77.000 Unterschriften gegen Bargeld-Verbot

Der Widerstand gegen die Abschaffung des Bargelds formiert sich. Die Initiative „Stop Bargeldverbot“ konnte bereits rund 77.000 Unterschriften sammeln. Seit kurzem arbeiten die Initiatoren mit der Seite volkspetiton.org zusammen, um zwei bisher parallel laufende Unterschriftenaktionen gegen das Bargeldverbot zu bündeln. euros

Zu den Erstunterzeichnern zählen u.a. die Wirtschaftsexperten Thorsten Polleit, Bruno Bandulet, Roland Vaubel, Gerd Habermann sowie die EU-Parlamentarier Hans-Olaf Henkel, Bernd Lucke und Joachim Starbatty (alle Alfa-Partei).

Die Erstunterzeichner und zahlreiche weitere Ökonomen sehen in einem rein elektronischen Zahlungsverkehr einen grundlegenden Angriff auf die Freiheit. In einem digital geschlossenen Geldsystem wäre eine „Enteignung per Knopfdruck“ und das Durchsetzen von Negativzinsen möglich, schreiben sie auf der Homepage von Stop Bargeldverbot.

Der „gläserne Zahler“ wäre künftig in „digitaler Knechtschaft“ den Regeln, der Steuerung und Überwachung großer Digitalkonzerne ausgeliefert, während staatliche und multinational tätige Gesellschaften weiterhin innerhalb einer intransparenten Blackbox agieren würden. Wer imstande sei, das Bargeld abzuschaffen, könne auch den Handel mit Edelmetallen und Goldmünzen verbieten, warnen die Begründer der Kampagne.

„Glauben Sie nicht leichtfertig, daß es in erster Linie um die Bekämpfung von Kriminalität geht. Sie ist ohnehin im digitalen Bereich etabliert“, schreiben die Initiatoren auf der Petitionsseite. Besteuert würden künftig nicht global agierende Großkonzerne, sondern diejenigen, die sich nicht wehren können.

Quelle: https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2016/petition-gegen-bargeldverbot-erreicht-zehntausende-unterstuetzer/


Dr. Starbatty: Ohne Vertrauen keine Kredite

Zur aktuellen Debatte um die Rettungskredite für Griechenland erklärt der Europa-Abgeordnete der AfD (Alternative für Deutschland), Dr. Joachim Starbatty: euros

„Bundesfinanzminister Schäuble hat dem griechischen Finanzminister Varoufakis gesagt, er habe das Vertrauen der deutschen Regierung verloren.  Dann darf er an Griechenland keine Kredite ausreichen. Die Basis für jeden Kredit ist gegenseitiges Vertrauen.

Schäuble verstößt gegen seinen Amtseid. Er verpflichtet ihn, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

Griechenlands Wirtschaft ist international hoffnungslos wettbewerbsunfähig. Gutes Geld wird schlechtem hinterhergeworfen. Wenn die Griechen ihre nationale Souveränität und Freiheit zurückhaben wollen, wofür jeder Demokrat Verständnis aufbringen wird, so müssen sie auch für ihre finanziellen Verpflichtungen geradestehen.

Freiheit-Verantwortung-Haftung ist ein unauflöslicher Dreiklang. Rückgewinnung nationaler Souveränität kann es für Griechenland nur außerhalb der Eurozone geben.“