Bischof Bode leugnet das Mannsein Christi

Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück leugnet Konsequenz der Inkarnation (Menschwerdung Christi). Ein US-amerikanischer Bischof ruft ihn auf, zum Glauben der Kirche zurückzukommen und nennt Bodes Äußerung häretisch.

Laut Internetportal katholisches.de soll Bischof Bode, der gemeinsam mit der Theologieprofessorin Dorothea Sattler das vorbereitende Forum zum Thema „Frauen“ geleitet hatte, in einem positives Fazit der Synodalversammlung in Frankfurt u.a. gesagt haben, Christus „sei für uns Mensch geworden, nicht Mann“.
Damit stellt er nicht nur indirekt die unveränderliche Lehre der Kirche, dass nur Männern die Priesterweihe gespendet werden kann, erneut in Frage.
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Mit der Aussage, dass Christus kein Mann geworden ist, sondern Mensch, leugnet der Osnabrücker Oberhirte zudem die Konsequenz der Menschwerdung Gottes in Jesus von Nazareth, der männlichen Geschlechtes gewesen ist.
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Auf Twitter reagierte darauf der amerikanische Bischof  Joseph Edward Strickland (Bischof von Tyler, Kalifornien) wie folgt:

„Bischof Bode…ich rufe Sie respektvoll von  Bischof zu Bischof auf, zu Ihrem Heil und zum Wohl der Kirche zur Wahrheit des Glaubensgutes zurückzukehren. Ihre Aussage, dass Christus ein Mensch geworden ist, aber kein Mann, ist lächerlich und häretisch. Ich kann nicht schweigend zusehen!“

(„Bishop Bode…I respectfully call you as one bishop to another to return to the truth of the Deposit of Faith for your salvation and for the good of the Church. Your statement that Christ became a human being but not a man is ridiculous & heretical. I cannot stand by in silence!”)

Exkommunikation

Nach dem Kirchenrecht ist Häresie die behaarliche Leugnug einer kraft göttlichen und katholischen Glaubens zu glaubenden Wahrheit oder ein behaarrlicher Zweifel an einer solchen Glaubenswahrheit (can. 751). Ein Häretiker zieht sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu (can. 1368 § 1).

Die Menschwerdung Christi, die sein Mannsein konsequenterweise miteinbezieht, ist eine kraft göttlichen Glaubens zu glaubende Wahrheit.  Wer sie öffentlich leugnet zieht sich automatisch die Exkommunikation als Tatstrafe zu (can. 1368 § 1).

Die Leugnung der nur Männern vorbehaltenen Priesterweihe hängt mit der geoffenbarten Wahrheit aufs engste zusammen. Eine gegenteilige Lehrmeinung ist von der Kirche verworfen (Johannes Paul II., Ordinatio sacerdotalis). Wer sie dennoch vertritt oder sie hartnäckig ablehnt, soll mit einer gerechten Strafe (Exkommunikation oder bei Klerikern Entlassung aus dem Klerikerstand nicht ausgeschlossen) belegt werden (can. 1371 § 1).

Quelle: https://www.kathnews.de/bischof-bode-christus-ist-nur-mensch-geworden-aber-nicht-ein-mann


Christus betont seine Treue gegenüber Moses und dem jüdischen Gesetz

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mk 1,40:
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In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.
Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sprach: Ich will es – werde rein!
Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.
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Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein:
Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Moses angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein.
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Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so dass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.
Foto: Felizitas Küble

Aus jedem Volk sind GOTT die Menschen willkommen, die ihn fürchten und gerecht sind

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Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Apg 10,34:
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In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und das tut, was recht ist.
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GOTT hat sein Wort den Israeliten gesandt, indem ER den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der HERR aller.
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Ihr wisst, was im ganzen Land der Juden geschehen ist, angefangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes verkündet hat: wie Gott Jesus von Nazaret gesalbt hat mit dem Heiligen Geist und mit Kraft, wie dieser umherzog, Gutes tat und alle heilte, die in der Gewalt des Teufels waren; denn Gott war mit ihm.
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Wie das Fest der Heiligen Familie entstand

Von Felizitas Küble

Wir feiern am heutigen Sonntag, dem 29. Dezember 2019, das Fest der Heiligen Familie. Dieser kirchliche Feiertag ist einer der jüngsten, denn er ist erst 1921 in seiner jetzigen Form eingeführt worden.

Natürlich gibt es seit jeher eine allgemeine Verehrung der heiligen Familie in Liturgie und Volksfrömmigkeit, meist in direkter Verbindung mit dem Weihnachtsfestkreis.

Nach der Geburt des Erlösers, der Anbetung durch die Hirten und der Weisen aus dem Morgenland folgte die Flucht von Maria und Josef mit dem Jesuskind nach Ägypten.

Eine spezielle, von Weihnachten unabhängige Andacht mit dem Bildmotiv der Heiligen Familie (Jesus im Haus Nazareth usw) entstand erst in der beginnenden Neuzeit und verstärkte sich in der Gegenreformation. Dazu kam die beliebte Darstellung von „Maria Selbdritt“ (Maria, ihre Mutter Anna und Jesus).

Im 19. Jahrhundert wurden mehrere Orden und Kongregationen gegründet, die sich auf die Heilige Familie beriefen. Man wollte damit zugleich das christliche Bild von Ehe und Familie bestärken, denn immerhin lebte Christus dreißig Jahre lang im Hause seiner Eltern und konnte so als familiäres Vorbild dienen.

Papst Leo XIII. reagierte auf diese Entwicklung positiv, zumal sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts Verfallstendenzen in der bürgerlichen Familie zeigten, denen er entgegenwirkten wollte. Er nahm das Fest der Hl. Familie in den römischen Generalkalender auf und legte es auf den dritten Sonntag nach Dreikönig. Als jedoch Pius X. den liturgischen Kalender reformierte, setzte er das Fest wieder (r)aus.

Papst Benedikt XV. erkannte jedoch die Bedeutung dieses Feiertags für die christliche Familie und die ganze Gesellschaft von neuem und er führte das Fest im Jahre 1921 wieder ein; er legte es auf den Sonntag nach Dreikönig. Infolge der nachkonziliaren Liturgiereform gelangte das Fest der Hl. Familie in den Sonntag während der Weihnachtsoktav (Oktav = Zeitraum acht Tage danach).

So wie die Kirche erst vor ca. 100 Jahren das Fest der Heiligen Familie in seiner heutigen Stellung einführte, könnte die Kirche auch einen Festtag der Zehn Gebote festlegen.

Seit zwei Jahren sammelt unser Christoferuswerk eifrig Unterschriften für einen solchen Feiertag. So wie damals der Zerfall der bürgerlichen Familie immer deutlicher wurde, erleben wir heute einen Niedergang in der Beachtung der Zehn Gebote in und außerhalb der Kirche.

Umso sinnvoller und notwendiger wäre also ein Fest der Zehn Gebote, zumal uns dies geistig mit dem Judentum verbinden würde, denn für Juden sind die göttlichen Gebote ebenfalls von zentraler Bedeutung, schließlich entstammen sie dem Alten Testament und wurden einst Moses übergeben.

 

 


PLAKAT: Maria und Josef fliehen mit dem Christkind nach Ägypten

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung). – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

 


Fromme Gesinnung allein macht nicht selig

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 7,21 ff:
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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir HERR, HERR! sagt, wird ins Himmelreich gelangen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
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Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.
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Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.

Israel unterstützt die christlichen Aramäer

Mit verschiedenen Maßnahmen fördern israelische Kultureinrichtungen die aramäische Sprache und Identität.

Am Sonntag, den 1. Dezember, versammelten sich Vertreter und Experte der assyrischen und syrischen christlichen Gemeinden aus aller Welt in Jerusalem, um an einer Konferenz teilzunehmen, die vom Komitee zur Förderung der aramäischen Sprache veranstaltet wurde.

Es geht um die Wiederaufnahme des Aramäischen, einer antiken Sprache, die im gesamten Nahen Osten gesprochen wurde.

Das dem Hebräischen verwandte Aramäische, das auch von Christus gesprochen wurde, gibt es heutzutage nur noch in einigen Dörfern Syriens, wie z.B. in Maalula; zudem wird es zum Studium des Talmud verwendet, der in pseudo-aramäischer Sprache verfaßt ist.

An der Konferenz nahm auch Amir Halul, ein Vertreter der von den israelischen Medien als „christlich-aramäisch Gemeinde in Israel“ bezeichneten Gemeinschaft teil, der verschiedene Psalmen in ihrer aramäischen Übersetzung vorlas.

Im September 2014 beschloss das israelische Innenministerium, die aramäische Identität als eigenständige Identität anzuerkennen und in die Liste nationalen Identitäten aufzunehmen.

Dabei sollten sich fortan palästinensischer Christen, die Staatsbürger Israels sind, in ihren Personalausweisen als „aramäische“ Christen und nicht mehr als „arabische“ Christen bezeichnen.

Laut Statistiken des israelischen Innenministeriums sollen heute etwa 115.000 christliche Araber in Israel leben, die das Recht hätten, den Zusatz „arabisch“ durch „aramäisch“ zu ersetzen zu lassen.

Quelle: Fidesdienst