Jerusalem: Renovierung der Kapelle in der Grabeskirche vollendet

Am gestrigen Mittwoch wurde die Renovierung der Grabkapelle in der Grabeskirche von Jerusalem offiziell abgeschlossen und die Kapelle in einer feierlichen Zeremonie wieder eingeweiht. Der griechische Premierminister Alexis Tsipras, der israelische Minister für regional Kooperation, Tzahi Hanegbi, und der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III (Foto: MFA)

Neun Monate lang hatten Experten der Technischen Universität in Athen den Schrein restauriert, welcher der christlichen Überlieferung zufolge den Ort markiert, an dem Christus begraben und von dem er auferstanden ist.

Bei der Zeremonie waren u. a. der griechische Premierminister Alexis Tsipras, der israelische Minister für regionale Kooperation, Tzahi Hanegbi, und der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., anwesend (siehe Foto).

Quelle: Israelische Botschaft – Foto: MFA


Apostel Paulus: Wir sind Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes

Heutige liturgische Sonntags-Lesung der kath. Kirche: 1 Kor 4,1-5:

Brüder! Als Diener Christi soll man uns betrachten und als Verwalter der Geheimnisse Gottes. Von Verwaltern aber verlangt man, dass sie sich treu erweisen. jesus

Mir macht es allerdings nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht mich zur Verantwortung zieht; ich urteile auch nicht über mich selbst.

Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der HERR ist es, der mich zur Rechenschaft zieht.

Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der HERR kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird. Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.

 


Merkwürdige Mitteilungen des „Himmels“ an den Priester Ottavio Michelini

Von Felizitas Küble

Der katholische Monsignore Ottavio Michelini wirkte in der italienischen Provinz Modena und starb am 15. Oktober 1975. Der Priester gehörte zur „Marianischen Priesterbewegung“ von Don Gobbi, einem italienischen Mitbruder, der angeblich jahrelang Einsprechungen der Gottesmutter erhielt, die er im sog. „Blauen Buch“ niederschrieb, einer mehrbändigen Sammlung diverser „Botschaften“ Mariens. buch

Doch auch der Geistliche Michelini bekam  –  eigenen Angaben zufolge  –  ab Mitte der 70er Jahre besondere Mitteilungen von Jesus und Maria. Diese „Offenbarungen“ wurden in dem Buch „Nicht ich, meine Söhne, habe diese Stunde gewollt“ gesammelt und veröffentlicht.

Vieles darin erinnert an die Botschaften von Don Gobbi. Beidesmal wird eine schlimme Zeit für Kirche und Welt angekündigt, eine „Reinigung“ der Erde, wobei aber danach ein herrlicher „Frühling“ für die Kirche, eine Art neues Pfingsten erblühen soll; angeblich handelt es sich dabei um den in Fatima angekündigen „Triumph des Unbefleckten Herzen Mariens“.

Diese Endzeitschwärmerei ist typisch für zahlreiche Privatoffenbarungen der letzten Jahrzehnte  – und wenngleich jene Einsprechungen im marianischen Gewande einherschreiten, sind sie doch mit jenen charismatischen Erwartungen verwandt, welche eine allgemeine „Erweckung“, eine starke weltweite Verbreitung von „Geistesgaben“ und eine universale Bekehrung für die Zukunft herbeireden.

Auch der Priester Michelini schreibt von einem „neuen Frühling des Friedens und der Gerechtigkeit für die Menschheit und für die Kirche”, von einer “einer strahlenden, niemals zuvor erlebten Morgenröte”.

Dabei wird übersehen, daß die Heilige Schrift genau das Gegenteil ankündigt:

Keine Epoche der Erweckung, sondern eine Phase des Glaubensabfalles wird der Wiederkunft Christi vorausgehen, wie zB. Paulus im 2. Thessalonicherbrief unmißverständlich erklärt. Zudem wird erst der Antichrist erscheinen, bevor unser Erlöser in seiner göttlichen Herrlichkeit wiederkommt, zu richten die Lebenden und die Toten.

Wenn in diesem wesentlichen Punkt irreführende Lehren verbreitet werden, kann die betreffende Botschaft nicht von oben sein, mag sie auch ansonsten noch so „rechtgläubig“ und fromm-konservativ klingen.

Die Tränen Mariens und ihr Eingreifen im Himmel?

Zudem heißt es z.B. in einer Mitteilung „Jesu“ an Prälat Michelini vom 2. April 1977:virgen-maria

„Mein Sohn, die Stunde ist schwer; sie ist aufgebläht und belastet von allen Leidenschaften. Sie wurde oft und oft angekündigt, aber immer wieder verschoben durch die Tränen und den Eingriff meiner und eurer Mutter, die erhört wurde, weil diese Liebe der erstgeborenen Tochter, Mutter und Braut letztlich aus der Liebe Gottes hervorgeht, die unendlich barmherzig und unendlich gerecht ist.“

Die Zeit der schweren Prüfung wurde also laut dieser Botschaft durch die „Tränen“ und den „Eingriff“ Mariens „immer wieder verschoben“.

Maria ist aber doch im Himmel glückselig, sogar mit Leib und Seele, sie weint daher keine Tränen; diese wird es in der himmlischen Herrlichkeit nicht geben (weder direkt noch im Sinne eines seelischen Schmerzes).

Zudem ist die Gottesmutter sicherlich unsere ganz besondere Fürsprecherin, aber die Vorstellung, sie würde darüber hinaus „eingreifen“, Gott gewissermaßen durch ihren „Eingriff“ (!) von einem Strafgericht abhalten, ist zumindest unangemessen, weil hier ein fragwürdiges Gottesbild vermittelt wird.

Dabei entsteht der irreführende Eindruck, als gäbe es im Himmel allein durch die Madonna einen derartigen Akt der Barmherzigkeit. Der Ewige ist jedoch seiner göttlichen Natur nach vollkommen, also gerecht und barmherzig zugleich; dazu bedarf ER nicht der Hilfe eines Geschöpfes, mag es auch das edelste sein, nämlich Maria.

Maria als Priesterin neben Jesus und als Miterlöserin?

Abgesehen davon ist in dem Buch ständig von Maria als „Miterlöserin“ die Redvisione, obwohl dies kein kirchlicher Ehrentitel für sie ist. Geradezu abenteuerlich ist zudem die theologische Begründung dafür: 

Maria habe Christus ihre menschliche Natur gegeben (durchaus richtig) – und Christus habe ihr gleichsam im Gegenzug seine göttliche Natur (!) geschenkt. Es ist dabei nicht von göttlicher Gnade die Rede (was dann ja zutreffend wäre), auch nicht etwa von einem „Anteil“ an der göttlichen Seligkeit (wie dies allen Erlösten für den Himmel verheißen ist), sondern mehrfach davon, daß Jesus seine göttliche Natur an Maria übermittelt habe. Diese Vorstellung ist unsinnig, weil sie die Mutter Jesu vergöttlicht.

Dazu paßt es dann, daß die Gottesmutter als „einzige Priesterin unter den Frauen“ bezeichnet wird, obwohl dergleichen weder das Neue Testament verkündet noch die Kirche lehrt.

Natürlich ist Maria im Sinne des allgemeinen Priestertums die vorbildlichste, geradezu vollendete Vertreterin im Gottesvolk des Neuen Bundes.

In den „Botschaften“ an Prälat Michelini wird aber jener Priesterin-Titel ausdrücklich nicht auf das allgemeine Priestertum der Gläubigen bezogen, sondern vielmehr in eine direkte Reihe mit dem Hohenpriester Christus gestellt, weil Maria sich angeblich mit IHM gemeinsam am Kreuz Gott, dem Vater, dargebracht habe. Dasselbe gelte dann auch für die heilige Messe.

In der „Botschaft“ vom 1. Oktober 1975 beklagt sich der „begnadete“ Geistliche bei Jesus: 

„Ich habe den Inhalt deiner Botschaft über die Teilnahme der allerseligsten Jungfrau am Geheimnis des Kreuzes einigen Bekannten übermittelt. Sie glaubten nur mit Mühe an das große Verdienst der Gottesmutter, das ihr durch ihr Selbstopfer bei der heiligen Messe zukommt.“

Es spricht für diese Bekannten aus dem Umfeld des Geistlichen, daß sie jene merkwürdigen Sonderlehren „nur mit Mühe glaubten“ (am besten freilich überhaupt nicht).

Aber der Botschafts-Jesus hält Trost für seinen Priester bereit: „Mein Sohn, ich sage dir, daß auch die Guten wenig vom Wesen des Christentums verstehen.“Jesus am Kreuz - Dom St Peter

Nach zweitausend Jahren kirchlicher Verkündigung muß anscheinend dieses „Wesen“ ganz neu verstanden werden.

Die Liebe Gottes kennt keinen Zwang

Der angebliche Himmels-Jesus fährt fort:

„Meine Mutter nimmt am Geheimnis meiner Menschwerdung und an jenem des Kreuzes teil. Deshalb nimmt sie auch am Geheimnis der heiligen Messe, dem unblutigen Geheimnis des Kreuzes, teil….Sie lebt in mir, aus meiner göttlichen Natur, wie ich in ihr lebe, in ihrer menschlichen Natur. Darum ist es selbstverständlich, daß auch sie dort ist, wo ich bin. Dazu zwingen die Natur und die Liebe.“

Erstens „zwingt“ die Liebe grundsätzlich zu nichts, weil Zwang und Liebe unvereinbar sind. Zweitens hat Christus zwar die menschliche Natur angenommen, Maria aber nicht die göttliche.

Weiter heißt es in jener „Botschaft“:

„Wahrhaft wirklich wie auf Kalvaria ist ihr Fiat am Altar. Wäre es anders, so wäre sie nicht Miterlöserin. Miterlöserin war sie und wird sie immer sein in vollkommener Vereinigung mit mir, in der sie auch in der Ewigkeit mit euch sein wird. Jetzt seid ihr durch das Geheimnis des Glaubens vereint, wenn ihr daran glaubt und daraus lebt.“

Wir sind also dann „durch das Geheimnis des Glaubens“ vereint, wenn wir „daran glauben“, daß Maria „Miterlöserin“ ist. Dabei gehört dieser Titel durchaus nicht zum kirchlichen Lehrbestand. Papst Benedikt hat sich sogar ausdrücklich dagegen ausgesprochen. (Näheres siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/11/papst-titel-miterloserin-fur-maria-verdunkelt-den-wesentlichen-vorrang-christi/)

Was außerdem an diesen vermeintlichen Einsprechungen des Himmels stört: Ständig wird den Lesern eingeredet, die Freimaurerei sei der schlimmste Feind der Kirche  –  und das „jüdische Volk“ habe einen „Gottesmord“ vollbracht. israeltag2

Daß die freimaurerischen Standpunkte mit dem christlichen Glauben unvereinbar sind, ist eine klare Tatsache, aber daraus läßt sich kein derart übertriebenes Feindbild ableiten, als ob es sonst keine nennenswerten Gegner in- und außerhalb der Kirche gäbe.

Das jüdische „Volk“ hat Christus nicht ermordet, es waren vielmehr römische Soldaten, zweifellos angestachelt durch einen Teil der jüdischen Elite, aber nicht durch das Volk der Juden insgesamt.

Manche Bemerkungen klingen zudem ziemlich gnostisch bzw. leibfeindlich, zB. eine Botschaft des heiligen Josephs vom 15. Mai 1977: „Große, reine Liebe herrschte zwischen mir und meiner wahren Braut, Maria. Unsere Liebe wurde nie durch sinnliche Gefühle befleckt: Wir liebten uns wie Engel, die keinen Körper haben.“

Maria und Joseph waren aber Menschen, die einen Körper haben, keine Geistwesen, keine Engel. Natürlich lebten sie ihre Ehe enthaltsam, aber das bedeutet nicht „wie Engel, die keinen Körper haben“.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Auszüge aus dem erwähnten Buch finden Sie hier: http://kath-zdw.ch/maria/Ottavio.nicht.ich.habe.diese.stunde.gewollt.html#49


Durch Christus bringen wir Gott das Opfer des Lobes dar

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 13,15-17.20-21:

Brüder! Durch Jesus lasst uns Gott allezeit das Opfer des Lobes darbringen, nämlich die Frucht der Lippen, die seinen Namen preisen. Herz-Jesu_01

Vergesst nicht, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen.

Gehorcht euren Vorstehern, und ordnet euch ihnen unter, denn sie wachen über euch und müssen Rechenschaft darüber ablegen; sie sollen das mit Freude tun können, nicht mit Seufzen, denn das wäre zu eurem Schaden.

Der Gott des Friedens aber, der Jesus, unseren HERRN, den erhabenen Hirten seiner Schafe, von den Toten heraufgeführt hat durch das Blut eines ewigen Bundes, ER mache euch tüchtig in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut. ER bewirke in uns, was ihm gefällt, durch Jesus Christus, dem die Ehre sei in alle Ewigkeit. Amen.

 


Islam: Tägliches Gebet mit ständiger Abwehrhaltung gegenüber Andersgläubigen

Nur wenige wissen, was ein gläubiger Moslem täglich betet. Er betont nicht nur, was er glaubt, er erwähnt auch ständig, was er nicht glaubt und wogegen er ist: nämlich gegen alle „Ungläubigen“. burka

„Leite uns den rechten Pfad, den Pfad derer, denen Du gnädig bist, nicht derer, denen Du zürnst, und nicht derer, die in die Irre gehen.“

In die Irre gehen nach islamischer Auffassung Christen, Juden und alle Polytheisten.

„Wahrlich, der Mensch ist in einem Zustand des Verlusts, außer denjenigen, die glauben.“

Also sind alle außer den Muslimen in einem Zustand des Verlusts.

„Er ist Allah, der EINE, Allah, der Immerwährende, ER zeugt nicht.“

Das ist eine explizite Ablehnung des christlichen Dogmas von der Gottessohnschaft Jesu. Warum hat ein Moslem das nötig? Reicht ihm sein Glaube nicht? Muss er ausdrücklich Andersgläubige im täglichen Gebet herabwürdigen? 

Quelle und vollständiger Text von Adorján F. Kovács hier: http://www.freiewelt.net/blog/trumps-einreiseverbot-konsequent-und-nicht-antimuslimisch-10069971/


CHRISTUS hat sich selber GOTT als ein makelloses Opfer dargebracht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 9,2-3.11-14:

Brüder! Es wurde ein erstes Zelt errichtet, in dem sich der Leuchter, der Tisch und die heiligen Brote befanden; dieses Zelt wurde das Heilige genannt. Hinter dem zweiten Vorhang aber war ein Zelt, das sogenannte Allerheiligste. Herz-Jesu_01

Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der künftigen Güter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Welt ist, ist ER ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat ER eine ewige Erlösung bewirkt.

Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.

 


CHRISTUS ist unser Hohepriester auf ewig

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 6,10-20:

Brüder! Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.christus

Wir wünschen aber, dass jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt, damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.

Als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem Höheren schwören konnte, und sprach: Fürwahr, ich will dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen.

So erlangte Abraham durch seine Ausdauer das Verheißene. Menschen nämlich schwören bei dem Höheren; der Eid dient ihnen zur Bekräftigung und schließt jeden weiteren Einwand aus; deshalb hat Gott, weil er den Erben der Verheißung ausdrücklich zeigen wollte, wie unabänderlich sein Entschluss ist, sich mit einem Eid verbürgt.

So sollten wir durch zwei unwiderrufliche Taten, bei denen Gott unmöglich täuschen konnte, einen kräftigen Ansporn haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen.

In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang; dorthin ist Jesus für uns als unser Vorläufer hineingegangen, er, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester auf ewig ist.