Grüner Zensurwahn wg. „Indianerhäuptling“

Nachdem die grüne Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl, Bettina Jarasch, auf dem Landesparteitag während einer Vorstellungsrunde sagte, sie wäre als Kind gern Indianerhäuptling geworden, treibt den Landesverband immer noch die Frage um, wie man damit umgehen soll.

Offenbar reicht es nicht, daß sich Jarasch schon kurz darauf in ihrer Rede vor eineinhalb Wochen öffentlich für ihre Wortwahl entschuldigte und sich rückwirkend für ihren Kindheitswunsch schämte.

Nun hat der Landesverband zur Zensurschere gegriffen und den verbalen Ausrutscher von Jarasch aus dem Video der Veranstaltung auf YouTube entfernt. An der entsprechenden Stelle informiert nun eine Schrifttafel darüber, daß „an dieser Stelle ein Begriff benutzt“ wurde, „der herabwürdigend gegenüber Angehörigen indigener Bevölkerungsgruppen ist“.

Ein Hauch von stalinistischen Schauprozessen wabert dem Betrachter entgegen und man ahnt, welche Gewissensqualen die Grünen bei diesen Themen peinigen müssen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/gruene-zensieren-indianerhaeuptling-aussage/