Lukasschule in München: Konzerte mit berühmtem Pianisten

Von Jörg Birnbacher

Im Juni dieses Jahres war der bekannte Pianist Pavlos Hatzopolous aus Stuttgart Gast der Lukas-Schule.Gesprächskonzert

Der 20. Juni war der erste Tag des Schulprojekts, bei dem Klassen aus allen vier Schularten abwechselnd eine besondere Einführung in die Werke großer Komponisten erhalten konnten.

Kinder und Lehrer waren von diesen außergewöhnlichen Musikstunden begeistert, die auch immer einen Bezug zu Jesus Christus enthielten. Besonders gefallen hat den Schülern eine Variationsreihe zu einem bekannten Kinderlied.  Schulkonzert

Am Abend darauf fand ein Gesprächskonzert mit Pavlos Hatzopolous in der Aula der Lukas-Hauptschule statt. Das Thema war „Licht und Finsternis“. Erklärt und gespielt wurden u.a. Werke von Bach, Chopin, Schubert und Mussorgsky.

Die Sehnsucht vieler Komponisten nach Erlösung, die allein der Glaube an  Christus bieten kann, war Dreh- und Angelpunkt des Abends, der nach drei Stunden und etlichen Zugaben gelungen zu Ende ging.

Jörg Birnbacher ist Rektor des Gymnasiums der evangelikalen Lukasschulen


IDEA würdigt Rektor des Lukas-Gymnasiums in München als „Pädagoge des Jahres“

Birgit Kelle wurde zur „Familienfrau des Jahres“ erkoren

Die theologisch konservative, evangelische Nachrichtenagentur IDEA präsentiert seit langem am Ende des Jahres herausragende Christen, die sich in besonderer Weise bewährt haben.

So wurde jetzt beispielsweise der Christdemokrat Volker Kauder zum „Politiker des Jahres“ erkoren, weil er sich sehr aktiv und vehement für verfolgte Christen in aller Welt einsetzt. Birgit Kelle neu

Als „Familienfrau des Jahres“  bezeichnet IDEA  zu Recht die vierfache Mutter und Publizistin Birgit Kelle (siehe Foto), die sich im Verein „Frau 2000plus“ für ein positives Familienbild in der Öffentlichkeit engagiert.

Leser des CHRISTLICHEN FORUMs kennen Frau Kelle längst durch ihre zahlreichen Artikel in unserem Web-Magazin.

Als „Pädagoge des Jahres“ würdigt die evangelikale Nachrichtenagentur Jörg Birnbacher, den Rektor des Lukas-Gymnasiums in München.

Wir schrieben über die unfairen Medienangriffe  –  vor allem der „Süddeutschen Zeitung“  –  gegen die Lukasschule und Rektor Birnbacher im CHRISTLICHEN FORUM bereits 25 Artikel (siehe unsere LUKASSCHUL-Berichte).

IDEA begründet dieses erfreuliche und wohlverdiente Lob für den christlichen Schulleiter folgendermaßen: Birnbacher

„Pädagoge des Jahres“ ist der Leiter des Gymnasiums der evangelischen Lukas-Schulen in München, Jörg Birnbacher. Der Christ habe „dem weltlichen und kirchlichen Gegenwind“ getrotzt.

Birnbacher machte im November Schlagzeilen, als ihm die Süddeutsche Zeitung vorwarf, im Internet homosexuellenfeindliche Artikel veröffentlicht zu haben. Dies erwies sich als falsch. Die Zeitung verpflichtete sich, die Behauptung nicht mehr zu wiederholen.

Auch die bayerische Landeskirche, die ihn zunächst zu einem Dienstgespräch einbestellt hatte, räumte nach Protesten schließlich ein, dass ihm nichts vorzuwerfen sei.“

Nicht allein die „Süddeutsche Zeitung“ unterschrieb eine Unterlassungserklärung wegen unrichtiger Behauptungen gegen die Lukas-Schule bzw. ihren Rektor Birnbacher, sondern auch der Bayerische Rundfunk, der sich ebenfalls an der wüsten, wochenlang andauernden Medienkampagne gegen die erfolgreiche evangelikale Schule beteiligt hatte.

Den vollständigen IDEA-Bericht mit weiteren Würdigungen siehe hier: http://www.idea.de/detail/thema-des-tages/artikel/anerkennung-volker-kauder-ist-politiker-des-jahres.html



Trotz massiver Bauchlandung agitiert die „Süddeutsche“ weiter gegen die Lukasschule in München

Wie in unserem CHRISTLICHEN FORUM gestern faktenstark dokumentiert wurde, mußte die Süddeutsche Zeitung (SZ) mehrere herbe Niederlagen gegenüber der  –  von ihr seit einem Monat vehement bekämpften  –  evangelikalen Lukasschule einstecken:

Weder wird die fromme Schule geschlossen, noch verliert Rektor Jörg Birnbacher sein Amt  –  und auch sonst hat die evangelische Landeskirche in Bayern keinerlei personelle Konsequenzen gezogen, wie sich dies die SZ offenbar erträumt und allzu gerne als Folge ihrer „Berichterstattung“ gesehen hätte. 

Das Münchner Blatt hatte zunächst zwei Wochen lang mit der zeitgeistigen „Fundi-Keule“  und einer anonymen Gerüchteküche gegen die Lukasschule agitiert; danach wurde weitere zwei Wochen mehrfach auf den Rektor des Lukas-Gymnasiums eingedroschen und dieser z.B. als „Autor“ des anonymen Radau-Portals kreuz.net verunglimpft.

Direktor Jörg Birnbacher wehrte sich rechtlich gegen mehrere SZ-Verleumdungen, worauf das Kampagnenblatt eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnete und zwei Anti-Birnbacher-Artikel online löschte.

Dies geschah freilich nicht aus höherer Einsicht, sondern aus schierer Furcht vor juristischen Konsequenzen.

In den letzten Tagen  –  siehe Pressekonferenz der evangelischen Landeskirche und Löschung der Hetzartikel  –  konnte sich also die „Süddeutsche“ nicht gerade mit Ruhm bekleckern.

Statt nach diesen wohlverdienten Niederlagen nun endlich in sich zu gehen, gerät das dreiste Blatt weiter außer sich.

Dabei orientiert man sich in der SZ-Redaktion offenbar weiter an der unfairen Devise: „Angriff ist die beste Verteidigung.“

Am heutigen Freitag, dem 16. 11., veröffentlichte SZ-Autor Peter Fahrenholz einen weiteren Rundumschlag mit dem eher schrägen Titel: „Lukasschule  – Die Angst vor dem Pietkong“.

Darin wird der evangelischen Landeskirche „Halbherzigkeit“ vorgehalten: diese wolle wohl die von der SZ vorgebrachten Vorwürfe gegen die Lukasschule „tiefer hängen“.

Besonders stark wurmt es diese  – vom Jagdinstinkt umgetriebene –  Journaille, daß der Leiter des Lukas-Gymnasiums seinen Posten behalten kann.

Rektor Jörg Birnbacher wird erneut mit der Falschbehauptung diffamiert er habe „gegen Homosexuelle gehetzt“ –  hierfür liefert der Autor allerdings keinen einzigen Beweis.

Der evangelischen Landeskirche  –  die nicht vollständig nach der Pfeife der SZ tanzte   – wird sodann unterstellt, bei ihr schwinge wohl „ein gehöriges Stück Angst“ mit.

Gemeint ist freilich nicht die Angst vor der „Süddeutschen Zeitung“, sondern  –  man lese und staune:  „Die Angst nämlich, jene strenggläubigen Evangelikalen zu verlieren, die im Schwäbischen gern als ,,Pietkong“ bezeichnet werden.“

Reichlich absurd, ausgerechnet fromme Evangelikale bzw. Pietisten als „Pietkong“ zu benennen und damit in einen Zusammenhang mit massenmörderischen Kommunisten aus Nordvietnam (Vietkong) zu bringen. 

Im Unterschied zur linksgepolten Süddeutschen haben sich Evangelikale stets als Antikommunisten bewährt  –  auch schon vor dem Fall des „Eisernen Vorhangs“  –  zu einer Zeit, als viele Rote und Grüne gerne von ihrer „Entspannungspolitik“ mit dem Ostblock schwärmten und den unmenschlichen, totalitären Kommunismus am laufenden Meter verharmlosten.

Felizitas Küble, Leiterin des katholischen KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster


Lukasschule: Klarer Erfolg gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“

Mathias von Gersdorff    

Heute konnte die Münchner Lukasschule einen Etappensieg gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ erzielen.

Die SZ betreibt seit dem 19. Oktober eine unfaire Hetzjagd gegen die evangelisch-konservative Schule. Diese nähme die Bibel zu sehr wörtlich, sei zu fromm und würde die Kinder mit dem Teufel in Furcht versetzen.

Aufgrund dieser Vorwürfe setzte das Landeskirchenamt der EKD in München eine Untersuchung der Schule an.

Mit zwei Artikeln, die jeweils am 4. und 7. November 2012 erschienen sind, versuchte es die SZ dann mit dem „Homophobie-Vorwurf“: der Rektor der Schule, Jörg Birnbacher, hätte Artikel und Pressemeldungen mit homophoben Inhalten im Internetportal „Kreuz.net“ veröffentlicht.

Dagegen erzielte die Lukasschule nun einen juristischen Sieg: Der Süddeutsche Verlag hat zu Behauptungen über angebliche Veröffentlichungen in „Kreuz.net“ eine rechtsverbindliche Unterlassungserklärung abgegeben und sich zur Erstattung von Kosten verpflichtet.

Die SZ hat die beiden Artikel inzwischen gelöscht.

Es ist zu erwarten, dass die SZ nach dieser Niederlage ihre Treibjagd notgedrungen beendet. Der Ruf des linksliberalen Organs ist aufgrund der gehässigen Berichterstattung ohnehin schon genug beschädigt.

Überdies hat die bayerische Landeskirche die Vorwürfe der SZ nicht bestätigt und einen Verbleib der Lukasschule im Verband der evangelischen Schulen Bayerns bekräftigt.

Einstweilen kann also die Lukasschule aufatmen.

Wie sich die Hetzkampagne der SZ und die Untersuchung der EKD insgesamt auf die Lehrfreiheit hinsichtlich Homosexualität, Kreationismus und anderen „heißen Eisen“ auswirkt, bleibt abzuwarten.

Mathias von Gersdorff ist katholische Publizist, Buchautor und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“


Pressemeldung der Münchner Lukas-Schule vom heutigen 15. November 2012

Klares Votum: Die Lukas-Schule ist Teil der „Marke: Evangelische Schulen“
 

LUKAS-SCHULE: Private evangelische GRUND-,  HAUPT- und REALSCHULE sowie GYMNASIUM 

Zur heutigen Pressekonferenz der evangelischen Landeskirche in Bayern

Die Lukas-Schule bedankt sich bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) für die klare Feststellung, dass sie weiterhin als Teil der „Marke: Evangelische Schulen“ gesehen wird.

Die Empfehlung der ELKB, die Lehrer mit dem Rahmenkonzept evangelischer Schulen vertrauter zu machen, greifen wir gerne auf; wir sehen das als Teil der bereits jetzt praktizierten guten Zusammenarbeit mit der Evangelischen Schulstiftung.

Auch uns ist wichtig:

Wir sehen uns als Teil der evangelischen Schullandschaft, auch wenn nicht alle Lehrkräfte der ELKB angehören (es gibt auch Lehrer aus evangelischen Freikirchen, der römisch-katholischen Kirche sowie der griechisch-orthodoxen Kirche).

Mit ihrer geistlichen Prägung  –  basierend auf den theologischen Grundsätzen der Evangelischen Allianz  –  sieht sich die Lukas-Schule in einer langen Tradition evangelischen Schulwesens, das zu einem maßgeblichen Teil durch den Pietismus geprägt wurde.

Was die in der Süddeutschen Zeitung erhobenen Vorwürfe angeht, stellen wir erneut in aller Klarheit fest:

Diese Vorwürfe treffen nicht zu. Sie basieren auf Behauptungen von drei Eltern, die nicht nur von den betroffenen Lehrern entschieden zurückgewiesen worden sind, sondern von anderen Eltern und Schülern im Zuge der Untersuchung gerade nicht bestätigt wurden.

Im Gegenteil:

Bei mehreren Vorwürfen konnte zum Beispiel durch Hefteinträge von Schülern der jeweiligen Klassen dokumentiert werden,
dass die Vorwürfe unzutreffend sind.

Gegen die infame Behauptung, an unserer Schule würde mit dem Teufel gedroht, gehen wir im Übrigen juristisch vor.

Es sind persönliche Vorwürfe gegen den Leiter des Lukas-Gymnasiums erhoben worden. Wir stellen zum ersten fest, dass es keinerlei Vorwürfe im Zusammenhang mit der dienstlichen Tätigkeit von Herrn Birnbacher gibt.

Zum zweiten ist nachgewiesen, dass Herr Birnbacher zu keinem Zeitpunkt Autor des radikalen Internet-Portals kreuz.net war.

In Bezug auf Behauptungen in diesem Zusammenhang hat sich die Süddeutsche Zeitung gegenüber Herrn Birnbacher zur Unterlassung verpflichtet (siehe dazu die anliegende Stellungnahme zur Erklärung von Herrn Birnbacher vom heutigen Tag).

Wie schon in unserem Offenen Brief an die Eltern vom 24. Oktober (siehe http://www.lukasschule.de) halten wir ebenso fest:

Auch wenn wir die Unterstellungen und Vorwürfe entschieden zurückweisen, wollen wir nicht den Eindruck erwecken, als ob an unserer Schule keinerlei Fehler gemacht würden. Im Schulalltag sind auch Missverständnisse möglich.

Wir möchten uns ganz ausdrücklich bei den Eltern und Schülern bedanken, die uns auf Fehler und Missverständnisse hinweisen und gehen diesen selbstverständlich nach. Das gehört auch zu unserem Verständnis einer christlichen Schule.

Zur privaten evangelischen Lukas-Schule gehören eine Grund- und Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium mit derzeit rund 900 Schülerinnen und Schülern.

Die Lukas-Schule ist eine evangelische Bekenntnisschule. Unser besonderes Ziel ist es, im schulischen Alltag gelebten christlichen Glauben erfahrbar zu machen.

Wir bieten den Kindern professionellen und innovativen Unterricht durch staatlich geprüfte und erfahrene Lehrkräfte, die Christen sind und ihr Leben in Verantwortung vor Gott gestalten.

Wir betonen das Gemeinsame der christlichen Konfessionen, nicht das Trennende; das hat in den vergangenen 22 Jahren maßgeblich zum Erfolg der Schule beigetragen.

München, den 15.11.2012

Fördergemeinschaft Lukas-Schule e.V.
Thomas Holmer
Geschäftsführer

Stellungnahme zur Erklärung von Herrn Birnbacher (Rektor des Lukas-Gymnasiums) vom heutigen Tag:

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat am 4. und 7.11. über den Schulleiter unseres Gymnasiums in erheblich diffamierender Weise berichtet.

Gegenstand der Berichterstattung war auch das Engagement unseres Schulleiters in dem Verein „Die Wende“.

Herr Birnbacher hat sich entschieden, im Interesse des Lukas-Gymnasiums den Vorsitz des Vereins niederzulegen. Dazu hat er gegenüber dem Trägerverein der Schule erklärt:

Erklärung

Ich bin seit der Gründung im Jahr 1999 Vorsitzender des Vereins „Die Wende e.V.“. Dem Verein geht es insbesondere um die Bewusstmachung der Bedeutung des Christentums und seiner Traditionen für unsere Kultur und den demokratischen Rechtsstaat.

Der Verein ist als ausschließlich gemeinnützigen Zielen dienend anerkannt. Seit seiner Gründung war der Verein ausschließlich auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland tätig.

Aufgrund von Presseveröffentlichungen zu meiner Tätigkeit im Verein „Die Wende“ habe ich entschieden, den Vorsitz des Vereins mit sofortiger Wirkung niederzulegen.

Mir liegt daran, jeden auch nur entfernten Eindruck zu vermeiden, meine ehrenamtliche Tätigkeit könne nur irgendwie meine Aufgabe als Schulleiter des Lukas-Gymnasiums beeinflussen.

Ich bin sicher, dass dies in der Vergangenheit nicht der Fall war. Im Interesse der Schule habe ich mein Amt jedoch aufgegeben.

In aller Deutlichkeit stelle ich außerdem fest:

Der Versuch, mich als homosexuellenfeindlich darzustellen, ist unzutreffend und beleidigend.

Zu keinem Zeitpunkt habe ich eine Person aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert. Als Schulleiter des Lukas-Gymnasiums würde ich eine solche Diskriminierung von Lehrern oder Schülern gegenüber Schülern oder Lehrern nicht zulassen.

Die Grundwerte der Lukas-Schule sind für mich leitend: Die Schule steht für den Glauben an einen Gott, der alle Menschen liebt  –  unabhängig von ihrer Herkunft, Leistung oder anderen Eigenschaften.

Der Süddeutsche Verlag hat zwischenzeitlich zu Behauptungen über angebliche Veröffentlichungen von Herrn Birnbacher im radikalen Internetangebot „kreuz.net“  –  wenn auch „ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz für die Sach- und Rechtslage“  –  eine rechtsverbindliche Unterlassungserklärung abgegeben und sich zur Erstattung von Kosten verpflichtet.

München, den 15.11.2012

Fördergemeinschaft Lukas-Schule e.V.
Thomas Holmer
Geschäftsführer


Die „Süddeutsche Zeitung“ setzt ihr Kesseltreiben gegen die Münchner Lukasschule fort

Erneut zwei infame Rundumschläge der SZ gegen den Rektor des Lukas-Gymnasiums

Am heutigen Mittwoch gefiel es dieser linksbewegten Tageszeitung, ihre seit fast drei Wochen anhaltende Kampagne gegen die evangelische Lukas-Privatschule in München durch zwei erneute Attacken zu bereichern.

Dabei erhielt die  – bei diesem Thema wohl mittlerweile unvermeidliche  –  SZ-Autorin Tina Baier redaktionelle Verstärkung durch einen Kommentar von Peter Fahrenholz, dessen Wahrheitsgehalt und Sachkenntnis sich freilich auf ähnlich unterirdischem Niveau befindet.

Lukas-Schule in München

Die jüngste „Berichterstattung“ Baiers unter dem Titel „Birnbacher streitet Vorwürfe ab“ (Print-Ausgabe) beginnt mit folgenden aufschlußreichen Worten:

Zweieinhalb Stunden hat das Dienstgespräch gedauert, zu dem Jörg Birnbacher, der Leiter des Lukas-Gymnasiums in Laim, am Donnerstag von Vertretern der evangelischen Landeskirche gebeten worden war.“

Hier stellt sich sogleich die Zwischenfrage, woher die SZ weiß und wissen kann, daß und wann der Rektor des Lukas-Gymnasiums in München-Laim zu einem „Dienstgespräch“ beordert wurde und wie lange diese Unterredung dauerte.

Da zwischen dem von der Süddeutschen ständig attackierten Schulleiter und deren Redakteurin Baier wohl kaum vertrauliche Details ausgetauscht werden, dürfte die Münchner Redaktion diese Internas seitens der evangelischen Kirchenleitung erhalten haben.

Ist dieses merkwürdige Gebaren bei „Dienstgesprächen“ neuerdings üblich? Werden wir es vielleicht noch erleben dürfen, daß die SZ zu solchen brisanten Unterredungen gleich mit eingeladen wird, um danach ein –  durch die rote Brille geprägtes –  „Protokoll“ zu veröffentlichen?

Sodann setzt Baier ihre bisherige Taktik, die infame Kreuz.net-Keule gegen Rektor Birnbacher zu schwingen, die von diesem bereits klar widerlegt wurde, schon im nächsten Satz unbeeindruckt fort:

„Birnbacher sollte sich dazu äußern, warum im Jahr 2006 unter seinem Namen mehrere Artikel auf der Internet-Plattform kreuz.net erschienen sind, auf der gegen Juden, Homosexuelle und Kirchenreformer gehetzt wird. Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich gerade davon distanziert und Kreuz-Net-Aktivisten aus den eigenen Reihen mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen gedroht.“

Abgesehen davon, daß sich die Deutsche Bischofskonferenz nicht „gerade“, sondern bereits vor vier Jahren öffentlich von kreuz.net distanziert hat, entsteht durch Baiers Artikel der suggestive Eindruck, als habe sich die Dt. Bischofskonferenz von Birnbachers (angeblichen) Artikeln auf diesem Internetportal distanziert, wovon natürlich keine Rede sein kann  – abgesehen davon, daß der Schulleiter ohnehin kein Autor von kreuz.net ist.

Fakt ist vielmehr, daß dieses unseriöse Radauportal seit ca 10 Jahren ungefragt zahlreiche öffentliche Stellungnahmen von Unbeteiligten übernimmt und zudem häufig deren Texte mit eigenen Kommentaren vermischt. Da aber diese Webseite, deren Server im Ausland steht und den zudem mehrfach wechselte, ihrerseits anonym agiert und agitiert, ist hiergegen juristisch kein Kraut gewachsen, weshalb die Betroffenen sich nicht wirksam dagegen absichern können.

SZ-Journalisten wissen selbstverständlich um dieses Problem, schlachten es aber zynisch aus, um so medienwirksam die kreuz.net-Keule gegen unliebsame Konservative zu schwingen und ihnen Äußerungen vorzuhalten, die sie so keineswegs getätigt haben, die vielmehr aus der sprachlichen Gossenküche des Radauportals stammen, mit dem die Attackierten nichts zu tun haben.

Offenbar findet es die SZ-Autorin nicht der Mühe wert, obgleich sie sich  gerne mit dem Anschein intensiver „Recherche“ präsentiert, die kreuz.net-Version mit dem jeweiligen Original-Text des Betroffenen zu vergleichen. Würde sie dies tun, gäbe es freilich kein geeignet erscheinendes „Futter“ für das wilde Kesseltreiben gegen die Lukas-Schule.

Abschließend zitiert Baier die evangelische Kirchenleitung Bayerns wie folgt:

 „Das Gespräch mit Herrn Birnbacher ist Teil unserer gründlichen und ausführlichen Untersuchung der Vorwürfe, die einige Eltern gegen die Lukas-Schule erhoben haben“, heißt es aus dem Landeskirchenamt. Eltern, die dazu noch etwas beizutragen haben, können sich noch bis zum Ende dieser Woche unter der E-mail-Adresse poep@elkb.dean die evangelische Kirche wenden.“

Hier stellt sich erneut die Frage, mit welcher Berechtigung die Süddeutsche diese interne Mailanschrift für Eltern erstens erfahren hat und zweitens auch noch veröffentlicht, so daß sich jeder SZ-Leser bei dieser Beschwerdestelle-Adresse per Mail melden und seinen Sermon gegen die Lukasschule loslassen könnte, ohne daß zeitnah geklärt werden kann, ob es sich wirklich um Eltern dieser evangelikalen Privatschule handelt, die von der Grundschule bis zum Gymnasium insgesamt über 900 Schüler unterrichtet.

Von ähnlicher journalistischer „Qualität“ ist der ebenfalls heute in der SZ erschienene Kommentar „Rote Karte für Eiferer“ von Peter Fahrenholz, der einleitend erklärt, die Toleranz in der Demokratie müsse dort ihre Grenzen finden, wo  – so wörtlich  – „das Wertefundament, das Staat und Gesellschaft zusammenhält, offen attackiert und verhöhnt wird.“ 

Der Autor meint damit freilich nicht das redaktionelle Treiben der Süddeutschen und ähnlicher Gazetten, sondern vielmehr die fromme evangelische Lukasschule, denn dort sei dieser „Hohn“ auf das Wertefundament „ganz offenkundig“ der Fall, wie er munter drauflosbehauptet; dies geschehe hier und heute in einer, wie er schreibt, „staatlich genehmigten Schule“  –   er meint wohl staatlich „anerkannt“.

Es könne nicht „hingenommen“ werden, so Fahrenholz weiter in seinem rasenden Agitationseifer, wenn „ein Schulleiter in seiner Funktion als Sprecher eines christlich-konservativen Kreises gegen Homosexuelle hetzt“.

Abgesehen davon, daß die SZ die vermeintliche „Hetze“ des Rektors in ihrer mehrwöchigen Kampagne bislang mit keinem einzigen Original-Zitat Birnbachers belegen konnte, entsteht nunmehr direkt der falsche Eindruck, als sei der christliche Schulleiter hier und heute Sprecher eines solchen  –  Schreck laß nach!  – „konservativen Kreises“.

In Wirklichkeit gibt es diesen „Kreis“ seit etlichen Jahren nicht mehr; es handelte sich überdies um ein ökumenisches Gesprächsforum ohne Vereinsstrukturen, dem Birnbacher außerdem angehörte, bevor er an der Lukasschule tätig war.

Diese Beispiele belegen erneut, mit welch hinterhältigen und unfairen Methoden die Süddeutsche ihren Dauer-Feldzug gegen die Lukasschule führt und hierbei einfachste Regeln journalistischer Sorgfaltspflicht und Fairneß mit Füßen tritt.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Link zum hier kritisierten Baier-Artikel der SZ: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/diskussion-um-lukas-schule-schulleiter-streitet-vorwuerfe-ab-1.1515908


Erneute Stimmungsmache der „Süddeutschen Zeitung“ gegen die Lukasschule in München

Eine von der SZ verunglimpfte Erklärung wurde von Jörg Birnbacher und zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten unterzeichnet

Tina Baier kann es offenbar nicht lassen: Die SZ-Autorin veröffentlichte erneut einen diffamierenden und manipulierenden Artikel in der heutigen Samstags-Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ (3.11.2012) gegen die fromm-evangelische Lukas-Schule, wobei besonders unfair mit Jörg Birnbacher, dem Leiter des Lukas-Gymnasiums, verfahren wird.

Bereits im Untertitel der SZ wird dem Rektor „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ vorgehalten. In Wirklichkeit ist es Tina Baier, die wahrheitswidrige Stimmungsmache betreibt  –  und erneut gegen die Lukasschule und Jörg Birnbacher agitiert.

Die Beschuldigung gegen den Leiter des Lukas-Gymnasiums wird damit begründet, daß „Birnbacher vor einigen Jahren auf der Internet-Plattform kreuz.net Stimmung gegen Homosexuelle gemacht hat.“

Sodann wird darauf verwiesen, daß die Deutsche Bischofskonferenz sich „gerade wieder von kreuz.net distanziert“ habe, „weil dort gegen Juden, Schwule und Kirchenreformer gehetzt wird“.

Tatsächlich handelt es sich bei „kreuz.net“ um ein unseriöses und anonymes Radauportal, das vor allem durch Judenfeindlichkeit und eine völlig unterirdische Gossensprache negativ auffällt.

Allerdings betreibt die „Süddeutsche“ in diesem Artikel eine denkbar hinterhältige Hetze gegen Rektor Birnbacher und die Lukas-Schule, weil mehrfach nicht berücksichtigt wird, daß die Webseite „kreuz.net“ selbstverständlich öffentlich verbreitete Pressemitteilungen und Aufrufe übernimmt, ohne daß sich Autoren und Unterzeichner dagegen wehren können, zumal das unsägliche Internet-Portal anonym ist.

Selbstverständlich weiß die angeblich so intensiv „recherchierende“ SZ-Mitarbeiterin hierüber Bescheid, weil dieser journalistische Sachverhalt auch ohne langwierige Recherche klar ersichtlich auf der Hand liegt.

Gleichwohl heißt es in Baiers dreistem Artikel mit verleumderischer Zielstrebung:

„Nach Recherchen der SZ hat Birnbacher im Jahr 2009 eine auf kreuz.net veröffentlichte Erklärung „gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ unterzeichnet. In dem kreuz.net-Beitrag (…) geht es um „Homo-Ideologen“, die „Menschen, die von widernatürlichen Versuchungen geplagt werden, den Weg zu Therapie und Heilung verbauen“ wollen.“

Hierbei wird suggestiv der wahrheitswidrige Eindruck vorgetäuscht, als habe Jörg Birnbacher  – der damals überdies weder Lehrer noch Rektor der Lukasschule war –  eine auf kreuz.net zurückgehende Erklärung unterzeichnet. 

Pausenhof der Lukas-Schule

In Wirklichkeit handelt es sich um eine Pressemitteilung der „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“, die mit Kreuz.net rein gar nichts zu tun hat.

Im Text dieser Erklärung findet sich zudem kein einziges Wort von „widernatürlichen Versuchungen“; vielmehr handelt es sich hierbei um eine Kommentierung von Kreuz.net.

Folglich steht fest:

1. Die SZ wählte als Titel für ihren erneuten Rundumschlag gegen die Lukas-Schule mit Anführungszeichen das Zitat: „Von widernatürlichen Versuchungen geplagt“.

Im Untertitel ist vom „Leiter des Lukas-Gymnasiums die Rede“, der „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ betreibe.

Somit entsteht bereits im Ober- und Untertitel durch heimtückisch-raffinierte Manipulation der irreführende Eindruck, als sei dieses Zitat (“widernatürliche Versuchungen“) auf den Schulleiter des Lukas-Gymnasiums zurückzuführen.

2. Diese falsche Unterstellung wird sodann im Artikel noch verstärkt, obwohl Birnbacher jene Äußerung nie getätigt oder unterzeichnet hat.

Stattdessen unterschrieb er  – damals noch Lehrer an einem staatlichen Gymnasium  –  eine engagierte, aber völlig sachorientierte Stellungnahme der „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“, die in ihrer Erklärung auf das grundgesetzlich garantierte Versammlungsrecht sowie auf die Rede-  und Forschungsfreiheit in Deutschland hinweist, die durch Aktionen der hessischen Grünen und diverser homosexueller Verbände tatsächlich mit Füßen getreten wurde.

Dieser Appell für Meinungs- und Versammlungsfreiheit beginnt mit den Worten:

“Erneut versuchen Vertreter der Lesben- und Schwulenverbände zusammen mit Bündnis 90/ Die Grünen, die Rede-, Wissenschafts- und Therapiefreiheit zu beschränken.

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) attackiert in einem Offenen Brief vom 26. März 2009 an den Oberbürgermeister der Stadt Marburg und die Universitätsleitung den „6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg stattfinden wird.“

Sodann wendet sich Erklärung dagegen, daß seitens grüner und homosexueller Kreise massiver Druck auf die Veranstalter ausgeübt wird mit dem Ziel, jene Persönlichkeiten, die sich kritisch zur praktizierten Homosexualität geäußert haben, nicht auf dem Kongreß sprechen zu lassen.

Die Initiative schreibt dazu:

„Solche Aktionen stellen einen Angriff auf fundamentale Freiheitsrechte dar, die in der Verfassung garantiert sind. Wieder wird versucht, die Freiheit der Versammlung, der Rede, des wissenschaftlichen Diskurses und der Wahl der Therapie zu beschneiden.“

Sodann wird schon unter Punkt 1 festgehalten:

„Niemand bestreitet die Würde von Menschen mit homosexueller Orientierung und ihre persönliche Freiheit, eine homosexuelle Lebensweise zu praktizieren.“

Sieht so etwa „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ aus, wie die SZ behauptet?  – Natürlich unterschlägt deren Autorin Baier diese Passagen komplett, um das von ihr gelieferte Zerrbild nicht zu beeinträchtigen.

Die Stellungnahme fährt fort: „Es gibt aber Menschen, die unter ihrer sexuellen Orientierung leiden und therapeutische Hilfe suchen.“  –  Daher sollen „therapeutische Angebote für Menschen“, die diese freiwillig anstreben, „nicht unterdrückt“ werden.

Vielmehr sei es, so heißt es in dem Aufruf weiter, „eine Missachtung der Wissenschaftsfreiheit und der Meinungsfreiheit“, wenn sogar „die wissenschaftliche Information und Auseinandersetzung“ hierüber unmöglich gemacht werden solle.  „Dies darf in einem freiheitlichen Staat nicht hingenommen werden!“, so die Schlußfolgerung des Appells vom 19. April 2009.

Freilich wurde diese Erklärung nicht allein von Jörg Birnbacher unterzeichnet, sondern von zahlreichen hochrangigen Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, so daß sich der heutige Rektor der Lukas-Schule in bester Gesellschaft befindet.

Bernhard Meuser

Zu jenen, die diesen Aufruf unterschrieben haben, gehören beispielsweise der Salzburger Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun, der renommierte Staats- und Verfassungsrechtler Prof. Dr. Martin Kriele sowie der katholische Verlagsleiter Bernhard Meuser (siehe Foto).

Mit dabei ist auch der Papstberater und bekannte Philosoph Prof. Dr. Robert Spaemann, der CSU-Parlamentarier Norbert Geis, die Chefin der CDL (Christdemokraten für das Leben), Mechthild Löhr  –  und der Schweizer Domherr und bischöfliche Medienbeauftragte Christoph Casetti (Bistum Chur).

Unterzeichner dieses   –  von der SZ als „Stimmungsmache gegen Homosexuelle“ diskreditierten  –   Aufrufs sind überdies der evangelische Theologe Philip Kiril Prinz von Preußen sowie die katholischen Religionsphilosophinnen Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Prof. Dr. Edith Düsing, außerdem Prof. Dr. Hubert Gindert, der Vorsitzende des Forums Deutscher Katholiken.

Auch Prof. Dr. Thomas Schirrmacher, Direktor des Internationalen Instituts für Religionsfreiheit, unterzeichnete diese Erklärung, die Rektor Jörg Birnbacher angekreidet wird   –  zudem weitere bedeutende Persönlichkeiten aus Kirche, Wissenschaft, Kultur und Politik.

Felizitas Küble, Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster

Der hier kritisierte SZ-Artikel ist   –  mit veränderten Überschriften, aber sonst inhaltsgleich   –  inzwischen online zu lesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/stimmungsmache-gegen-homosexuelle-gymnasiumsleiter-soll-auf-kreuznet-publiziert-haben-1.1513300