US-Außenminister John Kerry kritisiert den Menschenrechtsrat der UNO

Der US-amerikanische Außenminister John Kerry hat am Montag (2.3.) dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) vorgeworfen, Israel in obsessiver Weise zu beschuldigen.

Weiter sagte er, die Vereinigten Staaten würden Israel gegen alle Versuche, es zu isolieren, verteidigen. […]

BILD: US-Außenminister Kerry bei einem Treffen mit Israels Außenminister Avigdor Lieberman (Foto: Archiv/MFA)

Kerry verteidigte Israel gegen einen seiner Ansicht nach unausgeglichenen Focus auf das Land. Er erklärte:

„Es muss gesagt werden, dass die Obsession des Human Rights Councils Israel gegenüber dazu führen könnte, die Glaubwürdigkeit der gesamten Organisation zu untergraben.

Die Vereinigten Staaten werden diese Dinge abwägen, ich hoffe, fair und leidenschaftslos, aber wir werden jedem Versuch von Gruppen oder Mitgliedern des UN-Systems entgegentreten, willkürlich und regelmäßig Israel zu delegitimieren.“

Quellen: israelische Botschaft in Berlin / Reuters


Israelischer Außenminister bestärkt die USA im Kampf gegen den IS-Terror

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Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman ist am Mittwochabend (17. September) in Washington mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen John Kerry zusammengetroffen. ??????????????????????????????????????????????????

Lieberman erklärte Kerry gegenüber, Israel schätze zutiefst die Unterstützung der USA während der Operation Schutzlinie. Lieberman sagte, die israelische politische Führung und das israelische Volk wüssten, dass die Vereinigten Staaten der größte Freund Israels seien.
 
Der israelische Außenminister fügte hinzu, sein Land unterstütze die Vereinigten Staaten in ihren Anstrengungen, eine breite internationale Front gegen den Islamischen Staat (IS) zu bilden und sei bereit, bei dieser Aufgabe zu helfen, wenn es darum gebeten werde.

„Die wichtigste Aufgabe der freien Welt“

Lieberman bezeichnete den Krieg gegen den Terror als wichtigste Aufgabe der freien Welt.
 
„Man kann keinen Unterschied zwischen verschiedenen Formen des Terrors machen“, sagte der israelische Politiker und fügte hinzu:
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„Die terroristischen Aktivitäten der Hamas gegen Israel und gegen die Menschen im Gazastreifen sind nichts anderes als der Terror des IS. […] Das Ziel jeglichen islamischen Terrors ist dasselbe: die Zerstörung der westlichen Zivilisation.
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Aus diesem Grund können wir weder mit dem IS noch mit der Hamas verhandeln. Solange die Hamas im Gazastreifen an der Macht ist, wird ist weder Frieden noch Sicherheit geben. Jeder, der danach strebt, eine Einigung zwischen Israel und den Palästinensern zu erzielen, muss zunächst dem Terrorregime innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde ein Ende setzen.“
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Quelle: Israelische Botschaft / Foto: Jordan Silverman

US-Außenminister übt scharfe Kritik an Hamas: „Eine Terror-Organisation“

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Der US-amerikanische Außenminister John Kerry erklärt zur aktuellen Nahost-Situation:
“Ich kann das Verhalten der Hamas nicht scharf genug verurteilen. Trotz des gutgemeinten gemeinsamen Angebots einer Feuerpause durch Israel und Ägypten, feuert die Hamas schamlos in hoher Zahl Raketen.
Die internationale Gemeinschaft ist vollkommen von der drängenden Notwendigkeit einer Feuerpause überzeugt. idf-unrwa
BILD: Eine Rakete aus dem Gazastreifen traf ein israelisches Lagerhaus der UNRWA und löste ein Feuer aus (Foto: ZAHAL)
Gleichzeitig bergen die Ereignisse große Risiken und die Möglichkeit einer noch größeren Eskalation der Gewalt. Wir wollen dies nicht erleben, niemand will das, auch nicht Israel.
Aber Israel hat das Recht, sich zu verteidigen und die Hamas ist gut beraten, nicht zu provozieren und bewusst politisch zu taktieren, um mehr Anhänger für ihren Widerstand zu gewinnen, und nicht die Leben Unschuldiger zu gefährden, die sie in Gebäuden versteckt und als Schutzschilde Gefahren aussetzt.
Das widerspricht dem Kriegsvölkerrecht. Genau aus diesem Grund ist sie eine Terrororganisation.
Wir rufen alle Parteien auf, die Feuerpause zu unterstützen. Und wir bitten alle Mitglieder der arabischen Gemeinschaft  –  so wie sie es gestern beim Treffen der Arabischen Liga in Kairo getan hat  –  weiterhin Druck auszuüben, damit die Hamas das Richtige tut, nämlich mit der Gewalt aufzuhören, echte Verhandlungen zu führen, und das Leben Unschuldiger zu schützen, die sie nur zu gerne in Gefahr bringt.“
Quelle: Israelische Botschaft in Berlin

„Arabischer Frühling“? – In Libyen wurden über hundert Christen verhaftet

Die libyschen Behörden haben in den letzten Wochen mehr als hundert Christen verhaftet. Die meisten von ihnen sind ägyptische Staatsbürger. Ihnen wird Proselytismus vorgeworfen, also der Versuch der „Abwerbung“ von Muslimen zum Christentum.

Die letzte Verhaftungswelle sei am letzten Mittwoch erfolgt. Nach Angaben der Stiftung „Pro Oriente“ hat sich ein republikanischer US-Abgeordneter an US-Außenminister John Kerry geschrieben, damit dieser sich für die Christen in Libyen einsetzt.

Begonnen hatte die Verhaftungswelle am 4. Februar. Damals waren vier Christen in Bengasi verhaftet worden – ein schwedischer, ein ägyptischer, ein südafrikanischer und ein südkoreanischer Staatsbürger. Ein Polizeisprecher sagte, die Verhafteten hätten Bücher veröffentlicht, in denen der Übertritt zum Christentum propagiert werde.

Quelle: Stiftung „Pro Oriente“