Israel übergab zwei uralte archäologische Sarkophage an Ägyptens Botschafter

Das israelische Außenministerium hat zwei antike Funde aus der Pharaonenzeit an den ägyptischen Botschafter in Israel übergeben.

Die beiden Artefakte sind Deckel ägyptischer Sarkophage, die auf illegalem Weg nach Israel gelangt waren. Einer der Deckel stammt aus der Zeit zwischen dem 10. und dem 8. Jahrhundert v. Chr., der andere wird auf das 16. bis 14. Jahrhundert v. Chr. datiert.

BILD: Botschafter Khairat (2.v.l.) und Staatssekretär Gold (2.v.r.) mit den Artefakten (Foto: MFA/Elram Mandel)

Die beiden Artefakte wurden über ein Drittland aus Ägypten nach Israel geschmuggelt, wo sie von der israelischen Antikenbehörde beschlagnahmt wurden. Die Behörde verbrachte sie in ihre Labore, wo die für die Lagerung notwendigen klimatischen Bedingungen gegeben sind.

Die Übergabe wurde ermöglicht durch den dauerhaften Friedensvertrag zwischen den beiden Ländern und den sich zunehmend intensivierenden Dialog zwischen dem israelischen Außenministerium und der ägyptischen Botschaft in Israel.

Der Staatsminister im Außenministerium, Dore Gold, verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Übergabe dieser antiken Gegenstände ein Wegbereiter für weitere bilaterale Kooperationen auf dem Gebiet des historischen Erbes und andere gemeinsamer Interessensfelder zum Wohl beider Staaten sein könne.

Botschafter Hazem Kairat erklärte, Ägypten schätze die Anstrengungen, die von den israelischen Behörden unternommen werden, um diese geschmuggelten Antiquitäten in ihr Herkunftsland Ägypten zurückzuführen –  und er freue sich auf die Rückkehr weiterer Antiquitäten, die in Israel gefunden wurden.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Sensationsfunde in Israel: Taucher entdeckten uralte Schätze unter Wasser

Zwei Taucher haben vor Pessach im Hafen von Caesarea einen spektakulären Fund gemacht: Sie entdeckten die Ladung eines antiken Schiffswracks, das wohl während der spätrömischen Ära vor etwa 1600 Jahren gesunken ist.

Sobald sie aufgetaucht waren, informierten die beiden Taucher Ran Feinstein und Ofer Ra’anan aus Ra’anana die Israelische Antikenbehörde und berichteten von ihrem Fund.

BILD: Statue der Göttin Luna (l.) und Bronzelampe mit dem Bild des Sonnengottes Sol. (Foto: Clara Amit, courtesy of the Israel Antiquities Authority)

Ein gemeinsamer Tauchgang mit Archäologen von der Antikenbehörde zeigte, dass durch einen Sandrutsch ein Schiff freigelegt worden war:

Sie fanden eiserne und Holzanker sowie Überreste dessen, was zum Bau und zum Betrieb des Segelschiffs benötigt wurde. Unterwasser-Ausgrabungen während der vergangenen Wochen brachten dann verschiedene Teile der Ladung des antiken Handelsschiffs zutage, darunter Statuen und tausende Münzen.

Es handelt sich um den größten maritimen Fund in den vergangenen dreißig Jahren. Die beiden Taucher werden mit einer Anerkennungsmedaille der Antikenbehörde ausgezeichnet.

Viele der Artefakte sind aus Bronze und außergewöhnlich gut erhalten. Darunter sind etwa eine Bronzelampe mit dem Bildnis des Sonnengottes Sol, eine Figur der Mondgöttin Luna, eine Lampe mit dem Bild des Kopfes eines afrikanischen Sklaven, Fragmente dreier lebensgroßer Statuen, Objekte in Tiergestalt, wie ein Wal und ein Bronzewasserhahn in der Form eines Wildschweins mit einem Schwan auf dem Kopf.

Zudem wurden Bruchstücke großer Gefäße gefunden, die genutzt wurden, um Trinkwasser für die Besatzung zu transportieren. Eine der größten Überraschungen war die Entdeckung zweier insgesamt 20 Kilo schwerer metallischer Klumpen aus tausenden Münzen, welche die Form der Tongefäße angenommen hatten, in denen sie transportiert worden waren.

Jacob Sharvit, Leiter der Einheit für Meeresarchäologie bei der Antikenbehörde, und sein Stellvertreter Dror Planer erklären: 1426245_577880468934571_1029821405_n

„Es handelt sich um sehr aufregende Funde, die, abgesehen von ihrer außerordentlichen Schönheit, auch historisch signifikant sind. Die Lage und Verteilung der antiken Funde auf dem Meeresgrund legen nahe, dass ein großes Handelsschiff mit einer Ladung von Metall, das eingeschmolzen werden sollte, an der Ausfahrt zum Hafen in einen Sturm geriet und abdriftete, bis es an den Felsen zerschellte.“

Eine erste Untersuchung der Eisenanker zeigt, dass versucht wurde, das Abdriften des Schiffes durch Setzen der Anker zu verhindern, diese aber zerbrachen. Sharvit und Planer betonen:

„Einen solchen Unterwasser-Fund hat es in Israel in den vergangenen dreißig Jahren nicht gegeben. Statuen aus Metall sind seltene archäologische Funde, weil sie immer eingeschmolzen wurden. Wenn wir Bronze-Artefakte finden, geschieht dies in der Regel unter Wasser. Da diese Statuen gemeinsam mit dem Schiff gesunken sind, wurden sie vor dem Einschmelzen ‚gerettet‘.“

Sharvit und Planer fügen hinzu: „Bei den vielen Unterwasser-Ausgrabungen, die in Caesarea durchgeführt wurden, wurden nur sehr wenige Bronzestatuen gefunden, während bei dem jetzigen Fund eine große Anzahl spektakulärer Statuen gefunden wurde, die sich in der Stadt befunden hatten, und auf dem Seeweg abtransportiert werden sollten. Der Sand hat sie geschützt; daher befinden sie sich in einem großartigen Zustand – obwohl sie bereits vor 1.600 Jahren gegossen wurden.“

Die gefundenen Münzen tragen die Konterfeis von Konstantin dem Großen und Licinius, römischen Eroberern, die im 4. Jahrhundert n. Chr. regierten. Licinius war ein Rivale Konstantins, bis er von diesem besiegt wurde.

Sharvit erklärt: „In den vergangenen Jahren gab es im Hafen von Caesarea viele Zufallsfunde. Dafür gibt es hauptsächlich zwei Gründe: Weniger Sand auf dem Meeresgrund führt dazu, dass alte Artefakte freigelegt werden. Darüber hinaus sind mehr Taucher vor Ort.

Bei dem jetzigen Fund haben die Taucher sich als gute Bürger erwiesen und verdienen unser Lob. Sie erhalten eine Anerkennungsmedaille und sind eingeladen, die Lagerräume der Antikenbehörde zu besichtigen. 

Die Öffentlichkeit sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie alle Funde sofort der Einheit für Unterwasserarchäologie in der Antikenbehörde melden muss, um uns maximale archäologische Erkenntnisse über den jeweiligen Ort zu ermöglichen.“

Quelle: Israelische Antikenbehörde


Israel: Regierungschef Netanyahu traf den österreichischen Außenminister Kurz

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist am vergangenen Montag mit dem österreichischen Außenminister Sebastian Kurz zusammengetroffen.

Netanyahu betonte bei dem Treffen die Wichtigkeit direkter Verhandlungen mit den Palästinensern und erwähnte auch die Bedrohung durch den radikalen Islam und die verhängnisvollen Auswirkungen auf Israel und Europa.

BILD: Außenminister Kurz und Ministerpräsident Netanyahu (Foto: GPO/Haim Zach)

Kurz und Netanyahu unterzeichneten ein Abkommen für sog. „Work- and Holiday-Visa“ sowie ein „Memorandum der Verständigung“ zu Bildung und kulturellen Themen.

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Zwischenruf eines deutsch-israelischen Judenchristen zur Islam-Debatte

Von Klaus Moshe Pülz

Zu den notwendigen Fakten über den Islam gehört die absolute Unterwerfung der Frauen, was keinesfalls kompatibel mit dem deutschen Grundgesetz ist, wo man sogar kmpuelzin den deutschen Chefetagen eine sog. Frauenquote einrichten will. Ferner wird auch der koranische Grundsatz der „taqyih“ (Verstellung, Täuschung) ignoriert, indem sich Muslime auch unter einen Weihnachtsbaum setzen dürfen, ohne dabei von ihren eigenen Glaubensgenossen belangt zu werden, nur um dabei Toleranz vorzutäuschen.
 .
Wir haben in Israel die bittere Erfahrung machen müssen, daß es seit dem Gründungsjahr 1948 zu keiner wirklichen Integration mit der palästinensisch-arabischen Bevölkerung gekommen ist. Nach wie vor ist die „Chamas“ („Hamas“ ist eine fehlerhafte Aussprache) nicht bereit, sich mit  Israelis an einen Verhandlungstisch zu setzen.
Auch die in Ramallah residierende „Fatach“ des Machmud Abbas verlangt nicht nur einen Rückzug Israels zu den Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967, während täglich israelische Zivilisten vornehmlich in Jerusalem von muslimischen Palästinensern angefallen und niedergestochen werden, worüber die deutschen Medien nicht (mehr) berichten.
.
Es ist naheliegend, daß unsere Regierung unter diesen Umständen keine Verhandlungen mit den Palästinensern mit solchen Vorbedingungen akzeptiert, wobei Abbas noch verlangt, daß sämtliche palästinensische Terroristen aus den israelischen Gefängnissen befreit werden müßten; und sämtlichen palästinensischen Flüchtlingen das Recht auf Rückkehr zuerkannt werden solle.
 .
In diesem Zusammenhang weise ich auf den Inhalt meines Vortrages „Die religiösen Hintergründe des islamistischen Terrorismus“ hin, den ich anläßlich einer rheinland-pfälzischen Polizeitagung am 11. Sept. 2003 gehalten hatte. (Einsehbar ist dieser Vortrag unter www.zelem.de.) Darin führte ich sämtliche Koransuren an, die zu strafbaren Handlungen aufrufen einschließlich Mord.
 .
Daher ist es unsinnig zu behaupten, der Islam  gehöre zu Deutschland. Hätte ich im Geschichtsunterricht in meinem deutschen Gymnasium diese Behauptung aufgestellt, 032_29Ahätte ich ein „Ungenügend“  erhalten. Daß deutsche Politiker sich aus opportunistischen Gründen einer solchen Unwahrheit hingeben, ist unfaßbar.
 .
Ich werde hier in Israel immer wieder darauf angesprochen, wie doof die Deutschen wieder einmal sind, wenn sie sich zu ihren 4 Millionen Muslimen noch weitere 1,5 Millionen aufbürden, wo es ohnehin in deutschen Großstädten bereits Parallelgesellschaften gibt.
.
Während also der Islamische Staat (IS) noch immer Köpfe der „kuffarim“ (Ungläubigen) abschneidet, die „Taliban“, Al Schaba und „Boko Haram“ in Afrika ihr Unwesen treiben, besteht Frau Merkel weiterhin auf ihrer „Willkommenskultur“.
 .
In den Herkunftsländern der Flüchtlinge hat niemals jemand 400 € als monatliches Geschenk erhalten, zuzüglich kostenlose medizinische Versorgung nebst Verköstigung und Unterkunft. Solche Privilegien sind einmalig auf der ganzen Welt, die nicht Frau Merkel oder irgendwelche Politiker zu tragen haben, sondern der ohnehin gebeutelte deutsche Steuerzahler, der außerdem den progressiven finanziellen Niedergang der südeuropäischen Staaten zu schultern hat.
.
Der Italiener Draghi sorgt auf diese makabre Weise, daß seine maroden Banken in Italien weiterhin durch den Aufkauf wertloser Staatsanleihen frisches Geld erhalten. Selbst Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsident der Brüsseler EU-Behörde verschweigt geflissentlich, wie viele griechische Millionäre ihr Geld in Luxemburger Banken versteckt haben.

Dieses Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten geht einer Unrechtssitution entgegen, die die Menschen alsbald nach einem neuen starken Mann rufen lassen wird. Die europäisch-abendländische Götterdammerung hat längst begonnen – und gerade die Intellektuellen schlafen noch immer!

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Autor und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet die “Messianische Bekenntnisgemeinschaft” sowie den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 

Der israelische Regierungschef würdigt den ägyptischen Präsidenten

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat zu den Äußerungen des ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattah al-Sisi Stellung genommen, der zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern aufgerufen hatte.  1403634115528

Netanyahu erklärte: „Ich begrüße die Äußerungen des ägyptischen Präsidenten al-Sisi und seine Bereitschaft, jede Anstrengung zu unternehmen, eine Zukunft des Friedens und der Sicherheit zwischen uns, den Palästinensern und den Völkern der Region voranzubringen.

Israel ist bereit, mit Ägypten und anderen arabischen Staaten sowohl den diplomatischen Prozess als auch Stabilität in der Region voranzubringen. Ich schätze die Arbeit von Präsident al-Sisi und fühle mich durch seine Führerschaft in diesem wichtigen Thema ermutigt.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel gedenkt heute seiner gefallenen Soldaten und der Terror-Opfer

Am heutigen Dienstagabend beginnt Yom ha-Sikaron le-Chalalei Ma’arachot Israel ve-Kurbanot ha-Eiva, der Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten und die Opfer von Terrorismus.

Der Gedenktag existiert bereits seit 1953 als Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels. 1963 wurde ein Gesetz verabschiedet, das ihn als Gedenktag für die Gefallenen im Unabhängigkeitskrieg und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte festlegt. 

1998 wurde entschieden, auch die Terroropfer in das Gedenken des Tages einzuschließen. Seitdem trägt er seinen heutigen Namen.

Der Gedenktag beginnt durch eine Schweigeminute um acht Uhr abends. Die zentrale Gedenkfeier findet am Abend an der Klagemauer in Jerusalem statt. Daran nehmen traditionell u. a. der Staatspräsident, der Generalstabschef und Angehörige der Opferfamilien teil.

Am nächsten Tag um elf Uhr vormittags werden bei Sirenenton zwei Schweigeminuten abgehalten. Im Anschluss daran finden auf den Militärfriedhöfen in ganz Israel Gedenkzeremonien statt, die zentrale Zeremonie hier ist diejenige auf dem Herzl-Berg.

Um 13 Uhr wird auf dem Herzl-Berg eine Gedenkzeremonie für die Opfer des Terrors abgehalten.

Der Gedenktag für die Gefallenen ist gleichzeitig der Vorabend für den Unabhängigkeitstag, der in diesem Jahr auf Donnerstag, den 12. Mai, fällt.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israelis entdecken neuen Terror-Tunnel

Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) einen Tunnel entdeckt, der aus dem südlichen Gazastreifen nach Israel gegraben worden war. 

Der Tunnel, der wenige Kilometer von dem vor etwa drei Wochen entdeckten Tunnel entfernt verlief, lag etwa 26 bis 28 Meter tief unter der Erde.

BILD: Durchbruch zum Tunnel (Foto: IDF)

Über siebentausend Menschen leben im Umkreis von fünf Kilometern der Grenze zum Gazastreifen und sind daher durch die Terror-Tunnel unmittelbar gefährdet.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 372 Followern an