Wer sich an Christi Worte und Gebote hält, in dem ist die Liebe zu Gott wahrhaft vollendet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,1-5a.

Ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.
Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir IHN erkannt haben.
Wer sagt: Ich habe IHN erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm.
Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.

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Christus ist der HERR zur Ehre des Vaters

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Phil 2,6-11.

Jesus Christus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern ER entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.

Sein Leben war das eines Menschen; ER erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.

Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der HERR“ – zur Ehre Gottes, des Vaters.

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Philippinen: Katholische Bischöfe wollen das Land am 1. Mai dem hl. Josef weihen

Am kommenden 1. Mai wollen die philippinischen Bischöfe das Land dem heiligen Josef weihen. Wie Bischof Broderick Pabillo mitteilt, stimmte die Bischofskonferenz einstimmig der Weihe zu und beauftragte die Kommission für die Laien, die Veranstaltung zu organisieren.

Die Kommission plant eine 33-tägige „spirituelle Vorbereitung“ für die Weihe ab, die am 30. März beginnt und an der alle 86 Diözesen des Landes teilnehmen sollen.

Die Weihe der Philippinen an den heiligen Joseph findet im Rahmen des Jahres des heiligen Josef statt, das Papst Franziskus vom 8. Dezember 2020 bis zum 8. Dezember 2021 für die Weltkirche ausgerufen hat.

Zusammen mit dem amerikanischen Priester Donald Calloway erörtert die Laienkommison, wie das Jahr des heiligen Josef für die Gläubigen bedeutsam sein kann“: „Wir können uns an den heiligen Josef wenden, um Hoffnung, Frieden und die Bekehrung zu erfahren, die uns Jesus und Maria näher bringt“, so Pfarrer Calloway. „Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass wir die Jungfrau Maria als unsere geistige Mutter und den heiligen Josef als unseren geistigen Vater haben“, sagte er weiter.

Die Weihe solla am internationalen Tag der Arbeit stattfonnden: der heilige Josef ist der Schutzpatron der Väter, der Arbeiter und Familien sowie der Kirche insgesamt.

Quelle: Fidesdienst


Frühchristliche Inschrift in Israel entdeckt: „Christus, geboren von Maria“

Widmung bittet darum, für zwei Verstorbene zu beten

Ausgrabungen der Israelischen Altertumsbehörde im Dorf et-Taiyiba im Jezreel-Tal haben kürzlich eine Inschrift entdeckt, die Jesus gewidmet ist und sich in einer der Wände eines prächtigen Gebäudes befindet. Die in Stein gemeißelte griechische Inschrift stammt aus dem Rahmen einer Eingangstür aus byzantinischer Zeit (spätes 5. Jahrhundert).

Inschrift: Christus von Maria geboren

Laut Frau Dr. Leah Di-Segni, Forscherin am Institut für Archäologie der Hebräischen Universität von Jerusalem, die den Text entziffert hat, handelt es sich um eine Widmungsinschrift, die beim Gießen der Fundamente der Kirche eingraviert wurde; sie lautet:

„Christus, geboren von Maria. Dieses Werk des gottesfürchtigsten und frommsten Bischofs [Theodo]sius und des elenden Th[omas] wurde aus dem Fundament gebaut. Wer hereinkommt, sollte für sie beten.“

Di-Segni erklärt dazu: „Die Inschrift begrüßt diejenigen, die eintreten, und segnet sie. Es ist daher klar, dass das Gebäude eine Kirche und kein Kloster ist: Die Kirchen begrüßten die Gläubigen am Eingang.“

Theodosius, den der Text als Gründer des Gebäudes bezeichnet, war einer der ersten christlichen Bischöfe. Er diente als regionaler Erzbischof – die höchste religiöse Autorität der Metropole Bet She’an, zu der et-Taiyiba im Tal gehörte.

Quelle und Fortsetzung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Jesus-gewidmete-Inschrift-entdeckt.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+21.01.21


Willst Du ewig leben, so halte die Gebote!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 19,16-22:

In jener Zeit kam ein Mann zu Jesus und fragte: Meister, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu gewinnen? 
Er antwortete: Was fragst du mich nach dem Guten? Nur einer ist «der Gute».
Willst Du ins Leben eingehen, so halte die Gebote!
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Darauf fragte der Mann ihn: Welche?
Jesus antwortete: Du sollst nicht töten, du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen; ehre Vater und Mutter! Und: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!
Der junge Mann erwiderte ihm: Alle diese Gebote habe ich befolgt. Was fehlt mir jetzt noch?
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Jesus sprach: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach.
Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.

Apollos führte viele Juden zu Christus

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 18,23:
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Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger.
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Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus.
Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.
Er war unterwiesen im Weg des HERRN.
Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.
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Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.
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Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen.
Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade Gottes eine große Hilfe, indem er den Juden öffentlich aus der Hl. Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.
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Gedicht: GOTTES PLAN von Lothar Gassmann

Gottes Plan muss sich erfüllen.

HERR, Du nimmst den Tod in Kauf. 

Du ziehst nach des Vaters Willen

nach Jerusalem hinauf.

 

Freunde werden Dich verlassen.

Einer gibt sich Satan hin.

Dich, den Retter, wird man hassen

und vor die Gerichte zieh‘ n.

 

Quälen, jagen, geißeln, plagen

und verspotten wird man Dich.

An das Kreuz wird man Dich schlagen,

dass Dein Wort erfülle sich.

 

Doch der Tod kann Dich nicht halten.

Du wirst herrlich aufersteh`n,

und die teuflischen Gewalten

müssen in die Hölle geh‘ n.

 

Jesus, Dir sei Lob gesungen,

dass Du diesen Weg nicht scheust

und mich aus den Dämmerungen

meiner Sündennot befreist.

Dr. Lothar Gassmann

Aus dem Andachtsbuch: JESUS CHRISTUS ALLEIN: https://www.amazon.de/gp/product/1701763923/ref=dbs_a_def_rwt_bibl_vppi_i66

Fotos: Dr. Bernd F. Pelz


Gehet voll Zuversicht zum Thron der Gnade!

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 4,14 ff:
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Brüder! Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.
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Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.
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Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.
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Als ER auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und ER ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
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Obwohl ER der Sohn war, hat ER durch Leiden den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist ER für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.
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Bischof Bode leugnet das Mannsein Christi

Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück leugnet Konsequenz der Inkarnation (Menschwerdung Christi). Ein US-amerikanischer Bischof ruft ihn auf, zum Glauben der Kirche zurückzukommen und nennt Bodes Äußerung häretisch.

Laut Internetportal katholisches.de soll Bischof Bode, der gemeinsam mit der Theologieprofessorin Dorothea Sattler das vorbereitende Forum zum Thema „Frauen“ geleitet hatte, in einem positives Fazit der Synodalversammlung in Frankfurt u.a. gesagt haben, Christus „sei für uns Mensch geworden, nicht Mann“.
Damit stellt er nicht nur indirekt die unveränderliche Lehre der Kirche, dass nur Männern die Priesterweihe gespendet werden kann, erneut in Frage.
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Mit der Aussage, dass Christus kein Mann geworden ist, sondern Mensch, leugnet der Osnabrücker Oberhirte zudem die Konsequenz der Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth, der männlichen Geschlechtes gewesen ist.
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Auf Twitter reagierte darauf der amerikanische Bischof  Joseph Edward Strickland (Bischof von Tyler, Kalifornien) wie folgt:

„Bischof Bode…ich rufe Sie respektvoll von  Bischof zu Bischof auf, zu Ihrem Heil und zum Wohl der Kirche zur Wahrheit des Glaubensgutes zurückzukehren. Ihre Aussage, dass Christus ein Mensch geworden ist, aber kein Mann, ist lächerlich und häretisch. Ich kann nicht schweigend zusehen!“

(„Bishop Bode…I respectfully call you as one bishop to another to return to the truth of the Deposit of Faith for your salvation and for the good of the Church. Your statement that Christ became a human being but not a man is ridiculous & heretical. I cannot stand by in silence!”)

Exkommunikation

Nach dem Kirchenrecht ist Häresie die behaarliche Leugnug einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder ein behaarrlicher Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit (can. 751). Ein Häretiker zieht sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu (can. 1368 § 1).

Die Menschwerdung Christi, die sein Mannsein konsequenterweise miteinbezieht, ist eine kraft göttlichen Glaubens zu glaubende Wahrheit.  Wer sie öffentlich leugnet zieht sich automatisch die Exkommunikation als Tatstrafe zu (can. 1368 § 1).

Die Leugnung der nur Männern vorbehaltenen Priesterweihe hängt mit der geoffenbarten Wahrheit aufs engste zusammen. Eine gegenteilige Lehrmeinung ist von der Kirche verworfen (Johannes Paul II., Ordinatio sacerdotalis). Wer sie dennoch vertritt oder sie hartnäckig ablehnt, soll mit einer gerechten Strafe (Exkommunikation oder bei Klerikern Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgeschlossen) belegt werden (can. 1371 § 1).

Quelle: https://www.kathnews.de/bischof-bode-christus-ist-nur-mensch-geworden-aber-nicht-ein-mann