Der HERR hilft den Gebeugten auf!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147(146),1-2.3-4.5-6.

Gut ist es, unserem Gott zu singen;
schön ist es, ihn zu loben.
Der HERR baut Jerusalem wieder auf,
ER sammelt die Versprengten Israels.

ER heilt die gebrochenen Herzen
und verbindet ihre schmerzenden Wunden.
ER bestimmt die Zahl der Sterne
und ruft sie alle mit Namen.

Groß ist unser HERR und gewaltig an Kraft,
unermesslich ist seine Weisheit.
Der HERR hilft den Gebeugten auf
und erniedrigt die Frevler.


Bahrain-Delegation zu Besuch in Israel

Eine Delegation hochrangiger Beamter des bahrainischen Außenministeriums und weiterer Ministerien der Regierung war gestern (Mittwoch, 18.11.) unter der Leitung des Außenministers Bahrains, Abdullatif bin Rashid Al-Zayani, zu Besuch in Israel.

Die Delegation traf den israelischen Außenminister Gabi Ashkenazi in Jerusalem. Ashkenazi begrüßte seinen bahrainischen Amtskollegen und erklärte, dass er sich nach mehreren Monaten Telefongesprächen freue, ihn zum ersten Mal persönlich zu treffen:

„Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Bürger Bahrains über eine spezielle Website ab dem 1. Dezember Einreisevisen für Israel erhalten können und dass es bald Direktflüge zwischen unseren beiden Ländern gibt.“

Im Verlauf des Treffens legte Bahrains Außenminister Al-Zayani ein Memorandum vor, in dem die Zustimmung seiner Regierung zur Einrichtung einer israelischen Botschaft in Manama sowie ein offizielles Memorandum zur Einrichtung einer bahrainischen Botschaft in Israel dargelegt wurden.

Einladung an palästinensische Führung

Außenminister Ashkenazi erklärte: „Der Nahe Osten hat zu viele Konflikte und Kriege erlebt. Dies ist die Zeit des Friedens.

Ich begrüße die palästinensische Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Israel wieder aufzunehmen. Unsere Hand ist auf den Frieden gerichtet, und die Tür steht für die Erneuerung der Verhandlungen offen.

Ich rufe die palästinensische Führung auf, ohne Vorbedingungen an den Verhandlungstisch zurückzukehren.“

Quelle und vollständiger Text hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Bahrainische-Delegation-zu-Besuch-in-Israel.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+19.11.2020


Israel: Premier Netanjahu hielt am 29.9. eine historische Rede vor UNO-Vollversammlung

Der Nahe Osten ist nicht gerade dafür bekannt, gute Nachrichten zu bringen, und nur wenige haben erwartet, dass es in diesem Jahr anders sein würde.

Sie wissen, die Pandemie wütet in unserem Teil der Welt wie überall. Anfang dieses Monats unterzeichnete Israel auf einer Zeremonie im Weißen Haus, die von Präsident Trump ausgerichtet wurde, historische Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Königreich Bahrain.

Diese neuen Abkommen werden unseren Nationen die Segnungen des Friedens und enorme Vorteile bringen, die mit mehr Handel, mehr Investitionen, Transport, Tourismus und verstärkter Zusammenarbeit in so vielen anderen Bereichen einhergehen.

Diese gute Nachricht über den Frieden kam durch einen klaren Bruch mit den gescheiterten Strategien der Vergangenheit zustande.

Jahrzehntelang wurde jeglicher Fortschritt gestoppt und als Geisel völlig unrealistischer palästinensischer Forderungen gehalten, wie z.B. der Forderung, dass Israel sich auf die unhaltbaren Linien von 1967 zurückziehen und seine Sicherheit in die Hände anderer legen solle; oder der Forderung, dass Israel Zehntausende von Juden aus ihren Häusern vertreiben solle, womit es faktisch eine ethnische Säuberung durchführen würde; oder der Forderung, dass Israel Millionen von Palästinensern aufnehmen solle, die Nachkommen von Flüchtlingen aus einem Krieg sind, der vor mehr als einem halben Jahrhundert von den Palästinensern gegen Israel begonnen wurde.

Glücklicherweise hat Präsident Trump einen anderen Weg zum Frieden gewählt – einen Weg, der in der Realität verankert ist.

Kritiker argumentierten, dass jeder dieser Schritte Präsident Trumps die Chancen auf Frieden zunichte machen würde.Jetzt haben zwei arabische Staaten beschlossen, Frieden mit Israel zu schließen, und weitere werden folgen.

Die palästinensische Führung wird zunehmend erkennen, dass sie kein Veto mehr gegen Frieden und Fortschritt in unserer Region haben, und hoffentlich wird sich diese Führung letztendlich entscheiden, Frieden mit dem jüdischen Staat zu schließen.Ich werde bereit sein und ich wäre bereit, auf der Grundlage des Trump-Plans zu verhandeln, um unseren Konflikt mit den Palästinensern ein für allemal zu beenden. 

Und wenn das geschieht, wird Israel bereit sein.

Der sich erweiternde Friedenskreis wird eine Einigung zwischen Israel und den Palästinensern nicht unwahrscheinlicher machen. Er wird den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern wahrscheinlicher machen.

Nun, sie lagen falsch, völlig falsch. Diese Schritte förderten den Frieden.

Er erkannte Jerusalem als Israels Hauptstadt an; er erkannte Israels Souveränität über die Golanhöhen an; und er legte einen realistischen Friedensplan vor, der die Rechte Israels anerkennt, Israels Sicherheitsbedürfnisse anspricht und den Palästinensern einen würdigen realistischen Weg nach vorn bietet, wenn sie mit Israel Frieden schließen.

Natürlich sind diese Forderungen, wie auch viele andere, für jede verantwortungsbewusste israelische Regierung völlig untauglich.

Doch seit Jahren haben Viele in der internationalen Gemeinschaft versucht, diese absurden palästinensischen Forderungen zu beschwichtigen, und infolgedessen haben sie Zeit darauf verschwendet, eine Illusion voranzutreiben, die nicht eintreten wird, anstatt auf eine realistische Lösung hinzuarbeiten, die eintreten könnte.

Viel zu lange haben die Palästinenser ein effektives Veto gegen den Frieden zwischen Israel und der breiteren arabischen Welt eingelegt.

Ich habe auch keinen Zweifel daran, dass sich bald, sehr bald, mehr arabische und muslimische Länder dem Kreis des Friedens anschließen werden.

Dies war der erste Friedensvertrag zwischen Israel und einem arabischen Land seit über einem Vierteljahrhundert. Und es war das erste Mal, dass Friedensabkommen zwischen Israel und zwei arabischen Ländern am selben Tag unterzeichnet wurden.

Aber ich freue mich, Ihnen berichten zu können, dass ich Ihnen dieses Jahr gute Nachrichten aus dem Nahen Osten berichten kann. Tatsächlich kann ich Ihnen zwei gute Nachrichten berichten.

Quelle und FORTSETZUNG der Rede hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premierminister-Netanyahu-spricht-vor-der-Generalversammlung-der-Vereinten-Nationen.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+01.10.2020


Enge Verbündete: Honduras anerkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu und Präsident Juan Orlando Hernandez sprachen gestern (20.9.) und bekräftigten, dass Honduras und Israel enge Freunde und  strategische Verbündete sind, die Teil eines Bündnisses gegenseitiger Unterstützung sowie wirtschaftlicher und politischer Zusammenarbeit sind.

Präsident Hernández gratulierte Regierungschef Netanyahu zu den historischen Friedensabkommen mit den VAE und Bahrain und wünschte alles Gute für das jüdische Neujahr 5781.

Netanyahu drückte seine Anerkennung für die Freundschaft und die unerschütterliche Unterstützung aus, die Israel von Honduras erhalten hat, und bekräftigte das Engagement seines Landes, diese Partnerschaft durch Entwicklungszusammenarbeit, Tourismus, Investitionen, Technologie, Landwirtschaft, Bildung und Handel zu stärken.

Am 1. Januar 2019 gaben die Vereinigten Staaten, Israel und Honduras nach dem trilateralen Treffen in Brasilia, Brasilien, eine gemeinsame Erklärung zwischen dem US-Außenminister Michael R. Pompeo, dem israelischen Premier Netanyahu und dem honduranischen Präsidenten Hernández ab.

Die Länder „einigten sich darauf, die politischen Beziehungen zu stärken und die Entwicklungszusammenarbeit in Honduras zu koordinieren“ und „einigten sich darauf, einen Aktionsplan zu verfolgen, der Treffen in ihren drei jeweiligen Hauptstädten umfasst, um den Prozess der Entscheidung zur Eröffnung von Botschaften in Tegucigalpa und Jerusalem voranzutreiben.“

In Übereinstimmung mit dem Aktionsplan erkannte Honduras im März 2019 Jerusalem als Hauptstadt Israels an und eröffnete am 1. September 2019 sein Handelsbüro in Jerusalem und Israel eröffnete am 20. August 2020 ein Handels- und Kooperationsbüro in Tegucigalpa, der Hauptstadt Honduras.

Heute (21.9.) wehen die Flaggen Israels und Honduras über den zwei Hauptstädten, um die Eröffnung und Einweihung der jeweiligen Botschaften in Tegucigalpa und Jerusalem noch vor dem Ende dieses Jahres zu verkünden.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Vorreiter: Serbien und Kosovo wollen ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen

Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vucic, kündigte am Freitag (4.9.20) an, dass Serbien seine Botschaft nach Jerusalem verlegen werde. Dies ist das erste europäische Land, das eine Botschaft in Jerusalem eröffnet.

Der israelische Außenminister Gabi Ashkenazi erklärt dazu:

„Ich begrüße diese Entscheidung der serbischen Regierung. Dies ist ein wichtiger und mutiger Schritt, der die Tiefe der Beziehungen zwischen Israel und Serbien belegt und zur Stärkung der Freundschaft zwischen den beiden Nationen führen wird.

Zugleich würdigt Ashkenazi die Regierung Trump:

„Die US-Regierung führt weiterhin zu bedeutenden diplomatischen Durchbrüchen, sowohl in unseren Beziehungen zu Serbien und Kosovo als auch bei der Förderung der Normalisierung und des historischen Friedensabkommens zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten.“

Er dankte den USA für ihre regionale und internationale Führungsrolle.

In Bezug auf die Entscheidung der israelischen Regierung, diplomatische Beziehungen zum Kosovo aufzunehmen, und der Ankündigung des Kosovo, eine Botschaft in Jerusalem zu eröffnen, sagte Außenminister Ashkenazi:

„Wir sehen die Entscheidung Serbiens und des Kosovo, Botschaften in Jerusalem zu errichten, als symbolischen Schritt zur Förderung des Friedens zwischen diesen Ländern. Die Stadt Jerusalem, die ewige Hauptstadt des Staates Israel, wird eine Brücke des Friedens für die ganze Welt bilden.

Ich fordere andere Länder auf, in ihre Fußstapfen zu treten und ihre Botschaften nach Jerusalem zu verlegen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Botschaft-Serbiens-nach-Jerusalem-verlegt,-diplomatische-Beziehungen-mit-Kosovo.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+07.09.2020


Das himmlische Jerusalem mit Symbolen der 12 Stämme Israels und der 12 Apostel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Offb 21,9b-14.

Ein Engel sagte zu mir: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes.
Da entrückte er mich in der Verzückung auf einen großen, hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott her aus dem Himmel herabkam, erfüllt von der Herrlichkeit Gottes.
Sie glänzte wie ein kostbarer Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis.
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Die Stadt hat eine große und hohe Mauer mit zwölf Toren und zwölf Engeln darauf. Auf die Tore sind Namen geschrieben: die Namen der zwölf Stämme der Söhne Israels.
Im Osten hat die Stadt drei Tore und im Norden drei Tore und im Süden drei Tore und im Westen drei Tore.
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Die Mauer der Stadt hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.

Israel ist in Phase 2 der Impfstoffentwicklung

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu besuchte am Donnerstag (6.8.) die Corona-Station des Shaare Zedek Medical Center in Jerusalem. Dort sprach er auch über den Fortschritt bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs durch das Israelische Institut für Biologische Forschung:

„Im Moment wird es drei Phasen geben: Die erste Phase ist eine Versuchreihe mit 100 Personen. Die zweite Phase ist eine Versuchsreihe mit 1000 Personen. Die dritte Phase ist eine Versuchsreihe mit 30.000 Personen, was eine internationale Vorgabe ist.

Der Testlauf mit 1000 Personen wird Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Versuchsreihe mit 30.000 Menschen wird – wenn die ersten zwei Phasen und der anschließende Sicherheitstest erfolgreich sind – Ende des ersten Quartals [2021] stattfinden. (…)

Das Biologische Institut hat erfolgreich alle Versuchsreihen mit Tieren absolviert – in meinen Augen mehr als andere Orte vor Beginn der Versuchsreihen mit Menschen. Aber diese Testläufe sind bei allen Medikamenten Standard.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Premier-Netanyahu-zum-Stand-der-Impfstoffentwicklung.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=NL+10.8.2020


An den Strömen Babels saßen wir weinend….

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 137 (136),1-2.3-4.5-6.

An den Strömen von Babel,
da saßen wir und weinten,
wenn wir an Zion dachten.
Wir hängten unsere Harfen
an die Weiden in jenem Land.
 

Dort verlangten von uns die Zwingherren Lieder,
unsere Peiniger forderten Jubel:
«Singt uns Lieder vom Zion!»
Wie könnten wir singen die Lieder des HERRN,
fern, auf fremder Erde?

Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem,
dann soll mir die rechte Hand verdorren.
Die Zunge soll mir am Gaumen kleben,
wenn ich an dich nicht mehr denke,
wenn ich Jerusalem
nicht zu meiner höchsten Freude erhebe.

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GOTT sendet sein Wort zur Erde – rasch eilt sein Befehl dahin!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147, 12 ff:
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Jerusalem, preise den HERRN,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn ER hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.
 

ER verschafft deinen Grenzen Frieden,
und sättigt dich mit bestem Weizen.
ER sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
 

ER verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat ER so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

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München: Jüdisches Museum zeigt Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem“

Bis 2. August zeigt das Jüdische Museum in München die Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem“ mit Zeichnungen von Gabriella Rosenthal.

Inspiriert vom französischen Illustrator Honoré Daumier, von Wilhelm Busch und Walter Trier zeugen Rosenthals Werke von einem alltagsnahen, heiteren und liebevollen Blick auf das spannungsreiche und vielfältige Leben in Jerusalem zwischen 1935 und 1955.

Gleichzeitig verweist sie mit feinsinnigem Humor auf ihre bayerische Vergangenheit. 

Die in München geborene Gabriella Rosenthal entwickelte ihr künstlerisches Talent bereits in frühester Jugend: Während sie im Antiquariat ihres Großvaters Jacques Rosenthal mithalf, vertiefte sie ihr Kunstverständnis.

1935 heiratete sie den Münchner Schriftsteller und Religionspublizisten Fritz Rosenthal, später unter dem Namen Schalom Ben-Chorin bekannt. Danach wanderten sie nach Jerusalem aus.

Gabriella Rosenthal: Von der Isar nach Jerusalem (1913–1975)
Ausstellung bis 2. August 2020, Ebene 2
Öffnungszeiten: Di. – So. von 10 bis 18 Uhr

Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16 in 80331 München

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/sXFkP6BdX00g23NXG4KaI1lUvEF1LL_NotB8UTTTEBo
Foto: Franz Kimmel