Verheißung des HERRN: Der Heilige Geist führt die Kirche in die volle Wahrheit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 16,12-15:

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird ER euch in die ganze Wahrheit führen. Denn ER wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern ER wird sagen, was ER hört, und euch verkünden, was kommen wird.

ER wird mich verherrlichen; denn ER wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.

Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: ER nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.

 


Marienverehrung: JA – Wundersucht: NEIN

Warum ich mit Erscheinungsfrömmigkeit nichts anfangen kann…media-373855-2

…sehr wohl jedoch die Gottesmutter verehre und auch gerne „wallfahre“:

Es kommt mir so vor, als würden immer mehr fromme Katholiken ohne die Bestätigung ihres Glaubens durch „Wunder und Zeichen“ nicht mehr auskommen.

Der Zustrom zu charismatischen Gruppen mit wunderhaften Bekehrungen, Heilungen, der Pilgerstrom zu „Erscheinungsorten“ ohne jede Rücksicht, ob die dort geübte Devotion im Einklang mit der Glaubenslehre steht, sprechen eine beredte Sprache.

Offenbar brauchen immer mehr Menschen das emotionale „Durchgeschütteltwerden“ als Motor hinter ihrer Gläubigkeit.

Ich selbst habe keine Zweifel an der Möglichkeit „übernatürlicher Phänomene“, von denen Gläubige berichtecharismatiker_allg_606_pr13_02_ab36d7785en, von denen die Heiligenleben zeugen. Der Glaube kann, wie das biblische Wort sagt, Berge versetzen (Mt 21,18). Eine der häufigsten Wendungen Jesu in der Schrift lautet: „Dein Glaube hat Dich geheilt“. Der Glaube ist also die offene Tür zur Wirklichkeit Gottes.  

Wie kommt es also, daß so viele gläubige Menschen den sichtbaren, erlebbaren, bestaunbaren Beweis suchen?

Was beeindruckt und ergreift sie so, wenn Leute plötzlich nach hinten umfallen, angeblich vom Heiligen Geist berührt? Was bringt Menschen dazu, zu Hunderttausenden Sehern und „Warnern“ zu folgen?

In meinen Augen drückt sich darin allzu oft die Glaubensweise des Hl. Thomas aus: „Ich glaube nur, was ich sehe, höre, rieche, mit meinen eigenen Sinnen wahrnehmen kann, was mir bewiesen wird.“

Auch wenn es so aussieht, als seien die Wallfahrer zu den Erscheinungsorten die Frömmsten unter uns, die Glaubensstärksten, stimmt das wirklich? 

Sind es nicht jene, die Lichtwunder, Heilungswunder, Phänomene jeder Art brauchen, um überhaupt glauben zu können? Wollen sie nicht regelrecht von Jesus Christus und seiner Mutter überzeugt werden durch „Wunder und Zeichen“, verlangen sie nicht danach bis zur Aufgabe jeder Nüchternheit? 1_0_744292

Es ist, als würde man über die Erfahrungen der „Seher/innen“ die Hand in die Wunde legen wollen. Als würde die Zusage „Ich bin bei Euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ uns nicht reichen. Zu Thomas hat Jesus gesagt: Du hast gesehen und jetzt glaubst Du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Ich kann nicht verhehlen, daß gewisse Formen des Schwärmertums, der Überbegeisterung und fast zwingenden Bekehrungslust mich von Orten und Zusammenkünften fernhalten.

Für mich sind die Verehrungsorte, die Wallfahrtsorte zu Maria und den Heiligen, die wir von alters her besonders wertschätzen, Orte des Gebetes, Orte, wo viele Gläubige sich im Gebet vereinen. Und solche Orte geben uns Kraft und Zuversicht, ja.

Ganz sicher jedoch steht meine Kirche im Dorf, steht meine Gemeinde, wenn sie so betet, keinem Ort in der Welt nach, in der Nähe zu Jesus Christus und seinen Heiligen.  borMedia1836601

Unsere kleine Madonna in unserer Kirche ist ein ebenso gültiges Abbild der Gottesmutter als Begnadete, wie jedes andere in der Welt: so sehr ich sie liebe, die Guadalupa, die Mutter vom Guten Rat, die Immerwährende Hilfe; so sehr auch in meiner Marienverehrung diese Ikonen der Westkirche ihren festen Platz haben: ich verehre immer die Eine, die mich zu Jesus Christus führt.

Und wie sagte die Selige Schwester Blandine Merten: „Herr, gib mir die Gnade, daß ich nicht besondere Orte und Zeiten brauche, um Dich anzubeten und Deinen Willen zu tun!“

Auch wenn ich die „Thomasfrömmigkeit“ als einen gerechtfertigten Weg zum wahren Glauben sehe, so bleibt doch festzuhalten, daß sie, bleibt der reifende Katholik darin stecken, zum Heilshindernis werden kann.

Ein Beitrag der ANKERPERLENFRAU, die das gediegene und ansprechende Webmagazin “Rosenkranz und Pilgerzeichen” betreibt: http://rosenkranzbeten.info/

Hierzu paßt ein weiterer Text – diesmal von Pater Peter Lippert SJ: http://rosenkranzbeten.info/rosenkranzbeten/du-hast-kein-recht-auf-wunderselige-erlebnisse/


IRAN: Drei Anklagen fallengelassen, zwei Christen wieder auf freiem Fuß

Situation der Christen weiter sehr angespannt

Ein iranisches Gericht hat die am 19. Oktober verhängten sechsjährigen Gefängnisstrafen gegen die Christen Behnam Irani, Abdolreza (Matthias) Haghnejad und Reza (Silas) Rabbani aufgehoben. Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie

Haghnejad und Rabbani sind bereits wieder auf freiem Fuß, während sich der Pastor und Hauskirchenleiter Irani aufgrund früherer Verurteilungen weiterhin in Haft befindet.

Einem Aufruf des Hilfswerks Open Doors folgend, hatten tausende Christen in Deutschland und aller Welt in den letzten Wochen Briefe an sechs inhaftierte Christinnen und Christen geschickt, um sie zu ermutigen und ihnen ihre Unterstützung zuzusichern.

„Christus hat einen sehr hohen Preis für uns bezahlt“

Noch vor der erfreulichen Wende hatte Behnam Irani einen Brief aus dem Gefängnis geschrieben, den wir an dieser Stelle leicht gekürzt wiedergeben:

„Dies ist Pastor Behnam aus dem Iran. Ich verbüße gerade eine sechsjährige Gefängnisstrafe wegen meines Glaubens an Jesus Christus und wegen der Weitergabe des Evangeliums. BILD0191

Ich betrachte es als großes Privileg, zu meiner geliebten Familie in Jesus sprechen zu dürfen. Viele meiner Zellennachbarn fragen mich, warum ich einen solch hohen Preis für meinen Glauben an Christus zahle. Sie fragen mich, warum ich nicht einfach meinen Glauben verleugne und zu meiner Frau und meinen Kindern zurückkehre.

Das führt mich immer wieder zu der Frage, welchen Preis der HERR bezahlt hat, um mich zu retten: Jesus hat mit seinem Tod am Kreuz einen sehr hohen Preis bezahlt. Darum bin auch ich fähig, das Gefängnis der Freiheit vorzuziehen…

Ich ermutige euch, den Wert eures Glaubens zu begreifen. Wir sind durch Gnade errettet worden, aber vergesst nie, unsere Rettung hatte ihren Preis. Gott hat ihn bezahlt. ER opferte seinen geliebten Sohn Jesus Christus. Denkt daran, dass es nur einen einzigen Weg zu Gott gibt, so wie Jesus uns gesagt hat: ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.‘ (Joh 14,6)
Gott segne euch. Amen.

Pastor Behnam Irani“

Die Situation der Christen im Iran hat sich seit dem Regierungswechsel im Juni 2013 nicht wie erhofft verbessert. Umso erfreulicher sind die jüngsten Freisprüche, bei denen nach Einschätzung iranischer Beobachter der internationale Protest sowie entschiedenes anwaltliches Eintreten eine wichtige Rolle gespielt haben.

Der am 7. Januar 2015 neu erscheinende Weltverfolgungsindex von Open Doors wird weitere Einblicke in die aktuelle Entwicklung im Iran geben. 

Quelle: Open Doors


AfD-„Weihnachtsgeschichte“ ist dem evang. Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm gewidmet…

Der barmherzige Samariter ist sprichwörtlich geworden. Humanitären Hilfsdiensten wie dem Arbeiter-Samariter-Bund hat er nicht nur den Auftrag, sondern auch den Namen gegeben. logo-afd-small

Name und Auftrag gehen auf ein Gleichnis zurück, mit dem Jesus Christus die Frage beantwortet, wer denn der Nächste sei, den man so lieben soll wie sich selbst.

Das Gleichnis berichtet von einem Mann, der auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho unter die Räuber gefallen war. Sie plünderten ihn aus, schlugen ihn und liessen ihn halbtot am Wege liegen. Da kam ein Priester, sah den Mann liegen und ging vorbei. Dann kam ein Tempeldiener, sah den Mann liegen und ging vorbei.
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Danach kam ein einfacher Mann aus Samaria, einem Landesteil, dessen Einwohner allgemein nur wenig galten, sah den Mann liegen, half ihm, verband seine Wunden und führte ihn in eine Herberge.

Als Mitglied der Evangelischen Kirche Deutschlands und Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland) nimmt Dr. Konrad Adam das Gleichnis zum Anlass, die Kirchenleitung, vertreten durch den EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm, zu fragen, ob es nicht besser sei, auf alle Menschen zuzugehen, mit ihnen zu sprechen und ihnen so gut es geht zu helfen.

Hilfe brauchen ja nicht nur die vielen, die aus fernen Ländern zu uns kommen, sondern auch diejenigen, die Bürger dieses Landes sind und die Welt nicht mehr verstehen.


Paulus stellt klar: Auch unter Christen gibt es „Feinde des Kreuzes Christi“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Phil 3,17-21.4,1:

Ahmt auch ihr mich nach, Brüder, und achtet auf jene, die nach dem Vorbild leben, das ihr an uns habt. Denn viele  –  von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche  –  leben als Feinde des Kreuzes Christi. cropped-bergatreute-dsc_0868.jpg

Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn.

Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den HERRN, als Retter, der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.

Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem HERRN.

 


Ist die irische „Warnungs“-Botschafterin der Reformation beigetreten?

Von Felizitas Küble

Jene anonym agierende „Seherin“, die sich selbst als „Maria von der göttlichen Barmherzigkeit“ glorifiziert, produziert auch viele Monate nach ihrer Entlarvung fleißig weiter angeblich himmlische Botschaften, die seit etlichen Jahren unter dem Titel „Die Warnung“ firmieren.

Es gibt kaum eine dieser zahllosen „Offenbarungen“, die nicht direkten oder indirekt mit theologischen oder sonstigen Irrtümern gespickt wäre. Betrachten wir hierzu als beliebig herausgegriffenes Beispiel die „Botschaft“ vom 10. August 2014: DSC_1185-3

Dort soll „Jesus“ jener irischen Visionärin um 18 Uhr gesagt haben:

„Der Mensch hat keine Macht, nur die, welche in seiner Seele liegt. Der Glaube ist, wenn er rein ist, etwas Machtvolles, und durch den Glauben, und nur durch den Glauben allein, bringe Ich, Jesus Christus, euch Hoffnung, Liebe und Freude.“

Diese Aussage „nur durch den Glauben allein“ entspricht zwar der reformatorischen bzw. protestantischen Lehre, sie widerspricht aber dem katholischen Dogma, wonach der Glaube zwar das Fundament unserer „Rechtfertigung“ ist, doch dieser für sich allein genommen nicht ausreicht, um das ewige Heil zu erreichen.

Bekanntlich antwortete Christus dem reichen Jüngling auf dessen Frage nach dem jenseitigen Heil: „Willst Du zum Leben eingehen, so halte die Gebote.(Mt 19,17)

Daß der Glaube ohne Werke schlichtweg „tot“ ist, das bekräftigt z.B. auch der neutestamentliche Jakobusbrief sehr eindringlich.

Entscheidend für das „Tor zum Himmel“ ist zunächst nicht einmal der menschliche Akt des Glaubens, sondern die Gnade Gottes und das Erlösungswerk Christi. bild-jesus-oben

Doch das göttliche Erbarmen ist kein Ruhekissen und das Heilswerk des Heilands darf nicht für mutwilliges Weitersündigen mißbraucht werden, denn dies wäre vermessentlich und ein zynisches Spiel mit der Gnade. 

Die Antwort des Gläubigen auf das erlösende Kreuz Christi ist ein Leben in der Nachfolge Christi und die Einhaltung der Gebote Gottes, wie uns dies die Heilige Schrift unzählige Male einschärft.

Dies ist die  –  für Katholiken verbindliche  –  Verkündigung des kath. Lehramts  – und zwar auch in Abgrenzung zu den Grundthesen (sola fide / „Allein durch den Glauben“) der protestantischen Reformation.

Daher widerspricht die zitierte Botschaft der irischen „Seherin“ dieser unumstößlichen und fundamentalen Glaubensregel.

Schlicht unsinnig ist zudem die folgende Aussage aus derselben Warnungs-Botschaft vom 10. August: „Die Ewigkeit ist ein Geschenk von Gott, und sie wird jenen gegeben, die darum bitten.“

Die „Ewigkeit“ als solche betrifft aber alle unsterblichen Seelen, also auch die verworfenen; die Hölle ist nämlich ebenso ewig im Sinne von „unendlich“ (ohne Ende) wie der Himmel.

Selbst wenn man nun jene Äußerung großzügig auslegt im Sinne von „Das ewige Leben im Himmel ist ein Geschenk von Gott“, ist der nachfolgende Halbsatz so oder so theologisch falsch, wonach dieses Geschenk nämlichjenen gegeben wird, die darum bitten„.

Der Wunsch allein bzw. die Bitte um den Himmel genügt sicherlich nicht, um tatsächlich in Gottes Reich zu gelangen. Christus hat hierzu eindeutig festgestellt: „Nicht jeder, der „HERR, HERR“ sagt, wird ins Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himel erfüllt.“ (Mt 7,21)

HIER folgt die Original-Quelle für die zitierte „Botschaft“: http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2014/1193.htm

 

 


Ex-Millionär Josef Müller: „Gott sei Dank, dass ich ins Gefängnis kam“

In seiner ZDF-Talksendung am Pfingstsonntag interviewte Peter Hahne u.a. den ehem. Millionär und Anlagebetrüger Josef Müller (Fürstenfeldbruck). Für ihn war früher Geld, Erfolg und Ruhm alles.  Sayn-Abteikirche-DSC_0195-2

In den neunziger Jahren gehörte er zur Schickeria Münchens. Wegen Millionenbetrugs wurde er im Jahr 2005 zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt.

In der kalten Gefängniszelle sei er ins Nachdenken über sein „dekadentes“ Leben gekommen und habe sich Jesus Christus anvertraut, sagte er jetzt in der Sendung „Peter Hahne“.

Dadurch habe er innere Freiheit, Freude und ungeheuer viel Kraft erhalten. Heute könne er sagen: „Gott sei Dank, dass ich ins Gefängnis kam.“

Mit Uli Hoeneß über Gott sprechen

Paradoxerweise habe er in der Unfreiheit der Haft durch die Bindung an Gott „die wahre Freiheit gefunden“. Strafe und Reue wegen seiner Taten seien notwendig gewesen. Zur Reue gehöre auch Wiedergutmachung.

Er habe insgesamt etwa 40 Millionen Euro durchgebracht; noch habe er rund zehn Millionen Euro Schulden. Während die Banken die Verluste meist abgeschrieben hätten, suche er den Vergleich mit einzelnen Gläubigern, denen es nicht gut gehe. Dafür verzichte er auf sein Autorenhonorar für sein 2013 erschienenes Buch „Ziemlich bester Schurke“.

Für ihn selbst spiele das Streben nach Geld keine Rolle mehr. Insgeheim hege er den Wunsch, mit dem wegen Steuerbetrugs verurteilten früheren Präsidenten des Fußballvereins Bayern München, Uli Hoeneß, im Gefängnis in Landsberg darüber zu sprechen, was ihm der Glaube an Christus bedeute.

Quelle: http://www.idea.de