Gottes Wort ist LICHT auf unserem Lebensweg

Von Jörgen Bauer

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. (Psalm 119,105)

Der Psalm 119 ist deshalb bemerkenswert, weil er der längste Psalm in der Bibel ist und sich der Verfasser regelrecht in Lobesworten „überschlägt“, wenn er vom Wort Gottes schreibt, denn von nicht anderem handelt dieser Psalm.

Der Psalmist kann von Gottes Wort überhaupt nicht genug bekommen und hält es für das Allerbeste, was man überhaupt erhalten kann. Damit liegt er absolut richtig, und wir sollten uns seine Gedanken zu eigen machen.

Während meiner Berufstätigkeit hatte ich in meinem Schreibtisch gleich mehrere Bibeln in unterschiedlichen Ausführungen.

Es hat sich ganz einfach als praktisch und hilfreich erwiesen regelmäßig einen Blick in die Heilige Schrift zu werfen, denn sie reicht völlig aus, wenn es um grundsätzliche Fragen geht. Und auch jetzt liegt bei mir unter dem PC-Monitor immer eine Bibel nebst einer Konkordanz, wovon ich regen Gebrauch mache.

Da kann ich noch so viele Ratgeber oder philosophische und psychologische Betrachtungen lesen: Die Bibel bringt es kurz und prägnant auf den Punkt. Sie vermittelt uns ein zutreffendes Welt- und Menschenbild, und das wusste und weiß ich immer wieder zu schätzen, wenn es galt und gilt, eine Sache zu bewerten oder etwas zu entscheiden.

Die richtigen Antworten auf unsere Fragen finden wir, wenn die richtigen Schlüsse aus den biblischen Berichten ziehen, in denen Dinge berichtet werden, die uns bis heute aus unserem Alltag bekannt sind.

Auch wenn das Umfeld zu biblischen Zeiten ein anderes war, als wie wir es heute kennen, ist doch eines unverändert geblieben, nämlich das menschliche Herz mit seinen Wünschen und Begierden samt den Motiven für unser Handeln. Die Bibel zeigt auf, wie das jeweils endet und warnt uns vor falschen Entscheidungen.

Alles, was wir heute erleben, was uns bewegt, Angst bereitet und umtreibt, ist nicht wirklich neu, sondern immer nur das Altbekannte, wenn auch in immer neuer Verpackung, wodurch wir uns nicht täuschen lassen dürfen. Das Wort Gottes schärft uns den Blick für die Hintergründe und bewahrt davor, scheinbar logischen und „einsichtigen“ Parolen auf den Leim zu gehen.

Unser Gastautor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und lebt in Heidenheim


Setzen wir unser Vertrauen wirklich auf Gott ?

Von Jörgen Bauer

Wir sollen unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzen, sondern auf Gott. (2 Kor1,9)

Es ist üblich geworden, ausschließlich auf die Wissenschaft und damit auf uns selbst zu vertrauen. Ständig beruft man sich auf „wissenschaftliche Erkenntnisse“, von denen alles abhängig gemacht wird.

Dabei sind Wissenschaft und Forschung eine sehr gute Sache, der wir viel verdanken. Es ist schön, auf diese Weise den Gedanken des Schöpfers zu folgen.

Allerdings darf dabei eines nicht vergessen werden, nämlich dass die Wissenschaft immer auch der „neueste Stand des Irrtums“ ist, einfach deshalb, weil man bei der Forschung nie an ein Ende kommen kann, wo man dann behaupten könnte „jetzt alles zu wissen“.

Natur Mensch Umwelt

Deshalb ist auch die Freiheit von Forschung und Lehre ein unabdingbares Grundrecht. Es darf niemals so sein, dass die Forschung gehalten ist, die Ergebnisse zu liefern, wie sie von interessierten Kreisen gewünscht werden, weil sie in deren Weltbild und zu deren jeweiligen Zielen passen.

Und da gab und gibt es viele Irrlehren mit den Anstrich der Wissenschaftlichkeit, wie z.B. die Rassenlehre, der „wissenschaftliche Sozialismus“ und derzeit die Gender-Irrlehre, wo sogar die Evang. Kirche sog. „Gender-Lehrstühle“ unterhält.

Ein besonderes Thema sind die „politisch korrekten“ Meinungen, die zwar jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, auch wenn so getan wird, dass dem so wäre.

Nach den Worten des genialen Albert Einstein besteht Unfähigkeit darin, dass man ständig dasselbe wiederholt in der Erwartung, dass irgendwann der Durchbruch erfolgt, wobei die Neigung besteht, den falschen Weg fortzusetzen und dabei das Tempo noch weiter zu steigern.

Es gibt den Begriff des „Cancel Culture“. Dabei geht es darum, diejenigen auszugrenzen, die zu „unerwünschten Ergebnissen“ oder Ansichten kommen, von denen man dann auch offiziell nichts erfährt, sondern auf die alternativen Medien angewiesen ist. Und das ist eine Fehlentwicklung!

Wir wollen unser Vertrauen deshalb allein auf Gott und Sein Wort setzen und IHN bitten, uns den Mut zum selbständigen verantwortlichen Denken, Reden und Handeln zu geben und nicht andere für uns denken zu lassen.


CHRISTUS ist auferstanden – Dank sei GOTT!

Von Jörgen Bauer

Durch unsere Sinne, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen, nehmen wir wahr, dass sich außerhalb unseres Körpers eine gegenständliche Welt befindet, mit der wir umgehen und in der wir uns orientieren können.

Natur Mensch Umwelt

Unsere Sinneswahrnehmungen einschließlich der „Datenverarbeitung“ im Gehirn und unsere Reaktionsmöglichkeiten sind und bleiben ein unbegreifliches Schöpfungswunder, wobei klar sein müsste, dass wir nur Ausschnitte der uns umgebenden Welt wahrnehmen und es viele Dinge geben muss, für die wir keine Sinne haben, weshalb die Welt bei einer totalen Wahrnehmung aller Dinge für uns völlig anders aussehen müsste.

Deshalb habe ich auch keinerlei Problem damit, biblischen Berichten, in denen von für uns unbegreiflichen Dingen, gemeinhin als „Wunder“ bezeichnet, berichtet wird, zu glauben, wozu auch die Auferstehung Jesu gehört.

Dem Schöpfer aller Dinge, der bereits das für uns Wahrnehmbare so wunderbar gestaltet hat, muss einfach alles möglich sein – auch das für uns Unmögliche. Nur so kann ich mir GOTT vorstellen.

Es gibt nun viele Menschen, die fest darauf fixiert sind, dass nur das ganz unmittelbar mit unseren Sinnen Wahrnehmbare der Wirklichkeit entspricht. Und da ist es völlig unmöglich, dass jemand von den Toten aufersteht, wobei man sich gerne auf die Wissenschaft, also auf begrenzte menschliche Erkenntnisse, bezieht. Und das geht bis in die christliche Kirche und deren Pfarrer und Verkünder hinein.

Und so kommt es dann zu Ostern immer wieder zu den Eiertänzen mit der Fragestellung ob das Grab Jesu leer oder doch voll war, wobei im ersteren Fall des leeren Grabes tollkühne Theorien kreiert werden, wonach Jesus nur scheintot war und sich anschließend davon gemacht hat oder die „Auferstehung“ darin besteht, dass Christus in der Lehre des Evangeliums weiterlebt.

Dem allen müssen wir eine entschiedene Absage erteilen. Denn Jesus ist als Mensch wirklich und leibhaftig gestorben und am Dritten Tage wieder leibhaftig – wenn auch in einer neuen Leiblichkeit – auferstanden und so ins Leben zurückgekehrt, auch wenn das für uns völlig unbegreiflich bleibt.

Wenn Christus nicht wirklich auferstanden ist, wäre unser Glaube eine einzige Lachnummer und völlig unnütz und vergeblich. Denn Christi Auferstehung bedeutet, dass der Tod besiegt ist und nicht mehr das letzte Wort hat, weshalb wir befreit aufatmen können.

Nun ist Christus wahrhaftig auferstanden, und wir werden ihm darin folgen, und dafür loben und preisen wir Gott und danken IHM.

Unser Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und wohnt in Heidenheim


Rückgrat in Zeiten politischer Anpassung

Von Jörgen Bauer

Der Landvogt Gessler ist eine Figur aus dem Schauspiel „Wilhelm Tell“ von Friedrich von Schiller. Er wird als ein Tyrann dargestellt, der sich mit dem „Gesslerhut“ eine Schikane einfallen ließ. Dazu setzte er seinen Hut auf eine hohe Stange, der von allen Vorübergehenden gegrüßt werden musste. Also ein Personenkult, wie es ihn bis heute gibt. 

„Der Gesslerhut hat viele Farben“. Unter dieser Überschrift befasst sich die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT in ihrer Ausgabe vom 17. Juli 2020 mit der allgegenwärtigen Politisierung des öffentlichen Lebens: Ob Eisessen, Pop oder Bahnfahrten – affirmative (zustimmende) Bekenntnisse allüberall.

Eigentlich ist man so etwas nur von Diktaturen gewohnt. Ich kenne das noch von der DDR, wo es kein Ereignis gab, das nicht mit Lobeshymnen für den Sozialismus – und Angriffe gegen den Westen, mit Worten, wie sie jetzt wieder gegen Andersdenkende gebraucht werden  –  verbunden wurde. Und im Dritten Reich war das, wenn auch unter anderen Vorzeichen, nicht anders. 

Auch in unserer modernen westlichen Gesellschaft ist nahezu alles bis in den allerletzten Winkel des Zusammenlebens durchpolitisiert. Kaum ein sportliches oder kulturelles Ereignis, ohne dass zu Beginn ein politisches Bekenntnis für oder gegen eine vermeintlich gute oder schlechte Sache vorgetragen wird, und wer sich nicht äußert, macht sich verdächtig.

So wurde der bekannten deutschen Schlagersängerin Helene Fischer mehrfach mangelndes gesellschaftliches Engagement vorgeworfen, bis sie sich dann entschloss, ein „Zeichen zu setzen“ in dem sie eine der phrasenhaften Bekenntnisse ablieferte:

„Wir können und dürfen nicht ausblenden, was derzeit in unserem Land passiert, doch wir können zum Glück auch sehen, wie groß der Zusammenhalt gleichzeitig ist – das sollte uns stolz machen.“   

Die gleichgerichteten Medien überschlugen sich vor Begeisterung und Helene Fischer wurde in den „Klub der Guten“ aufgenommen, wobei ich nicht sagen kann, was derzeit in unserem Land Entsetzliches passiert, von der überzogenen Angst vor Corona einmal abgesehen.

Auch die meisten großen Firmen wollen nicht mehr ohne politisch korrekte Positionierung auskommen  –  und Vorlagen für wohlfeile Bekenntnisse und Statements sind zur Genüge vorhanden, denkt man an Klimaschutz, Umweltschutz, Energiewende, Migranten, Rassismus, Rechtsextremismus, Genderismus, Frauenquote usw.

Es sind vor allem die Themen, die das linke Spektrum für sich reklamiert und die sich deshalb als erfolgversprechend anbieten, weil man sich davon eine Umsatzsteigerung und ggf. eine öffentliche Förderung verspricht.

Die Deutsche Bahn versucht das mit den Regenbogenfarben, um ihre Sympathien für Homos und Lesben zu bekunden  –  und in Film- und Unter-haltungsprogramme werden verstärkt LBGTQ-Charaktere eingebaut, wovon zum Teil dann auch die Filmförderung abhängig gemacht wird.

Für Kinder eignen sich Filme, in denen Flüchtlingskinder vorkommen, die in vorbildliche Weise aus Notlagen gerettet werden. Auch Krimis für Erwachsene kommen nicht mehr ohne einseitige politische Bekenntnisse aus, wo die Opfer dem „rechten Spektrum“ zugeordnet werden und die Täter aus menschlich verständlichen Gründen handeln. Passend zum traumatisierten Fremdling, der nicht schuldfähig ist.

Manches wirkt auch übertrieben und geradezu lachhaft:

So verkündet der Spielzeughersteller LEGO die digitale Werbung für alle Bausätze mit Polizeibezug einzustellen. Der Bauklötzchenhersteller wollte die Aktion als Solidaritätsbekundung mit den BLM-Protesten gegen vermeintlich rassistische Polizeigewalt verstanden wissen. „Die Baumeister von morgen sollen dazu inspiriert werden, tolerant, integrativ und freundlich zu sein“, so LEGO.

Nachdem die politisch korrekten Ergebenheitsbekundungen unter einem mehr oder weniger indirekten Druck zustande kommen mit denen den Erwartungen linksorientierter Politik entsprochen werden soll, kann man sie nicht wirklich ernst nehmen, weshalb auch nicht damit zu rechnen ist, dass man sich in der Praxis daran hält. Also pure Heuchelei!

Auf politisch unkorrekte Parolen zu warten, die sich kritisch mit all dem auseinandersetzen was den politischen Vorgaben zufolge zu loben ist, wird man wohl vergeblich warten.

Aber war das jemals anders?   

Ich erinnere mich an Parolen wie: „Der Sozialismus siegt!“ oder „Von derSowjetunion lernen, heißt siegen lernen!“ oder „Zu Ehren des XX. Parteitages der SED verpflichtet sich die NN. Brigade zu zusätzlichen 500 freiwilligen Aufbaustunden“, „Die Partei hat immer recht!“, „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf!“ usw.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Der HERR wolle besiegen alle Heuchelei und die Zunge, die hoffärtig redet, die da sagen: „Durch unsere Zunge sind wir mächtig, uns gebührt zu reden! Wer ist unser HERR?“ (Psalm 12,4)

Das ist ein Wort gegen unwahrhaftiges, angepasstes und unehrliches Geschwätz und Maulheldentum. Gegen Leute, die glauben durch großspurige und vollmundige Reden die Hörer in ihrem Sinne beeinflussen zu können.

Und tatsächlich können diejenigen, die mit großen Reden die Massen beeinflussen, viel bewirken, angefangen von Revolutionen bis hin zu Kriegen, und dafür gibt es in der Geschichte genügend Beispiele. Und das war wohl, wie der obige Psalmvers zeigt, noch nie anders. 

An den phrasenhaften Aussagen, die nicht neu sind, in der letzten Zeit aber zugenommen haben und von der „Gemeinde der politisch Überkorrekten und Bessermenschen“ in inflationärer Weise gebraucht werden, wird erkennbar dass es Kreise gibt, die unser Land und unsereGesellschaft verändern wollen.

Ziel ist eine Gesellschaft, in der alle bisherigen Normen und Wertmaßstäbe zugunsten des „Menschen der Gesetzlosigkeit“ eliminiert werden, was als die zu erstrebende grenzenlose Freiheit und grenzenlose Selbstverwirklichung gesehen wird, wo dann alle glücklich sein werden.

Dass solche Utopien immer wieder an der Natur des Menschen scheitern müssen, die sich tatsächlich nicht verändern lässt, ist die andere Seite. Wer darauf hinweist gilt als Menschenfeind und muss bekämpft werden.

Gott wird aber auch den satanischen Mächten Gelegenheit zum Ausreifen geben, weshalb wir fest bleiben müssen.

Unser Gast-Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und lebt in Heidenheim


Gibt es eine Verhältnismäßigkeit der Mittel bei den Coronavirus-Maßnahmen?

Von Jörgen Bauer

Infektionskrankheiten können tatsächlich sehr gefährlich sein. Oft reicht ein Infizierter um eine größere Gruppe anzustecken. Bestens bekannt von den bisherigen Grippe-Epidemien, die regelmäßig auftreten, aber niemanden mehr sonderlich aufregen. 

Der grippale Infekt, um den es meistens geht, ist im Vergleich zu Cholera, Pocken oder Lepra, eher harmlos. Weil immer nur von „Grippe“ gesprochen wird, ist nicht erkennbar, um was es jeweils geht. Um die „echte Grippe“, die Influenza, die sehr gefährlich ist oder um den fieberhaften Infekt.

In diesem Jahr ist die Grippeerkrankung nicht schlimmer und nicht größer als in den vergangenen Jahren. 2017/ 2018 gab es in Deutschland eine Grippewelle mit ca. 3,8 Millionen Infizierten und ca. 25 Tausend Todesfällen: https://www.tagesschau.de/inland/grippe-129.html).

Seit Anfang dieses Jahres wurden in Deutschland 145.000 Personen infiziert. Es gab bislang 247 Tote.

Viren aus der Corona-Gruppe gibt es schon immer. Sie haben schon bisher bei der Grippe mitgewirkt. Die derzeitige Coronainfektion verläuft in vielen Fällen unmerklich und ist nur in Ausnahmefällen lebensbedrohlich. Und dann ist sie wirklich ausgesprochen bösartig. Das Corona-Virus ist eine Mutation des altbekannten Influenza-Virus, das jährlich weltweit bis zu 500.000 Menschenleben kostet.

Bei den derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen, die ich als sehr übertrieben ansehe, wird gewissermaßen die gesamte Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt.

Weil die Infektion oftmals unmerklich und unspektakulär verläuft und man nicht weiß, wer, ohne davon zu wissen, infiziert ist, wird vorsichtshalber das ganze Land unter Quarantäne gestellt, was gravierende Auswirkungen hat, und wenn sich nicht bald wieder die Vernunft und der gesunde Menschenverstand durchsetzen, wird es zu nachhaltigen Schäden kommen.

Der Grundgedanke dabei ist, dass das Virus von Mensch zu Mensch übertragen wird, was man verhindert, wenn man die Menschen voneinander isoliert. Bislang gibt es in Deutschland 34.773 Erkrankte und 173 Todesfälle.

Wobei diese Zahlen ständig schwanken und nichts über den Schweregrad der Erkrankung ausgesagt ist. Es wird auch nicht unterschieden, ob einMensch an Corona gestorben ist oder ob ein Verstorbener auch mit dem Corona-Virus infiziert war.

Bei Statistiken, mit denen sich alles „beweisen“ lässt, ist ohnehin Vorsicht geboten. Wird z.B. zwischen Infizierten, Menschen die mit Infizierten Kontakt hatten und wirklich Erkrankten unterschieden?

Eine „Phobie“ ist eine krankhafte Angst vor etwas objektiv Ungefährlichem. Wie z.B. die Flugangst, Angst vor Spinnen oder vor geschlossenen Räumen. Die Angst vor Corona ist zwar nicht unbegründet, gemessen an der Zahl der Grippeopfer fällt Corona aber nicht ins Gewicht.

Die Coronaphobie wird durch die ständige, sich steigernde mediale Berichterstattung im gleichgerichteten politisch-medialen Komplex  –  einschließlich des Staatsfernsehens – gefördert, das derzeit kein anderes Thema mehr kennt, was dazu führt, dass die Sanktionen ständig zunehmen und gläubig hingenommen werden.

Aber wird hier noch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit der Mittel beachtet?

Es ist noch nicht lange her, dass ältere Mitbürger in einem Beitrag des WDR als „Umweltsau“ bezeichnet wurden. In einem neuen Beitrag legendie Öffentlich-Rechtlichen jetzt noch einmal geschmacklos nach:

In derOnline-Comedyshow „Bohemian Browser Ballet“ der ARD JugendwelleFunk schwadroniert „Satiriker“ Schlecky Silberstein davon, dass das Coronavirus ein schöner Reflex der Natur sei, da vor allem Ältere sterben würden: „Diese Generation habe den „Planeten voll an die Wand gefahren.“Somit sei es nur gerecht, wenn das Virus die Älteren dahinraffe – die Jüngeren überstünden es mühelos.“

Wie ist das alles zu bewerten?

Mir klingt derzeit eine Frage im Ohr, die mir noch aus meiner Ausbildungszeit in Erinnerung ist: Wo steht das und wo ist die Rechtsgrundlage?

Wenn wir den Sanktionen in Sachen Coronakrise nachgehen, werden wir feststellen, es gibt für die obrigkeitlich angeordneten Einschränkungen nur sehr dünne bis gar keine Rechtsgrundlagen. Bislang wird improvisiert und Vorschriften aus anderen Bereichen umgedeutet und passend hingebogen.

Wie aus den Worten unserer Kanzlerin zu entnehmen war, will man jetzt damit anfangen, die erforderlichen gesetzlichen Grundlagen in einem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren zu schaffen. 

Die uns verordneten Einschränkungen gehen sehr weit. Nahezu alle Geschäfte und das gesamte Hotel und Gaststättengewerbe mit Ausnahme der unverzichtbaren Versorgungsbetriebe sind lahmgelegt. Hinzu kommen Ausgangsbeschränkungen, die das Betreten öffentlicher Einrichtungen und soziale Kontakte erschweren.

Die ständige Negativ-Berichterstattung ist bei den nach wie vor obrigkeitsgläubigen Deutschen erwartungsgemäß auf fruchtbaren Boden gefallen. Wie uns von den Medien gezeigt wird, geben sich die Bürger betont optimistisch bis „freudig erregt“, sind voller Zustimmung für die angeordneten Maßnahmen und versuchen, verordnete Zwangspausen sinnvoll zu nutzen, z. B. Arbeiten im häuslichen Bereich in Angriff zu nehmen oder etwas zu erledigen, was schon länger ansteht.

Soviel Gehorsam und Dienstfreude ist im Grunde lobenswert. Lobenswert ist auch die Hilfsbereitschaft, mit der Alten und Kranken beigestanden wird. Auch die Phantasie, mit der die bestehenden Defizite ausgeglichen werden, ist beachtenswert. Ebenso auch, dass sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen, um finanzielle Katastrophen zu verhindern.

Aber ich denke hier an die Flüchtlingskrise anno 2015, wo neben Willkommensgrüßen viel Hilfsbereitschaft vorhanden war und ebensolche Jubelberichte verbreitet wurden, was sich aber schnell wieder gelegt hat.

Nicht anders wird es in Sachen Corona sein. Irgendwann haben die Leute genug und dann formiert sich Widerstand. Zuerst als „ziviler Ungehorsam“, bei dem die einschränkenden Vorschriften trickreich umgangen werden, bis es dann zu offenem Protest kommt. Auch die Aufmerksamkeit der Ordnungskräfte wird zwangsläufig nachlassen.

Die jetzige Situation könnte aber auch dazu führen, dass die Menschen ins Nachdenken kommen. Nämlich dann, wenn wieder ein Familienleben möglich wurde. Mancher könnte vielleicht erkennen, wie sehr wir durch die herrschenden Ideologien verführt wurden und das eigentlich alles ganz anders ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass nach dem Ende der Coronakrise nichts mehr so sein wird, wie es war. Wir werden mit einer schweren Rezession und wirtschaftlichen Zusammenbrüchen rechnen müssen.

Aber muss man wirklich die Wirtschaft ruinieren und Millionen Arbeitslose und Pleiten in Kauf nehmen? Hätte es nicht auch andere Wege gegeben, in dem eine Risikoabwägung vorgenommen worden wäre, an denen sich die Maßnahmen orientiert hätten?

Zwar ist es positiv, dass sich die Regierung als ungewohnt handlungsfähig präsentiert, wobei sich die EU gleichzeitig als weniger stabil erweist.

Erkennbar daran, dass es wieder Grenzen gibt und die Völker erkennbar Wert auf ihre Eigenständigkeit legen. Also nicht in einer undifferenzierten „europäischen Durchmischung“, ohne eigene Identität, aufgehen wollen!

Auch wenn die Coronakrise überwunden sein wird, kann man nicht voraussagen, von welchem Virus wir als nächsten bedroht werden. Sicher wird man aber aus der gegenwärtigen Situation dazugelernt haben.

Allerdings könnte die bereitwillige Unterordnung unter obrigkeitliche Anordnungen und die Bereitschaft, sich widerspruchslos Grundrechte nehmen zu lassen, auch bedenklich stimmen. Aber das wäre noch Mal ein anderes Thema.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

„Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder. Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster.“ (Psalm 9, 2 und 3)

Derzeit grassiert die Furcht vor einer Coronainfektion, die in den meisten Fällen völlig unspektakulär verläuft. Aber es ist sicher nicht verkehrt, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, auch wenn mir diese zum Teil als sehr übertrieben erscheinen.

Auch die christliche Verkündung hat sich angepasst. Gottesdienste finden nicht mehr statt –  und es wird zum Gebet aufgerufen, was immer richtig ist.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass an die Stelle der Furcht der Dank an Gott treten sollte. Aber wie das? Dies, weil wir bislang bewahrt geblieben sind. Auch medizinische Hilfe, Pflege, Hilfs- und Dienstbereitschaft sind Gottes Gaben, der hierzu Menschen befähigt und gebraucht.

Mein Blick geht hier in die Vergangenheit.

Eine wirkliche Pandemie, bei der diese Bezeichnung angebracht ist, war die Spanische Grippe, die 1918 ausbrach und weltweit schätzungsweise 50 Millionen Tote forderte. Bis 1920 starben in Deutschland eine halbe Million Menschen an dieser Krankheit.

Die letzte Grippeepidemie 2017/18 forderte in Deutschland 25.000 Todesopfer, was überhaupt nicht wahrgenommen wurde und auch niemanden besonders aufregte.

Anders bei Coronainfektionen. Hier ändern sich die Angaben über die Todesfälle ständig. Bislang wird von über 200 Toten berichtet, wobei natürlich jeder Tote einer zuviel ist.

Als ich mir das durch den Kopf gehen ließ, dachte ich, dass wir unsere kleingläubigen Maßstäbe zurechtrücken und Gott ob unseres Kleinglaubens um Vergebung bitten müssen.

Wir wollen Gott bitten, dass er uns vergibt und uns allesamt stärkt und ermutigt und die Infektionsgefahr bald vorübergehen lässt.


Offener Beschwerdebrief an das ZDF

Sehr geehrte Redaktion,

am 10.12.2019 habe ich mir die ZDF-Sendung „Die Anstalt“ angesehen in der Erwartung, dass vielleicht ein paar intellektuell anspruchsvolle Sketche kommen, die zum Schmunzeln bringen.

Darüber, ob die – politisch korrekten – Einlagen besonders geistreich waren, will ich nicht urteilen. Wie ich gehört habe, ist der gezeigte Jubel der Zuschauer in der Regel „bestellt“, weil ihnen angezeigt wird, wann sie jubeln sollen. Aber „Show-Jubel“ regt mich nicht auf.

Was mich aber verärgert: Wenn Gotteslästerung betrieben wird, wie es besonders in dem absolut dümmlichen „Telefongespräch“ zwischen Gott und seinem Sohn Jesus Christus vorgeführt wurde.

Von mir aus darf sich Dummheit in Sendungen wie „Die Anstalt“ voll entfalten, es sollte aber eine Grenze geben:

Über den allmächtigen Gott, der uns alle in Händen hat und seinen Sohn Jesus Christus, an den wir Christen als unseren Heiland und Erlöser glauben, macht der sterbliche und vergängliche Mensch keine dreisten Witze. Soviel Ehrfurcht und Respekt muss sein. 

Solche Dinge einschließlich entsprechender Anspielungen, wie sie auch zu hören waren, gehören in keine Satire- bzw. Kasperlesendung.     

Mit freundlichen Grüßen
Jörgen Bauer, 89520 Heidenheim

 


Plädoyer für ein Europa der Vaterländer und für die Vielfalt der Völker

Von Jörgen Bauer

Dieser Tage sah ich eine in Deutsch unterlegte Sequenz eines japanischen Fernsehsenders, in der ein Japaner, der sich längere Zeit in Deutschland aufhielt, interviewt wurde. Der Japaner konnte sich über die Deutschen nur wundern, weil diese – aus seiner Sicht – den kollektiven Selbstmord planen.
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Auch die Moderatorin konnte das kaum fassen. Der kollektive – oder richtiger “nationale” –  Selbstmord werde hauptsächlich durch die Überfremdung durch Flüchtlinge und Migranten bewirkt, denen man weitgehend – unter Zurückstellung eigener Interessen – entgegenkommt, wobei die eigenen Bürger vernachlässigt werden.
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Als Grund für diese selbstzerstörerische Haltung wurden Schuldgefühle wegen eines “Herrn Hitler” genannt, weshalb man weiterhin glaubt, immer noch etwas gut machen zu müssen, was überhaupt nicht verstanden wurde, zumal auch Japan Schuld auf sich geladen hatten. Aber irgendwann muss es genug sein. 
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Hierzulande gibt es seit 2012 die “Identitäre Bewegung” (IB), der es darum geht, dass nicht nur Deutschland, sondern ebenso auch die Völker Europas ihre individuellen und kulturellen Eigenheiten, also ihre Identität bewahren, und diese nicht durch fremde Kulturen überlagert, ersetzt und abgelöst werden.
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Und eine IB ist in einem Land wie dem unseren, in dem die Meinungsfreiheit durch “betreutes Denken” eingeschränkt ist und “betreute Quasselrunden” den Medienkonsumenten klar machen, wie sie die Welt zu sehen haben, natürlich höchst verdächtig.
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Deshalb werden die Identitären auch als Nazis, Rassisten, Fremdenfeinde usw., also als ganz besonders Schlimme und deshalb als bekämpfenswert eingeordnet und bezeichnet.
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Der JUNGEN FREIHEIT ist es zu verdanken, dass sie sich in ihrer Ausgabe Nr. 19 vom 3. Mai 2019 ausführlich mit dieser Thematik befasst, womit ein realistisches Bild gezeichnet wird.
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Es geht der IB um Ethnopluralismus. Darunter versteht sich eine gesellschaftliche Ordnung mit ethnisch und kulturell homogenen Staaten. Multikulturalismus wird abgelehnt. Zuwanderung soll nach abstammungsmäßigen Kriterien gesteuert werden. Sie setzt sich für einen Stopp der Zuwanderung und konsequente Abschiebung ein, damit die Deutschen nicht zu einer Minderheit im eigenen Land werden.
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Die IB ist gegen Rassismus und Chauvinismus und lehnt Gewalt ab. Ihre Aktionen sind eher mit der von Green-Peace vergleichbar.
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Wer Mitglied werden will, muss sich einem mehrstufigen Auswahlverfahren unterziehen. Die IB hat rund 500 Mitglieder, die sich in 17 Regionalgruppen und über 100 Ortsgruppen verteilen. Rechtsextreme werden nicht geduldet.
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Wie ist das zu bewerten?
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Stellen wir uns eine Ortschaft vor, in der zahlreiche Familien in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen leben, wobei sich alle auf irgendeine Weise am Leben in der örtlichen Gemeinschaft beteiligen. Sei es in Vereinen oder bei gemeinsamen Veranstaltungen, bei Entscheidungen, welche die Gemeinde betreffen oder bei Aktionen im Dienste der Gemeinschaft.
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Jede Familie zieht sich aber immer wieder in ihren häuslichen Bereich zurück, um dort, entsprechend ihren jeweiligen Gewohnheiten und ihrer familiären Lebensart zu leben.
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Das entspräche dem ursprünglichen Modell eines Europas der Vaterländer, in dem verschiedene Völker ihren kulturellen und sonstigen Eigenheiten entsprechend leben, wo man sich aber zusammenschließt, um Probleme, die alle betreffen, gemeinsam zu lösen.
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Jetzt könnten ja ein paar ganz Schlaue kommen, die den Bewohnern besagter Ortschaft raten, ihre individuellen Haushalte aufzugeben und stattdessen in ein Gemeinschaftshaus zu ziehen, um dort nicht nur all ihren Besitz einzubringen und sich einer wenig attraktiven, fremdbestimmten Hausordnung zu unterwerfen, sondern auch noch die Türe für Wanderer und Vorüberziehende offen zu halten, damit diese zu Lasten der Bewohner in das Gemeinschaftshaus aufgenommen werden können, was als besonders erstrebenswert anzusehen ist.
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Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass das nicht gutgehen könnte.
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Nun muss man leider feststellen, dass es bei den Kandidaten für die Wahlen zum EU-Parlament zahlreiche Phantasten und vaterlandslose Gesellen gibt, die ein Faible für solche hirnrissigen Ideen haben und von einer Auflösung der Nationalstaaten faseln, die angeblich nicht mehr zeitgemäß, sondern überholt sind.
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Solche Töne klangen selbst bei einem CSU-Kandidaten Manfred Weber an, der wohl von den “Vereinigten Staaten von Europa” angetan ist, dem wohl die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) als Vorbild dienen.
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Aber wie sind die USA entstanden? Zuwanderer aus aller Welt – heute würde man Migranten dazu sagen – haben das Land unter Verdrängung der indianischen Urbevölkerung, mit denen sie absolut keine Gemeinsamkeiten hatten, mehr oder weniger gewaltsam in Besitz genommen.
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Übrigens haben die Zuwanderer aus aller Welt in Amerika ihre nationalen Identitäten nicht aufgegeben, sondern Vereine gegründet und sich in national geprägten Stadtvierteln – wie z.B. “China Town” – angesiedelt, in denen die Erinnerung an die gemeinsame Herkunft lebendig gehalten wird.
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Das gibt es auch bei uns. Angefangen von Vertriebenenorganisationen bis jetzt zu Stadtteilen, in denen überwiegend Menschen mit ausländischen Wurzeln – vor allem Muslime – leben, die sich zum Teil zu “No-go-Areas” entwickeln.  
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Wenn ich immer wieder von Hochrechnungen höre, wonach bei uns noch Platz für hunderte Millionen Migranten wäre, beschleicht mich das Gefühl, dass es politisch Kriminelle gibt, die wollen, dass sich bei uns die Geschichte –  in Anlehnung an die Entstehung der USA – wiederholt. Und da habe ich den Verdacht, dass die eurokratischen Ideologen in globalistischen Phantastereien befangen sind.
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Die europäischen Staaten und ihre Völker haben ihre jeweils eigenen Sprachen, ihre eigene Geschichte, ihre eigenen, gewachsenen und spezifischen Kulturen, die erhaltenswert sind und die sich nicht querbeet durchmischen lassen, was letztlich zu einer kulturellen Verarmung führen müsste. Es geht hier um die Identität eines Volkes, das Heimat und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermittelt.
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Der Verlust der Identität führt zur Entwurzelung. Es ist lebensnotwendig, sich irgendwo zugehörig zu fühlen, eine Heimat und ein Zuhause zu haben. Ist es erstrebenswert, heimatlos und ein Blatt im Wind zu sein? 
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Grenzen sind ein unverzichtbarer Ordnungsfaktor der vorgegebenen Natur- und Schöpfungsordnung, erkennbar an den Naturgesetzen und den Abläufen in der Natur. Bereits ein lebendiger Organismus besteht aus unterschiedlichen, voneinander abgegrenzten Organsystemen und ist nur so überlebensfähig.
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Das setzt sich dann im Alltag in organisatorischen Strukturen und im Zusammenleben der Völker fort, in dem geregelt wird, was, wann, wo und für wen gilt. Andernfalls hätte man das totale Chaos.
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Und wer die totale Freiheit und Menschenliebe propagiert und Grenzen ablehnt, sollte gefragt werden, ob er wirklich ernstlich bereit ist, seine Türschlösser auszubauen bzw. Haus- und Wohnungstüren auszuhängen, Zündschlüssel nicht mehr abzuziehen, sondern jedem Vorübergehenden den Zutritt zu seiner Wohnung und den Gebrauch seines Autos zu gestatten.
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Deshalb ist es absolut unverständlich, wenn der Begriff “Grenze” bevorzugt im negativen Sinn, nämlich als “Ausgrenzung” und damit “Ablehnung” verstanden wird.
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Ich glaube nicht, dass unsere Mitbürger gegen ein Vereintes Europa sind. Der Widerwille richtet sich gegen die Europäische Union (EU) mit ihren undurchschaubaren Strukturen, die von niemanden gewählt wurde, aber die Funktion eines “Überstaates” hat und damit den Mitgliedstaaten vorschreiben kann, welche Gesetze diese zu beschließen haben.
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Auch wenn das Europaparlament mehr oder weniger Alibifunktion und nichts wirklich zu sagen hat, ist es trotzdem wichtig, zur Wahl zum EU-Parlament zu gehen, damit nicht solche Leute das Sagen bekommen, die nach der Bundesrepublik jetzt auch noch Europa an die Wand fahren wollen.
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Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?
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Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.  1. Kor 14,33
Dass Unordnung und Unfrieden ebenso wie Ordnung und Frieden in einem inneren Zusammenhang stehen, entspricht einer alltäglichen Erfahrung: Schlampereien bewirken Ärger und Verdruss, während Ordnung und Zuverlässigkeit wertgeschätzt sind und anerkannt werden.
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Das Wort Gottes, die Bibel, rühmt und preist das Tun Gottes, der alles auf so wunderbare Weise geschaffen und geordnet hat, so dass es möglich wäre, in absolut vollkommenen paradiesischen Verhältnissen zu leben – wenn, ja wenn die Menschen keine Sünder wären, die sich ständig gegen Gottes Ordnungen auflehnen und damit für Streit, Unordnung und Gewalt sorgen.
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Die Menschen wissen das im Grund und entwickeln deshalb ständig neue Ideen und Ideologien, von denen sie glauben, die Welt damit verbessern zu können. Das funktioniert aber deshalb nie, weil wir Menschen unseren Hang zum Unfrieden und zur Unordnung nicht ablegen können, sondern das bestenfalls auf eine “höhere Ebene” verlagern.
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Der Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht geschaffen hat – das gilt auch für die EU. Deshalb wurde in das Grundgesetz ein Gottesbezug aufgenommen, um zu verdeutlichen, dass es etwas Höheres gibt, das die Welt in der Hand hält.
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Im Vertrag über eine EU-Verfassung, die bislang nur deklaratorischen Charakter hat, weil sie nicht in Kraft getreten ist, fehlt ein solcher Hinweis. An die Stelle Gottes tritt hier das “gemeinsame europäische Erbe” und das ist ein sehr vieldeutiges Fundament.
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Neuorganisationen sind –  wie Umzüge – immer solange mit Unordnung verbunden, bis alles seinen Platz gefunden hat. Und da ist in Europa noch vieles nicht an seinem Platz.
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Das führt dann zu dem von den EU-Funktionären beklagten “(Rechts)Populismus in der Mitte der Gesellschaft”, was eigentlich ein Grund zur Hoffnung ist, denn der “Populist” ist in der Regel ein geistig gesunder Mensch, der allen Umerziehungsversuchen des gleichgerichteten politisch-medialen Komplexes widerstanden hat.
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Die Idee eines vereinten Europas ist positiv, wenn dieses in erster Linie den Europäern und denen, die wirklich dazugehören wollen und sich einordnen, dient.
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Unser Gast-Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und lebt in Heidenheim

Unser HERR ist wahrhaft auferstanden!

Von Jörgen Bauer

Bei Licht besehen ist Ostern das größte Fest der Christenheit, weil dies den Beginn der Neuschöpfung Gottes andeutet und anzeigt, dass nichts so bleiben wird, wie wir es von unserer vergänglichen Welt her gewohnt sind. Seit Ostern ist alles ganz anders geworden.

Ich kam einmal mit einem Griechen ins Gespräch, der dem orthodoxen Glauben angehört und der mir auf Nachfrage bestätigte, dass er „selbstverständlich an die Auferstehung Christi glaube“, weshalb Ostern in seinem Kulturkreis auch das größte Fest sei, bei dem – ähnlich wie bei uns zu Weihnachten  – die ganze Familie zusammenkomme.

Die Auferstehung Christi bereitet aber nach wie vor „intellektuelle Schwierigkeiten“. Man merkt dies an den Osterpredigten, den Kommentaren und geistlichen Gedanken, die zu Ostern geäußert werden.

Das fängt damit an, dass über das Neuwerden in der Natur, über das Sterben im Herbst und das Wiedererwachen im Frühling gesprochen wird oder man meint, den Bericht von der Auferstehung „entmythologisieren“ zu müssen, weil die Sache mit der Auferstehung dem „modernen Menschen“ nicht mehr zumutbar sei  –  oder dass die Auferstehung symbolisch zu verstehen ist und das Grab nicht leer war, weil es Jesu Ideen waren, die weiterleben usw.

Sollte man ihn aber trotzdem leibhaftig gesehen haben, wird dies teils psychologisierend als eine Art „Massenwahn“ oder „Übertreibung“ erklärt, sofern man nicht gleich behauptet, dass die Evangelisten diese Berichte „dazugedichtet“ haben, um damit die Bedeutung Jesu und seines irdischen Wirkens zu unterstreichen.

Die Auferstehung Christi ist aber eines der am besten bezeugten Ereignisse der Antike.

All diesen hier angeführte Versuchen, die Auferstehung Christi wegzudiskutieren, ist eigentlich nur eines gemeinsam: Nämlich der Unglaube.  

Und wenn Christus nicht wirklich handgreiflich auferstanden ist, dann wäre der christliche Glaube, der ein Auferstehungsglaube und kein bloßer Glaube an ein Leben nach dem Tod ist, völlig wertlos und die Christen die größten Narren.

Die Jünger haben nach der Auferstehung Jesu Aktivitäten und eine Überzeugungskraft entwickelt, wozu sie nur in der Lage waren, weil sie etwas völlig Neues erlebt hatten.

Die Briefe der Apostel und auch die Offenbarung des Johannes lassen absolut keinen Zweifel daran, dass der Auferstanden lebt und auch der wiederkommende HERR ist. Erst nach seiner Auferstehung gab ER den Missionsbefehl, den die Christenheit bis heute befolgt.

Deshalb danken wir Gott an Ostern für sein Heilswerk, durch das auch wir zur Auferstehung und in das ewige Leben gelangen.

Unser Gast-Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und wohnt in Heidenheim

 


Klarstellungen zu Gretas Schulstreiks, Klimawahn, Energiewende und Kernkraft

Von Jörgen Bauer

“Schüler übernehmen Verantwortung”  – unter solchen Überschriften wird, mit verhaltener Begeisterung, über die Freitags-Demonstrationen, schulschwänzender, Plakate schwenkender und Parolen skandierender Schülerinnen und Schüler, zugunsten der Rettung des Weltklimas berichtet. 

Um es vorweg zu sagen: Das CO2 hat keine Wirkung auf das Klima, weshalb es auch nichts zu retten gibt, dafür aber zu unnötig steigenden Kosten, Restriktionen und zur Erfindung neuer Steuern und Abgaben führt.

Was sehr nachdenklich und auch bedenklich machen muss, ist, dass eine unter dem Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus, leidende 16jährige schwedische “Umweltaktivistin” namens Greta Thunberg einen solche Hype auslöst, was nur durch eine Förderung durch die Medien und die Aufmerksamkeit, die ihr durch diese zuteil wird, erklärt werden kann.

Nach einem mir vorliegenden Bericht soll es sich hier um eine seit längerem geplante Kampagne handeln, bei der Kinder und Jugendliche eingesetzt werden sollen. Und die Eltern von Greta Thunberg sind keinesfalls so unbedarft, wie es den Eindruck machen soll, sondern selbst recht aktiv. 

An sich führt Autismus dazu, dass sich davon Betroffene von ihrer Umwelt abkapseln, aber deshalb nicht minderbegabt sind, sondern sich  –  ganz im Gegenteil –  in einseitiger Weise auf bestimmte Themen mit fanatischem Eifer voll konzentrieren können.

Was aber noch bedenklicher stimmt, ist die Leichtgläubigkeit, mit der Schüler auf Greta Thunbergs Parolen abfahren. Das lässt befürchten, dass Verführer nach wie vor große Chancen haben.

Werden denn die Schüler nicht zum kritischen und analytischen Denken angeleitet? Dass die Lehrer hier Probleme haben könnten, ist allerdings kaum vorstellbar.

Wie ist das nun mit dem CO2 ? Es ist in der Atmosphäre zu 0,038% vorhanden. Also ein Spurengas, das für das pflanzliche Leben und damit auch für unser Leben unverzichtbar ist. 0,038% entsprechen einer Strecke von nur 38 Metern bezogen auf 100 Kilometer – oder der von 38 Einwohnern bezogen auf 100.000 Einwohnern.

Die “klimaschädliche” Wirkung des CO2 wird darauf zurückgeführt, dass die von der Sonne kommende Wärmestrahlung eine andere Wellenlänge, als die von der Erde reflektiere Wärmestrahlung hat, die vom CO2 zurückgehalten wird, wodurch es zu einem “Wärmestau” kommt. Hier muss aber berücksichtigt werden, dass die Atmosphäre kein Dach, wie ein Treibhaus hat, sondern warme Luft ungehindert noch oben strömen kann, wobei sie sich abkühlt. Man bezeichnet das als Konvektion.

Die Klimasensitivität des Kohlendioxyds beträgt nur 0,6°C, verursacht also keine Katastrophen. Im Enquete-Bericht 1988 des Bundestages ist zu lesen, dass die Infrarot-Absorption durch das Kohlendioxyd der Luft längst gesättigt ist. Noch mehr Kohlendioxyd in der Luft bringt deshalb nicht noch mehr Wärme. Aus den Daten des Deutschen Wetterdienstes ist ersichtlich, dass während der letzten 30 Jahre die Globaltemperatur nicht gestiegen ist. Das mit dem “Wärmestau” kann man deshalb “vergessen”.

Klima ist zudem etwas, was es so überhaupt nicht gibt. Was es gibt, ist Wetter. Die statistischen Mittelwerte, die sich hier rechnerisch ermitteln lassen, aber so in der Natur nirgendwo verwirklicht sind, ergeben das “Klima”. Und das ist eine sich ständig wandelnde rechnerische Größe, die als solche nicht geschützt werden kann.

Vor 1000 Jahren konnte man auf Grönland Weizen und Gerste anbauen. Weinanbau war bis in moderate nördliche Breiten möglich (Schweden, Finnland). Das Nordmeer war weitgehend eisfrei, weshalb die Wikinger auf ihre Erkundungsfahrten gehen konnten. Zur Zeit hat die Eisbärenpopulation wieder zugenommen. Nicht alle Gletscher gehen zurück. Zum Teil nehmen sie auch zu.

Der Warmzeit vor 1000 Jahren schloss sich zwischen 1300 und 1900 die “Kleine Eiszeit” mit Missernten an –  und jetzt wird es wieder wärmer, was aber in erster Linie mit der Sonnenstrahlung zusammenhängt.

Zur Energiewende:

Nimmt der Wind um die Hälfte ab, sinkt die Stromerzeugung auf ein Achtel. Deshalb müssen die Windräder immer höher werden und übersteigen im Einzelfall bereits den Turm des Ulmer Münsters.

Die Energiedichte und der Wirkungsgrad von Wind und Sonne sind zudem sehr gering. Und bei Nacht und Windstille wird ohnehin kein Strom produziert, und es ist bislang auch nicht möglich, Strom zu speichern. Es fehlt auch an Leitungen. Verluste treten auf, wenn umgewandelt werden muss. Zum Beispiel Gleichstrom in Wechselstrom. Energie ist tatsächlich nicht “erneuerbar”, sondern kann immer nur unter Verlusten von eine Form in eine andere umgewandelt werden.

Windräder und Solarzellen sind dazu der Schrott von Morgen, der entsorgt werden muss. Solarzellen erzeugen nur Strom, wenn sie mit speziellen hochgiftigen Stoffen dotiert sind, für die es sehr strenge Sicherheitsvorschriften gibt. Und wie gewinnt man diese wieder zurück?

Für Windräder musste bislang mehr Wald gerodet werden, als für den Braunkohleabbau im Hambacher Forst vorgesehen ist. Windräder erzeugen zudem unhörbaren Infraschall, der als gesundheitlich bendenklich gilt.

Kernfusion ist die Energie der Zukunft

Es gäbe mittlerweile auch völlig neue Kernkraftwerkstechnologien auf Thoriumbasis, kaum noch Radioaktivität, sehr wenig radioaktiver Abfall und sehr kurze Halbwertszeiten. Wurde in Deutschland entwickelt, aber wegen der German-Angst bei uns nicht angewendet. Auch entsprechende Forschungen sind verpönt. Dafür werden die entsprechende Anlagen in anderen Ländern gebaut.

Ich glaube, dass die Kernenergie (Kernfusion) die Energie der Zukunft ist und sich die Energiewende als ein großer Flopp erweisen wird, wobei die Idee “erneuerbare Energien” an sich eine gute Idee ist, die aber Grenzen hat.

Das hat sogar Greta Thunberg geschnallt, die jetzt folgendes getwittert hat: „Ich bin eigentlich gegen die Nuklearenergie. Aber laut Weltklimarat kann sie tatsächlich ein kleiner Teil einer großen, neuen CO2-freien Energielösung sein.“ –  Nämlich dann, so Thunberg weiter, wenn Länder keinen Zugang zu erneuerbaren Energien hätten: Wir sollten darüber debattieren.

Sie ist mit ihrer Haltung nicht allein: 446 aktive Atommeiler gibt es weltweit und noch einmal fast 150 befinden sich derzeit in Bau oder Planung. Die deutsche Energiewende hat weltweit wenig Nachahmer.

Um zwei kleine Atomreaktoren, die einen Flugzeugträger antreiben, durch Solarenergie zu ersetzen, bräuchte man eine sehr große Fläche von Solarzellen oder einen kleines Wäldchen voller Windräder. Beides würde auf kein Schiff passen.

Zu dieser Thematik hat der Physiker Dr. Gustav Krüger, sehr aufschlussreiche Broschüren verfasst: “Kernkraft – Kohle – Klima” – “Der große Betrug – Die Energiewende”, die ich über die Deutschen Konservativen e.V. bezogen habe.

Sehr aufschlussreich sind auch die Bücher des Diplom-Meteorologen Dr. Wolfgang Thüne, “Freispruch für CO2”, “Der Treibhausschwindel” u.a. Vor Jahren hatte er die Wetterberichte im ZDF moderiert.  Dafür dürfte er, als “Ketzer” jetzt aber nicht mehr “geeignet” sein.

BILD: Linksjugend „Solid“ protestiert im Hambacher Forst gegen  Braunkohleabbau

Wie ist das alles zu bewerten?

Was notwendig wäre, ist eine breite Aufklärung in Sachen Öko- und Klimawahn um die Dinge wieder auf das vernünftige und notwendige Maß zurückzuführen. Das Feld darf nicht den Ideologen überlassen werden. Deshalb muss der Öko- und Klimareligion mit ihrer Neigung zur Hysterie entgegengewirkt werden.

Von Greta Thunberg initiierte Schulstreiks ändern natürlich nichts am Klima, und irgendwann wird sich die Sache totgelaufen haben. Aber noch wird sie voll vermarktet, aber das wird sich legen. In der letzten Woche waren es laut Zeitungsbericht bei uns noch 800 Teilnehmer und jetzt waren es noch 100.

Wie soll unsere Jugend die Probleme der Zukunft bewältigen, wenn sie über die Zusammenhänge in der Natur nicht informiert ist, wobei man sich die notwendigen Informationen ohne weiteres beschaffen kann, die eigentlich schon Teil der schulischen Ausbildung sein müssten.

Der Öko- und Klimawahn kann aber auch schreckliche Blüten treiben, wie folgende Berichte zeigen. Wenn es um Umwelt und Klima geht, können Klimaaktivisten und Umweltschützer zu “Herrenmenschen” werden:

Der an der Universität Graz lehrende Musikprofessor Richard Parncutt forderte  im Oktober letzten Jahres auf den Internetseiten der Uni die Todesstrafe für  sogenannte „Klimaleugner“. Der Australier outete sich in einem längeren, inzwischen gelöschten Artikel als Gegner der Todesstrafe. Nicht einmal  Breivik möchte er hingerichtet sehen, nur Klimaleugner, denn die seien in  einer ganz anderen Kategorie und schuld (oder könnten schuld werden)  am Tod von Hunderten Millionen, wenn nicht an Milliarden von Menschen.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Psalm 24,1

In maßloser Selbstüberschätzung wird immer wieder gern übersehen, dass es nicht wir Menschen sind, von denen die Existenz der Erde abhängt. Wir Menschen verkennen, dass wir weder die Welt noch das Leben geschaffen noch das Denken erfunden haben.

Auch wenn das nicht heißt, die Dinge gleichgültig schleifen zu lassen, denn es gäbe tatsächlich einiges zu tun. Trotzdem wäre es gut, sich immer wieder der eigenen Grenzen und Möglichkeiten bewusst zu werden und zu erkennen, dass Gott im Regiment sitzt, ohne dessen Willen nichts geschieht und der allen Dingen, ohne menschliches Zutun, einen Anfang und auch ein Ende setzt.

Es ist nicht unser Wesen, an dem die Welt genesen soll. Deshalb gilt es, sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt und mit Gott zu rechnen, der sich in seinem Wort, der Bibel und in seinem Sohn Jesus Christus offenbart und real erfahrbar wird  – und der einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen hat.

Unser Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und lebt in Heidenheim

 

 

 


Warum die Kanzlerin unserem Land schadete

Von Jörgen Bauer

Von Frau Merkel kann man sehr viel lernen. Vor allem, wie man sich allenthalben erfolgreich anpasst, um sich als Wetterfahne und Chamäleon zu qualifizieren. Nach meiner Einschätzung hätte Frau Merkel in allen politischen Systemen Erfolg gehabt.

Die Kanzlerin hat unserem Land erheblich und nachhaltig geschadet.

Als Physikerin hätte sie nicht auf die Mär vom CO2bedingten Klimawandel und die Energiewende, die sich als Flop erweisen wird, abfahren dürfen und von der von ihr verursachten Flüchtlingskrise will ich gar nicht erst anfangen.

Wer Frau Merkel zur Kanzlerin hat, braucht keine Feinde mehr.

Eigentlich sollte sie etwas gegen die frühkapitalistischen Zustände, die bei uns allenthalben wieder einreißen, unternehmen und etwas gegen die zunehmende Verdummung bedingt durch unser Schulsystem, bevor sie uns als ihr “Abschiedsgeschenk” den Globalen Migrationspakt aufs Auge drückt, um mit ihr gemeinsam in den Abgrund zu fahren zu dürfen.

Man tut Frau Merkel aber Unrecht, wenn man sie in dieser Weise kritisiert, denn sie folgt nur ihrem Naturell, so wie es Fuchs und Wolf auch tun. Sie hat sich nicht selbst in ihr Amt gewählt. Die Haftung trägt, vergleichbar mit der Gefährdungshaftung (z.B. Tierhalterhaftung) der Kanzlerwahlverein, der meint, dass es nichts Besseres als Angela M. gibt.

Ich wünsche Frau Merkel aus ehrlichem Herzen alles Gute und noch viele erfüllte Jahre, die sie allerdings am heimischen Herd zubringen sollte, wo sie außer einer versalzenen Suppe oder einem angebrannten Essen keinen Schaden anrichten kann.

Unser Gastautor Jörgen Bauer aus Heidenheim ist evangelischer Christ und Publizist