Heil oder Verderben, Segen oder Fluch – so wähle das Leben, damit du lebst!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn (2 Mo) 30,15-18.

Moses sprach zum Volk: Hiermit lege ich dir heute das Leben und das Glück, den Tod und das Unglück vor.
Wenn du auf die Gebote des HERRN, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du IHN liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden, und der HERR wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, segnen.
Wenn du aber dein Herz abwendest und nicht hörst, wenn du dich verführen lässt, dich vor anderen Göttern niederwirfst und ihnen dienst – heute erkläre ich euch: Dann werdet ihr ausgetilgt werden; ihr werdet nicht lange in dem Land leben, in das du jetzt über den Jordan hinüberziehst, um es in Besitz zu nehmen.
Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Heil und Verderben, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.

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Abram überläßt Lot den „besseren Teil“

Wie Abram (Abraham) großzügig Frieden stiftete

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Buch Genesis 13,2.5-18:

Abram hatte einen sehr ansehnlichen Besitz an Vieh, Silber und Gold. Auch Lot, der mit Abram gezogen war, besaß Schafe und Ziegen, Rinder und Zelte. Das Land war aber zu klein, als daß sich beide nebeneinander hätten ansiedeln können; denn ihr Besitz war zu groß, und so konnten sie sich nicht miteinander niederlassen. 

Foto: KOMM-MiT-Verlag

 

Zwischen den Hirten Abrams und den Hirten Lots kam es zum Streit; auch siedelten damals noch die Kanaaniter und die Perisiter im Land. Da sagte Abram zu Lot: Zwischen mir und dir, zwischen meinen und deinen Hirten soll es keinen Streit geben; wir sind doch Brüder. Liegt nicht das ganze Land vor dir? Trenn dich also von mir! Wenn du nach links willst, gehe ich nach rechts; wenn du nach rechts willst, gehe ich nach links.

Lot blickte auf und sah, daß die ganze Jordangegend bewässert war. Bevor der Herr Sodom und Gomorra vernichtete, war sie bis Zoar hin wie der Garten des HERRN, wie das Land Ägypten. Da wählte sich Lot die ganze Jordangegend aus. Lot brach nach Osten auf, und sie trennten sich voneinander.

Abram ließ sich in Kanaan nieder, während Lot sich in den Städten jener Gegend niederließ und seine Zelte bis Sodom hin aufschlug. Die Leute von Sodom aber waren sehr böse und sündigten schwer gegen den HERRN.

Nachdem sich Lot von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram:

Blick auf und schau von der Stelle, an der du stehst, nach Norden und Süden, nach Osten und Westen. Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer geben. Ich mache deine Nachkommen zahlreich wie den Staub auf der Erde. Nur wer den Staub auf der Erde zählen kann, wird auch deine Nachkommen zählen können. Mach dich auf, durchzieh das Land in seiner Länge und Breite; denn dir werde ich es geben.

Da zog Abram mit seinen Zelten weiter und ließ sich bei den Eichen von Mamre in Hebron nieder. Dort baute er dem HERRN einen Altar.

 


Das Wasser-knappe Israel ist heilfroh: Der Wasserspiegel des „Toten Meeres“ steigt endlich an

Der Wasserspiegel des Toten Meeres ist seit zehn Jahren erstmalig um zehn Zentimeter angestiegen  –  dank der enormen Niederschläge in den ersten Januarwochen, die auch den Pegel des Sees Genezareth um mehr als einen Meter auf nun – 210.97 Meter unter dem Meeresspiegel anwachsen ließen.

Der Grund für den Anstieg des seit Jahren austrocknenden Salzmeeres: Wegen der heftigen Regenstürme waren die Syrer gezwungen, ihren Jarmuch-Damm zu öffnen. Via Jordanien floß nun das Wasser in Strömen in den Jordanfluß, der wiederum ins Tote Meer mündet.

Hinzu kommt Wasser aus den Flüssen zu beiden Seiten des Gewässers am tiefsten Ort der Welt. Sollte der See Genezareth zu voll werden  –  dazu fehlen noch rund zwei Meter  –  würde dort die Degania-Schleuse geöffnet werden und dieses Wasser über den Jordan auch ins Tote Meer fließen.

Quelle: http://www.israelheute.com