„Wir haben seine Herrlichkeit geschaut“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 1,1-18:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott.

Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. ER war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. ER kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, 1523

und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: ER, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil ER vor mir war.

Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus.

Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, ER hat Kunde gebracht.

 


Ein palästinensischer Moslem findet Christus und überwindet so seinen Haß gegen Juden

Als Palästinenser bekommt Taysir Abu Saada den Haß gegenüber Israelis schon mit der Muttermilch eingeflößt. Als Erwachsener wünscht er nur eines: den Tod seiner Erzfeinde. Doch als er das erste Mal etwas aus der Bibel hört, ändert sich sein Leben schlagartig:

Ich bin im Gaza-Streifen geboren und in Saudi Arabien aufgewachsen. Dort wurde ich streng muslimisch erzogen. Die Fatah-Organisation, eine Bewegung zur nationalen Befreiung Palästinas, bildete mich als Scharfschützen aus. Ich selbst unterrichtete Kinder darin, Israelis zu bekämpfen und zu ermorden.   davidstern (2)

Einige Jahre später zog ich in die USA, weil ich mir dort ein besseres Leben erhoffte. Meinen Haß nahm ich allerdings mit. Ich fing an, in Hotels und Restaurants in Kansas City zu arbeiten. Während ich jüdische Gäste bediente, träumte ich davon, ihnen Gift ins Essen zu mischen. Die meisten jüdischen Kunden spürten meine Gedanken nicht und waren freundlich.

In einem Gasthaus lernte ich einen Mann kennen, Charlie Sharp. Er war der erste, der sich dafür bedankte, daß ich ihm den Tisch abräumte. Das berührte mich irgendwie. Ich beschloß, mich von nun an besonders um ihn als Gast zu kümmern.

An einem Abend erzählte mir Sharp von einer besonderen geistlichen Verbindung, die er habe und die ihm Segen und Frieden brachte. Wochen vergingen und ich konnte seine Worte nicht vergessen. Was hatte er damit gemeint? Irgendwann bat ich ihn, sein Geheimnis zu verraten.

Doch Sharps Antwort war eigenartig: „Um auch diesen Frieden zu bekommen, wirst du einen Juden lieben müssen …“  – Seine Antwort stieß mich ab. „Ich hasse diese Menschen  –  du weißt doch, wie ich über sie denke“, antwortete ich. Er fragte: „Was weißt du von Jesus Christus?“

Ich wußte, daß Jesus ein Prophet ist, auch im Koran steht einiges über Jesus und Moslems glauben an ihn. Doch Sharp sagte: „Christus ist mehr als ein Prophet. ER ist der Sohn Gottes. ER ist Gott.“

Wie konnte er so etwas sagen? Ich stand auf und wollte gehen. So einen Quatsch mußte ich mir nicht länger gefallen lassen. Doch Sharp hielt mich zurück. Er nahm eine Bibel und legte sie zwischen uns.polskaweb

Sharp öffnete die Bibel und sagte: „Laß mich dir vorlesen, was das Wort Gottes über Jesus sagt.“ –  Und er las aus dem ersten Kapitel des Johannesevangeliums: „Am Anfang war das Wort …“

Jedes der Worte, die er las, berührte mich. So sehr, daß ich anfing zu zittern. „ER ist das Licht, das die Finsternis durchbricht, und die Finsternis konnte dieses Licht nicht auslöschen …“ –  Ich fiel auf die Knie und hob meine Hände.

„Christus ist dieses wahre Licht für alle Menschen, das in der Welt leuchtet …“  –  Tief in mir spürte ich: Das ist die Wahrheit. „Die ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein …“

Ich wollte, daß Jesus der HERR meines Lebens wird. In dem Moment fühlte ich, wie eine Last, groß wie ein Berg, von meinen Schultern abfiel. Frieden durchströmte mich, wie ich es noch nie erlebt hatte. Zu diesem Jesus, dem Sohn Gottes, wollte ich auch gehören.

In den darauffolgenden Tagen empfand ich eine ungeheure Leichtigkeit und einen unüblichen Drang zu beten. So hatte ich das noch nie erlebt, obwohl ich ja auch schon als Moslem gebetet hatte.

Eigenartigerweise spürte ich einen besonderen Drang, für Juden zu beten. Ich war völlig geschockt, als ich mich selbst um Segen für Israel bitten hörte. Bis mir klar wurde, daß Gott mich verändert hatte. Mein Haß war völlig verschwunden. Ich war ein freier Mann! Christus hatte meine Bitterkeit in Frieden verwandelt und meinen Haß in Freiheit.

Gemeinsam mit seiner Frau gründete Taysir Abu Saada im Nahen Osten zwei Hilfs-Organisationen: „Hope for Ishmael“ und „Seeds for Hope“ mit Schulen und Kindergärten für Moslems und Juden.

Autor: Miriam Hinrichs / Quellen: Godreports.com / http://www.jesus.ch/n.php?nid=237324