Anette Schultner und Hubertus von Below sind aus der AfD ausgetreten

Die bisherige Bundesvorsitzende der „Christen in der AfD”, Anette Schultner, hat ihre Partei verlassen. In einem Schreiben an die AfD-Bundesgeschäftsstelle erklärte sie die Kündigung ihrer Parteimitgliedschaft zum 16. Oktober. Grund sei die Radikalisierung in der AfD. Der Punkt, an dem man auf eine Umkehr der Fehlentwicklung berechtigt hoffen konnte, sei längst überschritten, so Schultner.

Der frühere Beisitzer im Bundesvorstand der „Christen in der AfD“, Hubertus von Below, bezeichnete ihren Schritt gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA als „absehbar“. Er selbst sei bereits am 9. September ausgetreten, sagte der Augenarzt.

Er wolle sich von den vielfach radikalisierten sächsischen AfD-Mitgliedern nicht „fertigmachen“ lassen. Vom Bundesvorstand der „Christen in der AfD“ habe er sich aber in Frieden getrennt, erklärte der evangelische Christ.

Der stellv. Vorsitzende der „Christen in der AfD“, Joachim Kuhs, sagte IDEA: „Ich verstehe Anette Schultner, werde aber nicht so weit gehen wie sie.“

Kuhs ist zehnfacher Vater und Gemeindeältester einer unabhängigen Anglikanischen Kirche in Baden-Baden  –  er ist im Unterschied zu Schultner davon überzeugt, dass es in der AfD weiterhin Platz für freiheitliche Ideen gibt: „Das Parteiprogramm ist von christlichen Grundsätzen geprägt.“

Ihm würden manche Entwicklungen zwar ebenfalls Sorgen bereiten, aber er glaube, dass die Mehrheit der Mitglieder an den Grundsätzen festhalte und sich nicht in eine ultrarechte Ecke abdrängen lasse.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/politik/detail/zaesur-anette-schultner-verlaesst-die-afd-102809.html 

Ergänzend hierzu ein Artikel aus einem katholischen Blog: http://kreuzknappe.blogspot.de/2017/10/ein-hammer-oder-nicht-die-sprecherin.htmlUZ