Saarbrücken: Jüdische Film- und Kultur-Tage

​Die Jüdischen Film- und Kulturtage finden vom 3. bis 17. November 2019 in Saarbrücken statt. 

Die Mischung aus Filmen mit jüdischer bzw. israelischer Thematik, Vorträgen, Einführungen, einem Theaterstück und einer Schabbat-Feier wird den interessierten Bürgern einen tieferen Einblick in das jüdische Leben im Saarland und weltweit geben können.
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Angesichts eines wachsenden Antisemitismus in Deutschland und Europa sehen die Veranstalter diese Tage als einen Beitrag zur Verständigung und Abbau von Vorurteilen.

Die Veranstaltungen finden unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Saarbrücken, Uwe Conradt, statt.

Das Programm kann hier eingesehen werden: https://www.jfsbr.com/rahmenprogramm​

Weitere Infos über Juden und Israel hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/News.aspx


Merkel-Kurs: Deutschland schafft sich ab – und verspricht Brüssel noch mehr Geld

Von Klaus Moshe Pülz

Nun ist es geschafft, obschon nichts im Koalitionspoker geschafft wurde. Hauptsache, daß Angela Merkel Kanzlerin bleibt. Dafür hat die Verlierer-Partei SPD sechs Ministerposten erhalten, entgegen den fünf Ressorts für die CDU und dürftigen drei Ministerposten für die CSU.

Daher wollte der Absteiger Seehofer trotz schwindenden Rückhalts in der eigenen Partei die Koalitionsverhandlungen führen. Und dieser „ Laumann“ will den Zuzug des Flüchtlingszustroms in Grenzen halten?!

Deutschland schafft sich ab und verspricht Brüssel noch mehr Geld, wo im eigenen Land die Kinder- und Altersarmut zu galoppieren beginnt. Sehenden Auges und unter der Ägide eines ebenso schwachen Olaf Scholz ausgerechnet als SPD-Finanzminister wird der Raubbau an der deutschen Wohlfahrtsgesellschaft weiter vorangetrieben.

Wie sich dies mit dem Amtseid „Schaden vom deutschen Volke fernzuhalten“ vereinbaren soll, bleibt deren Geheimnis.

So titelt auch die Schweizer NZZ (Neue Züricher Zeitung), wenn sie von der deutschen Lust am Niedergang spricht. Denn Eigeninteressen, die die eigenen Bürger und deren Spareinlagen schützt, könnten allzu egoistisch oder gar nationalistisch ausgelegt werden, bis Deutschland erneut vor dem Brüsseler Diktat kapituliert in Form eines verdeckten „Versailler Diktats“, was letztendlich ursächlich in die Arme des Postkartenmalers Adolf Hitler geführt hatte.

Wo werden die Grenzen sein bei diesem Enteignungsprozeß des „deutschen Michels“, der mit Martin Schulz und Angela Merkel seine Fortsetzung erfährt? Denn welcher Regierungschef kann so töricht sein, das eigene Volk in eine europäische Haftungs-, Schulden- und Sozialunion zu Lasten des deutschen Steuerzahlers zu führen?

Dabei werden die Stabilitätskriterien der Maastrichter Verträge sukzessive über Bord geworfen. Darauf wartet der französische Musterschüler Macron seit langem, denn die EURO-Gemeinschaftswährung diente bereits zum Nachteil der deutschen Bevölkerung.

Aber der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) und die Vergemeinschaftung der Schulden europäischer Mitgliedstaaten wird das Maß deutscher Enteignung voll machen, wo der deutsche Sparer ohnehin schon keine Zinsen für sein Erspartes erhält. Aber von diesem Betrug am deutschen Wähler nimmt kaum jemand Notiz. Die deutsche Obrigkeitshörigkeit macht dies möglich – und die deutschen Wirtschaftswissenschaftler schweigen mit Ausnahme des IFO-Instituts.

Hier stoßen die Eitelkeiten zusammen, denn der sprachbegabte Schulz stößt auf die untalentierte Kanzlerin, die sogar vor der israelischen Knesset in deutscher Sprache referierte. Dafür funktioniert Merkels Umerziehungsprogramm nach DDR-Vorlage, wenn man dem Wähler nur eintrichtert, daß jedwedes nationale Denken mit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gleichgesetzt wird. Und dies schreibe ich hier als messianischer Jude mit israelischem Paß.

Der in der Natur herrschende Veränderungsprozeß wird schlußendlich auch die Politik dieses Landes einholen, wenn es nämlich an den eigenen Geldbeutel gehen wird, denn wie gedenkt diese alt-neue Politikerriege die finanzielle Last eines weiteren Flüchtlingsstromes zu schultern, ohne den Zugriff auf das angesparte Vermögen der deutschen Wähler?

So dürfen sich auch die Kirchen und gemeinnützigen Vereine nicht wundern, wenn Spenden- und Mitgliedsbeiträge zunehmend ausbleiben. Dabei brüstet sich die SPD mit ihrem sozialen Profil und mißachtet gleichzeitig die Interessen des deutschen Fleißes und der Berechenbarkeit der breiten Masse.

Wo bereits Ärzte auf dem Lande fehlen, soll der Zuzug von vermeintlichen Flüchtlingen dort zu noch mehr Engpässen führen. Wenn schon der Nichtmediziner Gröhe hier auf ganzer Linie versagte, wird die ehemalige Weinkönigin Glöckner wohl kaum eine Verbesserung in der medizinischen Versorgung herbeiführen.

Hauptsache ist nun einmal, daß man an die Hebel der Macht berufen wurde. Für das entsprechende Fachwissen müssen augenscheinlich andere sorgen. So wird auch Frau von der Leyen erneut mit dem Verteidigungsressort betraut, obschon kaum ein Hubschrauber und sonstiges militärisches Gerät einsatzbereit sind. Dies alles macht Merkels Machtabsicherung möglich.

So fragt es sich bei diesen trüben Aussichten, wie lange der starke Mittelstand noch stark bleibt und wann er finanziell ausgeblutet sein wird. Vom deutschen Wohlstand, der nicht nur im europäischen Ausland Begehrlichkeiten weckte, wird dann kaum noch etwas übrigbleiben.

Wäre am kommenden Sonntag nochmals Bundestagswahl, hätte die sog. Große Koalition gewiß keine Mehrheit mehr. Im Bewußtsein dieses Wissens raufte man sich in Berlin zu dieser dubiosen Einigung zusammen mit einem Endergebnis, das aus einem prosperierenden Staat eine zunehmend desaströse Ökonomie machen wird.

So muß Frau Merkel geradezu froh sein, daß sie sich keinem Mitgliederentscheid stellen muß. Eine gedeihliche Zukunft für das deutsche Volk sieht fürwahr anders aus. Denn dieses schwarz-rote Kartell der Mutlosigkeit zahlt die arbeitende Mitte der Gesellschaft.

Es wird sich als Unglück herausstellen, daß die SPD mit ihrem ambitiösen Martin Schulz sowohl das Finanz- als auch das Außenministerium entscheidend beinflussen und die „Rettungspolitik“ als Geldgeber weiter vorantreiben wird. Schäubles Sparpolitik in Europa wird damit der Vergangenheit angehören. Ein Neuanfang sieht anders aus.

Unser Autor Klaus Mosche Pülz ist deutsch-israelischer Judenchrist, Publizist, Theologe und Gemeindeleiter in Israel – Näheres hier: www.zelem.de

 


Deutscher Autozulieferer Continental will israelisches Startup „Argus“ kaufen

Wenn die Nachricht stimmt, könnte schon wieder ein deutsch-israelischer Riesen-Exit bevorstehen:

Medienberichten zufolge soll das israelische Startup Argus sich bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen für eine Übernahme durch den deutschen Autozulieferer Continental befinden.

400 Millionen US-Dollar, so heißt es, sei der Reifenhersteller bereit, für Argus zu bezahlen. Das erst 2013 gegründete Startup hat ein System entwickelt, das Autos vor Cyber-Angriffen schützen soll. Die drei Gründer sind alle Ehemalige der legendären Cyber-Einheit 8200 der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Norderstedt würdigte das Jubiläum „50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen“

Mit einem Konzert würdigten die Stadt Norderstedt und der Verein „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ am Samstag, den 7. November, den 50. Jahrestag der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Die israelische Cellistin Hila Karmi musizierte gemeinsam mit dem Symphonischen Blasorchester Norderstedt.

Zum anschließenden Empfang im Rathaus erschienen neben Norderstedter Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Mitgliedern jüdischer Gemeinden aus Hamburg auch der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig.

BILD v. l. n. r.: Oberbürgermeister Grote, Botschafter Hadas-Handelsman, Ministerpräsident Albig und Ayala Nagel von Chaverim (Foto: Stadt Norderstedt)

Oberbürgermeister und Gastgeber Hans-Joachim Grote erklärte, die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland 20 Jahre nach dem Holocaust sei ein historischer Meilenstein gewesen. Gleichzeitig betonte er, dass Freundschaft auch vor Ort gelebt werden müsse.

„Unsere Freundschaft basiert auf der Vergangenheit, der Shoah, aber auch auf der heute facettenreichen Zusammenarbeit“, sagte Botschafter Hadas-Handelsman. Zum Erfolg habe die Art beigetragen, wie Deutschland sich seiner Verantwortung gestellt habe. Bei einer Schlussstrich-Politik wäre die Freundschaft nie zustande gekommen, sagte der Botschafter.

Quelle: Israelische Botschaft/Chaverim/Hamburger Abendblatt


Goslar: Ausstellung künstlerischer Werke von Tsibi Geva ab 2. Juli 2015

Am Donnerstag, den 2. Juli 2015, beginnt im Mönchehaus-Museum in Goslar eine Ausstellung mit Werken des israelischen Malers Tsibi Geva. Der Künstler ist zur Eröffnung um 19 Uhr anwesend.
(Foto (c) Tsibi Geva)
Tsibi Geva gehört zu den prominentesten israelischen Künstlern. Er wurde 1951 im Kibbutz Ein Shemer geboren und lebt und arbeitet in Tel Aviv.

Seit 1979 sind seine Werke in Ausstellungen weltweit zu sehen, so u.a. im Institute of Contemporary Art in Boston, dem American University Museum in Washington, DC, und dem MACRO Testaccio Museum in Rom. Führende Museen in Israel zeigten außerdem Solo-Ausstellungen, so z.B. das Haifa Museum of Art, das Ashdod Art Museum, das Monart Center und das Israel Museum in Jerusalem. Das Tel Aviv Museum of Art zeigte außerdem eine Retrospektive. 2015 vertritt Tsibi Geva sein Land auf der Kunstbiennale in Venedig.

Ausstellung: „Tsibi Geva – Gemälde 2010 – 2015″ vom 3. Juli bis 9. August 2015

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Anschrift: Mönchehaus-Museum Goslar, Mönchestraße 1 in 38640 Goslar

Foto: Tsibi Geva, Ohne Titel, Diptychon, 2011, Acryl und Öl auf Leinwand, 178 x 360 cm, © Tsibi Geva

Quelle: israelische Botschaft in Berlin