Briefpost an Gott aus aller Welt gelangt zur Klagemauer in Jerusalem

Danny Goldstein, Direktor der israelischen Post, ist vor den bevorstehenden Feiertagen Rosh ha-Shana und Yom Kippur an der Klagemauer mit dem Oberrabbiner für die Hl. Stätten zusammengetroffen und hat ihm Briefe aus der ganzen Welt übergeben, die an Gott adressiert sind.   Klagemauer

Die Briefe an den Höchsten, die in Ländern wie Russland, China, Frankreich, Nigeria, Spanien, den Niederlanden, den USA und Großbritannien abgeschickt wurden, werden danach in die sog. Klagemauer (Westmauer) in Jerusalem gesteckt.

Jedes Jahr treffen hunderte Briefe in Israel ein, die an „Gott“, „Jesus“, „Unseren lieben Vater im Himmel“ oder direkt an „die Klagemauer“ adressiert sind. Diese Briefe, meist ohne Absender, werden von der israelischen Post alle paar Monate an die Klagemauer übergeben, zwischen deren Steine sie dann der Tradition gemäß gesteckt werden. 

Quelle: Israelische Botschaft


In Israel wächst ein Wald zu Ehren von JU-Chef Philipp Mißfelder (CDU)

Die Junge Union (JU)  –  die Jugendorganisation der CDU  –  möchte zusammen mit dem Jüdischen Nationalfonds an den verstorbenen CDU-Politiker erinnern und hat den ersten Baum für einen „Philipp-Mißfelder-Wald“ im Negev gepflanzt.blog1-205x130

Die Delegation traf jetzt in Jerusalem auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zusammen.

Philipp Mißfelder (siehe Foto) ist im Juli 2015 unerwartet verstorben. Der langjährige CDU-Parlamentarier und Bundesvorsitzende der Jungen Union war zugleich außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Er hat sich sehr für die deutsch-israelische Verständigung eingesetzt und stets das Existenzrecht Israels vehement verteidigt, auch gegen Angriffe von links und rechts. Wir haben mehrere seiner diesbezüglichen Stellungnahmen hier im CHRISTLICHEN FORUM veröffentlicht.

Foto Markus HammesEr war der jüngste Chef in der Geschichte der JU und leitete den CDU-Jugendverband von 2002 bis 2014, wobei er betont konservative Akzente setzte, auch hinsichtlich des Lebensrechts der ungeborenen Kinder. Zugleich war er als Kritiker einer „Multikulti“-Gesellschaft bekannt.

Ungeachtet seines jungen Alters wurde dem CDU-Außenexperten weltweiter Respekt zuteil, vor allem in Israel. Der Philipp-Mißfelder-Wald bringt auch dies zum Ausdruck.

5000 Bäume als Teil eines großen  Waldprojekts, das zur Wiederaufforstung der nördlichen Negev-Wüste dient, sollen Touristen aus Deutschland und aller Welt an Philipp Mißfelder und sein Lebenswerk erinnern.

Foto: Markus Hammes


Neue arabische Terrorwelle in Israel

Israel wird seit dem vergangen Freitag von einer erneuten Terrorwelle erschüttert.

Am Damaskustor in Jerusalem griff ein jordanischer Staatsbürger einen Polizisten mit einem Messer an. Der Angreifer wurde erschossen. Ebenfalls mit Messern attackierten am Freitag und Samstag zwei Palästinenser Soldaten.

BILD: Die bei dem Attentäter in Jerusalem gefundenen Messer (Foto: Israelische Polizei)

Zwei weitere Palästinenser steuerten in der Nähe von Kirjat Arba bei Hebron ein Auto in eine Gruppe von Israelis an einer Bushaltestelle. Ein weiterer Messerangriff gegen einen israelischen Soldaten in der Nähe von Efrat im Westjordanland ereignete sich am Sonntag.

Heute Morgen wurden ein Polizist und eine Polizistin in Jerusalem von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen. Die Polizistin wurde schwer verletzt, ihr Kollege leicht. 

Quelle: Ynet, Israelische Botschaft


ER ist ein Zeichen des Widerspruchs

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 2,33-35:

In jener Zeit staunten sein Vater und seine Mutter über jene Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, der Mutter Jesu:  DSC06228

Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden  –  und ER wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.

Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

 


Israel zum 11.9.: Grenzenlose Entschlossenheit gegen islamischen Terror notwendig

Zum 15. Jahrestag der Terroranschläge in den USA am 11. September 2001 erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bei seiner wöchentlichen Kabinettssitzung: blog1-205x130

„Heute sind 15 Jahre seit den Terroranschlägen des 11. September vergangen. Wir gedenken der Opfer. Wir sprechen ihren Lieben unseren Trost aus. Wir stehen an der Seite unseres wichtigsten Verbündeten, der Vereinigten Staaten von Amerika, und mit anderen Partnern in der Schlacht gegen den militanten islamischen Terrorismus, der seine Angst, seinen Schrecken, seine Morde in der Welt verbreitet.

Unsere Erinnerung reicht weit, unsere Entschlossenheit ist grenzenlos. Zivilisierte Gesellschaften müssen sich zusammenschließen, um diese Mächte der Dunkelheit zu besiegen  – und ich bin sicher, das werden wir.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft erinnerte sich an die Anschläge in New York:

Mit einer Kranzniederlegung am New Yorker Police Department Memorial gedachte die Deutsche Polizeigewerkschaft DPolG der Opfer des Terroranschlags vom 11.9.2001. Ronny Helmer, Vorstandsmitglied der DPolG-Hamburg, legte gemeinsam mit Kollegen den Kranz vor Ort nieder: „An diesem Jahrestag wird uns einmal mehr bewusst, wie wichtig unsere freiheitliche Gesellschaft ist. Aber auch wie notwendig es immer wieder ist, für ihre Sicherheit zu sorgen.“

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/gedenken-an-opfer-des-11-september/


Götzendienst: Das Heidentum opfert nicht Gott, sondern den Dämonen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 10,14-22:

Liebe Brüder, meidet den Götzendienst!
Ich rede doch zu verständigen Menschen; urteilt selbst über das, was ich sage. Ist der Kelch des Heiles, über den wir den Segen sprechen, nicht Teilhabe am Blut Christi? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhabe am Leib Christi? Tagesimpuls

Ein Brot ist es. Darum sind wir viele ein Leib; denn wir alle haben teil an dem einen Brot.

Schaut auf das irdische Israel: Haben die, welche von den Opfern essen, nicht teil am Altar? Was meine ich damit?

Ist denn Götzenopferfleisch wirklich etwas? Oder ist ein Götze wirklich etwas?  –  Nein, aber was man dort opfert, opfert man nicht Gott, sondern den Dämonen.

Ich will jedoch nicht, dass ihr euch mit Dämonen einlasst. Ihr könnt nicht den Kelch des HERRN trinken und den Kelch der Dämonen. Ihr könnt nicht Gäste sein am Tisch des HERRN und am Tisch der Dämonen.

Oder wollen wir die Eifersucht des HERRN wecken? Sind wir stärker als ER?

 


Deutsch-israelischer Publizist zur AfD und zur Wahlkritik des Zentralrats der Juden

Von Klaus Moshe Pülzkmpuelz

Während die Bundeskanzlerin an ihrer desaströsen Flüchtlingspolitik aufgrund ihres Altersstarrsinns festhält, wobei für die Asylbewerber 5,3 Milliarden € dafür zur Verfügung stehen, sind rund 12,5 Millionen Menschen oder 15,4 Prozent der deutschen Bevölkerung armutsgefährdet. Diese Grenze ist erreicht, wenn jemand weniger als 60 Prozent des mittleren Haushalteinkommens zur Verfügung hat.

Ulrich Schneider vom Paritätischen Wohlfahrtsverbands kommentiert dazu: „Man ist in diesem reichen Deutschland nicht erst dann arm, wenn man unter Brücken schlafen oder Pfandflaschen sammeln muß“.

Während sich die AfD darum bemüht, Vertretern der israelischen Regierung ihre Politik vor Ort zu erläutern und in ihren Reihen antisemitische Elemente zu eliminieren, versteift sich der Zentralrat der Juden sowie Frau Knobloch im mondänen München auf ihre Thesen gegen die AfD, „die unverblümt widerlich gegen Minderheiten hetzt, in unserem Land ungebremst aufsteigen kann, ist ein wahrgewordener Albtraum“.

Ich selbst als israelischer Bürger, der seinen militärischen Pflichten in Israel nachgekommen ist, wurde von der AfD um Vermittlung gebeten, damit sie im Rahmen einer Delegation gerade diese Bedenken jüdischer Vertreter hierzulande gegenüber der Regierung in Jerusalem zerstreuen kann.deutschland-israel-flag-300x214

Es ist bedauerlich, daß sowohl Dr. Schuster als auch Frau Knobloch nicht erkennen wollen, daß Deutschland ein freiheitlich demokratischer Rechtsstaat ist, wo das Volk der oberste Souverän ist.

Ist selbst setze mich seit Jahrzehnten für die Menschenrechte in Israels Öffentlichkeit ein. Aber während sich die Muslime in Israel bis heute nicht in Israel haben integrieren lassen, indem sie jedoch vom Sozialstaat Israel profitieren, steht gleiches Debakel nunmehr auch Deutschland ins Haus.

Seit der Staatsgründung 1948 waren die muslimischen Anrainer-Staaten bemüht, Israel von der Landkarte zu wischen  –  und in Deutschland stellen sich jüdische Vertreter auf die Seite der muslimischen Asylanten, von denen nicht einmal Herr Maaßen weiß, wie viele Gefährder und militante Salafisten sich unter den inzwischen insgesamt sieben Millionen Muslime hierzulande befinden.

Darüber hinaus macht es keinen guten Eindruck, wenn der Zentralrat der Juden das Wahlergebnis von Mecklenburg-Vorpommern derart diskreditiert und damit gerade bei den AfD-Wählern den Antisemitismus schürt.

Bevor jüdische Vertreter sich der Meinung der etablierten Parteien anschließen, die doch nur um ihre althergebrachten Pfründe fürchten, wäre es deren Pflicht, zu prüfen, ob die AfD tatsächlich den Antisemitismus schürt, wenn Frau Dr. Petry mich darum bat, wieder in ihre Partei zurückzukehren, wohlwissend, daß ich jüdischer Herkunft bin und seit dem 4.4.1967 als Bürger dem Staat Israel angehöre. Dies zeigt, daß sich die AfD um ein harmonisches Verhältnis mit Israel bemüht. Moschee-Bonn-4

Politiker kann man insofern nur begrenzt ernst nehmen, weil sie ihre Privilegien und ihre Popularität nicht dadurch verlieren möchten, indem sie sich gegen die Politik ihrer Fraktion äußern. Daher wirft ja der CDU-Innenexperte Bosbach leider auch das Handtuch.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Darüber hinaus fehlt die Weitsicht, wobei Frau Merkel sich auf Kosten der Wähler gern als Samariterin sieht, was ihr die Muslime jedenfalls auf lange Sicht nicht danken werden, sondern von dem Wohlstand hierzulande profitieren möchten, ohne dabei ihre Religion und Sitten aufzugeben, sondern diese auch noch unter Christen zu verbreiten.

Wir haben ja beste Vergleiche an den Verhältnissen in Israel, wo eine Integration seit 1948 nicht möglich war. Im Gegenteil, die Mudjaheddin (Moslembrüder) in Ägypten und nun auch durch Al Qaida und ISIS haben für sie einen Vorbildcharakter, so daß der Wunsch nach dem Martyrium, ein Schachid zu werden, geradezu hysterische Ausmaße angenommen hat. Ungeachtet dessen setzt sich der EKD-Vorsitzende Bedford-Strohm für die Anerkenntnis des Islam ein, ohne dabei zu bedenken, daß er sich mit dieser Einstellung vor dem wahren Gott Israels und Christus selbst exkommuniziert.

Hitler wollte den Großmufti von Jerusalem sogar instrumentalisieren, indem er General Rommel den Befehl gab, bis nach Palästina vorzustoßen und die dortigen Juden auch noch zu vernichten – auch mit Hilfe der Araber. Und die jüdischen Vertreter in Deutschland begrüßen auch noch den Influx von Millionen Muslime, wo Israel sich glücklich schätzen würde, von den arabischen Staaten nicht mehr bedroht zu werden.logo-afd-small

Die ständigen Angriffe gegen die AfD erreichen jedenfalls genau das Gegenteil, weil sie allein gegen die uneingeschränkte Zuwanderung von arabischstämmigen Muslimen votiert, die nicht nur im Nahen Osten oder Afrika, sondern auch in Europa vornehmlich in Frankreich für blutigen Terror sorgt.

Wenn deutsche Politiker sich nicht um die „vox populi“ (Stimme des Volkes) bemühen und sich nicht darauf einstellen, wie die ehemalige DDR-Funktionärin Merkel, dann wird dies den Zulauf zur AfD nur noch mehr verstärken.

Dies richtet sich auch an die Adresse der CSU, die mit Seehofer zwar bellen, aber nicht zubeißen kann. Frau Merkel nimmt nämlich Herrn Seehofer nicht ernst, der sich nicht im Klaren zu sein scheint, daß er mitsamt der CDU untergehen wird, wenn die CSU nicht bundesweit wählbar wird. Franz-Josef Strauß hätte unter den jetzigen Umständen längst mit der Schwester-Partei gebrochen.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Prediger in Deutschland und Israel; er leitet die “Messianische Bekenntnisgemeinschaft” sowie den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 
 .
Ergänzende Informationen: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/ostdeutsche-wuenschen-sich-mehrheitlich-csu-kanzler/
http://www.sueddeutsche.de/bayern/csu-seehofer-ist-ein-zocker-kein-hasardeur-1.3150242