Seligsprechung einer Ordensfrau, die Opfer eines satanischen Rituals wurde

Am 19. Juni 2020 bestätigte Papst Franziskus das Dekret über das Martyrium der Dienerin Gottes, Schwester Maria Laura Mainetti vom Orden der Töchtern des Kreuzes. 

Sie wurde am 20. August 1939 in Colico (Italien) geboren, auf den Namen Teresina getauft und am 6. Juni 2000 aus Hass auf den Glauben in Chiavenna ermordet. Die Nonne wurde Opfer eines satanischen Rituals (inspiriert vom Datum des 6. Tages im 6. Monat des neuen Jahrtausends).

„Hier bin ich! HERR, vergib ihnen“, sagte Schwester Laura kurz vor ihrem Tod.

Im Alter von 18 Jahren trat Teresina in die Kongregation der Töchter des Kreuzes ein: Im August 1959 legte sie ihr erstes Gelübde als Schwester Maria Laura ab und 1960  folgten die ewigen Gelübde im Mutterhaus in La Puye. Sie widmete ihr Leben den Kindern, Jugendlichen und Familien in Vasto (Chieti), Rom und Parma, bis sie 1984 nach Chiavenna kam.

Hier leitete sie seit 1987 als Oberin auch die örtliche Ordensgemeinschaft. Die Mitschwestern beschreiben sie als „unermüdlichen und positiven Menschen, immer bereit, die Ärmel hochzukrempeln, wenn sie sich mit einer schwierige Situation konfrontiert sah“.

Schwester Maria Laura hatte ein besonderes Augenmerk für junge Menschen. Am Abend des 6. Juni 2000 verließ sie das Kloster, um drei minderjährigen Mädchen zu Hilfe zu eilen. Doch sie war von ihnen in eine Falle gelockt worden. Sie starb betend und bat Gott um Vergebung für ihre Mörderinnen.

Quelle: Fidesdienst


Sea-Watch3: Rackete holte auch Vergewaltiger und Folterer nach Europa

In Italien sind drei Migranten wegen Folter und Vergewaltigung verurteilt worden, die am 29.7.2019 von Carola Rackete auf der „Sea-Watch 3“ ins Land gebracht wurden. Mohamed Condè aus Guinea (22) sowie die Ägypter Hameda Ahmed (26) und Mahmoud Ashuia (24) erwarten nun bis zu 20 Jahren Haft.

Dazu erklärt der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron:

„Carola Rackete wurde letztes Jahr von den italienischen Behörden zurecht verhaftet, als sie sich verbotswidrig die Zufahrt zum Hafen von Lampedusa erzwang. Alle, sie damals zu einer Heldin hoch stilisierten, müssen ihr Handeln nun sehr kritisch hinterfragen.

Die Verurteilung bestätigt, dass durch Schleuser-Aktivitäten von Rackete & Co. auch vorbestrafte Kriminelle nach Europa geholt werden, die unserer Gesellschaft einen schweren Schaden zufügen. Eine Regierung und eine mediale Szene, die Schlepper von Folterern und Vergewaltigern hofiert, hat jeden moralischen Kompass verloren und ihren gesellschaftlichen Führungsanspruch verwirkt.“

Kritik der CSU an Rackete: https://charismatismus.wordpress.com/2019/07/17/bayern-csu-fraktion-kritisiert-carola-rackete/

Weitere Berichte dazu hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/racketes-erbe/

Bystron: Flüchtlingshelfer bringen Kriminelle nach Europa


Bergamo: Italienische Bischöfe vollziehen die Weihe an Maria am 1. Mai (Josefsfest)

Im Rahmen eines feierlichen Gebets, das am 1. Mai um 21 Uhr in der Basilika Santa Maria del Fonte in der Nähe von Caravaggio (Diözese Cremona, Provinz Bergamo) stattfinden wird, vertraut die Italienische Bischofskonferenz das ganze Land dem Schutz der Gottesmutter an.

Damit komme man der Bitte vieler Katholiken des Landes nach, erklären die Oberhirten.

Wie die Italienische Bischofskonferenz betont, ist der Mai traditionell der Verehrung Mariens gewidmet:

„Es ist eine Zeit, in der die Gläubigen beim Rosenkranzgebet und mit Wallfahrten um die Fürsprache der seligen Jungfrau und Gottesmutter bitten. Dass dieser Monat nun mit der Weihe Italiens an Maria beginnen wird, hat in der gegenwärtigen Situation für ganz Italien eine besondere Bedeutung.

Der Ort Caravaggio in der Diözese Cremona und in der Provinz Bergamo verkörpert das Leid und die Schmerzen in einem Land, das von der Covid-19-Epidemie besonders schwer getroffen wurde.“

Abschließend heißt es: “Am Fest des heiligen Josef, des Ehemannes der Jungfrau Maria, vertraut die Kirche ihr insbesondere auch die Arbeiter an, im Bewusstsein der Sorgen und Ängste, mit denen viele von ihnen in die Zukunft blicken.“

Quelle: Fidesdienst
 


Italien: Anwalt verteidigt kath. Priester, die erhebliche Geldbußen bezahlen mußten

Wie das Kölner Domradio berichtet, müssen in Italien dutzende von katholischen Priestern Geldstrafen bezahlen, weil sie auch in Corona-Zeiten ihre kirchlichen Aufgaben erfüllt haben.

Der Anwalt Francesco Fontana aus Mailand will jetzt eine Sammelklage gegen diese Bußgeldbescheide vorbereiten, denn die Sanktionen sind aus seiner Sicht rechtswidrig.

Etliche Geistliche sind ins Visier der Polizei geraten, weil sie eine 1-Mann-Prozession (Segenserteilung mit einer Monstranz) vorgenommen oder hl. Messen im kleinen Kreis gefeiert hätten, um den Gläubigen in der Krise beizustehen.
Der Jurist vermutet einen „Übereifer oder Antiklerikalismus“ in den Reihen der italienischen Polizei. Das Ergebnis sei eine unzulässige Einschränkung der Religionsfreiheit.


Trevignano Romano: Corona-„Botschaften“ bewegen das fromme Spektrum

Von Felizitas Küble

Die neuesten Visionen aus Trevignano Romano bei Rom verunsichern und erregen derzeit das erscheinungsbewegte katholische „Lager“. Auch das charismatische Portal „Kath.net“ hat sich mit diesen Himmelskundgaben bereits wohlwollend befaßt – kein Geringerer als der Historiker Michael Hesemann präsentierte positiv die dortigen „Botschaften“ von oben, die scheinbar wie der Topf auf den Deckel zur derzeitigen Corona-Krise passen.

Die außerordentlichen Phänomene begannen mit einer Pilgerfahrt des Ehepaars Gisella und Gianni nach Medjugorje, die dort viele „Zeichen und Wunder“ erlebt haben wollen.

Es gab danach „blutige Tränen“ an einer dort gekauften Madonnenfigur, sodann „Tränenwunder“ bei einem Faustyna-Jesus, ab Juni 2016 folgten Marienerscheinungen. (Original-Fanseite bzw. Internetpräsenz hier: https://www.lareginadelrosario.com/)

Autor Hesemann erinnerte z.B. an folgende Botschaft vom 10.10.2016 an das erwähnte Ehepaar: „Bete, dass eine Krankheit, für die es keine Heilung gibt, ausgerottet werden kann.“

Der Bezug zu Corona ist freilich an den Haaren herbeigezogen, denn die meisten Infizierten werden sehr wohl geheilt, sogar die Mehrzahl der konkret Erkrankten.

Es läßt sich in diesem Spektrum alles steigern, denn inzwischen gibt es sogar Offenbarungen direkt von „Jesus“. Am 8. April erklärte das Erscheinungsphänomen der Ehefrau:

„Heute war der Tag, an dem ich von Judas mit einem Kuss verraten wurde. Als ich durch die Stadt ging, blickten die Pharisäer mit Stolz und Arroganz auf mich herab. Meine Kirche verrät mich auch heute noch, indem sie mich oberflächlich ansieht. Selbst große Theologen verbarrikadieren die Kirchen, indem sie meine Herde zerstreuen.

Meine Tochter, das ist die Geschichte des Karwochenendes und dieser Zeiten; bald wird die Warnung auf euch zukommen, die Euch die Wahl gibt, mich oder Satan zu lieben. Danach werden Feuerbälle auf die Erde herabfallen, und das wird die schlimmste Zeit für Euch sein, denn alle möglichen Katastrophen werden kommen.

Meine Mutter wird Euch beschützen, indem sie Euch unter ihren gesegneten Mantel nimmt, fürchtet Euch nicht. Ich segne Euch alle im Namen des Vaters, in meinem Namen und im Namen des Heiligen Geistes, Amen.“

Soviel Unfug auf einmal findet man selten in wenigen Sätzen:

1. Es ist ausgeschlossen, daß der wahre Christus behauptet:Meine Kirche verrät mich auch heute noch, indem sie mich oberflächlich ansieht“ – Das hat „die“ Kirche nie getan und wird es nie tun, sondern immer nur einzelne Vertreter derselben. Die Kirche als Heilsinstanz ist vom HERRN selbst gegründet, ER ist ihr Haupt, also kann „seine“ Kirche IHN nie in ihrer Gesamtheit „verraten“ – zudem ist die Begründung, die Kirche würde IHN „oberflächlich ansehen“, nichtssagend und banal.

2.  Typisch für diese Szenerie folgt nun die Ankündigung der sog. „Warnung“ – eine alte Irrlehre, die seit Jahrzehnten immer wieder neu aufgewärmt wird und die nicht zuletzt auf die „Erscheinungen“ von Garabandal zurückgeht (kirchlich nicht anerkannt). Infos über den Unsinn der Warnung findet man im CHRISTLICHEN FORUM zuhauf (Stichwort eingeben).

3. Daß danach „Feuerbälle auf die Erde herabfallen“, steht nicht in der Heiligen Schrift (natürlich auch nichts vom Phänomen der „Warnung“), so daß man dies als übliche Schauerbotschafts-Story ansehen kann.

4. Warum sollte Christus als GOTT zum Schutz der Gläubigen auf seine Mutter verweisen, obwohl sie doch sein Geschöpf ist – und ER ihr HERR, die Madonna also gleichsam unter seinem Schutz steht. Natürlich kann die Gottesmutter gut und gerne als „Schutzmantelmadonna“ verehrt werden – aber Christus selbst als oberster Schutzherr hat es nicht nötig, auf ein von IHM geschaffenes Geschöpf zu verweisen, wenn ER schon angeblich selber spricht (was aber hier ohnehin nicht der Fall ist).

Damit nicht genug, wurde vor zwei Tagen  – am 18. April  –  ganz frisch folgende Marienbotschaft aus Trevignano Romano gemeldet:

„Liebe Kinder, kämpft für eure Freiheit, Ihr werdet bald von bösen Diktatoren in die Sklaverei geführt werden. Vorsicht vor Impfstoffen und allen damit verbundenen Verpflichtungen, denn sie werden nicht von Gott kommen, sondern von Satan, der euer Leben und euren Geist beherrschen will…Meine Engel und Erzengel werden immer bei euch sein, seid nicht lau.“

Diese „Erscheinung“ hat wohl die neuesten „Alternativmeldungen“ aus dem Internet gelesen. Dabei benötigen wir keine „Offenbarungen“ von oben, um mit dem bloßen Verstand zu erkennen, daß die Corona-Krise von einigen politische Eliten dazu (aus)genutzt wird, um eine wachsende Kontrolle über die Bürger einzuführen und Freiheitsrechte über das gebotene Maß hinaus zu beschneiden.

Entsprechende kritische Beiträge finden sich seit vielen Wochen hier im CF.

Allerdings ist eine pauschale Ablehnung von Impfstoffen verfehlt, denn der mögliche Mißbrauch einer Sache (Vereinnahmung von Impfungen für eine nachfolgende Digitalisierung zur Kontrolle der Bürger) spricht nicht gegen die Sache selbst. Es muß hier also differenziert werden, statt nur Panik zu schüren.

Sodann fragt man sich, wie diese Marienerscheinung denn gerazu anmaßend verkünden kann: „Meine Engel und Erzengel….“ – Die Engelwelt wurde von GOTT erschaffen, es handelt sich um seine Engel – und auch die Mutter des HERRN ist ein Geschöpf ähnlich der Engel – und selbst keine Schöpferin. 

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


Italien: Kirche ermöglicht 1100 Notunterkünfte

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Im Kampf Italiens gegen die Corona-Pandemie stellen zahlreiche katholische Bistümer Räume und Immobilien zur Verfügung.

Für Mitarbeiter des Zivilschutzes und des staatlichen Gesundheitssystems gebe es mehr als 500 Übernachtungsplätze, teilte die Italienische Bischofskonferenz am Samstag in Rom mit.

300 weitere Unterkünfte stünden für Personen in Quarantäne oder aus einer klinischen Behandlung entlassene Patienten bereit, noch einmal fast 300 zusätzliche Plätze für Obdachlose.

Derweil hat das italienische Innenministerium die Bedingungen präzisiert, unter denen an den Kar- und Ostertagen in Italien Gottesdienste stattfinden können. Danach dürfen an den Gottesdiensten nur die für den Ablauf unbedingt notwendigen Personen teilnehmen.

Der liturgische Dienst werde in diesem Fall als beruflich veranlasst gewertet, gab das Ministerium bekannt. Wer bei einer Polizeikontrolle eine entsprechende Erklärung vorlege, werde nicht wegen Verletzung des Ausgehverbotes bestraft.

Erlaubt ist der Gang zur Kirche demnach für den zelebrierenden Geistlichen, den Diakon und Lektor sowie Organist und Kantor, ferner für Techniker der Gottesdienstübertragung.

Gewöhnliche Gläubige dürfen eine Kirche nur dann zum Gebet aufsuchen, wenn das Verlassen der eigenen Wohnung durch den Gang zur Arbeit oder eine dringende Besorgung gerechtfertigt ist und die Kirche am Weg liegt. 

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-03/corona-virus-italien-gottesdienste-bedingungen-ausgehverbot-kar.html


Tödliche Folgen der Zensur: Vom Virus der totalitären Herrschaft in China


Aus einem Artikel des Gatestone-Instituts:
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Die Idee, dass das Coronavirus mit dem Virusforschungslabor von Wuhan in Verbindung stehen könnte, wird von einigen als „Verschwörungstheorie“ betrachtet, doch die sofortige Weigerung Chinas, Hilfe vom US Center for Disease Control anzunehmen, erweckt verständlicherweise Verdacht.
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„Auf dem derzeitigen Kurs ist China verantwortlich dafür, dem Rest der Welt durch Unfall oder Absicht erheblichen Schaden zuzufügen“, schrieb der Kolumnist Daniel Henninger am 29. Januar im Wall Street Journal.
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„Die chinesische kommunistische Regierung stellt zunehmend eine existenzielle Bedrohung nicht nur für ihre eigenen 1,4 Milliarden Bürger, sondern für die Welt insgesamt dar“, schrieb der bekannte Historiker Victor Davis Hanson am 20. Februar.
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Folgendes schreibt Sunday Times:

Rom: Papst-Ansprache zum „Tag des Lebens“

Papst Franziskus hat erneut darauf hingewiesen, dass menschliches Leben von seiner Zeugung an bis hin zu seinem natürlichen Ende bewahrt und geschützt werden muss. Er äußerte sich im Anschluss an sein sonntägliches Mittagsgebet. 

An diesem Sonntag begehe man in Italien den Tag für das Leben, so das katholische Kirchenoberhaupt, das gleichzeitig Bischof von Rom ist. Das Leitwort in diesem Jahr lautet „Öffnet dem Leben die Türen“.

Hierzu sagte der Papst den Pilgern auf dem Petersplatz:

„Ich schließe mich der Botschaft der Bischöfe an und hoffe, dass dieser Tag eine Gelegenheit sein wird, die Verpflichtung zu erneuern, das menschliche Leben von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende zu schützen und zu bewahren.

Es ist auch notwendig, alle Formen der Verletzung der Würde zu bekämpfen, auch wenn Technologie oder Wirtschaft im Spiel sind.“

Quelle: Vatikan-News


Brachte Sea-Watch drei Mörder nach Italien?

Die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete hat evtl. Männer nach Italien gebracht, die in Libyen Menschen gefoltert und umgebracht haben sollen.

„Wir können das nicht ausschließen, haben aber selbst keine gesicherten Informationen dazu“, sagte der Sprecher von Sea-Watch, Ruben Neugebauer, der Nachrichtenagentur dpa.

Andere Migranten hätten die drei Männer in Italien wiedererkannt. Ihnen wird vorgeworfen, in Libyen Menschen vergewaltigt, gefoltert und getötet zu haben.

Die möglichen Täter seien in dem Aufnahmelager im italienischen Messina verhaftet worden. Als erstes hatte die italienische Zeitung Il Giornale darüber berichtet. Neugebauer betonte, Flüchtlingsorganisationen könnten nicht überprüfen, wen sie auf ihre Schiffe ließen.

Carola Rackete hatte am 29. Juni illegal Migranten in den Hafen von Lampedusa gebracht und dabei ein Schiff der italienischen Finanzpolizei gerammt. An diesem Tag sollen auch die drei Verdächtigen dort angekommen sein.  

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/rackete-soll-mutmassliche-moerder-nach-italien-gebracht-haben/


Italienisches Parlament beschließt hohe Straf-Bußgelder für „Flüchtlingshelfer“

In Italien drohen Flüchtlingshelfern künftig Strafen bis zu einer Million Euro, wenn sie mit ihren Schiffen unerlaubt in italienische Hoheitsgewässer fahren.

Die Abgeordnetenkammer beschloß am Donnerstag per Dreiviertel-Mehrheit ein entsprechendes Gesetz. 322 Abgeordnete stimmten dafür, 90 dagegen, ein Parlamentarier enthielt sich, berichtete die italienische Tageszeitung La Repubblica.

Das neue Gesetz soll den Behörden im Fall einer Verletzung eines Verstoßes gegen das Einfahrverbot auch ermöglichen, das betreffende Schiff direkt zu konfiszieren.

Damit wird der Druck auf die Nichtregierungsorganisationen (NGO), die im Mittelmeer operieren, weiter erhöht.

Hintergrund des Gesetzes ist eine im Juni beschlossene Notverordnung, nach der Strafen zwischen 10.000 und 50.000 Euro verhängt werden können. Auf dieser Grundlage war auch gegen die deutsche Kapitänin des NGO-Schiffs Sea-Watch 3, Carola Rackete, eine Geldstrafe von über 16.600 Euro verhängt worden.

Die strafrechtlichen Aspekte des ursprünglichen Textes wurden nun verschärft. Demnach können Geldbußen von mindestens 150.000 Euro und maximal einer Million Euro ausgesprochen werden. Bedroht von diesen Sanktionen ist der jeweilige Kapitän des Schiffes, während Reeder und Eigentümer nur haftbar sind, wenn der Kapitän nicht zahlt.

Innenminister Salvini begrüßte die Entscheidung der Abgeordnetenkammer. „Härtere Strafen gegen Schlepper und Menschenhändler, Nulltoleranz für diejenigen, die die Kräfte von Recht und Ordnung angreifen“, teilte er bei Twitter mit.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/italien-fluechtlingshelfern-drohen-geldstrafen-von-einer-million-euro/