildungsstätten derart herabgesenkt, daß Deutschland auf dem internationalen Parkett bald nicht mehr konkurrenzfähig ist. Ich weiß durch meine hebräischen Kenntnisse, wie schwierig es ist, eine orientalische Sprache zu erlernen. Ich kenne auch das Lernniveau in arabischen Universitäten, wo der Professor wichtige Kernaussagen ihres Studienganges in die Feder diktieren muß. Ein freies akademisches Denken und Forschen gibt es nicht!

So ist die Kurzsichtigkeit deutscher Politik geradezu unverantwortlich für ein Land, das seit Jahrhunderten eine christlich-jüdische abendländische Kultur gepflegt hat, auch wenn deren antisemitische Ausrichtung letztendlich den Segen Gottes entzogen erhält!

Es ist ein Gericht Gottes, daß die Anhänger der Kantschen Aufklärung im Zeitalter der Digitalisierung und des Robotertums noch gar nicht gemerkt haben, wie dabei unsere Gesellschaft sukzessive entseelt wird. Wo sind jene deutschen Wissenschaftler, die diesen Mißstand ebenfalls erkannt haben?

Dies geht sogar so weit, daß man die deutsche Sprache für Ausländer sozusagen „mundgerecht“ gemacht hat, indem man das „daß“ wieder abschaffte und zum „das(s)“ veränderte. Weder Franzosen noch Engländer kämen in den Sinn, aus Gründen der Sprachvereinfachung ihre Landessprache zu verändern.

Kaum einem Menschen hierzulande fällt auf, daß neuerdings speziell Migranten unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung dazu mißbrauchen, deutschen Frauen Gewalt anzutun und zudem Messer mit sich führen, von denen sie gegenüber deutschen Bürgern eifrig Gebrauch machen.

Auch das unselige Schengen-Abkommen macht es möglich, daß man heutzutage ohne Gefahr Drogen und Sexsklavinnnen über Landesgrenzen chauffieren kann. Es gibt schlichtweg keine Grenzkontrollen im Raum der Europäischen Union mehr, was naturgemäß die internationale Kriminalität (Mafia) potenziert. „Europol“ ist dabei nur eine Art „Feigenblatt“.

Daher gilt es in summa den Status quo wiederherzustellen, d.h. einen Zustand, wonach jeder europäische Staat seine Integrität und Souveränität sowie seine eigene monetäre Währung zurückerhält. Dazu gehört auch die eigene Gerichtsbarkeit ohne einen luxemburgischen Internationalen Gerichtshof in einem Land, das als „Steuerparadies“ gilt, wo Großkonzerne vor ihrem Fiskus Gewinne hinterziehen. Juncker ist demnach eine völlige Fehlbesetzung als EU-Präsident!

„Denke ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht“, sagte einst der Jude Heinrich Heine. Was würde er erst heute über die Mischkultur dieses heutigen Deutschlands sagen?

Ich bitte um eine möglichst große Verbreitung dieses Statements aus einem tränenreichen Herzen!

Unser judenchristlicher Autor Klaus Mosche Pülz leitet die „Messianische Bekenntnis-gemeinschaft“ und ist Herausgeber der deutschsprachigen Zeitschrift „Bote Neues Israel“, die auch im Internet vertreten ist: http://www.zelem.de


Ewig denkt der HERR an seinen Bund!

Liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 105(104),4-5.6-7.8-9.

Fragt nach dem HERRN und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!
Denkt an die Wunder, die ER getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.
.
Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die ER erwählt hat.
Der HERR ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.
.
Ewig denkt ER an seinen Bund,
an das Wort, das ER gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den ER mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den ER Isaak geschworen hat.


Live-Übertragung: Heute Abend landet die israelische „Bereschit“ auf dem Mond

​Die Mondsonde „Bereschit“ soll in Kürze sanft auf der Mondoberfläche aufsetzen. Wenn alles nach Plan verläuft, wird die Landung heute (11.4.) um 20.30 Uhr MESZ stattfinden. Israel wird damit das vierte Land sein, das ein Objekt weich auf den Mond gebracht hat. 

„Bereschit“ wurde am 22. Februar ins All geschossen und drehte sich dann auf elliptischen Bahnen um die Erde in Richtung Mond. Am 4. April wurde „Bereschit“ vom Mondorbit quasi „eingefangen“ und befindet sich seitdem in der Mondumlaufbahn, wo es sich in elliptischen Bahnen dem Mond nähert.

Bis zur Landung wird sie 6,5 Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Kurz vor der Landung werden die Triebwerke der Mondsonde in Gegenrichtung zur Mondoberfläche angeworfen, wodurch die Geschwindigkeit der Sonde von 6000 km/h auf 0 km/h reduziert wird. Die letzten fünf Meter befindet sich „Bereschit“ im freien Fall, bevor sie – hoffentlich – sanft aufsetzt.

„Bereschit“ soll 72 Stunden auf der Mondoberfläche bleiben und Informationen zum Magnetfeld des Mondes sammeln. An Bord befinden sich auch einige jüdische und israelische Dokumente und Symbole.

„Bereschit“ ist ein Projekt von SpaceIL und Israel Aerospace Industries (IAI). Mit Gesamtkosten von 84 Millionen Euro ist sie die bislang preiswerteste Raumsonde ihrer Art.

Die Landung wird ab ca. 20.30 Uhr live auf unserer Facebook-Seite übertragen: https://www.facebook.com/IsraelinGermany/


Israel: 2000 Jahre alte Siedlung freigelegt – Öllampe mit neunarmigem Leuchter entdeckt

​Die Ausgrabungen einer 2000 Jahre alten Siedlung in Beer Sheva haben die Scherben einer seltenen Öllampe freigelegt, auf der eine neunarmige Menora abgebildet ist (siehe Foto).

Es handelt sich bei dem Fund um eine der ältesten bis jetzt gefundenen, künstlerischen Darstellungen einer Menora. Das Ausgrabungsteam der israelischen Altertumsbehörde und der Ben-Gurion-Universität des Negev war sehr erfreut, als durch das Reinigen der Scherbe die Dekoration einer neunarmigen Menora zu erkennen war.

Wegen einer Anweisung im babylonischen Talmud, nach der nur die Menora im Tempel siebenarmig sein durfte, gibt es bis jetzt keine Funde mit Darstellungen von siebenarmigen Menoras.

Die Archäologen datieren das Bestehen der Siedlung vom ersten Jahrh. nach Chr. bis zum Bar-Kochba-Aufstand 135 n. Chr.

Die Leiter der Ausgrabung, Dr. Peter Fabian und Dr. Daniel Varga, berichten, dass die Siedlung u.a. aus einem großen Wachturm, mehreren Backanlagen, antiken Mülldeponien und einem Untergrundsystem, welches höchst wahrscheinlich als jüdisches rituelles Bad (Mikwe) genutzt wurde, besteht.

Es ist anzunehmen, dass die Siedlung durch ihre Lage entlang der südlichen Grenze des antiken Königreiches von Judäa von großer strategischer Bedeutung war. Dies würde die Notwendigkeit für die Errichtung eines zehn mal zehn Meter hohen Wachturms erklären. In der spätrömischen Zeit wurden die Steine des Turms für den Bau anderer benachbarter Gebäude verwendet.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/2000-Jahre-alte-juedische-Siedlung-entdeckt.aspx  –  Foto: Anat Rasiuk / Israelische Altertumsbehörde